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Gehaltserhöhungen stagnieren – PR-Profis in Deutschland zeigen Zufriedenheit mit Einkommen

15. April 2026 um 06:40

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Gehaltsentwicklung in der PR-Branche stagnierend

Hamburg (ots) – In der Kommunikationsbranche zeigen die Gehälter wenig Bewegung. Insbesondere in PR-Agenturen bleibt die Entwicklung des Einkommens stagnierend, während die Mehrheit der PR-Professionals mit ihrem Gehalt zufrieden ist.

Gehaltstrends in Pressestellen und PR-Agenturen

In PR-Agenturen geben 56 Prozent der Befragten an, dass ihr Gehalt in den letzten zwölf Monaten unverändert geblieben ist, im Vergleich zu 33 Prozent in Pressestellen. 43 Prozent der Beschäftigten in Pressestellen berichten von einer Gehaltserhöhung von zwei Prozent oder mehr, während dies nur für 27 Prozent der PR-Agenturen gilt.

Unter Inflationsniveau haben sich 22 Prozent der Gehälter in Pressestellen entwickelt, in PR-Agenturen sind es lediglich 8 Prozent. Zudem berichten 9 Prozent der PR-Professionals über gesunkene Gehälter, während dies für nur 2 Prozent in Pressestellen zutrifft.

Zufriedenheit mit dem Gehalt

Trotz der Unterschiede in der Gehaltsentwicklung zeigt sich eine Mehrheit der PR-Professionals in Pressestellen (41 Prozent) und PR-Agenturen (37 Prozent) zufrieden mit ihrem Gehalt. 14 Prozent der Beschäftigten in Pressestellen und 12 Prozent in PR-Agenturen sind sogar sehr zufrieden. Unzufriedenheit zeigt sich ähnlich, mit 29 Prozent in Pressestellen und 24 Prozent in PR-Agenturen, die eher oder sehr unzufrieden sind.

Herausforderungen bei Gehaltsverhandlungen

Bei Gehaltsverhandlungen erwarten 50 Prozent der Befragten, dass diese in diesem Jahr eher oder eindeutig schwieriger werden. 37 Prozent glauben, dass es weder einfach noch schwerer wird, während nur 6 Prozent auf leichtere Gespräche hoffen.

Überlegungen zu Jobwechseln

Nur 21 Prozent der PR-Professionals ziehen einen Jobwechsel aufgrund stagnierender Gehälter und schwieriger Verhandlungen in Betracht, während 56 Prozent dies nicht für notwendig erachten. 23 Prozent sind unentschlossen.

Wünsche nach zusätzlichen Leistungen

Zusätzlich zum Gehalt sind zusätzliche Urlaubstage (48 Prozent) und externe Weiterbildungsmöglichkeiten (41 Prozent) die am häufigsten gewünschten Benefits. 21 Prozent wünschen sich bessere Homeoffice-Optionen und 22 Prozent flexiblere Arbeitszeiten. 17 Prozent hoffen auf die Möglichkeit, im Ausland arbeiten zu können.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Wegfall der Einspeisevergütung gefährdet Wirtschaftlichkeit von Mieterstromprojekten in Deutschland

13. April 2026 um 12:30

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Wegfall der Einspeisevergütung könnte Mieterstromprojekte gefährden

Hamburg (ots) – Der geplante Wegfall der Einspeisevergütung im EEG könnte viele Mieterstromprojekte in Deutschland bedrohen, da Mehrfamilienhäuser erhebliches Solarpotenzial bieten.

Risiken für Mieterstromprojekte

Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Energiegenossenschaft Green Planet Energy zeigt, dass die im Entwurf des EEG 2027 vorgesehene Streichung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen Mieterstrom erheblich einschränken könnte. Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy, äußert sich besorgt:

„Wenn die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen gestrichen wird, bricht ausgerechnet dort der Zugang zu günstigem Solarstrom weg, wo er dringend gebraucht wird – in ganz normalen Mehrfamilienhäusern. Millionen Mieterinnen und Mieter würden von der Energiewende faktisch ausgeschlossen.“

Wirtschaftlichkeit und Potenzial

Mieterstrom bezeichnet Solarstrom, der von den Dächern von Mehrfamilienhäusern direkt an die Bewohner:innen geliefert wird. Die IW-Analyse verdeutlicht, dass ohne die Einspeisevergütung viele kleine und mittlere Mieterstromprojekte nicht mehr tragfähig sind. Aktuell sind in Deutschland nur wenige tausend dieser Anlagen registriert, obwohl rund drei Millionen Mehrfamilienhäuser existieren.

Die Modellrechnungen zeigen, dass die Wirtschaftlichkeit insbesondere bei kleinen Projekten eingebrochen ist.

„Unsere Berechnungen zeigen, dass die Einspeisevergütung für viele Mieterstromprojekte ein zentraler Bestandteil der Wirtschaftlichkeit ist. Fällt sie ersatzlos weg, werden viele kleine und mittlere Projekte in Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.“ – Dr. Ralph Henger, IW

Notwendige Rahmenbedingungen

Green Planet Energy fordert klare und verlässliche Rahmenbedingungen, um Mieterstrom in Mehrfamilienhäusern zu ermöglichen. Tangermann erklärt:

„Damit Mieterstrom in Mehrfamilienhäusern funktioniert, müssen sich die Projekte rechnen. Kurzfristig bedeutet das: Entweder bleibt die Einspeisevergütung für kleine Dach-PV-Anlagen erhalten oder sie wird durch einen erhöhten, praxistauglichen Mieterstromzuschlag aufgefangen.“

Die Rolle von Batteriespeichern zur Erhöhung des Eigenverbrauchs wird ebenfalls hervorgehoben, jedoch fehlt es an bundesweit einheitlichen Vorgaben, die deren Einsatz unterstützen könnten.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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