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Millionenförderungen für Moderna-Impfstoff gegen Ebola – obwohl WHO zurückruderte

15. Juni 2026 um 13:00

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Erst Hanta, dann Ebola: Bei beiden Viren wurden die Ausbrüche zur Katastrophe hochgeschrieben und die Entwicklung von vermeintlich rettenden mRNA-Impfstoffen beworben. Beim Ebola-Ausbruch fiel die frohe Kunde, dass Moderna mit Millionenförderungen bei der Entwicklung einer Impfung unterstützt werde, ironischerweise mit der Meldung zusammen, dass die WHO die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle drastisch nach unten korrigierte. Den freiheitlichen EU-Abgeordneten Gerald Hauser erinnert das verdächtig an die Muster der vergangenen Jahre.

„Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff schürt Angst vor Viren ohne Heilung oder Impfstoff. Britische Regierung lässt Forscher an erstem Hantavirus-Impfstoff arbeiten.“ – So las man es im Mai bei Euronews. Immerhin wies man am Ende des Artikels korrekterweise darauf hin, dass laut „Forschenden“ kein Grund zur Panik bestehe. Doch liest der aufgeschreckte Medienkonsument so weit?

Kurz darauf folgte das mediale Dauerfeuer zum Ebola-Ausbruch in mehreren afrikanischen Ländern. „Seit den 1970er Jahren wurden fast 40 Ebola-Ausbrüche in Afrika registriert. Trotz teils dramatischer lokaler Verläufe entwickelte sich daraus Gott sei Dank nie eine weltweite Pandemie. Dennoch versuchten die WHO, die Einheitsparteien im EU-Gesundheitsausschuss und die Mainstreammedien plötzlich, das Thema zu einer globalen Bedrohung hochzustilisieren. Das wirft Fragen auf“, konstatierte dazu der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser in einem Statement.

Millionenförderungen für Impfstoffe

„Während die Panikmache rund um das Hantavirus gerade verpufft, erhält Moderna zusätzliche 50 Millionen US-Dollar für die beschleunigte Entwicklung seines experimentellen Ebola-Impfstoffs“, so Hauser. Die Förderung kommt von der CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations). Die investiert Berichten zufolge obendrein „maximal 8,6 Millionen Dollar“ in einen Impfstoff, der von der Universität Oxford und dem Serum Institute of India entwickelt wird, sowie weitere 3,2 Millionen Dollar in ein Projekt der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI). Und auch der globalen Impfallianz Gavi sitzen die Gelder locker: 50 Millionen Dollar sagte man Anfang Juni zu; höchstens 40 Millionen Dollar davon sollen den Zugang zu Impfstoffen beschleunigen, zehn Millionen Dollar sollten in direkte Maßnahmen zur Eindämmung fließen. Es scheint fast, als wäre jeder neuerliche Virusausbruch ein Tor zu Millionenförderungen.

WHO rudert zurück

Allerdings musste fast zeitgleich die WHO einräumen, dass man sich mit einer vierstelligen Anzahl von Ebola-„Verdachtsfällen“ doch drastisch verschätzt hatte. Die Zahl wurde von mehr als 1.000 auf 116 Verdachtsfälle nach unten korrigiert. Das war das Ergebnis von Testungen der jeweiligen Patienten: „Sie leiden entweder an anderen Krankheiten oder hatten nur Fieber, sonst nichts“, so ein WHO-Sprecher. Nicht, dass wieder jemand das Militär samt Fallschirmspringern losschickt, weil ein „Verdachtsfall“ unter Durchfall und Fieber leidet (so geschehen beim Hantavirus – Report24 berichtete).

Hauser erinnert das Prozedere an bekannte Muster der vergangenen Jahre. Er sieht ein inzwischen massives Glaubwürdigkeitsproblem der internationalen Gesundheitsinstitutionen: „Nach den desaströsen Erfahrungen der Corona-Zeit und den zahlreichen Fehlprognosen und widerlegten unrichtigen Behauptungen während der COVID-19-Pandemie glauben immer weniger Menschen den Alarmmeldungen dieser Institution. Die WHO musste nun auch bei Ebola zurückrudern. Der Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen die Maßnahmen internationaler Organisationen dürfte dabei eine wesentliche Rolle spielen.“

Lockert die EU den Panikmodus?

Sprich: Beim Volk verfängt die Virus-Panikmache nicht mehr. Doch nimmt die EU diese Entwicklung ernst? Hauser kündigte eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission an: „Ich werde nun Fragen an die EU-Kommission stellen, wie sie das Risiko für eine Ebola-Pandemie in der EU tatsächlich einschätzt, ob sie eine Gesundheitsnotlage ausrufen will, nachdem die WHO bereits einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, und in welchem Umfang die EU über die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) an der Förderung zur schnellen Einführung des experimentellen Impfstoffs von Moderna beteiligt ist.“

Hauser befindet: „Die Bürger haben ein Recht auf Transparenz. Nach Corona darf es keine politische oder mediale Panikmache mehr geben, ohne dass die Fakten offen auf dem Tisch liegen.“

(Auszug von RSS-Feed)

Kongo – Bevölkerung „pfeift“ auf WHO Ebola Vorschriften

11. Juni 2026 um 06:00
ELA

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Im Kongo begehrt die Bevölkerung gegen das Ebola-Regime der WHO auf. Nunmehr zum wiederholten Male wurden Ebola-Behandlungszelte von einer wütenden Menge in Brand gesetzt.

Erster Ausbruch bereits 1908

Der erste medizinisch nachweisbare Ausbruch von Ebola im Kongo erfolgte bereits 1908, zu Zeiten des „grausamen“ belgischen Monarchen Leopold. In einer längst aufgelassenen Missionsstation hatte man in Paraffin eingelegte medizinische Proben entdeckt, datiert mit 1908, in denen der Erreger bereits nachgewiesen werden konnte.

Eine lange „Tradition“ im Umgang mit dem üblen Erreger

Innerhalb weniger Tage hatten also in der ostkongolesischen Provinz Ituri zweimal wütende Bewohner Ebola-Behandlungszelte angezündet. Wie auch der Spiegel vergangene Woche über einen Vorfall berichtet hatte, Misstrauen und Widerstand gegen das Ebola-Regime dürften jedoch weit größer sein. Viele Menschen, auch im angeblichen „Epizentrum“ sehen offenbar keine große, schwere Seuche.

Aufstände von Polizei niedergeschlagen

Auch am 21. Mai 2026 kam es im Rwampara General Hospital nahe der Provinzhauptstadt Bunia zu schweren Tumulten. Freunde und Angehörige eines beliebten lokalen Fußballers, der an Ebola gestorben sein soll, wollten die Leiche für eine traditionelle Bestattung abholen. Doch die Klinik verweigerte die Freigabe des Leichnams entsprechend den „Infektionsschutzrichtlinien“ der WHO. Die Menge setzte daraufhin zwei Isolationszelte in Brand. Sechs Personen, die mit Ebola infiziert gewesen sein sollen, waren daraufhin im Chaos geflohen. Mit Tränengas und Warnschüssen musste die Polizei den Aufstand niederschlagen.

Zwei Tage später folgte dann noch ein ähnlicher Vorfall. Diesmal direkt im von der WHO auserkorenen „Epizentrum“ der Epidemie. Lokale Medien, wie auch die staatliche Presseagentur hatten ebenfalls über den Vorfall berichtet.

Nach dem Tod eines katholischen Priesters wollten Angehörige der Gemeinde den Leichnam holen. Sie schenkten den Angaben der NGO Ärzte ohne Grenzen keinen Glauben, wonach der Priester an Ebola verstorben sei.

Infizierte sind geflüchtet

Daraufhin stürmten sie das Behandlungszentrum, setzten eine Zeltanlage in Brand und zwangen dadurch das Personal zur Flucht. Abermals konnten mehrere Ebola- „Verdachtsfälle“ (die Zahl variiert zwischen 13 und 18) flüchten. Man kann sich ausmalen, wie freiwillig diese Personen dort gewesen waren und wie schwer krank sie tatsächlich sind, wenn sie augenblicklich die Flucht ergreifen konnten. Es gibt auch keinerlei Berichte, wonach die „Verdachtsfälle“ wieder aufgefunden worden wären.

Krankenhausdirektor Dr. Richard Lokudi verurteilte freilich den Angriff scharf, „wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste. Sie hat Panik unter dem Personal ausgelöst und Verdachtsfälle in die Bevölkerung entlassen.“ Radio Okapi hatte dazu später gemeldet, „Rückkehr zur Ruhe“ in Mongbwalu, doch die Geflohenen sind weiterhin unauffindbar.

Radio Okapi hatte seit Tagen von wachsendem Misstrauen in der Bevölkerung berichtet. Viele Menschen denken, Ebola sei „erfunden“ oder diene ausländischen Organisationen nur dazu, Geld zu verdienen. Besonders aber das Verbot der Bestattung sorgt offenbar für massive Konflikte. Hinzu kommen auch noch grundlegende soziale und politische Unruhen in der Region. Radio Okapi ruft Kirchen und traditionelle Autoritäten dazu auf, zu kooperieren. Ob das aber ohne den Einsatz von Polizei und Staatsgewalt möglich sein wird ist mehr als fraglich.


 


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(Auszug von RSS-Feed)
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