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Ärztemangel und Wartezeiten steigen – Freie Ärzteschaft kritisiert geplante Einschnitte in der Medizin

16. April 2026 um 08:05

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Freie Ärzteschaft kritisiert geplante Einschnitte in der ambulanten Medizin

Essen/Hamburg (ots) – Die Freie Ärzteschaft e.V. äußert Kritik an den geplanten Einschnitten in der ambulanten Medizin durch Gesundheitsministerin Warken und warnt vor negativen Folgen für die Patientenversorgung.

Ärztemangel und Wartezeiten

Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V., beschreibt den Ärztemangel und die zunehmenden Wartezeiten auf Arzttermine als ein bundesweites Problem. Er betont, dass die politischen Maßnahmen, die Warken plant, diese Probleme verschärfen werden. Dietrich mahnt an, dass viele Ärztinnen und Ärzte ihre wöchentlichen Arbeitszeiten für Kassenpatienten reduzieren und mehr privatärztliche Tätigkeiten anbieten werden. Diese Entwicklungen würden von den Verantwortlichen jedoch nicht offen kommuniziert.

Unterfinanzierung der ambulanten Medizin

Dietrich weist auf die eklatante Unterfinanzierung der ambulanten Medizin hin. Er erklärt, dass die Patienten entscheiden müssen, wie viel ihnen eine qualitativ hochwertige und zeitnahe Behandlung wert ist. „In der Regel ist jedenfalls eine ordentliche Medizin deutlich unterhalb von Tierarzthonoraren nicht möglich“, so Dietrich.

Kostentreiber werden geschont

Dietrich kritisiert weiter, dass die Finanzprobleme der Krankenkassen nicht adäquat angegangen werden. Er schlägt vor, dass versicherungsfremde Leistungen insbesondere für Bürgergeldbezieher aus dem Staatshaushalt finanziert werden sollten. Aktuell würden stattdessen Arztpraxen und Psychotherapeuten belastet, während die Pharmaindustrie profitiere.

Wirtschaftliche Situation der ambulanten Medizin

Dietrich stellt klar, dass die ambulante Medizin in Deutschland kein Kostentreiber ist. Seit Jahrzehnten würden 97 % aller Krankheitsfälle mit nur 16 Prozent der Kassenausgaben behandelt. Eine weitere Unterfinanzierung gefährde die Qualität der medizinischen Versorgung für gesetzlich Versicherte.

Geplante Notdienstreform

Dr. Silke Lüder, stellvertretende Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, äußert Bedenken bezüglich des von Warken vorgeschlagenen 24-Stunden-Notdienstes. Sie sieht dafür keinen Bedarf und mangelnde personelle Mittel. Lüder befürchtet, dass viele Doppelbehandlungen die Folge sein könnten, da Patienten vom Notdienst in die Regelversorgung überwiesen werden müssten.

Über die Freie Ärzteschaft e.V.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) setzt sich für die Unabhängigkeit des Arztberufs und die Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht ein. Der Verband wurde 2004 gegründet und vertritt vor allem niedergelassene Haus- und Fachärzte.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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DAK-Gesundheit lobt Deutschen BGM-Förderpreis 2026 für digitale Lösungen aus

13. April 2026 um 09:55

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DAK-Gesundheit schreibt Deutschen BGM-Förderpreis 2026 aus

Hamburg (ots) – Die DAK-Gesundheit unterstützt zum elften Mal Projekte im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) mit Sachleistungen im Gesamtwert von 60.000 Euro.

Risiken/Anlass

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Digitalisierung und neue Formen der Zusammenarbeit verändern nicht nur Prozesse, sondern auch die Anforderungen an gesundes Arbeiten. Der Bedarf an maßgeschneiderten Lösungen im BGM wächst.

Position/Zitate

Ute Wiedemann, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit, erklärt: „Wir wollen neue Wege zur gesunden Arbeit unterstützen. Ob künstliche Intelligenz oder assistenzgestützte Lösungen: Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, Belastungen im Arbeitsalltag zu verringern.“ Sie betont, dass die DAK-Gesundheit kreative Ansätze sucht, um digitale Möglichkeiten in die Praxis umzusetzen und das BGM nachhaltig zu entwickeln. „Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Lösungen, die neue Impulse für ein modernes BGM setzen“, fügt sie hinzu.

Angebot/Hintergrund

Für den BGM-Förderpreis 2026 können Projekte von Unternehmen, Organisationen oder lokalen Netzwerken eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wird über die Gewinner entscheiden. Der erste Preis ist mit 30.000 Euro für Sachleistungen dotiert, während der zweite und dritte Platz mit 20.000 und 10.000 Euro ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung findet am 29. September 2026 im Rahmen des Kongresses „Betriebliches GesundheitsManagement“ in Köln statt. Die Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 4. Juli 2026.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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