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Heute — 19. Juni 2026

Sektenstelle nimmt Windkraftgegner ins Visier: Scharfe Kritik von Christian Hafenecker

19. Juni 2026 um 09:00

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Die Denunzierung von regierungs- und narrativkritischen Bürgern ist aus den Corona-Jahren hinreichend bekannt. Aktuell stehen verstärkt Gegner der Windkraftindustrie im Fadenkreuz. In Österreich fühlt sich für Einordnungen und Aussagen zu diesen Menschen die Sektenstelle berufen. Für FPÖ-Generalsekretär NAbh. Christian Hafenecker zeigt sich hier erneut, dass staatlich finanzierte Organisationen gegen unliebsame Bürger ins Feld geführt werden.

Wir berichteten bereits über einen „Krone“-Bericht, der mit Unterstützung der Bundesstelle für Sektenfragen suggeriert, dass Bürgerinitiativen und Windkraftgegner Teil eines fragwürdigen Netzwerks wären, das Ängste schüre und daraus sogar ein „Geschäftsmodell“ entwickelt habe:

Mit scharfer Kritik reagierte darauf nun auch FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker. Er sieht hier einen weiteren Beleg dafür, dass sich die Sektenstelle immer neue Betätigungsfelder suche, um ihre Existenz und die dafür aufgewendeten Steuergelder zu legitimieren.

Hafenecker prangert eine schwerwiegende Diffamierung von Bürgern an, die von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen: „Was hier passiert, ist ein massiver Angriff auf engagierte Bürger und Bürgerinitiativen, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen, gegen Projekte vor ihrer Haustüre aufzutreten. Menschen, die sich Sorgen um ihre Lebensqualität, den Schutz ihrer Heimat, das Landschaftsbild, den Naturschutz, den Wert ihres Eigentums oder mögliche gesundheitliche Auswirkungen machen, werden von der Sektenstelle pauschal diffamiert. Wer keine Windräder vor dem Schlafzimmerfenster haben möchte, gilt nach dieser Logik offenbar bereits als sektiererisch und womöglich als potenzielle Gefahr für Staat und Gesellschaft.“

Hafenecker kritisiert insbesondere den Versuch der Behörde, den Widerstand gegen Windkraftanlagen mit Corona-Protesten und angeblichen Verschwörungsnetzwerken in Verbindung zu bringen. „Hier wird nach einem bekannten Muster gearbeitet: Zuerst werden Bürgerinitiativen beobachtet, anschließend werden lose Verbindungen konstruiert und am Ende ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht gestellt.“ Dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bei Veranstaltungen gegen Windkraft auftreten oder sich in Stammtischen organisieren, sei in einer Demokratie völlig legitim, betont der FPÖ-Generalsekretär. „Daraus den Verdacht einer problematischen Weltanschauung abzuleiten, ist unseriös und wissenschaftlich nicht haltbar.“

Hafeneckers Ansicht nach kommt die Sektenstelle längst nicht mehr ihrem ursprünglichen Auftrag nach. Stattdessen mutiert sie immer stärker zum politischen Instrument: „Im Einklang mit dem Verfassungsschutz und dem DÖW werden hier staatlich finanzierte Organisationen gegen unliebsame Bürger und gegen die größte Oppositionspartei ins Feld geführt. Diese Einrichtungen präsentieren sich als unabhängige Experten, arbeiten aber vielfach ideologisch motiviert, mit fragwürdigen Methoden und auf Basis von Zirkelschlüssen, bei denen eigene Einschätzungen immer wieder als Beleg für neue Einschätzungen dienen.“

Die Konsequenzen betreffen den Kern der Demokratie, wenn die Sektenstelle mittlerweile sogar darüber urteile, welchen Bürgerinitiativen öffentliche Räume oder Veranstaltungsorte zur Verfügung gestellt werden sollen und Bürgermeister aufgrund solcher Narrative erklären, man wolle bestimmten Veranstaltungen keine Bühne bieten, dann findet dieselbe politische Ausgrenzung statt wie zuvor in den Corona-Jahren. „Kritische Bürger werden nicht mehr als legitimer Teil demokratischer Debatten betrachtet, sondern als Problemfall dargestellt“, so Hafenecker, den das zunehmend an Gesinnungskontrolle erinnert.

„Und während die Bevölkerung unter Rekordteuerung, steigenden Energiepreisen und immer höheren Belastungen leidet, leistet sich die Republik eine Behörde, deren Geschäftsführerin für diese Form der Gesinnungsschnüffelei mehr als 100.000 Euro jährlich als Gehalt kassiert. Mit Steuergeld werden Bürger unter Verdacht gestellt, Bürgerinitiativen diskreditiert und politische Narrative produziert, die der Regierung nützen und Kritiker mundtot machen sollen“, so das Fazit des Freiheitlichen. Er forderte abschließend erneut die Abschaffung der Sektenstelle.

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 18. Juni 2026

Ausbau um jeden Preis? „Widerstand gegen Brüssels Windkraft-Ideologie wächst!“

18. Juni 2026 um 15:00

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Der Ausbau der Windenergie wird rücksichtslos vorangetrieben: Die demokratische Mitbestimmung wird geschwächt, Landschaften werden zerstört und Fragen zu Umwelt- und Gesundheitsschäden ausgeblendet. Immer mehr Menschen wollen sich das nicht länger gefallen lassen. Am 26. Juni findet eine Konferenz der Patriots for Europe Foundation in Ainet/Osttirol statt, auf der Politiker und Experten die Folgen der EU-Windkraftpolitik analysieren und Alternativen vorstellen.

Einer der Referenten bei der Veranstaltung ist der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. „Während die EU-Kommission den Ausbau von Windkraftanlagen vorantreibt, wächst in Europas Regionen der Widerstand gegen die Zerstörung von Landschaften und die Missachtung der Interessen der betroffenen Bevölkerung“, stellt er fest.

Er hat schon in der Vergangenheit auf Risiken dieser Politik hingewiesen und Widersprüche im EU-Narrativ demaskiert. Unter dem Titel „Gegenwind aus den Regionen – Die Windenergiepolitik der EU auf dem Prüfstand“ analysiert er mit weiteren Experten und Politikern die Auswirkungen des politisch forcierten Windenergieausbaus. Auch Alternativen werden präsentiert. Als weitere Referenten treten der Naturschützer Josef Erhard, der Journalist und Report24-Chef Florian Machl sowie der Arzt und Notfallmediziner Hannes Strasser auf.

Gerald Hauser kritisiert insbesondere die aus seiner Sicht ausgeblendeten Fragen zu Mikroplastik, Infraschall, Bodenversiegelung, Waldrodungen und den tatsächlichen Kosten der Windkraft. Er verweist auf aktuelle Studien und Gerichtsurteile: Diese zeigen seiner Meinung nach, dass mögliche Umwelt- und Gesundheitsfolgen ernst genommen werden müssten.

Hauser sieht auch die Übergriffigkeit Brüssels kritisch: „Die entscheidende Frage lautet, ob über die Zukunft unserer Regionen die Menschen vor Ort oder Bürokraten in Brüssel entscheiden.“ Statt ideologischer Entscheidungen brauche es Politik mit Hausverstand: „Wir Freiheitliche stehen für eine Energiepolitik mit Hausverstand, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit sowie Natur- und Gesundheitsschutz verbindet.“

Die Konferenz findet am 26. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Austro PopUp in Ainet/Osttirol statt. Anschließend besteht auch die Möglichkeit, sich mit den Referenten auszutauschen.

(Auszug von RSS-Feed)
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Wie bei Corona: Staatliche Sektenstelle gegen Windkraft-Gegner in Stellung gebracht

16. Juni 2026 um 09:33

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In Österreich hat sich ein System etabliert, Andersdenkende und die Opposition zu beschimpfen und zu denunzieren. Dies geschieht sowohl über weisungsgebundene Behörden als auch über die mit vielen Millionen Steuergeld bestochenen Medienhäuser. Aktuell läuft eine Kampagne gegen Windkraft-Gegner. Dazu hat man einmal mehr ausgerechnet die Sektenstelle mobilisiert. Die Kronenzeitung spielt unterwürfig mit und macht die mediale Begleitmusik – der Rest der Medienwelt wird folgen.

Analyse von Florian Machl

Windkraft ist ein riesiges Geschäft. Nicht, weil man mit der Stromerzeugung so gut verdienen könnte. Diese ist im Prinzip längst durch Kapazitäten und Bedarf gedeckelt, Österreich könnte sich am Papier längst völlig unabhängig mit Energie versorgen. In der Praxis geht das nicht, da bei zu starken Windphasen die Anlagen abgeschaltet werden müssen, bei normalem Wind oft schon zu viel Strom da ist und man sogar dafür bezahlen muss, um ihn loszuwerden – und ohne Wind stehen die Räder still. Strom kann nicht in dem Ausmaß gespeichert werden, das für die Versorgung eines Industrielandes nötig ist.

Das Geschäft mit der Windkraft ist ein anderes: die Herstellung, der Bau, die Vermietung oder der Verkauf der nötigen Flächen, die Instandhaltung. All das ist ein Milliardenbusiness. Hinzu kommen üppige Förderungen der öffentlichen Hand, beginnend mit Geld aus der EU, aus den jeweiligen Ländern und Bundesländern. Windkraft-Anlagenerrichter und -betreiber sitzen auf einem Goldesel, egal ob der Wind bläst. Aber nur, solange die Förderungen fließen. Danach sieht man weltweit gigantische Pleiten, die Windräder bleiben häufig als Ruinen stehen, da eine vollständige Entsorgung gar nicht möglich ist.

Milliardengeschäft und Spielwiese der Lobbyisten

Wo viel Geld im Spiel ist, ist Lobbyismus im Spiel – und die damit verbundenen Parteien, die mit parteinahen Betrieben, Versorgungsposten und Kickbackzahlungen aller Art gut beteiligt sind. Dieses Konzept hat sich vor allem in Österreich bewährt, es wurde auch zur Zeit der vorgeblichen Corona-Pandemie umgesetzt – man erinnere sich an Masken, Tests, Testcenter und dergleichen mehr. Auch bei der illegalen Massenmigration zeigte sich dasselbe Bild. Migranten wurden zur bloßen Handelsware, an denen man pro Kopf richtig gut verdiente – die großen „Hilfsorganisationen“ im Milliardenbereich.

In all diesen Beispielen ging man beinhart gegen Gegner vor – bis hin zur Kriminalisierung und Inhaftierung. Bei der illegalen Massenmigration werden Gegner gerne als Rassisten und Volksverhetzer bezeichnet und deswegen vor Gericht gebracht. Jegliche Gegenmeinung wurde als „herzlos und unmenschlich, rassistisch und rechtsextrem“ denunziert, eine sachliche Diskussion verunmöglicht. Zu Corona-Zeiten waren realistische Maßnahmenkritiker, die auf Basis von Wissenschaft und Physik argumentierten, eine große Gefahr – sie wurden als Lebensgefährder dargestellt, in Deutschland gab es fertige Pläne zur Inhaftierung und Psychiatrierung.

Staatliche Verfolgung der Opposition

Dieses Konzept versucht man jetzt auch bei der Windkraft anzuwenden. Windkraft wird – sachlich völlig falsch – als einzige Lösung dargestellt, um den Planeten vor dem sicheren Hitzetod zu retten. Wer dagegen in Opposition geht, muss natürlich wieder ein Lebensgefährder sein und staatlich verfolgt werden. Genau das wird jetzt über die Sektenstelle und eine Medienkampagne versucht.

Eine Kronenzeitungs-Redakteuse namens „Anna Kindlmann“ hätte angeblich aus eigenem Antrieb bei der Sektenstelle angefragt, weil sie über Windkraftproteste besorgt war. Klingt das glaubwürdig? Ist die Sektenstelle wirklich die erste Anlaufstelle, wenn man sich für die Gedankenwelt jener interessiert, die gegen Windkraft argumentieren? Sollte man sich nicht zunächst mit Umweltschutz, Entsorgungsfragen und möglichen Schäden für Mensch und Tier auseinandersetzen und dazu zumindest Wissenschaftler der jeweiligen Fachgebiete befragen?

Welche Expertise kann eine Sektenstelle bei Windkraft haben?

Und natürlich, die Sektenstelle fühlt sich rein zufällig berufen, in diesem Bereich Expertise zu haben und Auskunft zu geben. Und ausgerechnet dieses Paradebeispiel des Heckenschützenjournalismus führt den Untertitel „Geschäftsmodell“, der den Windkraft-Gegnern unterstellt wird. Es soll also suggeriert werden, dass nicht die Windkraft-Lobby das dicke Geschäft macht, sondern ausgerechnet die um ihre Heimat und ihre Gesundheit besorgten Bürger würden das aus finanziellen Interessen tun. Es ist so absurd, dass man damit unter Garantie das Gegenteil bewirken wird.

Wir haben also einen Artikel in der Kronenzeitung, der wie ein Volksschul-Aufsatz mit dem Satz „Alles begann im Jahr 2024 auf einer Blumenwiese in Tulln.“ beginnt. Praktischerweise findet sich via Google Adwords geschaltet direkt daneben ein Inserat der EnergieAG. Es ist anzunehmen, dass es nicht der einzige Energieversorger ist, der bei der Krone wirbt. Man will nicht so recht an Zufälle glauben.

Screenshot Krone Online, 16.6.2026, zum Zwecke der Berichterstattung incl. Werbung der Energie AG.

Sektenstelle vollständig der ÖVP unterworfen

Die Sektenstelle und deren vermeintliche Experten werden von Redakteuse Kindlmann in den siebten Himmel gelobt. Sie wäre „parteiunabhängig aktiv“. Was natürlich eine krasse Fehlinformation ist, die Stelle ist dem Bundeskanzleramt untergeordnet, erhält von dort ihr Budget und unterliegt ausdrücklich dessen Aufsicht. Der Geschäftsführer wird vom Bundeskanzler persönlich bestellt, auch der Stellvertreter muss vom Kanzler genehmigt werden. Somit erfüllt die Sektenstelle in der aktuellen Legislaturperiode faktisch die Anforderungen der Kanzlerpartei ÖVP.

Geschäftsführerin der Sektenstelle und häufig im ORF gesehenes Gesicht ist eine Frau Ulrike Schiesser, die ihren akademischen Grad im Fach Psychologie erworben hat. Inwiefern dieses zu fachlicher Auskunft zu Themen wie Covid-19 oder Windkraft befähigt, bleibt unklar, war der Kronenzeitung für ihren Artikel aber auch nicht besonders wichtig.

Stolz auf Diskriminierung Andersdenkender

Um in der Denkweise „einzig wahre Religion“ gegen „Ketzer und Sekten“ zu bleiben, betont Kindlmann in ihrem Artikel ganz besonders, dass man einer Bürgerinitiative in Hausleiten, Korneuburg, verwehrte, eine Informationsveranstaltung im Schloss Hausleiten durchzuführen. Kein Dialog, kein Gespräch, Verwehren von Informations- und Meinungsfreiheit – all das kennen wir aus Corona-Zeiten zur Genüge. Auch hier wurde redaktionell darauf verzichtet, bei der Gegenseite eine Stellungnahme einzuholen. Der Krone-Artikel beschreibt das angebliche Ziel der Sektenstelle wie folgt: „Ein genaues Auge habe man auf alle Vorfälle, bei denen Ansichten Familien entzweien – wie auch damals in der Pandemiezeit.“

Fazit der „Experten“ der „Sektenstelle“ in diesem Artikel: Windrad-Gegner wären „nicht als Sekte eingetragen“. Was diese Aussage genau aussagen soll, bleibt schleierhaft. Im Gegensatz zu Religionsgemeinschaften, tragen sich „Sekten“ nirgendwo ein. Und wenn eine staatliche „Sektenstelle“, die eigentlich für Religion zuständig ist, friedliche Vereine und Bürgerinitiativen als „Sekten“ registrieren würde, wäre bestenfalls ein weiteres Element eines totalitären Staates erfüllt. Aber: Die Sektenstelle weist auf ihrer Homepage selbst darauf hin, dass sie den Begriff „Sekte“ zur Charakterisierung von Gruppierungen grundsätzlich nicht verwendet, weil dieser als wertend oder diskriminierend angesehen werden kann. Die Errichtung oder Führung eines Sektenregisters ist zumindest öffentlich nicht dokumentiert.

Der Artikel in der Kronenzeitung ist ein Lehrstück dafür, wie Seilschaften und Lobbygruppen rund um die ÖVP mittels Stimmungsmache ihre wirtschaftlichen Interessen absichern. Mit Demokratie hat das nichts zu tun – und mit Journalismus schon gar nicht.

(Auszug von RSS-Feed)
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