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Gestern — 05. Juni 2026

Weibliche Leiche in Fürstenau aufgefunden: Ist es vermisste 62-Jährige aus Langen?

05. Juni 2026 um 12:12

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Einen Leichenfund in Fürstenau meldet die Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim. Es könnte sich um die vermisste 62-Jährige aus Langen handeln.

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Importierter Dschihadismus: Neue Islam-Terrorismus-Studie sorgt für Sprengstoff

05. Juni 2026 um 09:00

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Eine Untersuchung zeigt, dass rund 45 Prozent aller islamistischen Terroranschläge in Europa von Migranten geplant und/oder durchgeführt wurden. Die knappe Mehrheit der daran beteiligten Moslems ist in Europa aufgewachsen. Es gibt also doch ein Problem mit dem importierten Dschihadismus.

Die anhaltende Massenzuwanderung von Moslems nach Europa macht den Kontinent nicht sicherer. Dies verdeutlicht auch eine Auswertung der konservativen ungarischen Denkfabrik Danube Institute. Demnach stammen etwa 45 Prozent aller Dschihadisten, die an einem islamistischen Terroranschlag zwischen Mai 2015 und Mai 2025 beteiligt waren, aus dem Ausland. Als „migrantischer Attentatsplaner“ wird in dem Bericht jeder der Beteiligten kategorisiert, der entweder im außereuropäischen Ausland geboren wurde und seine Kindheit dort verbracht hat.

In diesem Bericht untersuchte der Autor, der Kriminologe Simon Cottee, insgesamt 221 solcher islamistischen Terrorpläne aus diesem Zeitraum. Er stellte fest, dass 100 davon mindestens einen Migranten einschlossen, wobei insgesamt 137 migrantische Tatplaner identifiziert wurden. Die überwiegende Mehrheit dieser Pläne war von der Terrororganisation Islamischer Staat (ISIS) inspiriert. Die Tatverdächtigen stammten aus mehr als 20 Ländern, am häufigsten aus Syrien, Irak und Marokko. Fast alle waren Männer im Alter zwischen 20 und 39 Jahren.

Laut dem Bericht von Cottee kamen bei Anschlägen mit Beteiligung von Migranten 279 Menschen ums Leben, verglichen mit 107 Todesopfern bei Anschlägen ohne migrantische Beteiligung. Cottee weist jedoch darauf hin, dass zwei besonders schwere Anschläge – die Pariser Anschläge vom November 2015 und der Anschlag von Nizza im Juli 2016 – allein für 216 dieser Todesfälle verantwortlich waren. Bei beiden dieser Anschläge wurden zudem zusammen weit mehr als 800 Menschen (teils schwer) verletzt.

Häufigstes Ziel: Deutschland

Allerdings war Angela Merkels „Wir schaffen das“-Deutschland das häufigste Ziel solcher Anschlagspläne und verzeichnete demnach beinahe die Hälfte aller Anschlagspläne mit Migranten-Beteiligung. Auf den Plätzen folgen Frankreich mit 21 und das Vereinigte Königreich mit 10 Fällen. In jüngerer Zeit, insbesondere in Deutschland, richteten sich dschihadistische Anschlagspläne zunehmend gegen jüdische und israelische Einrichtungen. Der Bericht bringt diese Entwicklung mit dem Krieg zwischen Israel und der Hamas in Verbindung, der im Oktober 2023 begann.

Cottees Ergebnisse stehen damit im Widerspruch zu anderen Untersuchungen, die den Dschihadismus in Europa überwiegend als hausgemachtes Problem betrachten. Eine Studie von 2025 der Forscher Thomas Renard und Méryl Demuynck für das International Centre for Counter-Terrorism kam zu dem Schluss, dass Terrorismus in Europa größtenteils ein innenpolitisches beziehungsweise innerhalb Europas entstandenes Problem sei und Befürchtungen über Terrorismus durch Asylforderer häufig übertrieben würden.

Allerdings stellte Cottee auch fest, dass ganze 79 Prozent der aus dem Ausland stammenden Tatplaner sogenannte „Selbststarter“ gewesen seien. Sie hätten ihre Sympathien für den Islamischen Staat erst nach ihrer Ankunft in Europa entwickelt. Fast die Hälfte verfügte zum Zeitpunkt ihrer Tatplanung über einen Asyl- oder Aufenthaltsstatus. Während dies von Kritikern als Hinweis darauf betrachtet wird, dass die Radikalisierung der jungen Moslems vor allem in Europa stattfinden würde, argumentiert der Kriminologe, diese Leute seien ja nicht als „unbeschriebenes Blatt“ zugewandert.

Doch wie man es auch dreht und wendet – an importiertem Islam-Terrorismus mangelt es in Europa nicht. Und selbst der „hausgemachte“ Dschihadisten-Terrorismus wäre ohne die jahrzehntelange Zuwanderung von Moslems nach Europa nur ein Randproblem. Doch dies anzusprechen, gilt in diesen Tagen bereits als „islamophob“. Dabei zeigen die Daten aus den östlichen EU-Ländern, in denen es faktisch kaum moslemische Zuwanderer gibt, dass es dort auch kaum zu irgendwelchen islamistischen Terroranschlägen kommt.

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Rote Linie für Unionsfraktion „Atmende Schuldenbremse“: Klingbeils Kommission geht die Luft aus

04. Juni 2026 um 05:31

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Schulden: Bundeskanzler Friedrich Merz (r., CDU) mit geneigtem Kopf im Gespräch mit Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen. Foto: picture alliance / Flashpic | Jens Krick

Die Schuldenbremse soll gelockert werden, doch Union und SPD ringen um den künftigen Kreditspielraum des Staates. Klingbeils Expertenkommission klammert sich nun an ein kompliziertes Reformmodell als letzten Strohhalm.

Dieser Beitrag Rote Linie für Unionsfraktion „Atmende Schuldenbremse“: Klingbeils Kommission geht die Luft aus wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Die USA bremsen zum Thema Taiwan während Chinas Einfluss wächst

02. Juni 2026 um 03:50
ELA

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Der schmale Wasserweg, genannt Taiwan-Straße, wird nun häufiger von den Marinen der US-Verbündeten überquert als von den USA selbst. Dies berichtet jüngst die South China Sea Strategic Situation Probing Initiative (SCSPI).

US-Ausrede Neukalibrierung

Diese Abschwächung der Transits wird seitens der USA offiziell als routinemäßige Neukalibrierung dargestellt. Vielmehr wirkt es eher wie eine gezielte US-Strategie, um einen versehentlichen Konflikt mit einer sich schnell modernisierenden People’s Liberation Army (PLA) in einem umkämpften Wasserweg zu vermeiden. Große Schiffe sind bekanntlich in solchen Wasserstraßen taktisch im Nachteil, so auch die Spekulationen der chinesischen Analysten.

Sogar die Siebente US-Flotte hat aufgehört, routinemäßig eigene Durchfahrten zur „Temperatursenkung“ anzukündigen, merkt dazu die SCSPI, eine in Peking ansässige Denkfabrik, an. Ein Militärschiff, das die Taiwanstraße durchquert, ist taktisch im Nachteil, da die hydrographischen Bedingungen der Straße für große Kriegsschiffe nicht günstig sind, erklärt dazu die SCSPI.

Die herausfordernden hydrographischen Bedingungen der Straße, durchschnittlich 70 Meter Tiefe und ein flacher Schelf im Vergleich zum offenen Ozean, erschweren die Navigation mit tiefem Tiefgang.

Wichtige US-Verbündete „springen nun in die Presche“ und präsentieren sich ebendort sehr selbstbewusst.
Fast 200 Kriegsschiffe aus 18 außerregionalen Ländern operierten im vergangenen Jahr im Westpazifik und erreichten insgesamt fast 10.000 Schiffstage, sozusagen stellvertretend für die USA.

Jeder dieser alliierten Transits wurde mit öffentlichen Ankündigungen orchestriert, wodurch Marinemanöver eher zu einem politischen Theater als zu einem taktischen Vorteil mutierten, fügt das SCSPI ergänzend hinzu.



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