Zahlreiche Verletzte und ein Todesopfer sind einer gewissen Klientel nur Lach-Emojis und hämische Kommentare wert. Während Linke gerade stets bemüht sind, den islamistischen Terror beim CSD in Berlin irgendwie mit den bösen Rechten in Verbindung zu bringen, wird der Anschlag in den sozialen Netzen von der Zielgruppe von Al Jazeera offen gefeiert.
„Good news“, „God is good“, „Salute to the person who did it“, „Already receiving their punishment here on earth“: Unter einem Facebook-Beitrag des englischen Angebots von Al Jazeera tummeln sich widerwärtige Kommentare, in denen der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin gefeiert und die Opfer verhöhnt werden.
Mehr als 3.600 User reagierten auf die Nachricht „One dead, 14 injured as car reportedly strikes crowd at Berlin LGBTQ event“ mit Lach-Emojis. Die Namen weisen deutlich auf den kulturellen Raum hin, aus dem die Personen stammen: Gefürchtete deutsche Rechte tummeln sich nicht unter ihnen, auch wenn Linke den IS-Terror nur zu gern ins rechte Eck schieben würden.

Täter von Polizei erschossen
Der IS-Anhänger Abdul Ballout (21) verübte am Samstagabend ein Attentat auf den CSD in Berlin: Er raste mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge und griff anschließend Menschen mit einer Stichwaffe (mutmaßlich einer Machete) an. Eine Frau starb, 29 Personen wurden verletzt.
Am Sonntag kam es in Berlin-Spandau zu einem SEK-Einsatz in einer Kleingartenanlage: Ermittler hatten den Dschihadisten ausfindig gemacht. Beim Zugriff in einer Gartenlaube, die offenbar dem Vater Ballouts gehört, soll der 21-Jährige Beamte mit einer Stichwaffe attackiert haben; die Einsatzkräfte setzten daraufhin Schusswaffen ein. Ballout erlag seinen Verletzungen. Die Ermittler fahnden weiter nach möglichen Komplizen. Ballout war ein in Berlin geborener deutscher Staatsbürger libanesischer Herkunft und den Behörden bereits als Intensivtäter und Anhänger des Islamischen Staates bekannt. Er war Berichten zufolge vor wenigen Monaten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden – wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Linker Wahn
Ali Utlu, Sohn türkischer Einwanderer, Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime und selbst homosexuell, prangerte in einem aktuellen Gastbeitrag in der „Welt“ die Doppelmoral der Linken und der politischen Kaste an: „Als Schwuler habe ich auf der Straße keine Angst vor Rechten oder gar AfD-Wählern“, konstatiert er da. „Wir haben Angst vor ganz anderen Gruppen: vor arabischen und afghanischen Muslimen. Aus dieser Ecke kommt die ganz reale, tägliche Aggression.“
Seit über zehn Jahren könnten Homosexuelle in seiner Heimat Köln nicht mehr wirklich frei leben. Das Schlimmste sei dabei das Redeverbot, „das uns von genau denjenigen auferlegt wird, die sich sonst als unsere größten Retter inszenieren“. Vor allem SPD, Grüne und Linke würden sich nur zu gerne mit Homosexuellen „schmücken“: „Sie nutzen LGBT-Menschen als Deko für ihre vermeintliche Progressivität.“
Doch dieselben Parteivertreter seien es, „die uns über den Mund fahren, wenn wir offen aussprechen, vor wem wir wirklich Angst haben“. Sobald man anspreche, dass die Täter im öffentlichen Raum fast immer einen muslimischen Hintergrund haben, werde man als rassistisch, rechts oder islamophob tituliert – „dabei bin ich selbst ein Kind von Migranten, türkisch und schwul“, so Utlu. Lieber schütze die Politik eine angeblich diskriminierte Religion als Homosexuelle, die tatsächlich körperlich angegriffen werden: „Um ihr multikulturelles Wunschbild nicht zu gefährden, opfern sie unsere Sicherheit.“
