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Bremen (ots) – Nach dem Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Weserstadion zieht die Polizei Bremen eine positive Bilanz.
Die Begegnung stellte das erste reguläre Nordderby in der Bundesliga in Bremen seit längerer Zeit dar. Der Einsatz wurde umfassend vorbereitet, durch zusätzliche Polizeikräfte aus verschiedenen Bundesländern unterstützt und es wurde ein entsprechendes Deeskalationskonzept erstellt und erfolgreich umgesetzt. Während der Anreisephase kam es zu einzelnen Fanbewegungen, die durch Einsatzkräfte begleitet wurden. Die Einsatzlage verlief insgesamt planmäßig.
Entlang der Anreisewege sowie im Stadionumfeld zündeten Fans beider Mannschaften umfangreich Pyrotechnik, was zu starker Rauchentwicklung führte. Nach dem Spiel trat es im Zusammenhang mit den Abreisebewegungen zu vereinzelten fußballtypischen Straftaten, einschließlich Körperverletzungsdelikten, auf. An der Sielwallkreuzung feierten zahlreiche Fans, auch hier wurde Pyrotechnik eingesetzt und eine mobile Toilette in Brand gesetzt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Diverse Personen wurden identifiziert und gegen alle festgestellten Verstöße wurden Anzeigen gefertigt.
Im Gästebereich des Stadions kam es nach dem Spiel zu einem Brand in den Sanitäranlagen. Beim Einschreiten von Feuerwehr und Polizei gab es einen Angriff aus der Fanszene der Gäste auf die Polizeikräfte, jedoch gab es nach aktuellem Stand keine Verletzten unter den Polizeibeamten. Die Abreisephase verlief weitestgehend störungsfrei.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
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Bremen (ots) – Die Bundespolizeiinspektion Bremen war am 18. April 2026 während der Fußballbegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Einsatz. Dieser Einsatz fand im Rahmen einer besonderen Aufbauorganisation (BAO) statt, da das Fanverhältnis im Vorfeld als feindschaftlich eingeschätzt wurde.
Rund 330 Bundespolizisten stünden während der An- und Abreisephase im Dienst. Etwa 8.000 Werder-Fans, darunter 100 Risikofans, nutzten den öffentlichen Nahverkehr über den Bremer Hauptbahnhof. Zusätzlich reisten mehr als 2.200 HSV-Fans ebenfalls über diesen Bahnhof an. Im bahnpolizeilichen Bereich kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, und die Bundespolizei sorgte dafür, dass es nicht zu einem Aufeinandertreffen der Fangruppen kam. Größere Fangruppierungen wurden auf dem Weg zum Stadion in einem gemeinsamen Einsatzabschnitt mit der Landespolizei Bremen begleitet.
Die Rückreise verlief im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei nahezu störungsfrei. Polizeidirektor Lüder Rippe, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Bremen, äußerte sich erfreut über den ruhigen Einsatzverlauf und betonte, dass das taktische Sicherheitskonzept der Bundespolizei Bremen erfolgreich umgesetzt wurde. Auch die Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern war laut Rippe positiv.
Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, wertete die rückläufige Entwicklung von gewaltsamen Ausschreitungen im Fußballfanreiseverkehr als positiv und stellte fest, dass sich das aktuelle Nordderby in diesen Trend einfüge. Schuol kündigte an, dass die Bundespolizei weiterhin auf eine angepasste Einsatzstrategie setze, die klare Kommunikation, konsequente Strafverfolgung und starke Zusammenarbeit mit Sicherheitspartnern umfasst.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
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Serge Gnabry vom FC Bayern muss um seine WM-Teilnahme bangen. Der 30 Jahre alte Offensiv-Star der deutschen Nationalmannschaft zog sich „einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel“ zu. Das teilte der deutsche Rekordmeister aus München weniger als 24 Stunden vor der möglichen erneuten Titelkrönung in der Bundesliga mit. Mit einem Remis gegen den VfB Stuttgart an diesem Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) wäre den Bayern der 35. Meistertitel vier Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr zu nehmen.
Die schwere Verletzung von Gnabry dürfte die Vorfreude auf die Krönung dämpfen. Der FC Bayern München müsse „für längere Zeit“ auf ihn verzichten, hieß es in der Mitteilung am Samstagabend. Wann genau und wie der 59-malige Auswahlspieler die Verletzung erlitten hat, war zunächst nicht klar.
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Für die DFB-Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann beginnt die WM-Endrunde am 14. Juni gegen Curaçao. Weitere Gegner sind am 20. Juni die Elfenbeinküste und am 25. Juni Ecuador. Ob Gnabry dann dabei sein kann, ist offen. Am 12. Mai wird Nagelsmann seinen WM-Kader nominieren. Bis dahin wird Gnabry kein Spiel absolvieren können. Entscheidend für die Entscheidung des Bundestrainers dürften daher die Einschätzungen der Ärzte sein, die die Frage beantworten müssen, wann Gnabry wieder einsatzbereit sein könnte.
Schwerer Schlag für Nagelsmann: Bayern-Star droht die WM zu verpassen wurde gefunden bei mopo.de
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Die DFB-Frauen kommen in Österreich nur zu einem 0:0. Das WM-Ticket ist dennoch zum Greifen nah.
Christian Wück vergrub nach der enttäuschenden Nullnummer seine Hände tief in den Hosentaschen, dann versammelte er die deutschen Fußballerinnen noch auf dem Rasen zu einer ersten Aufarbeitung. Nach dem überraschenden Dämpfer in Österreich war die Laune nicht nur beim Bundestrainer sichtlich getrübt. Die Gastgeberinnen feierten das 0:0 in der WM-Qualifikation dagegen wie einen Sieg.
„Wir sind alle unzufrieden, wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber es ist ja nicht viel passiert, wir haben alles noch in der eigenen Hand. Wir müssen uns jetzt einmal schütteln“, sagte Wück nach dem zweiten Nachbarschaftsduell mit Österreich innerhalb weniger Tage in der ARD.

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Nach dem Remis geht die deutsche Mannschaft aber deutlich angeschlagen in ihr erstes Matchball-Spiel der WM-Qualifikation. Am kommenden Spieltag (5. Juni) kann die DFB-Auswahl gegen Norwegen in Köln mit einem Sieg eines der begehrten Tickets für die Endrunde 2027 in Brasilien lösen. Fehlen wird dann Janina Minge, die am Samstag in der Schlussphase die Rote Karte sah (79.).
Gerade offensiv ließ die deutsche Mannschaft einiges zu wünschen übrig und liegt in der Gruppe A4 bei noch zwei ausstehenden Partien nur noch einen Zähler vor Norwegen, das am Samstag 3:2 in Slowenien gewann. „Wir sind noch immer Tabellenerster“, sagte Nationalspielerin Sjoeke Nüsken, gab aber auch zu: „Damit habe ich nicht gerechnet, ehrlich gesagt. Es hat heute vorn und hinten nicht gepasst.“
Schon nach dem 5:1 gegen Österreich am vergangenen Dienstag in Nürnberg hatte Wück Kritik an seiner Mannschaft geübt. Es seien „nur sehr wenige an ihre Leistungsgrenze gekommen“, sagte der Trainer. Entsprechend forderte er vor dem schnellen Wiedersehen mehr Souveränität und Stabilität „in den Basics“ – und nahm wie angekündigt einige Änderungen an seiner Startelf vor.
Wück betrachtete an der Seitenlinie dann eher stoisch, wie sich seine Spielerinnen in der Offensive ein ums andere Mal verrannten. Gerade die Präzision im letzten Drittel dürfte beim Bundestrainer Fragen aufgeworfen haben, aber immerhin defensiv stand seine Mannschaft bei den wenigen Konterchancen der Österreicherinnen stabil.
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Dennoch: Zufrieden konnte Wück auf keinen Fall sein, spätestens in der zweiten Halbzeit wurde das auch deutlich. Der 52-Jährige schimpfte deutlich hörbar und schüttelte immer wieder den Kopf, noch immer strahlte die DFB-Elf so gut wie keine Gefahr aus – bis zur 72. Minute. Minge traf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nicht das leere Tor, sondern die Latte – und flog wenig später nach einer Notbremse vom Platz. In Unterzahl wäre Linda Dallmann fast noch das Siegtor (90.+4) gelungen. (sid/dj)
„Alle einmal schütteln“: DFB-Frauen erleben Abend zum Vergessen in der WM-Quali wurde gefunden bei mopo.de
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