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Heute — 18. April 2026

Königsmörder – Robert Harris

18. April 2026 um 06:30

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Rezension zu „Königsmörder“ von Robert Harris

Wenn man die erste Seite von „Königsmörder“ aufschlägt, taucht man sofort in ein England ein, das sich im Umbruch befindet. Robert Harris schafft es, die düstere Atmosphäre der 1660er Jahre so lebendig werden zu lassen, dass man das Gefühl hat, das kalte Wetter und die Verzweiflung der Protagonisten hautnah zu spüren. Sofort wird klar: Hier geht es um mehr als nur historische Ereignisse – es dreht sich um Überleben, Loyalität und die dunklen Schatten der Vergangenheit.

Die Geschichte handelt von Oberst Whalley und Goffe, zwei „Königsmördern“, die aus England fliehen müssen, um dem Zorn von König Karl II. zu entkommen. Der königliche Groll ist nicht nur ein politisches Thema: Harris schildert die Flucht der beiden Männer in die neuen Kolonien Amerikas, die in ihrer puritanischen Strenge ein eigenes, unheimliches Antlitz zeigen. Diese Prämisse hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

Die Charaktere sind düster und vielschichtig, und Harris fängt ihre innere Zerrissenheit meisterhaft ein. Whalley und Goffe sind nicht nur Flüchtlinge, sondern auch gefallene Helden, die mit den Geistern ihrer Taten leben müssen. Es ist beeindruckend, wie Harris es schafft, diesen Emotionalen Konflikt greifbar zu machen. Ich hatte während des Lesens oft das Gefühl, mit ihnen zu leiden – manchmal wollte ich sie schütteln, manchmal wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen.

Der Schreibstil des Autors ist packend und flüssig, ohne jemals ins Übertriebene abzudriften. Man findet sich in einer Welt voller Intrigen und gefährlicher Entscheidungen wieder, und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte. Ich kann gar nicht anders, als mich über das nächste Abenteuer der beiden Männer zu freuen, auch wenn jeder Schritt sie näher an ihre Möglichkeit von Freiheit bringt – und gleichzeitig an den Tod.

Allerdings – und ich kann das nicht unerwähnt lassen – gibt es einige Passagen, die sich ein wenig ziehen könnten. Die tiefere historische Einbettung mag für einige Leser:innen etwas zäh sein, besonders wenn sie auf Action und schnelle Wendungen hoffen. Das hat mich zwar nicht davon abgehalten, weiterzulesen, aber ich kann mir vorstellen, dass es das Lesevergnügen für einige schmälern könnte.

Insgesamt ist „Königsmörder“ ein eindrucksvolles und atmosphärisches historisches Werk, das die Grenzen von Loyalität und Überzeugungskraft gekonnt auslotet. Wenn du bereit bist, in eine stressträchtige, aber faszinierende Zeit einzutauchen und über persönliche Abgründe nachzudenken, wird dich dieses Buch fesseln.

⭐⭐⭐⭐ (4 von 5 Sternen)

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Der Artikel Königsmörder – Robert Harris erschien zuerst auf Nordische Post

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Warnung vor Betrug mit der Notrufnummer 116 116 in Delmenhorst und Umgebung

16. April 2026 um 13:45

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Polizei warnt vor Betrug mit Notrufnummer

Delmenhorst (ots) – Die Notrufnummer 116 116 wird genutzt, um Kredit-, Debit- oder Girokarten sperren zu lassen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch sind erste Betrugsfälle bekannt geworden, bei denen Kriminelle diese Nummer für betrügerische Anrufe verwendet haben.

Details zu den Betrugsversuchen

Ein Mann aus der südlichen Wesermarsch erhielt einen Anruf von der Sperr-Hotline, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass auffällige Transaktionen auf seinen Bankkonten festgestellt worden seien. Er gewährte den Anrufern Fernzugriff auf seinen Laptop, was den Betrügern ermöglichte, mehrere tausend Euro von seinen Konten zu transferieren.

Call ID Spoofing erklärt

Das Vorgehen wird als Call ID Spoofing bezeichnet, bei dem die angezeigte Telefonnummer manipuliert wird, um die wahre Identität des Anrufers zu verschleiern. Häufig erscheinen in solchen Fällen auch Notrufnummern, wie die 110, im Display, wobei angebliche Polizeibeamte versuchen, an das Geld der angerufenen Person zu gelangen.

Hinweise der Polizei

Die Polizei gibt folgende Ratschläge:

  • Seien Sie bei persönlichen Daten zurückhaltend.
  • Wenn am Telefon, per E-Mail oder Kurznachricht nach PIN oder TAN gefragt wird, handelt es sich wahrscheinlich um Betrug.
  • Bleiben Sie bei unerwarteten Anrufen ruhig.
  • Setzen Sie Vertrauenspersonen in Kenntnis.
  • Lassen Sie im Zweifel Konto und Karte sperren und informieren Sie Ihre Bank.
  • Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und gewähren Sie fremden Personen keinen Zugriff auf Ihre Konten.
  • Lassen Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch löschen.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Der Weg der Könige – Brandon Sanderson

13. April 2026 um 17:05

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Eine Reise ins Herz des Sturmlands – „Der Weg der Könige“ von Brandon Sanderson

Stell dir vor, du stehst mitten in einem gewaltigen Sturm, während die Erde unter deinen Füßen erbebt und die Winde um dich herum kreischen. So fühlte es sich für mich an, als ich „Der Weg der Könige“ aufschlug. Brandon Sanderson nimmt uns mit auf eine überwältigende Reise in die sturmumtoste Welt von Roschar, und ich kann dir sagen, es wird turbulent!

Die Handlung

In „Der Weg der Könige“ treffen wir auf Dalinar, den Großprinzen von Alethkar, dessen Ehrgeiz und innerer Konflikt uns sofort in seinen Bann ziehen. Er ist besessen davon, das Geheimnis der legendären Schwerter zu ergründen, während er von geheimnisvollen Visionen geplagt wird. Parallel dazu erleben wir die dramatischsten Schicksale von Kaladin, einem Kämpfer, der Boden unter seinen Füßen verlieren könnte, und Schallan, einer jungen Adligen, die sich in einem gnadenlosen Machtspiel bewegt. Glaub mir, das alles ist nur die Spitze des Eisbergs – hinter jeder Seite lauern unzählige Geheimnisse!

Charaktere und Stil

Sanderson hat ein Talent dafür, Charaktere zu schaffen, die wir sofort ins Herz schließen. Sie sind vielschichtig und fehlerhaft – genau das macht sie so authentisch. Ich fand mich oft dabei, deren Entscheidungen mit großer Spannung zu verfolgen. Besonders Dalinar, dessen innere Kämpfe und moralische Fragen mich tief berührt haben.

Der Schreibstil ist sowohl fesselnd als auch leicht verständlich, und die großen Themen von Mut und Verantwortung verbinden sich nahtlos mit der aufregenden Action. Man möchte einfach weiterlesen, und das Buch hat seine 896 Seiten ruckzuck durchziehen lassen. Ich starrte buchstäblich auf die Uhr und stellte fest, dass ich zu spät zu einem Treffen gekommen bin, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen!

Kritikpunkte

Nun, ich will nicht alles in rosa Farben malen. Einige Leser könnten sich von den vielen Fachbegriffen und der Komplexität der Welt Roschars etwas überwältigt fühlen. Es braucht ein wenig Geduld, um richtig einzutauchen, besonders am Anfang. Doch glaubt mir, diese Mühe zahlt sich aus.

Fazit

„Der Weg der Könige“ ist nicht nur ein Buch; es ist ein Erlebnis, dass dir den Atem raubt und dich in eine andere Welt entführt. Wenn du ein Fan von epischer Fantasy mit tiefgründigen Charakteren und einem Hauch von Magie bist, dann lass dir dieses Meisterwerk nicht entgehen. Ich gebe diesem Buch 4,1 von 5 Sternen. Festhalten und auf in die Sturmlicht-Chroniken! 🌩📚

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