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Hamburg (ots) – Die Notaufnahmen der Asklepios Kliniken erwarten in den kommenden Tagen einen Anstieg der Patient:innen aufgrund hitzebedingter Beschwerden.
Wetterdienste warnen für fast alle Regionen Deutschlands vor einer Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 36 Grad. Die Nächte werden ebenfalls warm sein. Typische Symptome betroffener Patient:innen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein. Flüssigkeitsmangel stellt häufig eine Ursache für diese Beschwerden dar, insbesondere bei älteren Menschen.
„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung,“ erklärt Dr. med. Jens-Oliver Pokorny, Chefarzt des Zentrums für klinische Notfall- und Akutmedizin an der Asklepios Klinik Wandsbek.
Er weist darauf hin, dass der Flüssigkeitsbedarf an heißen Tagen erheblich ansteigt. Zu wenig Flüssigkeitsaufnahme in Verbindung mit starkem Schwitzen kann zu Dehydrierung führen. „Im Falle eines Flüssigkeitsmangels klagen die Patienten häufig über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein“, so Dr. Pokorny. Bei ernsthaften Beschwerden wie Bewusstseinsstörungen oder Atemnot sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden.
Dr. Pokorny warnt, dass Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen, insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems, besonders Vorsicht walten lassen sollten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kleinkinder, die ihre Beschwerden möglicherweise nicht selbst äußern können. Zudem sollten Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, ihren Arzt konsultieren, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Die Expert:innen der Asklepios Kliniken geben folgende Empfehlungen:
Kleine Kinder und ältere Menschen sind besonders anfällig für Flüssigkeitsverluste. Bei Senior:innen ist der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht oft nur 60 Prozent. Darüber hinaus kann ein nachlassendes Durstgefühl im Alter zu unzureichender Flüssigkeitsaufnahme führen. Das Risiko von Verwirrtheitszuständen und Kreislaufproblemen kann dadurch steigen.
Kalte und eiskalte Getränke können den Körper stärker belasten als wohltemperierte. Diese führen häufig zu zusätzlichem Schwitzen. Auch warmer Pfefferminztee kann dazu beitragen, die Kreislauffunktionen zu unterstützen.
Bei Hitzeschlag oder Kollaps sollte umgehend der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 verständigt werden. Die betroffene Person sollte an einen kühlen Ort gebracht werden, die Kleidung gelockert und mit feuchten Tüchern gekühlt werden.
Symbolbild: KI-generiertes Symbolbild
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Asklepios Kliniken warnen vor erhöhten Notfallaufnahmen aufgrund der bevorstehenden Hitzewelle erschien zuerst auf Nordische Post
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