Heftige Ausschreitungen in Brüssel: migrantische Gruppen zerstören die Innenstadt + Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“ + Ukrainer sollen zurück an die Front: Karner-Vorstoß sorgt für Wirbel! + EU-Parlament stimmt über Gentech-Verheimlichung bei Pflanzen ab +
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Heftige Ausschreitungen in Brüssel: migrantische Gruppen zerstören die Innenstadt
Eine friedliche Studentendemonstration in Brüssel eskalierte, nachdem überwiegend migrantische Gruppen die Kundgebung gekapert hatten. Sie zündeten Fahrräder an und zerstörten Bushaltestellen. Die Polizei musste Tränengas und Wasserwerfer einsetzen.

(…) Bushaltestellen wurden zerstört, Leihräder angezündet und Geschäfte attackiert. Die Polizei, die selbst von dem Ausmaß der Ausschreitungen überrascht wurde, musste unter anderem Tränengas und Wasserwerfer einsetzen.
Lehrer, Schüler und Gewerkschaften demonstrierten am Donnerstagmittag zunächst friedlich gegen eine geplante Reform des Bildungswesens – bis zu 3000 Personen waren aus dem ganzen Land in die Hauptstadt gereist, um ihrem Unmut Gehör zu verschaffen. Weiterlesen auf apollo-news.net
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Todesstrafe verhängt! Das blüht Gruppenvergewaltigern in Pakistan
In Pakistan wurden zwei Männer zum Tode verurteilt: Sie hatten eine pakistanisch-französische Frau vor den Augen ihrer Kinder brutal vergewaltigt, nachdem sie mit dem Auto auf einer Autobahn liegen geblieben war. In Pakistan steht darauf der Tod durch Hängen.

Ursprünglich wurde das Urteil schon im Jahr 2021 verhängt: Die beiden Männer Abid Malhi und Shafqat Ali wurden wegen Gruppenvergewaltigung, Entführung, Raub und Terrorismusdelikten für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. In Pakistan ist die Hinrichtungsmethode der Tod durch den Strick. Weiterlesen auf report24.news
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Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
360 Kilometer westlich von Shanghai ist der Sitz des chinesischen Autokonzerns Chery. Kein anderer Konzern aus der Volksrepublik exportiert so viele Autos wie dieses Unternehmen.
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In einem Interview erklärt Europa-Chef Zhu Shaodong, warum der Hersteller nun mit einer neuen Marke nach Deutschland kommt. Weiterlesen auf nius.de
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Prof. Stefan Homburg zur UN-Klatsche für Germany
„Was täte ich, wenn ich mit falschen Strategien die Wirtschaft schrottete, um als AUẞENKANZLER zu brillieren – und mein Land dann auch außenpolitisch scheitert? Vermutlich würde ich sang- und klanglos verschwinden.“
Hintergrund: Mit Österreich und Portugal ziehen zwei gemäßigte Staaten in den UN-Sicherheitsrat ein. Deutschland, das den Ukrainekonflikt anheizt und Angriffe auf Venezuela und Iran relativiert, ist für Diplomatie und Friedenspolitik denkbar ungeeignet.
Als Ausreden vernimmt man, wir hätten uns „erst” 2019 beworben und daher „nur” sieben Jahre Zeit gehabt, Stimmen zu sammeln. Auch hätten viele Staaten ihre Zusagen in der geheimen Wahl gebrochen.
Aber das ist gerade das Problem: Die Bundesregierung wird als Zahlmeister und Trottel gesehen. Sympathie und Unterstützung genießt sie auf internationalem Parkett ebensowenig wie daheim.“
Was täte ich, wenn ich mit falschen Strategien die Wirtschaft schrottete, um als AUẞENKANZLER zu brillieren – und mein Land dann auch außenpolitisch scheitert? Vermutlich würde ich sang- und klanglos verschwinden.
Hintergrund: Mit Österreich und Portugal ziehen zwei gemäßigte… pic.twitter.com/2niqeZ6Zg5
— Stefan Homburg (@SHomburg) June 4, 2026
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Ukrainer sollen zurück an die Front: Karner-Vorstoß sorgt für Wirbel!
Paukenschlag aus Luxemburg! Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) macht bei den EU-Innenministern Druck – und stellt den Schutzstatus für tausende Ukrainer infrage. Vor allem Männer im wehrfähigen Alter könnten künftig ihren automatischen Schutz verlieren.

Die Botschaft des Ministers ist unmissverständlich: Die Ukraine brauche ihre Bürger selbst – für die Verteidigung des Landes und für den Wiederaufbau. Deshalb soll der bisherige Automatismus für ukrainische Kriegsvertriebene spätestens ab März 2027 auf den Prüfstand kommen. (…) Besonders im Fokus stehen Männer im wehrfähigen Alter. Sie könnten nach den Vorstellungen Österreichs künftig deutlich schwerer Schutz erhalten. Weiterlesen auf exxpress.at
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EU-Parlament stimmt über Gentech-Verheimlichung ab: Neue „NGT-1“-Pflanzen ohne GM-Kennzeichnung – Weil Verbraucher sie sonst ablehnen
Hinter den Kulissen bereitet die EU-Kommission die nächste Stufe der industriellen Kontrolle der Nahrungsmittel vor. Das EU-Parlament soll in diesen Tagen über eine neue Verordnung zu „New Genomic Techniques“ (NGTs) abstimmen, die ein Zwei-Klassen-System für gentechnisch veränderte Pflanzen einführt.
Die geplante EU-Verordnung zu New Genomic Techniques (NGTs) führt ein Zwei-Klassen-System für Pflanzen ein, die mit neuen gentechnischen Methoden (wie CRISPR) erzeugt werden. Das Ziel ist eine Lockerung der strengen GMO-Regeln für „konventionsähnliche“ Veränderungen. NGT-1-Produkte sollen künftig nicht mehr als Gentechnik gekennzeichnet werden müssen – mit der offenen Begründung, dass eine GM-Kennzeichnung „negativ wahrgenommen“ werde und zu „begrenzter Verbraucherakzeptanz“ führe. Übersetzt: Die Bürger sollen nicht wissen, was sie essen, damit sie es nicht ablehnen. Weiterlesen auf tkp.at
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Spende aus Japan: EU testet Influenza-Medikament gegen Hantavirus-Infektion
Die Europäische Arzneimittel-Agentur testet das Medikament Favipiravir zur Behandlung des Hantavirus. Die ersten Dosen befinden sich auf dem Weg nach Europa.
Die ersten Dosen eines experimentellen antiviralen Mittels zur Behandlung des Hantavirus werden nach Frankreich, Spanien und in die Niederlande geliefert. Das teilte die Europäische Kommission am Donnerstag mit. Hintergrund ist ein Ausbruch, der mit einem Kreuzfahrtschiff in Verbindung gebracht wird.
Da es derzeit kein zugelassenes Medikament gegen das Hantavirus gibt, hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Wirkstoff Favipiravir als plausibelsten Kandidaten für den Einsatz im Rahmen klinischer Studien oder im Wege des sogenannten Compassionate Use identifiziert. Über den konkreten Einsatz entscheiden laut Mitteilung der EU-Kommission die betroffenen Mitgliedstaaten selbst. Compassionate Use bezeichnet die Anwendung nicht zugelassener Arzneimittel bei schwer erkrankten Patienten ohne Therapiealternative. Via berliner-zeitung.de
+++ REALSATIRE +++
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Jahrelange Untätigkeit der Politik rächt sich nun bitter: Die Rheinbrücke Bonn-Nord (Friedrich-Ebert-Brücke) musste am Mittwochnachmittag wegen schwerer struktureller Schäden am Tragwerk sofort und vollständig gesperrt werden. Wieder einmal zahlen die Bürger die Zeche für jahrzehntelanges Wegschauen bei der deutschen Verkehrsinfrastruktur.
Die Brücke, eine der wichtigsten Rheinquerungen Nordrhein-Westfalens, ist Teil der Autobahn 565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung für die Region Bonn/Rhein-Sieg. Seit dem 3. Juni, 15 Uhr, ist sie in beiden Richtungen dicht. Nicht nur für Autos, auch für Radfahrer und Fußgänger. Aktuelle Brückenprüfungen hätten strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke festgestellt, die eine unverzügliche Sicherung erfordern, teilte die Autobahn GmbH mit.
„Die Sicherheit der Menschen, die täglich über diese Brücke fahren, ist nicht verhandelbar“, begründete das bundeseigene Unternehmen die Sperrung der Brücke.
Die Entwicklung ist ein Lehrstück des politischen Versagens: Bereits seit 2016 durften keine Schwertransporter über 44 Tonnen mehr über die Brücke, die aus den 1960er-Jahren stammt, fahren. Ab Februar 2026 wurde sie zusätzlich für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Jetzt reicht selbst das nicht mehr.
Während die Politik Milliarden in ideologische Projekte fließen ließ, blieb die reale Verkehrsinfrastruktur auf der Strecke. Die marode Friedrich-Ebert-Brücke ist nur ein weiteres Symbol einer völlig überalterten Infrastruktur, die systematisch vernachlässigt wurde.
Der ADAC bezeichnet die Vollsperrung der Rheinbrücke auf unbestimmte Zeit als „Vollkatastrophe für die Region“. Autofahrer müssten pro Jahr zusätzliche Umwege von insgesamt 50 Millionen Kilometern in Kauf nehmen, Lkw 5,5 Millionen Kilometer, teilte der Automobilclub mit. Viele Verkehrsteilnehmer würden in den Kölner Raum ausweichen und dort das ohnehin bereits stark belastete Verkehrssystem weiter an seine Grenzen bringen.
Auch die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg sprach von einer „Katastrophenmeldung“. Mit der Sperrung werde eine „wichtige Lebensader“ der Region gekappt, erklärte IHK-Präsident Stefan Hagen.
Täglich quälten sich rund 120.000 Fahrzeuge über diese Brücke. Nun drohen chaotische Verhältnisse in Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und in der gesamten Region. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr in der Region hat die Autobahn GmbH in enger Abstimmung mit den Behörden Ausweichrouten vorbereitet – viele Pendler werden trotzdem morgens und abends deutlich länger unterwegs sein.
Besonders bitter: Ein echter Ersatzneubau ist frühestens in den 2030er-Jahren geplant. Wann die Brücke überhaupt wieder geöffnet werden kann, ist derzeit völlig unklar.
„Wir werden nun weitere Detailuntersuchungen vornehmen, um technische Möglichkeiten zu untersuchen, mit denen die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Eine abschließende Bewertung kann erst nach Abschluss der Untersuchungen erfolgen. Bis dahin bleibt die Brücke gesperrt“, erklärte die Autobahn GmbH.
Die Sperrung ist nichts anderes als das logische Ergebnis jahrzehntelanger politischer Ignoranz gegenüber der dringend notwendigen Modernisierung der Verkehrswege. Es fragt sich: Wofür zahlen die Bürger in diesem Land überhaupt noch Steuern?
+ Iranischer Drohnenangriff auf Flughafen in Kuwait + Verfassungsschutz-Chef warnt vor Unterwanderung durch Islamisten + Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab + Diese Rekordsumme zahlt Deutschland wirklich an die UN + WHO: Die Ebola-Leugner gewinnen +
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Iranischer Drohnenangriff auf Flughafen in Kuwait
Der Iran hat in der Nacht einen schweren Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait gestartet, bei dem eine Person getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden.
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Die iranischen Angriffe zielten laut Behörden auf Terminal 1 des Kuwait International Airport ab, das von internationalen Airlines genutzt wird. (…) Das kuwaitische Außenministerium erklärte, man werde die Angriffe „weder akzeptieren noch tolerieren“ und behalte sich das Recht auf eine Antwort gegen den iranischen Angriff vor. Die Angriffe erfolgten, während iranische Medien berichteten, das Land habe die Kommunikation mit Vermittlern über eine Verlängerung des Waffenstillstands im Krieg mit den USA und Israel eingestellt.
(…)
Präsident Trump wies diese Darstellung zurück und betonte, die Verhandlungen würden trotz der Komplikationen durch Israels Ausweitung des Krieges im Libanon gegen die iranisch unterstützte Hisbollah Fortschritte machen. (…) Am späten Dienstag bestätigte das US-Militär derweil, es habe als Vergeltung für iranische Raketen auf Kuwait und Bahrain einen iranischen Militärstützpunkt angegriffen. Via nypost.com
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Rape Gangs in UK: Erschütternde Aussagen – Überlebende beschreiben ihr Martyrium
Der britische Abgeordnete Rupert Lowe, der sich der unabhängigen Untersuchung der pakistanischen Grooming- bzw. Rape-Gangs widmet, hat im Parlament entsetzliche Aussagen von Überlebenden vorgelesen. Die jungen Opfer der moslemischen Serientäter berichten von unvorstellbarem Missbrauch und brutalsten Vergewaltigungen durch mitunter hunderte Männer.
Die Vergewaltigungsgangs in etlichen Städten im Vereinigten Königreich setzen sich überwiegend aus Pakistanis zusammen und sind entsprechend ein politisch unbequemes Thema, dürfte hier doch Islamkritik in der Bevölkerung weiter befeuert werden.
(…)
„Ich wurde von um die 600 oder 700 verschiedenen Männern vergewaltigt“, hat ein Opfer demnach berichtet. Ein anderes beschrieb, wie sie mit 12 oder 13 Jahren von einem Täter mit einer Flasche Jack Daniel’s vergewaltigt wurde. Die Flasche zerbrach dabei. Eine andere hatte mit angesehen, wie eine Zigarette im Gesicht eines Babys ausgedrückt wurde. Einer anderen Aussage nach wurden weiße Mädchen in einem Van in Hundekäfige gesperrt. Die Überlebende beschrieb, von einem Mann festgehalten und von einem Hund vergewaltigt worden zu sein. Eine Überlebende schilderte außerdem, dass Polizeibeamte in den Missbrauch involviert waren“ Weiterlesen auf report24.news
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Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Tödliche Messerattacke in einer Hamburger Rewe-Filiale: Am Montagabend hat ein 31-jähriger Inder einen 29-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen. Das Opfer verstarb in der Notaufnahme Krankenhaus.

Gegen 21:30 Uhr am Montagabend gerieten die beiden Männer vor dem Supermarkt im Stadtteil Altona in einen Streit, der sich in die Filiale verlagerte. Dort stach der Täter, ein 31-jähriger indischer Staatsbürger, vor den Augen von Mitarbeitern und Kunden auf das 29-jährige Opfer ein und verletzte ihn schwer im Oberkörperbereich. Weiterlesen auf nius.de
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Verfassungsschutz-Chef warnt vor Unterwanderung durch Islamisten
Was im Bundestag nur ausgewählte Gäste hinter verschlossenen Türen hören durften, sollte ganz Deutschland wissen: Islamistische Organisationen wollen deutsche Institutionen unterwandern, um Einfluss auf die Politik zu nehmen.
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Davor warnte nach BILD-Informationen Sinan Selen (54), der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, bei einem parlamentarischen Frühstück im Deutschen Bundestag.
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Die Muslimbrüder gingen dabei nicht gewalttätig vor, seien jedoch nicht minder gefährlich, da sie ihre Ziele äußerst strategisch und langfristig verfolgten. Der Verfassungsschutz-Chef warnte: Die Islamisten versuchten gezielt, in die deutschen Parteien zu wirken und so den Staat und die Gesellschaft zu verändern. Dabei befolgten sie alle deutschen Gesetze – jedoch nur, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Das oberste Ziel der Unterwanderungsversuche sei eine islamische Gesellschaft.
(…)
Der politische Islam bereitet den Behörden große Sorgen. Wie BILD erfuhr, besteht in Sicherheitskreisen die Befürchtung, dass Politiker auch aus Unwissenheit Kontakt zu Personen eingehen, die der Muslimbruderschaft nahe stehen oder ihr angehören. Dabei seien vor allem Parteien aus dem linken Spektrum offener als andere für die Kontaktaufnahme der Islamisten – teils aus Unkenntnis islamistischer Strukturen, teils aus falsch verstandener Toleranz. Via bild.de
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Diese Rekordsumme zahlt Deutschland wirklich an die UN
Nach dem Debakel um den Sitz im Sicherheitsrat geraten die hohen Beiträge an die UN in die Kritik. Die JF hat die tatsächlichen Zahlen recherchiert: Deutschland überweist das 30-fache seines Pflichtbeitrages. Wohin dieses Geld wirklich geht.
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Doch um wie viel Geld geht es wirklich? Bisher werden die Zahlen verschwiegen. Die JUNGE FREIHEIT hat sie recherchiert. Dabei kommt heraus: Deutschland überweist genau das 30-fache seines Pflichtbeitrages, nämlich sagenhafte 5,1 Milliarden Euro.
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Größter Brocken dieser freiwilligen Leistungen ist dabei mit 1,2 Milliarden Euro das Welternährungsprogramm der UN. Danach folgt UNICEF. Der deutsche Kernbeitrag liegt hier zwar „nur“ bei 69,52 Millionen Euro. Doch die Bundesregierung finanziert mit weiteren 439 Millionen diverse Programme des UN-Kinderhilfswerks. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
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Deutscher Pull-Faktor für klassische Einwanderung in die Sozialsysteme
Bulgare mit fünf Kindern in der Heimat, kommt nach Deutschland, nimmt Minijob für 300 Euro an, kassiert 1.300 Euro Kindergeld für Kinder in Bulgarien, wo der Mindestlohn 620 Euro beträgt.
Das ist klassische Einwanderung in die Sozialsysteme. Deutschland hat einen riesigen Pull-Faktor, der abgestellt werden muss.
Bulgare mit fünf Kindern in der Heimat, kommt nach Deutschland, nimmt Minijob für 300 Euro an, kassiert 1.300 Euro Kindergeld für Kinder in Bulgarien, wo der Mindestlohn 620 Euro beträgt. Das ist klassische Einwanderung in die Sozialsysteme. Deutschland hat einen riesigen… pic.twitter.com/LG0nYSTJLe
— René Springer (@Rene_Springer) June 2, 2026
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Die Ebola-Leugner gewinnen
Die WHO rudert nun auch bei Ebola zurück und hat am Dienstag die Verdachtsfälle deutlich nach unten korrigiert. Ob es am massiven Widerstand der Afrikaner zu tun hat oder damit, das Geld für experimentelle Impfstoffe schon verteilt ist?
Erst am Dienstag hat TKP berichtet, dass Moderna zusätzlich 50 Millionen bekommen hat, um den experimentellen Ebola-Impfstoff schneller herzustellen. Nur wenige Stunden später hat die WHO erstmals bei Ebola deutlich zurückgerudert. Zwar gibt es noch keine Neubewertung wie bei Hanta – TKP hat berichtet – doch man korrigierte sich deutlich.
So teilte die WHO am Dienstag mit, dass sie die „Verdachtsfälle“ von über 900 auf 116 (!) gesenkt hat. Das ist ein massiver Rückgang und widerspricht einer angeblichen unkontrollierten und ausufernden Ebola-Welle in Zentralafrika. Selbst WHO-freundliche Medien sprechen von einer „massiven Reduktion“. Weiterlesen auf tkp.at
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https://www.youtube.com/shorts/KMsaDVw7LNc?feature=share
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Verfassungsschutz rechtfertigt Einstufung der AfD als „rechtsextrem“
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Die AfD lehnt die geplanten Beitrittsgespräche der EU mit der Ukraine entschieden ab. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, verweist darauf, dass sich die Ukraine weiterhin im Krieg befinde und als eines der korruptesten Länder Europas gelte. „Sie erfüllt wesentliche Voraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft bei weitem nicht und weist nach wie vor erhebliche Defizite bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung auf“, betonte Frohnmaier.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Tobias Teich, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatter im EU-Ausschuss für die Ukraine, warnte: „Ein EU-Beitritt der Ukraine würde die deutschen Steuerzahler mit enormen Kosten belasten. Bereits heute ist das Land in hohem Maße auf internationale Finanzhilfen angewiesen. Hinzu kommen die gewaltigen Kosten für Wiederaufbau, Infrastruktur und mögliche zukünftige EU-Förderansprüche.“
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher einen sofortigen Stopp aller Bestrebungen, die Ukraine im Eilverfahren an die Europäische Union heranzuführen.
The post AfD-Außenpolitiker sprechen sich gegen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aus appeared first on Deutschland-Kurier.
Bislang blockierte Ungarn den Beitrittsprozess der Ukraine insbesondere wegen der Benachteiligung der ungarischen Minderheit im Nachbarland. Nun scheinen sich Budapest und Kiew geeinigt zu haben. Premierminister Magyar will kein Veto mehr einlegen.
Der Weg für die Ukraine in die Europäische Union soll freigemacht werden. Weil sich die neue ungarische Regierung und die Führung in Kiew hinsichtlich der Rechte der rund 100.000 Menschen zählenden ungarischen Minderheit in der Ukraine einig wurden, verkündete der neue ungarische Premierminister, das seit nunmehr rund zwei Jahren geltende Veto gegen einen EU-Beitritt der Ukraine aufheben zu wollen. „Wir haben mit der Ukraine eine umfassende Vereinbarung über die Ausweitung der sprachlichen, bildungsbezogenen, kulturellen und politischen Rechte der rund 100.000 Angehörigen der ungarischen Minderheit erreicht“, sagte Magyar am Mittwoch in einem auf Facebook veröffentlichten Video.
Auch wenn Kiew den Inhalt der Vereinbarung noch nicht offiziell bestätigt hat, zeigen sich die Brüsseler Eurokraten erfreut darüber. Man änderte sogar kurzfristig die Tagesordnung einer Sitzung, die die Einleitung des Verfahrens durch die 27 Mitgliedsstaaten erlaubte. Der EU-Beitrittsprozess umfasst, wie das Sprachrohr der EU-Kommission Euronews erklärt, 33 Verhandlungskapitel, die in sechs thematische Cluster gegliedert sind. Das erste Cluster trägt den Namen „Grundlagen“, da es zentrale Themen wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und das Justizwesen behandelt. Es wird als Erstes eröffnet und als Letztes geschlossen.
Die Ukraine und Moldawien (beide sind im Beitrittsprozess informell gekoppelt) versuchen bereits seit zwei Jahren, die Verhandlungen über dieses erste Cluster zu beginnen. Blockiert wurde dies jedoch durch die ungarische Regierung unter Premierminister Viktor Orbán, der vor allem die Unterdrückung der ungarischen Minderheit durch die nationalistische Politik der Ukraine scharf kritisierte. Seither versuchte Brüssel auf verschiedenen Wegen, die Blockade zu umgehen – und das ohne Erfolg.
Ungarn mag zwar den eigentlichen Beitrittsprozess für die Ukraine (und auch für die Republik Moldau) damit zwar nicht mehr behindern, doch eine Unterstützung für einen beschleunigten EU-Beitritt des korruptesten Landes Europas – wie ihn manche EU-Länder anstreben, viele jedoch auch ablehnen – darf man nicht erwarten. Zudem plädiert auch Magyar dafür, eine Volksabstimmung über eine etwaige Mitgliedschaft der Ukraine abhalten zu wollen, sollte seine Partei auch in Zukunft noch die Regierung des Landes stellen. „Sollte es der Ukraine gelingen, innerhalb von zehn oder fünfzehn Jahren alle 33 Beitrittskapitel abzuschließen, wird unser Land ein rechtlich bindendes Referendum zu dieser Frage durchführen“, sagte Magyar.
Die Menschen in den derzeitigen EU-Mitgliedsstaaten haben nun ein paar Jahre Zeit, sich mental auf den Beitritt zweier wirtschaftlich maroder Länder einzustellen, die als Nettoempfänger von EU-Geldern eine komplette Neuordnung des EU-Budgets verursachen werden. Ohne eine massive Ausweitung der Einnahmen Brüssels – entweder durch erhöhte Mitgliedsbeiträge und/oder durch eigene direkte Einnahmen – wird dies kaum zu stemmen sein.
Ukraine greift St. Petersburg an + Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an + Amazon baut in Indiana einen 11 Milliarden Dollar teuren KI-Datencampus + Netanyahu will Irans Regime verschwinden lassen + Schlachtfeld Kommentarspalte: Betrug und Klagen als Waffe und Geschäftsmodell
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Kurz vor Putins Wirtschaftsforum: Ukraine greift St. Petersburg an: in besetzten Gebieten wird der Sprit knapp
Kurz vor Putins Wirtschaftsforum in St. Petersburg meldet Russland ukrainische Drohnenangriffe auf die Metropole. Selenskyj bestätigte einen Angriff auf ein Ölterminal. Auch ein militärisches Ziel bei Kronstadt soll getroffen worden sein.
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Gleichzeitig haben die Attacken auf Russlands Öl-Infrastruktur offenbar bereits ernste Folgen: In den von Russland besetzten Gebieten Luhansk und auf der Krim wird Kraftstoff rationiert. In Luhansk dürfen Benzin und Diesel laut Besatzungsbehörden nur noch bis zu 20 Liter pro Person ausgegeben werden.
Russland verbietet zudem erstmals bis Ende November die Ausfuhr von Kerosin. Via AUF1TV
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Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an
Die USA und der Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Irans Revolutionsgarden feuerten in der Nacht ballistische Raketen und Drohnen auf die benachbarten Golfstaaten Kuwait und Bahrain, das US-Militär wiederum griff eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus an. (…)
Grund für den jüngsten gegenseitigen Beschuss schien ein Einsatz des US-Militärs vom Dienstag gewesen zu sein. Die Streitkräfte hatten vor der für Irans Ölexport wichtigen Insel Charg nach eigenen Angaben einen unbeladenen Öltanker angegriffen. Dieser soll versucht haben, trotz der US-Blockade einen iranischen Hafen anzulaufen. Via nius.de
Amazon baut in Indiana einen 11 Milliarden Dollar teuren KI-Datencampus
Dieser wird so viel Strom verbrauchen wie etwa 1 MILLION Haushalte. Und etwa 300 Millionen Gallonen Wasser pro Jahr.
Und das ist nur EINE Anlage.
„Seit 36 Jahren sage ich, dass ein geheimes Netzwerk die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft in Richtung einer extremen Dystopie treibt. Nun ist dies für alle sichtbar. Eine menschenfeindliche Agenda, die von einer nicht-menschlichen Macht vorangetrieben wird.“
I have said for 36 years that a hidden network is driving the direction of human society into extreme dystopia. Now it’s on public display. An anti-human agenda by a non-human force. https://t.co/FIwOFPmgEV
— David Icke (@davidicke) June 1, 2026
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Klare Ansage: Netanyahu will Irans Regime verschwinden lassen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an seinem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen.
Bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman, sagte er, die Führung in Teheran sei „dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden”. (…)
Iran-Experten sind skeptisch, ob die iranische Führung während des Kriegs gestürzt werden kann. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint ist. Zudem sei nicht erkennbar, dass die Elite oder die Revolutionsgarden gespalten sind. Weiterlesen auf exxpress.at
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Wegen ihrer Erinnerung an „ermordete Kinder“: Verfassungsschutz rechtfertigt Einstufung der AfD als „rechtsextrem“
Der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt begründet die Einstufung des AfD-Landesverbandes als gesichert rechtsextrem mit ihrer Haltung zu Migration. Insbesondere, dass ein AfD-Politiker an „die ermordeten Kinder“ erinnert, wird als anstößig empfunden.
Der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt hat in seinem neuen Bericht die Einstufung der AfD als rechtsextrem unter anderem mit Kritik an der Migrationspolitik begründet. Die Parteiprogrammatik sei „wesentlich von der rassistischen Ideologie des Ethnopluralismus durchdrungen“, heißt es. Das Idealbild seien ethnisch homogene Staaten. Diese Vorstellung laufe auf „die Ausweisung aller ,Volksfremden‘ hinaus“. (…)
Anstoß genommen wird auch an der Aussage Oliver Kirchners. Er ist Co-Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt. Am 6. September 2025 schrieb er auf Facebook: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall!“ Weiter forderte er dazu auf, diejenigen abzuwählen, „an deren Händen das Blut der Opfer klebt und die für diese Zustände verantwortlich sind.“ Weiterlesen auf apollo-news.net
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Schlachtfeld Kommentarspalte: Betrug und Klagen als Waffe und Geschäftsmodell
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum – doch es gibt Gesetzeslücken, von denen gerade jene profitieren können, die vorgeben, gegen „Hass im Netz“ zu kämpfen.
Dass mit Klagen gegen unliebsame Kommentare gutes Geld verdient werden kann, ist nicht neu. Doch Fake-Kommentare können auch genutzt werden, um den Inhabern von Facebook-Profilen und Seiten empfindlich zu schaden und sie zum Schweigen zu bringen.
Das Thema Likes und Kommentare negativer Art sorgen zurzeit mächtig Zündstoff in den sozialen Medien. Grundsätzlich wäre festzuhalten, dass Bedrohungen gegen Leib, Leben und Vermögen ein absolutes No-Go sind. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch sollte man keine anderen Menschen mit beleidigenden Kommentaren bedenken.
Allerdings hat sich bzgl. des Internets, so eine Art Klage-Unkultur entwickelt. Da gibt es Zeitgenossen, die kräftig austeilen, polemisieren und provozieren. Man könnte fast zur Ansicht gelangen, dass es diese darauf anlegen beleidigt zu werden, um dann klagen zu können. Weiterlesen auf report24.news
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Opfer-Täter Umkehr in UK: Polizei nahm sterbenden Teenager fest
Fünf Mal hatte der Täter zugestochen, dann hatte sein Bruder die Polizei gerufen und von einem rassistischen Angriff gelogen. Neun mal hat Henry Nowak zu den Beamten gesagt, dass er nicht atmen kann. Sie glaubten dem Täter und legten Nowak Handschellen an — während er starb.
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Der stellvertretende Polizeichef hat sich öffentlich für den Vorfall entschuldigt. Man hat selbst die unabhängige Beschwerdestelle IOPC eingeschaltet. Es gibt noch kein Ermittlungsergebnis.
Dabei kommen die letzten Worte des Opfers so bekannt vor: “I can’t breathe”.
Wie auch immer man all das bewerten mag: nach dem Tod eines gewissen George Floyd konnten sich viele selbsternannte Qualitätsmedien Wochen und Monate lang kaum beruhigen. In GB redet man seit der gestrigen Urteilsverkündung (Mord: 21 Jahre) und der Veröffentlichung eines Videos der letzten Minuten des 18-Jährigen über kaum etwas anderes. International? Kaum ein Thema.
Der Fall wird von deutschen Medien natürlich nur mit der Kneifzange angefasst. Text Henning Rosenbusch, Bild von der Bild
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Chaos auf den Straßen Großbritanniens
Nach dem Mord an Henry Nowak jagen Briten Polizisten hinterher und bewerfen sie mit riesigen Mülltonnen.
Die Polizei zieht sich zurück. Die britische Öffentlichkeit hat genug.
CHAOS IN THE UK STREETS: Brits are chasing down police and pelting them with giant trash cans after the murder of Henry Nowak.
Cops are retreating.
British Public has had enough.
LANGUAGE WARNING.
HT @YoungBobRB pic.twitter.com/4awXjHbE94
— Commentary Donald J. Trump Posts From Truth Social (@TrumpDailyPosts) June 3, 2026
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Mearsheimer erläutert im letzten Teil der Serie – auf „Daniel Davies Deep Dive“ – welche Probleme auftreten, falls vermeintliche Blitzkriege nicht aufgingen, doch sich in die Länge ziehen, wie in der Ukraine und im Iran.
John J. Mearsheimer: Was man aus den Kriegen in Vietnam
und Afghanistan alles lernen kann? – Das Transkript von Teil 3
Daniel Davies: Da gäbe noch en weiteren Aspekt zu besprechen, doch wir nähern uns dem Ende der Sendezeit. Hätten Sie noch ein paar Minuten für weitere Fragen?
John Mearsheimer: Okay!
Daniel Davies: EU-Europa kann das so sehen [Russland als Gefahr einer UdSSR 2.0] und sagen: „Nachdem die Russen diese Bedrohung darstellen, machen wir weiter.“ Ich meine, man macht sich gerade daran EU-Europa wieder aufzurüsten, z.B. mit einem dafür auf 5% erhöhten BIP-Anteil.
Doch das benötigt ein Jahrzehnt: Douglas Macgregor hat in der Sendung dargelegt, wie lange es dauern würde, die Streitkräfte tatsächlich wieder aufzurüsten. Wenn man ihren derzeitigen Zustand betrachtet, verfügen sie nur über eine lächerliche Truppenanzahl. Man hat im Laufe der Jahre so viel Material in die Ukraine abgegeben, dann an Israel und jetzt den Rest im Iran verbraucht. Unsere wichtigsten Waffensysteme, die Sie zuvor erwähnten – seien es die JASSMs, Tomahawks, THAAD- oder PAC-3-Abfangraketen-Systeme – diese sind bei uns so gut wie aufgebraucht.
Hingegen hat Russlands Verteidigungsindustrie auf konventioneller Ebene alle möglichen Waffe aufs Lager produzieren lassen. Wir müssen einsehen, im Moment das nicht zu schaffen. Selbst wenn wir wollten, muss uns klar sein, dass wir im konventionellen Bereich derzeit nicht mit Russland mithalten können. Wird das in unsere Köpfe hineingehen, um eine rationale, wenn auch delikate Entscheidung, zu treffen?
John Mearsheimer: Ich glaube, man hat die Situation, wie gesagt verstanden. Übrigens, wie Sie betonten, wonach die Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten und besagten europäischen Ländern sich in einem so erbärmlichen Zustand befänden, dass wir die Rüstung, die man bräuchte, um in Ländern wie Deutschland und Frankreich und den anderen eine schlagkräftige Armee aufzubauen, nicht schnell genug beschaffen können. Das wird also nicht passieren!
Doch es geschieht, dass …
… die Europäer die Ukrainer benutzen, um den Kampf für sich führen zu lassen!
Das ist eine sehr schäbige Art, Geschäfte zu machen. Es ist eine Form des Wegschiebens – mit anderen Worten: Aus Sicht der Europäer will man die Russen ausbluten lassen!Wollte man ihnen diese Geschichte, die sie sich zurechtlegten, abnehmen, indem die Russen als Wiedergeburt der Sowjetunion darauf aus wären, wieder nach Berlin zu marschieren, doch man sie selbst nicht aufhalten könne, so nutzt man dazu eben die Ukrainer und genau das tun sie:
Sie nutzen die Ukrainer und geben der Ukraine die Waffen, um Russland angreifen zu lassen!
So waren es nicht die Europäer selbst, die im August 2024 in Kursk einmarschierten: Es waren die Ukrainer mit Unterstützung des Westens. Das gilt auch für den Angriff auf die [strategische] Bomberflotte [Russlands]. Was den derzeit stattfindenden, eskalierenden Drohnenkrieg gegen das russische Hinterland angeht, so führen die Ukrainer die Kämpfe. Sie feuern zwar die Drohnen ab, aber es handelt sich größtenteils um westliche Flugkörper, was sie stark von der Unterstützung westlicher Geheimdienste abhängig macht. Wir arbeiten somit mit den Ukrainern zusammen, …
… aber die Ukrainer erledigen die Drecksarbeit!
Die EU-Europäer lehnen sich inzwischen zurück und konzentrieren sich stattdessen darauf, ihre Streitkräfte für den Dritten Weltkrieg hochzurüsten, während sie die Ukrainer in der Zwischenzeit auf die Russen losgehen lassen.
Daniel Davies: Doch, das scheint nicht realisierbar: Ich meine, es würde zu viele Jahre dauern, um eine solche Mobilisierung der Kriegswirtschaft voranzubringen. Das ließe sich nicht rechtzeitig umsetzen. Denn so ein Ereignisfall könnte buchstäblich schon in wenigen Tagen eintreten – möglicherweise nach Angriffen auf Kiew.
Lassen Sie mich Ihnen dazu eine letzte Frage stellen. Falls man Sie morgen nach Brüssel zitieren würde, um nach Ihrer Empfehlungen zu fragen, was würden Sie in einer solchem Fall Brüssel raten, um …
Was für eine Politik rationaler Art, sollte man künftig einschlagen?
John Mearsheimer: Ich denke, es ist völlig klar, was zu tun wäre:
Wir sollten die Unterstützung der Ukraine im Drohnenkrieg gegen Russland einstellen!
Darüber sollten wir die Ukrainer drängen, den Drohnenkrieg zu beenden und eine Art Friedensabkommen mit Russland zu schließen. Ich wiederhole, was ich zuvor schon sagte: Die Europäer benutzen die Ukrainer, um Russland niederzuschlagen. Es ist ganz klar, dass die europäischen Eliten ein tiefes Interesse verspüren, Russland zu besiegen, um sie aus den Reihen der Großmächte ausschließen und ihnen massiven Schaden zufügen zu lassen. Sie möchten das nicht selbst ausführen, doch wollen, dass die Ukrainer das für sie verrichten:
Sollten die Ukrainer sich dabei zu Tode bluten, so sei es!
Dieser Krieg liegt nicht im Interesse der Ukraine – wir haben das schon bis zum Überdruss durchgesprochen. Es liegt vielmehr im Interesse der Ukraine, jetzt ein Friedensabkommen abzuschließen, um das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Die Ukrainer werden niemals jene 20% des ukrainischen Territoriums, welches sie verloren haben, zurückerhalten. Noch werden sie die Krim wieder bekommen. Sie werden somit jene Gebiete im Donbass sowie in Saporischschja und Cherson, welche sie verloren haben, nicht zurückbekommen. Diese sind weg – so gilt es vielmehr jetzt ein Abkommen zu schließen.
Man sollte den Druck auf die Ukrainer erhöhen, damit sie einen Deal machten. Wir sollten unbedingt Druck auf die Ukrainer ausüben, damit sie aufhören, das russische Mutterland mit Drohnen zu beschießen:
Denn das könnte, wenn wir nicht aufpassen, zu einer Katastrophe führen!
Ich denke, was zu tun wäre, liegt auf der Hand und ist seit geraumer Zeit ziemlich offensichtlich. Aber unsere Argumente scheinen in den Wind gesprochen, denn kaum jemand an der Macht will daran glauben, wonach die Lösung dieses Konflikts, was im Interesse Europas und im dem der Ukraine läge, darin bestünde, diesen Krieg beenden zu lassen. Es liegt nicht im Interesse der Ukraine, diesen Krieg fortzuführen.
All diese Rhetorik, die man vernimmt, wonach die Ukraine für Demokratie kämpfe und dass man sie weiterhin unterstützen und die Ukraine bis zum bitteren Ende kämpfen soll. Dass sie die Russen am Ende besiegen könnten, ist Unsinn – die Ukraine wird Russland am Ende nicht besiegen. Tatsächlich machten die Russen inzwischen klar: Je besser die Ukraine gegen Russland abschneiden würde und genau das geschieht gerade mit immer effektiveren Drohnenangriffen, desto heftiger würden die Russen kontern. Die russische Reaktion bedeutet zugleich: Eskalation!
Das heißt, alles, was die Ukraine jetzt oder in Zukunft unternehmen würde, um ihre Lage zu verbessern, würde eine Eskalation auf der russischen Seite nach sich ziehen. Natürlich würden die Europäer und die Ukrainer nachziehen, gefolgt von den Russen:
So ginge es die Eskalationsleiter stetig hoch!
Wer weiß schon, wie das enden würde? Aber man kann von Szenarien ausgehen, die kein glückliches Ende versprechen. Deshalb wäre es das Beste, den Leuten in Brüssel zu raten, diesen Krieg einstellen zu lassen. Doch noch einmal: Das ist ein Argument, das Sie und ich schon seit langem vertreten haben. Doch aus irgendeinem Grund scheinen es jene Leute [in Brüssel] einfach nicht zu begreifen!
Daniel Davies: Ich habe das Gefühl, dass wir uns gerade in einer Situation befinden, wobei viele dieser Leute, wie Rutte, Starmer, Merz oder Macron und dergleichen, keine dummen Leute sind: Ich könnte mir vorstellen, dass diese ggfs. zu ähnlichen Ergebnissen, wie wir sie gerade besprachen, kamen. Sie können das sicher auch abschätzen, insbesondere nachdem russische Raketen beginnen würden, die Ukraine samt Kiew auf eine Weise zu vernichten, wie es bisher noch nicht geschah: Indem sie die zweite, dritte und vierte Eskalations-Stufe kommen sähen, doch diese vom Tisch haben wollten, wie Sie es gerade sagten.
Doch es scheint, als wären sie in einer mentalen Falle gefangen: Nachdem sie ihre ganze Karriere darauf aufgebaut hatten, so aufzutreten, fiele es ihnen schwer jetzt einen Rückzieher zu machen: Sie könnten befürchten ihre Machtpositionen zu verlieren, was sie dazu bewegen dürfte, einfach gedankenlos mit Eskalationen weiterzumachen. Das könnte bis hin zu einer potenziellen nuklearen Eskalation gehen, obwohl sie wüssten, dass es das Falsche wäre.
Sind Sie schon einmal in der Geschichte auf solche Situationen gestossen, bei denen man zwar wusste, was das Richtige wäre, sich aber dennoch machtlos fühlte, um einfach über die Klippe zu gehen?
John Mearsheimer: Ich glaube, man stößt laufend auf ein solches Verhalten. Es erinnert mich an den Vietnamkrieg, aus dem ich eine Menge an Lehren zog. Ich arbeitete von 1965 bis 1975 beim amerikanischen Militär, was zeitlich mit dem Vietnamkrieg zusammenfiel. Eine Lektion, die ich daraus zog, besagt, sich niemals in solche Kriege, wie in Vietnam einzulassen. Eine weitere Lektion, die ich in diesen Jahren lernte, war:
Es ist sehr leicht in solche Kriege hineinzugeraten, aber ungemein schwer wieder von dort herauszukommen!
Das ist einfach bemerkenswert und man hat es in Vietnam sowie auch in Afghanistan erlebt. Schon früh im Krieg gegen Afghanistan, nach vier bis sechs Jahren, wurde klar, dass wir in einem Sumpf steckten: Wir hatten keine Strategie, um den Krieg zu gewinnen. Doch wir brauchten 20 Jahre, um da wieder herauszukommen: Ganze zwanzig Jahre!
Sprechen wir über den Krieg im Iran: Wir werden wahrscheinlich auch noch in den nächsten Jahren darüber sprechen. Als Präsident Trump am 28. Februar 2026 in diesen Krieg zog, ging er davon aus, einen schnellen und entscheidenden Sieg zu landen: Er wollte das Regime stürzen lassen. Das wäre zugleich das Kriegsende gewesen und alles wäre fein bis ans Ende unserer Tage so geblieben.
Doch nachdem es daneben ging, landete man in einem langwierigen Krieg. Sich daraus zu befreien, ist extrem schwierig. Der Ukrainekrieg gibt dafür ein perfektes Beispiel ab. Um auf die Ursprünge dieses Krieges zurückzukommen: Viele Leute sagen, Putin sei in die Ukraine einmarschiert, um das ganze Land zu erobern. Er wäre darauf aus gewesen, Kiew zu erobern. Würde Kiew fallen, wäre die ganze Ukraine gefallen. Es wäre dann, wie mit Frankreich im Jahr 1940 gelaufen.
Doch das war hier nicht der Fall! Putin hingegen startete einen begrenzten Angriff auf die Ukraine. General Syrskyj [Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte] sagte, Russland sei nur mit 100.000 Kampftruppen einmarschiert. Ich habe die Zahl auf 190.000 [für die Truppen gesamt] als höchste Schätzung abgegeben. Syrskyi nannte 100.000 Mann, was nur eine kleine Streitmacht darstellt. Putin hat nicht versucht, Kiew zu erobern. Mit 100.000 Soldaten hätte er Kiew gar nicht erobern können, denn diese 100.000 Soldaten verteilten sich…
Daniel Davies: … auf fünf verschiedene Achsen!
John Mearsheimer: Genau! Was hat er also getan? Putin wollte einen begrenzten Krieg beginnen, um zu zeigen, wie ernst es ihm sei, um danach Verhandlungen mit den Ukrainern aufnehmen. Zwei oder drei Tage nach Kriegsbeginn sandte Putin eine Botschaft an Selenskyj mit dem Vorschlag Verhandlungen aufnehmen zu lassen.
Genau das führte fast unmittelbar im Anschluss zu Verhandlungen, die in Weißrussland begannen und dann nach Istanbul verlegt wurden. Das sind die berühmten Istanbul-Verhandlungen vom März bis Anfang April 2022! Es sah so aus, als würde Putins Strategie aufgehen. Mit anderen Worten: Es war eine Strategie mit begrenztem Ziel. Putin war nicht darauf aus, die gesamte Ukraine einzunehmen. Er war vielmehr darauf aus, einzumarschieren und diese Invasion dann als Mittel zu nutzen, um die Ukraine dazu zu bringen, im Rahmen des Istanbul-Prozesses eine Einigung zu erzielen. Er kam tatsächlich sehr nahe daran Erfolg zu haben! Hätten Boris Johnson und die Amerikaner den Ukrainern nicht gesagt, sich aus den Verhandlungen zurückziehen, hätten man eine Einigung erzielen und diesen Krieg schon damals beenden können.
Aber das Problem von Putin dann war: Wenn man eine Strategie mit begrenztem Ziel verfolgt und man die andere Seite nicht entscheidend besiegt, man darüber in einen [langen] Krieg gerät: Aus diesem Krieg kommt man sehr schwer nur wieder heraus. Putin befindet sich inzwischen im fünften Jahr dieses Krieges!
Daniel Davies: Ihre Analyse trifft haarscharf auf den Punkt!
John Mearsheimer: In gewisser Hinsicht bewegt sich Putin in demselben Dilemma, wie die USA in Vietnam und Afghanistan sowie heute wieder im Iran. Ich hoffe, dass ich mich mit diesen Vergleichen in Bezug auf den Iran und die Ukraine irrte.
Wenn man in einen Krieg zieht und glaubt, einen schnellen und entscheidenden Sieg holen zu können, doch dieses Ziel nicht erreicht, findet man sich in einem langwierigen Krieg wieder, so wie die USA im Iran. Wir dachten: Mit Schock & totale Enthauptung [in Anlehnung an das US-Kriegsmotto „Shock & Awe (Schock & Furcht)“ für den Irakkrieg im Jahr 2003] an einen entscheidenden (schnellen) Sieg!
Sie kennen den Rest der Geschichte: Das passierte nicht. Hier stehen wir nun. Bei Putin liegt der Fall insofern anders, als Russland keinen schnellen und entscheidenden Sieg erwartete: Putin wollte nur [über militärische] Gewalt zeigen, wie ernst es ihm sei, um Verhandlungen in Gang setzen, was ihm auch gelang. Er kam nahe ans Ziel, aber „nahe“ ist nicht gut genug, wenn es um Kriege geht. Hier befindet er sich in einem langwierigen Krieg, aus dem er sich – seien wir ehrlich – nur schwer wieder wird herauswinden können!
Das führt zum Punkt, den wir beide hier festmachten: Es offensichtlich, was hier zu tun wäre, nämlich jetzt einen Deal zu machen. Doch niemand hört zu: Das ist nur eine andere Art zu sagen, wie schwierig es ist, aus einem Krieg herauszukommen, wenn man erst einmal in diesen hineingeraten ist.
Daniel Davies: Unglücklicherweise werden wir es so oder so herausfinden, denke ich. Gerade eben habe ich eine Nachricht von jemandem, der Einblick in die Pläne der Russen hat, erhalten: Er sagt, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis zum ersten Schlag gegen Kiew. Man rechnet damit, dass es nichts bewirken werde, worauf man für Phase 2 bereitstünde.
Wir werden sehen, ob das passiert. Ich bete zu Gott, dass es nicht so weit kommt. Doch, wie Sie eben mit ziemlich fundierter Logik ausführten, wird das wahrscheinlich eintreten. Ich mache mir große Sorgen, wohin diese Dinge sich noch entwickeln könnten und wie man darauf reagieren werde. Mehr überschauen wir nicht, doch wissen es zu schätzen, dass Sie Licht in die Lage brachten – vielen Dank!
John Mearsheimer: Es war mir ein Vergnügen – danke, dass ich teilnehmen durfte.
Daniel Davies: Es ist mir immer eine Freude!
Ich möchte die Zuseher erinnern, dass sie, besonders nachdem sich etwas ereignet hätte, auf mearsheimer.substack.com gehen sollten. Ich bin mir sicher, Mearsheimer wird viel zu sagen haben über das, was auf uns zukommen dürfte. Auch wir werden das ebenfalls behandeln, sowie oder sobald etwas passieren werde.
Vielen Dank und wir sehen uns alle in der nächsten Folge von „Daniel Davis Deep Dive“. Vergesst nicht, das Euren Freunden, die gerne Podcasts schauen, mitzuteilen. Bringt sie dazu, „Daniel Davis Deep Dive“ zu ihrer Podcast-Liste hinzuzufügen. Sie müssen wissen, was Ihr wisst. Sie können es dort finden, wo sie ihre Podcasts bereits beziehen – Ihr müsst es ihnen nur sagen!
Ende der Serie
***
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
Der Interview auf „Daniel Davies Deep Dive“ mit J. Mearsheimer auf Englisch:
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The post Mearsheimer: Ukraine hat für den Westen nur die Drecksarbeit zu leisten! | Teil 3 appeared first on UNSER MITTELEUROPA .
Ukrainische Truppen haben das Atomkraftwerk Saporischschja mit einer Drohne beschossen und beschädigt. Das ist eine gefährliche Situation. Doch im Westen gilt es, die bestehenden Narrative des Ukraine-Konflikts zu verteidigen. Die IAEA konnte glücklicherweise keinen Strahlungsanstieg messen.
Das größte Atomkraftwerk Europas, jenes bei Saporischschja, wurde zwar im Jahr 2022 als Folge der Kampfhandlungen in der Region heruntergefahren, doch die Brennstäbe müssen dennoch gekühlt werden, um eine Kernschmelze zu verhindern. Derzeit steht das Kraftwerk samt dem umliegenden Gebiet unter russischer Kontrolle. Doch immer wieder gerät das AKW unter Beschuss. So auch am 30. Mai.
Eine ukrainische Drohne traf ein Turbinengebäude direkt neben einem der Reaktoren, woraufhin die Dieselgeneratoren eine Notstromversorgung zur Kühlung übernehmen mussten. Wären auch diese beschädigt worden, hätte es zum ersten GAU seit Tschernobyl in Europa kommen können. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die selbst mit Experten vor Ort ist, erklärte, dass dies der erste solche direkte Angriff seit längerer Zeit war.
Das IAEA-Expertenteam, welches in der Stadt Energodar, nahe des Atomkraftwerks, stationiert ist, machte sich am folgenden Morgen auf den Weg, um die Schäden zu begutachten. Dabei wurden Drohnen-Trümmerteile und ein verbranntes Glasfaserkabel begutachtet, was den Drohnenangriff bestätigte. Während der Begutachtung der Schäden gab es erneut einen Drohnenalarm und Abwehrfeuer, so dass die Inspekteure in einen Schutzraum gebracht wurden. Glücklicherweise stellten die IAEA-Mitarbeiter keine erhöhte radioaktive Strahlung fest.
Doch während IAEA-Chef Grossi erklärte, der ukrainische Angriff sei ein „Spiel mit dem Feuer“, versuchte man beim „Spiegel“ rhetorische Spielchen. Denn das deutsche Magazin behauptete in einem Artikel zur Meldung indirekt, aber doch implizit, dass die russischen Behörden den IAEA-Inspektoren den Zutritt zur Turbinenhalle verwehrt hätten, weshalb die Organisation darauf gepocht hätte, die Schäden begutachten zu dürfen.
Doch so kann man auch Desinformation betreiben. Denn der ukrainische Angriff erfolgte in der Nacht, während weiterhin Drohnenalarm herrschte. Es wäre einfach zu gefährlich gewesen, umgehend hinzufahren. Deshalb fuhren die IAEA-Experten am nächsten Morgen zum Atomkraftwerk. Die implizite Behauptung des Spiegels, die Russen hätten den Experten den Zutritt verweigert, stimmt so einfach nicht. Wäre es den Redakteuren dort vielleicht lieber gewesen, darüber schreiben zu müssen, dass die IAEA-Mitarbeiter nachts unter Lebensgefahr zum Atomkraftwerk gefahren und dabei durch ukrainischen Drohnenbeschuss getötet worden sind?
Beim Spiegel selbst versucht man, die Rolle der ukrainischen Truppen zu relativieren, dabei gab es bereits in der Vergangenheit (Report24 berichtete beispielsweise im Herbst letzten Jahres darüber) immer wieder ukrainische Rückeroberungsversuche und Kampfhandlungen beim AKW Saporischschja. Ebenfalls im Herbst des vergangenen Jahres hatte eine ukrainische Drohne ein russisches Atomkraftwerk getroffen. Alles Hinweise darauf, dass man seitens der ukrainischen Militärführung nicht vor solchen Angriffen zurückschreckt – auch wenn dies zu einer radioaktiven Verseuchung großer Gebiete führen könnte.
Während geopolitische Spannungen wachsen und die Sicherheitslage in Europa unsicherer wird, intensivieren Deutschland und Frankreich ihre Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Zusammenarbeit.
Nach aktuellen Berichten haben Berlin und Paris bereits konkrete Gespräche über eine engere Kooperation aufgenommen. Im Fokus stehen gemeinsame Strategien, militärische Übungen und die Rolle Frankreichs als einzige Atommacht innerhalb der Europäischen Union.
Macron und Merz starten nukleare Lenkungsgruppe
Bereits im März initiierten Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine sogenannte „nukleare Lenkungsgruppe“. Ziel des Gremiums ist es, Details einer vertieften deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Sicherheit auszuarbeiten.
Laut Medienberichten traf sich der Sicherheitsberater von Bundeskanzler Merz, Günter Sautter, in Paris zu ersten Gesprächen mit französischen Partnern. Ein weiteres Treffen zwischen Deutschland und Frankreich soll noch vor der Sommerpause stattfinden.
„Vorwärtsgerichtete Abschreckung“
Im Zentrum der Diskussion steht ein neues sicherheitspolitisches Konzept, das Präsident Macron Anfang März auf dem Militärstützpunkt Île-Longue in der Bretagne vorgestellt hatte: die „vorwärtsgerichtete Abschreckung“.
Macron kündigte an, dass künftig Elemente der französischen strategischen Streitkräfte stärker innerhalb Europas eingebunden werden könnten. Damit signalisiert Frankreich seine Bereitschaft, eine aktivere Rolle für die europäische Kriegstauglichkeit und Wehrtüchtigkeit zu übernehmen.
Vielleicht hat man besonders in Deutschland erkannt, dass man in der konventionellen Kriegsführung mit Männern, die über Jahre zu politisch korrekten Softies erzogen wurden und aus denen nur schwer ritterkreuzträgerartige Haudegen zu formen sind, in Kriegsfall gegen Russland nicht gerade die besten Karten haben könnte. Und aus den von Kriegen traumatisierten und jetzt eingebürgerten Schutzsuchenden werden sich ebenfalls kaum in glühenden Vaterlandsverteidiger wandeln. Da müssen dann schon Atombomben her um das Manko auszugleichen!
Deutsch-französische Nuklearübungen geplant
Ein Bestandteil der deutsch-französischen Kooperation sind offenbar gemeinsame Manöver zur Vorbereitung auf Krisen- und Ernstfälle.
Demnach soll die Bundeswehr erstmals mit Frankreich an Nuklearübungen durchführen. Geplant ist zunächst eine Beteiligung an den sogenannten „Poker“-Übungen, möglicherweise bereits im September dieses Jahres.
In Ermangelung eigener Atomwaffen könnte die Bundeswehr vorläufig „nur“ unterstützende Aufgaben übernehmen, die nicht direkt mit Atomwaffen verbunden sind. Dazu zählen beispielsweise:
Darüber hinaus soll Deutschland Einblicke in französische Atomstandorte und nukleare Einsatzstrukturen erhalten. Ob die französischen Atomwaffen irgendwann dann auch offiziell zu „gemeinsamen“ Waffen gehören werden wir wahrscheinlich von der deutschen Finanzierung in diese Richtung abhängen. Bei den Kernkraftwerken soll das ja recht gut klappen – eine ganze Reihe französische Anlagen arbeiten nur mehr für den deutschen Energie bedarf, nachdem man den (auch lt. Merz-Zitat allerdings noch vor den Wahlen) Wahnsinn, die sichersten Kernkraftwerke abzudrehen durchgezogen hat.
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Wladimir Putin hat über das Außenministerium ausländische diplomatische Vertretungen sowie sonstige Besucher in Kiew informieren lassen, dass sie aus Gründen der Sicherheit die Stadt verlassen sollten.
John J. Mearsheimer: „Die Europäer benutzen die Ukraine um Russland zu schlagen!“ – Teil1
Von REDAKTION | Daniel Davies und John J. Mearsheimer besprachen am 28.5.2026 auf „Daniel Davies – Deep Dive“ Begleitumstände und Hintergründe der Eskalation zwischen der Russischen Föderation und dem kollektiven Westen vor dem Hintergrund des Militärkonfliktes in der Ukraine sowie darüber hinaus.
Daniel Davies – ehemaliger US-Oberstleutnant, dekoriert mit dem Bronze Star of Valor – ist Moderator der Podcast und des YouTube-Kanals „Daniel Davis – Deep Dive“ mit profunden Analysen zu den Themen Krieg, nationale Sicherheit und US-Außenpolitik. Dazu ist Davies als Senior Fellow für die Defense Priorities Foundation tätig.
John Joseph Mearsheimer ist US-amerikanischer Politikwissenschaftler an der University of Chicago. Den Schwerpunkt seiner Analysen bilden internationale Beziehungen aus Perspektive des Offensiven Neorealismus, den er erstmals 2001 in seiner Monografie The Tragedy of Great Power Politics in Buchform der Öffentlichkeit vorstellte.

Das Transkript des Gesprächs zwischen Daniel Davies und
John J Mearsheimer auf „Deep Dive“ in deutscher Übersetzung
Daniel Davies: Die neuesten Nachrichten aus Russland der letzten Stunden lauten:
Sergej Naryshkin, der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes ließ wissen, dass seiner Meinung nach die Kriegstrommeln derzeit besonders laut auf dem europäischen Kontinent erschallen, wobei die Konfrontation mit Russland von Großbritannien aus aktiv angeheizt würde.

In Folge äußerte sich der russische Gesandte bei der OSZE, Dmitry Polyansky, der vor rund einer Woche in unserer Sendung zu Gast war, zu einigen dieser Punkte bzw. zur weiteren Verschärfung der Lage:

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation veröffentlichte eine Liste europäischer Unternehmen, die mit der Produktion von Drohnen in der Ukraine in Verbindung gebracht werden. Polyansky erklärte dazu, dass Russland das Recht habe, solche Objekte als legitime militärische Ziele anzusehen. Inzwischen gab man die Warnung heraus, wonach alle Diplomaten und Ausländer Kiew zu verlassen hätten, weil härtere Schläge dort zu erwarten wären. Was kommentieren Sie diese Eskalation?
John Mearsheimer: Was sich hier abspielt, hat sehr wenig mit dem Schlachtfeld zu tun und es ist wichtig zu betonen:
Die Ukrainer haben mit Hilfe des Westens die Anzahl und Raffinesse der Angriffe auf das russische Hinterland auf die Spitze getrieben!
Dazu gesellte sich im Westen eine kriegerische Rhetorik, welche mit besagten vom Westen unterstützten Angriffen auf das russische Hinterland einherging. Die Russen kamen zum Schluss, dass sie über keine ausreichende Abschreckung gegen den Westen bzw. gegen die Ukraine bezüglich deren Angriffe auf das russische Hinterland mehr verfügten. Es müsste etwas geschehen, um dieser Situation abzuhelfen. Mit anderen Worten: Sie hätten die Abschreckung wiederherzustellen. Die Russen sind im Grunde zum Schluss gekommen, dass …
… dies nur durch Angriffe auf Ziele in Europa erreicht werden könne!
Im Grunde genommen sprechen Sie von Angriffen auf Ziele in NATO-Mitgliedstaaten. Das wäre der einzige Weg, um eine klare Botschaft auszusenden und die Abschreckung wiederherzustellen.
Es ist sehr wichtig zu betonen, dass Karaganows Ansichten von vielen, auch in den oberen Rängen der russischen Elite, geteilt werden: Man wolle mit konventionellen Waffen beginnen, doch falls das nichts bewirken würde, hätte man die Angriffe auf den Einsatz einer begrenzten Zahl von Atomwaffen auszudehnen. Dies würde für den Fall gelten, dass:
Man würde das nicht tun, um den Krieg in militärischer Hinsicht zu gewinnen, sondern nur um an die Europäer ein robustes Signal zu richten, dass man es ernst meine, indem man dazu bereit wäre, Atomwaffen einzusetzen, um gegnerischen Staaten den abschüssigen Hang einer Verwüstung anzudeuten. Man würde damit dem Westen signalisieren, dass die letzte Chance zur Vermeidung eines weiteren Abrutschens hin zur Eskalation, darin bestünde, dass man aufhören würde:
Russland angreifen zu lassen!
der Ukraine weiter helfen würde, um Russland anzugreifen!
Das ist der Stand der Dinge. Das Problem bei der Mehrzahl der Leute im Westen ist, dass man die russischen Drohungen nicht mehr ernst zu nehmen scheint. So denken sie zusammen mit den Ukrainern, den Russen immerzu ihre Daumen in die Augen drücken zu können. Falls die Russen sich darüber beschwerten oder damit drohten, drastische Maßnahmen dagegen zu ergreifen, würde das von ihnen einfach abgetan werden: Sie gehen davon aus, dass Russland nichts machen würde. Diese hätten in der Vergangenheit nicht reagiert und würden es künftig auch nicht tun. So können die Provokationen gegen Russland immer weiter gehen. Karaganow weist auf diese Entwicklung hin. Man kann das Blatt drehen und wenden, wie man will:
Sie ignorieren einfach die Tatsache, dass Russland eine Atommacht sei!
Sie übersehen den Umstand, dass wir in einem Atomzeitalter leben und gehen davon aus, dass Russland keine Atomwaffen einsetzen würde. So scheint man an dem Punkt angelangt zu sein, dass Russland gegebenenfalls in sehr begrenztem Umfang Atomwaffen gegen sie einsetzen könnte. Es ginge darüber ein klares Signal an Russlands Gegner zu setzen:
Daniel Davies: Es ist nur eine Zusammenstellung einiger Schlagzeilen der letzten Monate – schauen Sie sich diese nur mal an:

Dort heißt es, beispielsweise:
… Einerseits scheint es so, als glaubten sie tatsächlich, es könnte zu einem Krieg gegen Russland kommen. Sie scheinen darauf hinzuarbeiten, aber wie bei allem, geschieht nichts in einem Vakuum: Das hat auch Rückwirkungen auf Leute wie Karaganow bzw. Wladimir Putin und das russische Volk…
… Die Frage ist und lassen Sie mich das folgend ausführen: Nachdem Russland inzwischen ankündigt hatte, Kiew auf eine Weise, wie noch nie zuvor, angreifen zu wollen, um möglicherweise in den nächsten Tagen so etwas wie einen massiven Schlag gegen Kommando-, Kontroll-, Informations- und Führungsstrukturen in Kiew zu führen, was sie bisher noch nie getan hatten: Würde das ausreichen, um die Aufmerksamkeit der Westeuropäer zu erregen und einem solchen Vorgehen die gewünschte Bedeutung zu verleihen?
John Mearsheimer: Ich glaube nicht, dass es ausreichen würde! Ich denke, falls es den Russen ernst damit wäre, die Abschreckung wiederherzustellen – wir sprechen davon die Europäer davon abzuhalten, der Ukraine bei den Angriffen aufs russische Hinterland zu helfen – dann müssten sie Ziele und Orte innerhalb Europas angreifen – aller Wahrscheinlichkeit die baltischen Staaten! Ich glaube, dass sie dies zu tun hätten:
Die Russen müssten gegenüber den Europäern harte Bandagen austeilen!
Nur gegenüber den Ukrainern mit harten Bandagen anzugehen, würde nichts bringen. Die Ukrainer haben bis jetzt enorm gelitten und sie haben es geschafft, im Kampf durchzuhalten, wobei die Europäer sie weiterhin unterstützen. Ich glaube daher, dass selbst eine massive Bombardierungskampagne gegen Kiew nicht ausreichen würde!
Fortsetzung folgt
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
***
Der Interview auf „Daniel Davies Deep Dive“ mit J. Mearsheimer auf Englisch: HIER
UNSER MITTELEUROPA zur russischen Aufforderung an diplomatisches Personal und Besucher Kiew zu verlassen: HIER
Telefonat: Lawrow empfiehlt USA die Ukraine schnellstmöglich zu verlassen
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Eine Kriegserklärung gegen Staaten, mit denen man sich bereits Gefechte liefert, erscheint auf den ersten Blick überflüssig. Das liegt daran, dass wir uns daran gewöhnt haben, dass moderne Waffengänge meist ohne Kriegserklärung beginnen – was derzeit auch für die Kampfhandlungen im Nahost-Konflikt gilt.
Kriegserklärungen führen zur weiteren Eskalation von Kampfhandlungen
So führt Russland seit Februar 2022 auf dem Gebiet der Ukraine nach eigenen Angaben eine „Militärische Spezialoperation“ durch. Nachdem der Versuch, die Regierung in Kiew zum Einlenken zu zwingen und den seit 2014 andauernden Konflikt im Donbass zu beenden, missglückt war, entwickelte sich diese Operation zu einem Stellungskrieg.
Keine der beiden Seiten macht derzeit nennenswerte Geländegewinne, und ein Ende der Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht. Doch besonders in letzter Zeit gelingt es den Ukrainern, auch strategische Ziele im russischen Hinterland zu treffen – mit massiver Unterstützung des Westens. Die Frage ist, wie lange Russland eine solche Bedrohung ertragen möchte.
Immerhin ist den Verantwortlichen im Kreml bewusst, dass der Westen über eine Veränderung der Machtverhältnisse in Russland diskutiert und einige westliche Strategen sogar eine Aufteilung der Russischen Föderation in mehrere Staaten vorschlagen. All dies gefährdet inzwischen die staatliche Integrität Russlands. Diese Umstände unterscheiden sich massiv von der Situation zum Zeitpunkt, als die „Militärische Spezialoperation“ begann.
Außerdem werden durch die vom Westen gelieferte Waffentechnik immer mehr zivile Ziele getroffen. Bei einer weiteren Eskalationsstufe könnten die Verantwortlichen im Kreml demnach entscheiden, der Ukraine den Krieg zu erklären. In einem solchen Augenblick würde sich der Verlauf des Konflikts radikal ändern. Es ist möglich, dass es zu einer Generalmobilmachung der russischen Streitkräfte kommt und bestehende Militärbündnisse aktiviert werden, die dann in den Krieg eingreifen. Mögliche Folgen wären:
Die größte Bedrohung wäre jedoch der Einsatz von Waffen, die den Konflikt innerhalb weniger Minuten beenden könnten. Erinnern wir uns an die verfahrene Situation, in der sich die USA im Pazifik im Zweiten Weltkrieg befanden, und welche Entscheidung sie trafen, um Japan zur Kapitulation zu zwingen.
Bei einer Kriegserklärung wäre es nicht ratsam, sich in der Nähe ukrainischer Militärstützpunkte aufzuhalten. Die Europäer sollten sich auch mit einem Vorrat an Kaliumjodid-Tabletten eindecken, da die Auswirkungen gewisser Kampfmittel nicht unbedingt vor den Staatsgrenzen haltmachen. (Stichwort: Tschernobyl.)
Es wäre sicher besser, diesen Konflikt möglichst bald diplomatisch zu lösen. Das wäre für Menschen, Tiere und die Umwelt in Europa jetzt schon und speziell langfristig weniger ungesund.
Leider denken in Europa lediglich die friedensliebenden Oppositionskräfte wie in Österreich die FPÖ, während andere Parteien offensichtlich gegen die österreichische Neutralität arbeiten.
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Seit Februar 2024 hat die EU dem Kiewer Regime 6,6 Milliarden Euro aus der Reinvestition eingefrorener Gelder der russischen Zentralbank bei Euroclear überwiesen. Im Juli beabsichtigt Brüssel, den ukrainischen Haushalt auf demselben Wege um weitere rund 1,5 Milliarden Euro aufzustocken.
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa gab nachfolgende Erklärung zur Verwendung von Erträgen aus der Reinvestition „eingefrorener“ russischer Vermögenswerte durch die Europäische Union
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„Ich möchte erneut betonen: Jegliche Operationen mit Vermögenswerten ohne Zustimmung der russischen Seite sind rechtswidrig. Was die Europäische Kommission tut, ist offener Raub.
Die Europäer machen keinen Hehl daraus, dass die Erträge aus der Verwaltung eingefrorener russischer Vermögenswerte nicht sozialen Zwecken dienen, sondern in erster Linie zur Unterstützung des Kiewer Regimes verwendet werden. Darüber hinaus fördern und unterstützen die ukrainischen Behörden offen die Planung, Organisation und Durchführung terroristischer Verbrechen, darunter gezielte Sprengstoffanschläge an öffentlichen Orten, die Tötung von Zivilisten sowie Sprengungen von der kritischen zivilen Infrastruktur nicht nur auf russischem Staatsgebiet, sondern auch außerhalb dessen. Das Kiewer Regime unterlässt es nicht nur, terroristische Straftaten zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, sondern schafft auf seinem Territorium bewusst Zufluchtsorte für Terroristen.
Jede direkte oder indirekte Verwendung blockierter russischer Vermögenswerte zur finanziellen Unterstützung des Kiewer Regimes muss als Finanzierung des Terrorismus betrachtet werden. Wir behalten uns das Recht vor, entsprechende Ansprüche gegen jeden Staat geltend zu machen, der Völkermord, Terrorismus oder andere internationale Verbrechen finanziert, die von ukrainischen Staatsbürgern auf Anweisung, mit Vermittlung oder Unterstützung ukrainischer Amtsträger begangen werden. Darüber hinaus werden wir entsprechend dem Völkerrecht eine Entschädigung für die unserem Land entstandenen Schäden verlangen.
In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass das Moskauer Schiedsgericht am 15. Mai 2026 der Klage der russischen Zentralbank vom 12. Dezember 2025 auf Ersatz von Schäden in Höhe von 18,17 Billionen Rubel stattgegeben hat, die durch die rechtswidrige Blockierung russischer Vermögenswerte durch den belgischen Verwahrer Euroclear entstanden sind.“
Quelle Russische Botschaft
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Das russische Außenministerium veröffentlichte zwei Protokolle: Das eine zu Konsequenzen aufgrund von Kriegsverbrechen durch „Ukraine & Co“ im russischen Hinterland und das andere zum Telefonat der beiden Minister.
Russland hat entschieden, die Handschuhe abzulegen
Von REDAKTION | Nach dem Anruf von Sergey Lawrow bei seinem Amtskollegen Marco Rubio scheint es, als hätte es der US-Seite die Stimme verschlagen. Doch das lässt sich erklären, wenn man die Erklärungen der Außenministerien liest und die Hintergründe versteht.
Die Erklärung des russischen Außenministeriums zu den Angriffen bewaffneter
Formationen ‚des Kiewer Regimes auf die Zivilbevölkerung in Russland in deutscher Übersetzung
Zitat russisches Außenministerium Anfang
Der blutige Angriff der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 22. Mai unter Einsatz von Drohnen auf das Schulgebäude und Wohnheim der Lugansker Staatlichen Pädagogischen Universität in Starobilsk (Volksrepublik Lugansk) war ein weiterer eklatanter Beweis für das nationalsozialistische und terroristische Wesen des Kiewer Regimes, welches gezielt Angriffe auf Zivilisten verübt und selbst vor der kaltblütigen Ermordung von Kindern nicht zurückschreckt.
Die Junta von Selenskyj und ihre westlichen Sponsoren, welche die ukrainischen Streitkräfte mit Waffen für Verbrechen gegen unser Volk versorgen, haben der ganzen Welt ihre grobe Missachtung der Normen des humanitären Völkerrechts demonstriert. Es liegt ein offensichtlicher Verstoß gegen die Genfer Konventionen von 1949 und deren Zusatzprotokolle zur Regelung des Schutzes der Zivilbevölkerung während Konflikten sowie gegen die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 und eine Reihe weiterer bedeutender internationaler Rechtsakte, vor.
All dies hat das Maß der Geduld überschritten. Unter den gegebenen Umständen beginnen die Streitkräfte der Russischen Föderation mit der konsequenten Durchführung systematischer Schläge gegen Unternehmen des ukrainischen Rüstungskomplexes in Kiew, einschließlich konkreter Standorte zur Entwicklung, Produktion, Programmierung und Einsatzvorbereitung von UAVs [Drohnen], die vom Kiewer Regime unter Mitwirkung von NATO-Spezialisten, die für die Lieferung von Komponenten, die Bereitstellung von Aufklärungsdaten und Zielzuweisungen verantwortlich sind, eingesetzt werden. Die Schläge werden sich auch gegen Entscheidungszentren und Kommandostellen richten.
Da die oben genannten Objekte über ganz Kiew verteilt sind, möchten wir die ausländischen Staatsbürger informieren, einschließlich des Personals diplomatischer Vertretungen und eines solchen internationaler Organisationen, um die Stadt so schnell wie möglich zu verlassen und rufen die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt auf, sich den Objekten der militärischen und administrativen Infrastruktur des Selenskyj-Regimes nicht zu nähern.
Zitat russisches Außenministerium Ende
Man beachte, dass die russische Staatsführung betont, nur militärische Ziele angreifen zu wollen und die Zivilbevölkerung der Ukraine rechtzeitig davor warnt, um sich von der militärischen Infrastruktur des ukrainischen Regimes stets fernzuhalten.
Zu besagtem Thema fand am 25. Mai auch ein follow-up-Telefonat zwischen dem Außenminister der Russischen Föderation Sergey W. Lawrow und US-Außenminister Marco Rubio statt.
Das Telefonprotokoll von russischer Seite in deutscher Übersetzung
Zitat Telefonprotokoll russisches Außenministerium Anfang
„Im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir W. Putin hat Sergey W. Lawrow der amerikanischen Seite offiziell mitgeteilt, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die anhaltenden Terroranschläge des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung und zivile Objekte auf russischem Territorium mit systematischen und konsequenten Schlägen gegen in Kiew gelegene Objekte und entsprechende Entscheidungszentren, die Zwecken der ukrainischen Streitkräfte dienen, beginnen. Sergey W. Lawrow verwies auf die Erklärung des russischen Außenministeriums vom 25. Mai, in der den USA sowie anderen Staaten, die Vertretungen in Kiew unterhalten, empfohlen wird, die Evakuierung ihres diplomatischen Personals und anderer Bürger aus der ukrainischen Hauptstadt zu veranlassen.
Der Minister erinnerte an die auf höchster Ebene und Vorschlag der USA im August 2025 in Anchorage erzielten Vereinbarungen zum Ukraine-Konflikt und bedauerte, dass die rücksichtslosen Bemühungen der europäischen Eliten und des Kiewer Regimes diese Vereinbarungen, die den Weg zu einer nachhaltigen, langfristigen Lösung auf der Grundlage eines Interessenausgleichs geebnet hätten, untergruben.
Die Leiter der Außenministerien tauschten sich über diplomatische Initiativen zur Überwindung der Krise in der Straße von Hormuz und zur Lage rund um Kuba aus.
Sergy W. Lawrow und Marco Rubio bekräftigten trotz bekannter Meinungsverschiedenheiten ihre gemeinsame Bereitschaft, die Bemühungen zur Normalisierung der Arbeitsbedingungen der diplomatischen Vertretungen Russlands und der USA auf dem jeweiligen Hoheitsgebiet zu intensivieren.“
Zitat Telefonprotokoll russisches Außenministerium Ende
Man beachte, dass das russische offizielle Protokoll festhält, dass die Vereinbarung von Alaska zu den von der US-Administration gemachten(!) Friedens-Vorschlägen, welchen die russische Seite zustimmte, von der US-Administration nicht durchgebracht werden konnte.
Dieses Versagen bestätigt, dass der vermeintlich „mächtigste Mann auf Erden“ – der US-Präsident, wovon atlantische Medien und ihre verblendete Leserschar so gerne tagträumen – sich nicht in der Lage sieht, seine eigenen US-Vorschläge gegenüber den ihm vorgesetzten transnationalen Klans durchzubringen.
Es wird somit Zeit, dass die kollektiven Analysten des Westens, sich langsam daran machen sollten ihre notorischen Denk- & Analysefehler gründlich zu überprüfen. Das könnte es erleichtern, die sich häufenden Bauchlandungen der vermeintlich Mächtigsten dieser Welt, den irregeführten Bevölkerungen im Westen vielleicht noch einigermaßen erklären zu können – vorausgesetzt sie würden in der Lage sein die Realitäten auch psychisch zu verkraften. Mediziner kennen das Problem aggressiver Reaktionen von Patienten, nachdem sie aus einem künstlichen Tiefschlaf aufgeweckt worden waren.
Entsprechend „kleinlaut“ und kurz fiel das entsprechende Telefonprotokoll des US-State Departments (US Außenministerium) aus. Das verwundert, zumal US-Sprüche ihrer vermeintlich „Mächtigen und Prächtigen“ zu Gott und der Welt oft nur Kaffee-Haus-Geplapper auf kindlichem Niveau, dem es selten an Länge fehlte, gleicht.

Das Telefon-Protokoll Rubio – Lawrow durch das State Department in deutscher Übersetzung:
Zitat US State Department Anfang. Die folgende Erklärung wird Sprecher Tommy Pigott zugeschrieben:
Außenminister Marco Rubio führte heute auf Wunsch des Ministers ein Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Die beiden Seiten tauschten sich über den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die bilateralen Beziehungen sowie die Lage im Iran aus.
Zitat US State Department Ende
Der oben gezeigte Sachverhalt macht deutlich: Wenn es ernst wird, bleiben atlantischen Politikern gerne die Worte im Hals stecken. Eine Erklärung für das politische Versagen westlicher Politik besagt, dass viele Regierungsvertreter im Westen sich dem Metier der Schauspielerei verbunden fühlen und zugleich zu oft nur nach Kriterien der Unterhaltungsindustrie ausgewählt werden.
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UM zur „ersten langen Nacht in Kiew“ nach Starobilsk: HIER
Warum Russland auf gezielte Gegenschläge statt Vergeltung gegen Zivilisten setzt
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