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Heute — 18. April 2026MOPO

Céline Dion: Comeback mit neuem Song – so feiert Google die Sängerin

18. April 2026 um 17:37

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Vor ihrem geplanten Bühnen-Comeback hat Céline Dion am Freitag ihren ersten Originalsong seit mehr als sechs Jahren veröffentlicht. Google nahm das zum Anlass, um die schwer erkrankten Kanadierin zu feiern.

Wer den Namen der 58-jährigen Sängerin in die Google Suchleiste eingibt, bei dem erscheint plötzlich ein blauer Ballon. „Welcome back Céline“ – Willkommen zurück Céline – steht dort.

Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt. Screenshot Google
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.

2022 hatte die Kanadierin öffentlich gemacht, dass sie am Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen Autoimmunerkrankung. Seitdem war sie nur noch selten aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Einen großen Auftritt hatte sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris, bei der sie vor dem Eiffelturm „Hymne à l’amour“ von Édith Piaf sang.

Céline Dion: Google feiert Comeback der Sängerin

Jetzt meldete sich Dion mit ihrer neuen Single „Dansons“ (Lasst uns tanzen) zurück. In der Ballade geht es um Lebensfreude, Resilienz und das Überwinden von schwierigen Zeiten durch Tanz und Liebe.

Ihr Bühnen-Comeback will sie im Herbst in der „La Défense“ Arena in Paris feiern. Auch das greift Google auf, in einer kleinen Notiz, die unter dem Ballon erscheint. „Bon Retour Paris 2026“ steht dort – Willkommen zurück. Und weiter: „The high note we’ve all been waiting for“ – eine Anlehnung an die hohen Noten, die Dion traditionellerweise immer trifft. Ihre Stimme ist aufgrund der Autoimmunerkrankung allerdings auch in Mitleidenschaft gezogen. (aba)

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Im Sky-Interview nach dem Spiel: Bundesliga-Star bricht in Tränen aus

18. April 2026 um 17:34

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Der Druck im Abstiegskampf, dazu das besondere Jubiläum – nach dem erlösenden Erfolg des VfL Wolfsburg übermannten Maximilian Arnold die Emotionen. Zunächst bezeichnete der Kapitän der Wölfe das 2:1 (1:0) bei Union Berlin als „brutal wichtig“, bei der Frage nach seinem 400. Bundesliga-Spiel kamen ihm dann die Tränen.

„Es fällt mir richtig schwer, die richtigen Worte zu finden. In den letzten Wochen haben wir nur auf die Fresse bekommen“, sagte der 31-Jährige, der 2009 zum VfL gekommen war, über das Spiel bei Sky. Der VfL stehe als Tabellenvorletzter „mit dem Rücken zur Wand“, deshalb sei er „sehr stolz“ auf den ersten Sieg nach zwölf Spielen ohne Erfolg.

Maximilian Arnold richtet Dank an seine Frau

Und das 400. Ligaspiel im Wolfsburger Trikot? Arnold überlegte lange. Es sei „brutal“, sagte die Identifikationsfigur, er atmete tief durch und wischte sich eine Träne aus dem Auge. „Schon besonders, ja“, sagte der sichtlich angefasste Anführer des VfL. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte alle genossen, das stimmt nicht.“

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Arnold blieb emotional und richtete einen Dank an seine Frau. Sie sei die wichtigste Person in all den Jahren gewesen. „Ich bin nicht ganz einfach zu Hause. Und sie nimmt mich so, wie ich bin. Sie ist mein Fels in der Brandung“, sagte Arnold. „Sie nimmt mich so, wie ich bin. Und ich bin schon schwierig zu Hause.“ (mp/sid)

Im Sky-Interview nach dem Spiel: Bundesliga-Star bricht in Tränen aus wurde gefunden bei mopo.de

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„Scheiß-Tag für uns“: Dreimal Rot! HSV verliert das Derby und die Nerven in Bremen

18. April 2026 um 17:13

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Mit großen Hoffnungen waren sie die 125 Kilometer vom Volkspark rüber nach Bremen gedüst. Doch frustrierender hätte das Nordderby für den HSV nicht verlaufen können. Ohne die verletzten Leistungsträger Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga verlor der Aufsteiger nicht nur die Partie mit 1:3 (1:1), sondern auch die Nerven und kassierte insgesamt drei Platzverweise. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Partien beginnt plötzlich wieder das Zittern um den Klassenerhalt. Trainer Merlin Polzin fasste zusammen: „Das war ein Scheiß-Tag für uns!“

Sie schäumten vor Wut – und das aus vielerlei Gründen. Der HSV war sauer auf Schiedsrichter Florian Exner und sich selbst, noch lange nach dem Abpfiff entluden sich die Emotionen. Denn diese Pleite, begleitet vom Jubel, Hohn und Spott des Werder-Anhangs, tat richtig weh. „Heute muss sich jeder von uns schlecht fühlen“, erklärte Mittelfeldmann Nicolai Remberg. „Wir tragen eine große Wut in uns“, ergänzte Trainer Polzin.

Glatzel glich für den HSV vor der Pause aus

Vorangegangen war eine Partie voller Emotionen, packender Szenen und reichlich Derby-Folklore. Nachdem Jens Stage Werder in Führung geköpft (37.) und Robert Glatzel sehenswert ausgeglichen hatte (41.), nahm der Wahnsinn in Hälfte zwei seinen Lauf. Und das vor allem zum Nachteil für den HSV.


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Abermals Stage brachte die Bremer per Traumtor mit 2:1 in Front (57.). Was in den Minuten danach geschah, dürfte auch in den nächsten Tagen noch für allerlei Diskussionen sorgen. Zunächst wurde Philip Otele des Feldes verwiesen, nachdem der VAR einschritt und Exner vor den Bildschirm bat. Nach Ansicht der Bilder wertete der Referee Oteles Einsteigen gegen Cameron Puertas als rotwürdig (79.). Eine harte Entscheidung.

Der Platzverweis für HSV-Profi Jatta wurde zurückgenommen

Weiter ging’s mit dem Wahnsinn an der Weser. Auch Bakery Jatta wurde nach seinem Einsteigen gegen Marco Grüll des Feldes verwiesen (85.), diesmal aber kassierte Exner die Rote Karte nach Ansicht der Bilder ein, zückte stattdessen Gelb.

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Nachdem Puertas kurz darauf dann das 3:1 für Werder (90.+1) erzielte und die Partie entschied, kam es noch richtig dicke für den HSV. Nach dem Bremer Treffer spielten sich vor der HSV-Bank tumultartige Szenen und Handgemenge ab, in deren Verlauf HSV-Physio Tim Roussis und Assistenzcoach Loic Favé Rot sahen. Auch Werders Co-Trainer Jan Hoepner wurde von Exner nicht verschont, sah ebenfalls Rot.

Remberg kritisierte seine HSV-Kollegen

Reichlich was los – doch Remberg war weit davon entfernt, dem Schiedsrichter die Schuld geben zu wollen. „Es ist nicht fair, dem Schiri irgendetwas anzukreiden“, so der 25-Jährige, der sich allenfalls über die Kommunikation mit Exner ärgerte: „Ich habe oft das Gefühl, dass er denkt, er wäre etwas Besseres.“

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Grundsätzlich aber nahm Remberg seine Kollegen und sich in die Verantwortung. Niemals zuvor in der Vereinsgeschichte sah der HSV so oft Rot wie in dieser Spielzeit, Oteles Feldverweis war bereits der neunte dieser Saison (dreimal Rot, fünfmal Gelb-Rot). „Ich verstehe nicht, wie man so viele Rote Karten sehen kann“, schimpfte Remberg. Und weiter: „Ich will hier keinen anzählen, aber das ist dann oft fehlende Cleverness und einfach doof. Wir rennen dann wieder mit einem Mann weniger hinterher.“

HSV-Fans benahmen sich in Bremen daneben

Äußerst doof war auch das Benehmen einiger HSV-Fans, die sich als schlechte Verlierer präsentierten und nach dem Spiel Raketen in den gegenüberliegenden Bremer Fanblock schossen. Wenig später kam es im Hamburger Block zu heftigen Schlägereien mit Einsatzkräften der Polizei. Schlimme Bilder, die dem HSV nicht gut taten.

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Im Endeffekt ein Tag zum Vergessen an der Weser. Bei noch fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang steigt der Druck vor den abschließenden vier Saison-Spieltagen. Der HSV muss dringend wieder punkten, um ein mögliches Drama nicht weiter zu forcieren. „Wir wollen am 34. Spieltag gegen 17.25 Uhr unser Ziel erreicht haben“, bekannte Polzin, wusste vor der Abreise aus Bremen aber: „Es wird eine unruhige Nacht, soviel steht fest.“

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Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

18. April 2026 um 17:08

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Die Teenager sind zu zweit auf dem Scooter unterwegs. Als sie die Straße überqueren, kommt es zu einem tödlichen Zusammenstoß.

Die gemeinsame Fahrt zweier Mädchen auf einem E-Scooter durch Berlin-Neukölln endet dramatisch: Die 14 Jahre alte Fahrerin stirbt nach dem Zusammenstoß mit einem Auto, ihre gleichaltrige Beifahrerin kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. 

Berlin: Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

Die Jugendlichen wurden am Freitagabend von einem Auto erfasst, als sie zwischen Britz und Buckow den Buckower Damm überqueren wollten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.

Die Scooter-Fahrerin wurde zunächst noch reanimiert und kam in eine Klinik. Dort starb die 14-Jährige jedoch. Auch ihre Beifahrerin kam ins Krankenhaus. Bei ihr bestehe nach aktuellem Kenntnisstand keine Lebensgefahr mehr, sagte die Polizeisprecherin.

Tödlicher Unfall mit E-Scooter: Autofahrer alkoholisiert? 

Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden zunächst auf einem Fahrradweg unterwegs. Gegen 20.45 Uhr wollten sie dann die Straße überqueren. Dabei sollen sie nach Polizeiangaben bei Rotlicht über eine Fußgängerampel gefahren sein. Der 42 Jahre alte Fahrer konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen und sein Auto erfasste die Mädchen. Nach den Angaben beobachteten mehrere Menschen den Unfall.

Der Mann soll unter Alkoholeinfluss gestanden haben, wie die Polizeisprecherin sagte. Ihm wurde Blut abgenommen. Auto und E-Scooter wurden sichergestellt zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs. 

Immer wieder Unfälle mit E-Scootern

Nach Zahlen der Polizei sind in diesem Jahr (Stand: 7. April) bislang bei Verkehrsunfällen auf Berlins Straßen sieben Menschen gestorben – die 14-Jährige dürfte demnach das achte Todesopfer sein. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei insgesamt 137.373 Verkehrsunfälle. Dabei starben 37 Menschen. 

Immer wieder kommt es wie auch in anderen deutschen Städten teils zu schweren Unfällen mit E-Scootern. So ist Mitte März in Frankfurt/Main ein 18-Jähriger gestorben, nachdem er von einer Tram erfasst wurde. Sein gleichaltriger Mitfahrer wurde schwer verletzt.

In Berlin hat in der vergangenen Woche laut Polizei ein betrunkener Vater seine neunjährige Tochter auf einem E-Scooter mitgenommen und dann in Spandau einen Unfall gebaut. Vater und Tochter wurden bei dem Sturz verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach jüngsten Angaben der Berliner Polizei gibt es etwa 70.000 E-Scooter in der Hauptstadt.

Trotz Verbot häufig zu zweit auf E-Scootern unterwegs

Wie in den vorliegenden Fällen sind häufig zwei Menschen gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs – obwohl dies verboten ist. Wer elektrische Tretroller zu zweit benutzt, riskiert eine Geldbuße – und seine Gesundheit. 

Wie eine Studie der Björn-Steiger-Unfallforschung zeigt, die im vergangenen Oktober vorgestellt wurde, gingen fast die Hälfte der Unfälle mit schwer verletzten oder getöteten Scooter-Fahrern auf Alleinunfälle zurück. Und bei 43 Prozent dieser Alleinunfälle – also ohne Beteiligung oder Schuld eines anderen Verkehrsteilnehmers – war Alkohol im Spiel. Weitere 14 Prozent dieser Unfälle hatten Ursachen wie einhändiges Fahren, Ablenkung oder starkes Abbremsen.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle allein 2024 bundesweit im Vorjahresvergleich um mehr als ein Viertel auf fast 12.000 erhöht. 27 Menschen kamen demnach ums Leben. (dpa/mp)

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„Ein Jahr ohne Lorenz“ – Demo erinnert an tödliche Polizeischüsse

18. April 2026 um 17:04

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Sie sind traurig und wütend. Zahlreiche Menschen werden zu einer Demonstration in Oldenburg erwartet. Grund ist ein Polizeieinsatz, bei dem der 21-jährige Lorenz vor einem Jahr erschossen wurde.

Unter dem Titel „Ein Jahr ohne Lorenz“ wollen sich am Sonntag um 14 Uhr zahlreiche Menschen zu einer Demonstration in der Oldenburger Innenstadt versammeln. Sie erinnern an den 21-jährigen Lorenz, der bei einem Polizeieinsatz in der Nacht zum 20. April 2025 in der Fußgängerzone erschossen wurde. 

„Ein Jahr ohne Lorenz“: Demo in Oldenburg geplant

Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ ruft zum Gedenken und Protest auf. Ihr zufolge haben auch Menschen aus Bremen, Hamburg, Osnabrück und Hannover ihr Kommen angekündigt. Möglicherweise werden auch Angehörige von Lorenz sprechen. An der Kundgebung beteiligen sich auch Gruppen, die an andere durch Polizeigewalt ums Leben gekommene Menschen erinnern wollen. 

Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ und andere Aktivisten befürchten, dass die Schüsse einen rassistischen Hintergrund haben. Sie fordern Aufklärung und Gerechtigkeit. (dpa/mp)

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Tierärztin: Wal wird heute nicht mehr transportiert

18. April 2026 um 16:49

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Der Wal-Rettungsversuch läuft seit Donnerstag. Nun ging es auch sichtbar voran. Der Wal wird heute allerdings noch nicht die Bucht verlassen – zumindest nicht mithilfe der privaten Initiative.

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wird zunächst weiter in der Bucht vor der Insel Poel ausharren müssen. „Heute wird er nicht mehr transportiert, das können wir sagen“, sagte die an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag im Hafen von Kirchdorf.

Wal in der Ostsee: Gibt noch keinen konkreten Zeitplan

Über den konkreten Zeitplan der Aktion des Wals wollte die Medizinerin aus Föhr zunächst nichts sagen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. Intern gebe es durchaus einen Zeitplan. „Wir sind jetzt gut dabei“, sagte Bahr-van Gemmert.

Das Team gebe jetzt alles für den Wal. Sie gestand aber auch ein: „Wir wären gerne noch schneller.“ Die Tierärztin und die anderen Experten im Team seien davon überzeugt, dass die Rettungsaktion die beste Lösung ist für den Wal. Es bestehe „eine reelle Chance (..), dass er das gut schafft“.

Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. Das Tier liegt seit 19 Tagen in der Wismarbucht. (dpa/mp)

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Hamburgs Grüne: Schutzoffensive für Frauen, Ja zu Olympia und Ende einer Tradition

18. April 2026 um 16:21

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Bei ihrer Landesmitgliederversammlung in Wandsbek haben Hamburgs Grüne am Samstag gleich zu mehreren zentralen Themen Beschlüsse gefasst. Die Partei stellte sich hinter eine Olympia-Bewerbung der Stadt, beschloss eine umfassende Agenda gegen Gewalt an Frauen und will ihr eigenes Versammlungssystem reformieren.

Die Mitglieder verabschiedeten einstimmig einen umfangreichen Antrag gegen Gewalt an Frauen. Darin fordern die Grünen unter anderem ein digitales Gewaltschutzgesetz, strengere Regeln gegen die Verbreitung von Vergewaltigungs- und Voyeurvideos sowie Reformen im Familien- und Sexualstrafrecht.

Femizide sollen grundsätzlich als Mord gewertet werden

Auch bei Femiziden drängt die Partei auf schärfere Konsequenzen: Tötungen von (Ex-)Partnerinnen sollen nach dem Willen der Grünen künftig grundsätzlich als Mord gewertet werden. Außerdem sprechen sie sich für das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht aus und fordern den weiteren Ausbau psychosozialer Prozessbegleitung. In dem Antrag heißt es, geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen sei in Deutschland ein massives strukturelles Problem.

Grüne stellen sich hinter Hamburgs Olympia-Bewerbung

Mit deutlicher Mehrheit stellte sich die Parteibasis außerdem hinter eine mögliche Olympia-Bewerbung Hamburgs. Beschlossen wurde ein Leitantrag des Landesvorstands für „grüne und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“.

Zwar gab es in der Debatte auch deutliche Kritik aus den eigenen Reihen, ein Gegenantrag fand jedoch keine Mehrheit. Am 31. Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum darüber abstimmen, ob sich die Hansestadt um Olympische Spiele bewerben soll. Im Gespräch sind Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Grüne: Nehmen Sorgen um steigende Mieten ernst

Es sei aus politischer und grüner Sicht wichtig, erneut für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg zu werben, sagte Hamburgs Grünen-Vorsitzende Selina Storm. Sie könne Gegenargumente wie zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nachvollziehen. „Die fehlende Transparenz, Korruption und Lobbyskandale der Vergangenheit vergisst man nicht so schnell. Auch ich nicht“, sagte Storm. Doch das IOC habe sich inzwischen geändert. Das Komitee verfolge eine Agenda, die zwar nicht perfekt sei, aber überwiegend in die richtige Richtung gehe.

Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen Die Sorgen um steigende Mieten nähmen die Grünen ernst. Und was die Sorge vor Großprojekten angehe: „Ich finde, es muss unsere Haltung als selbstbewusste Regierungspartei sein, dass wir Hamburg und uns das zutrauen“, sagte Storm. Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen, sagte sie mit Blick auf den Bau der U-Bahnlinie U5. Ähnlich äußerten sich die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Verkehrssenator Anjes Tjarks und der Bundestagsabgeordnete und frühere Justizsenator Till Steffen.

Wiebke Apitzsch von den Bergedorfer Grünen verwies wiederum auf grüne Werte für eine nachhaltige, positive Zukunft für die Welt, auf soziale Gerechtigkeit und Fairness. „Diese Werte gehen konträr zu den Werten des IOC.“ Es könne doch nicht sein, „dass wir uns mit einer Organisation verbinden, die so viele Skandale hat, dass selbst Menschen, die sich für Nachrichten nicht interessieren, davon mitbekommen.“

Mögliche Verabschiedung von einer grünen Tradition

Zugleich brachten die Grünen eine mögliche Reform ihrer eigenen Parteistruktur auf den Weg. Der Landesvorstand wurde mit großer Mehrheit beauftragt, bis spätestens Frühjahr 2027 zu prüfen, ob das bisherige System der offenen Landesmitgliederversammlung (LMV) durch Delegiertenkonferenzen ersetzt werden soll. Das heißt, dann wären bei den Zusammenkünften auf Landesebene nur noch etwa von Kreisverbänden entsandte Mitglieder teilnahme- und abstimmungsberechtigt. 

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Hintergrund ist das starke Wachstum des Landesverbands auf inzwischen fast 6700 Mitglieder. Hamburg inzwischen ein Sonderfall: „Alle anderen Landesverbände der Grünen haben heute keine LMVen mehr oder sind im Begriff, diese in Delegiertenkonferenzen umzuwandeln“, heißt es im Antrag des Landesvorstandes.

Nach Vorstellung des Vorstands könnte ein Delegiertensystem die Parteibasis repräsentativer abbilden und verhindern, dass wichtige Entscheidungen am Ende langer Versammlungen nur noch von einem kleinen Teil der Mitglieder getroffen werden. Die endgültige Entscheidung darüber soll allerdings erneut eine Landesmitgliederversammlung treffen. (dpa/mp)

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HSV-Noten nach der bitteren Derby-Pleite in Bremen: Eine Handvoll Fünfen

18. April 2026 um 16:16

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Das 1:3 (1:1) bei Werder Bremen wird für viele HSV-Fans eines der bittersten Erlebnisse dieser Saison gewesen sein. Drei Rote Karten kassierte der HSV, zwei davon gegen die Bank. Aber nicht nur daran lag es, dass die Hamburger verdient beim Erzrivalen verloren. Viele HSV-Profis kamen nicht an ihre Normalform heran. Die MOPO-Noten:

Heuer Fernandes: Lange Zeit sicher und ohne Probleme. Bei den ersten beiden Gegentoren war nichts zu halten. Vor dem 1:3 patzte dann auch der Torhüter und ging so am Ende mit unter. Note 4,5

Capaldo: Zurück in der Startelf. Brauchte ein bisschen Zeit, um das richtige Energielevel zu finden. Danach wurde geliefert. Hinten und vorn sehr aktiv. Starke Vorlage zum 1:1. Note 3

83. Downs: Kam für die Schlussphase, hatte aber kaum Einfluss auf das Spiel.

Torunarigha: Begann stabil und gewann viele Zweikämpfe. Beim 0:1 fehlte dem Abwehrchef im Zentrum der Überblick. Note 4

Omari: Rückte auf die linke Seite in der Dreierabwehrkette. Konzentrierte sich vor allem auf die Abwehrarbeit. Überzeugte erneut nicht. Vor dem 1:2 erst hart attackiert, danach kann er entschlossener verteidigen. Auch andere Szenen kann er besser lösen. Weiterhin nicht in Topform. Note 5

Mikelbrencis: Kam ganz schwer in die Partie. Fehlerhaft in der Defensive und auch auf dem Weg nach vorn wollte zunächst kaum etwas gelingen. In der zweiten Halbzeit etwas besser unterwegs. Note 5

Remberg: Ordentlich am Ball, vernünftig in den Zweikämpfen. Seinen Stempel konnte er dem Spiel allerdings nicht aufdrücken. Note 3,5

Vieira: In diesem Derby war mehr Kampf als spielerische Klasse gefragt. Entsprechend gering war auch der Einfluss des Portugiesen auf das Spiel. Holte ein paar Freistöße heraus. Mit dem Ball am Fuß kann er deutlich mehr bewegen. Note 5

Grønbæk: Hatte ein paar Standprobleme und konnte die Flanke vor dem 0:1 nicht verhindern. Im Spiel nach vorn bemüht, aber ohne entscheidende Akzente. Note 5

66. Otele: Sollte für Schwung in der Offensive sorgen und flog 13 Minuten nach seiner Einwechslung mit Rot vom Platz. Eine harte Entscheidung.

Muheim: Feierte sein Comeback nach Rot-Sperre. Defensiv immer wieder gefordert und zum Teil auch überfordert. So auch vor dem 0:1, als er mit seinem Fehler den Gegentreffer einleitete. Musste verletzt den Platz verlassen. Note 4,5

75. Jatta: Auch er sah wie Otele nur kurz nach seiner Einwechslung Rot. Diese Entscheidung wurde allerdings vom VAR zu Recht zurückgenommen. Zumindest der Einsatz stimmte.

Königsdörffer: Viel Laufarbeit, aber in 74 Minuten nur mit 18 Ballkontakten. Auch nur an einem Torschuss beteiligt. Ein schwacher Auftritt. Note 5

75. Stange: Kurz nach seiner Einwechslung spielte der HSV nur noch in Unterzahl. Bewegen konnte er auf dem Platz nichts mehr.

Glatzel: Haute sich von der ersten Minute an voll rein und musste teilweise ordentlich einstecken. Gewann sehr viele Zweikämpfe. Knallte den Ball mit 117 km/h zum zwischenzeitlichen 1:1 ins Netz. Sein drittes Tor im dritten Nordderby. Gereicht hat es diesmal allerdings nur zum Ehrentreffer. Note 3

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„Das ist keine Frage für mich“: Was St. Pauli-Keeper Vasilj „nervig“ findet

18. April 2026 um 16:16

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Wieder keine weiße Weste, wieder nicht zu null. Nimmt man die 0:5-Klatsche des FC St. Pauli gegen Bayern in der Woche zuvor als Maßstab, dann war das 1:1 gegen Köln ein großer Fortschritt, aber ein 1:0-Sieg war für die Kiezkicker absolut möglich und wäre verdient gewesen. Besonders bitter für Keeper Nikola Vasilj: der Elfmeter der Gäste, der in der Schlussphase den Ausgleich brachte, war einer von nur zwei wirklich gefährlichen Schüssen auf sein Tor.

Wenig zu tun, kaum Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, und am Ende trotzdem nicht Sieger. Der Straßstoß von Luca Waldschmidt in der 86. Spielminute war das erste Eins-gegen-eins-Duell von Vasilj gegen einen Kölner im ganzen Spiel gewesen. Das sagt einiges über das Spiel und alles über das manchmal sehr bittere Los des letzten Mannes.

Torhüter Nikola Vasilj: „Es ist natürlich nervig“

„Es ist sehr frustrierend, aber in meinem Leben als Torhüter gewöhnst du dich daran“, versuchte der bosnische Nationaltorwart, es einigermaßen gelassen hinzunehmen. „Manchmal ist das so und du kannst nicht wirklich etwas tun. Es war auch ein guter Schuss, wenngleich ich in die andere Ecke gesprungen bin. Es ist natürlich nervig, aber das ist Fußball. Das wird sich wieder ändern, da bin ich sicher.“

Das achte Unentschieden der „Boys in Brown“ fühlte sich auch für Vasilj „mehr nach zwei verlorenen Punkten an, wenn du ein spätes Tor wie dieses kassierst. Aber es ist, wie es ist. Jetzt ist es zu spät, das zu bedauern“. Er selbst hatte ein tadelloses Spiel gemacht, sicher und souverän agiert.

St. Pauli kann „positive Dinge mitnehmen“

Bei aller Enttäuschung über den verpassten Dreier vergaß der 30-Jährige nicht, „viele gute Dinge“ im Spiel seiner Mannschaft zu erwähnen. „Wir sind als Team aufgetreten, hatten eine gute Balance, wann wir pressen und wann wir uns ein bisschen fallen lassen und dann immer noch aktiv bleiben. Denn selbst, als wir im tieferen Block standen, konnten sie nicht wirklich etwas kreieren“, erläuterte er die defensive Leistung. „Das Gefühl auf dem Feld war gut und die Chancen waren da. Wir können einige positive Dinge aus diesem Spiel mitnehmen.“

Wie Trainer Alexander Blessin freut sich auch Vasilj, dass mit dem gegen Köln gelbgesperrten Joel Chima Fujita, dem zuletzt verletzten Eric Smith und Manolis Saliakas, der am Freitagabend mit der Einwechslung sein Comeback gegeben hatte, drei starke Kräfte wieder zur Verfügung stehen und das Team insgesamt stärker machen.

Startelf: Vasilj hat kein Interesse, „der Trainer zu sein“

Auf die Frage, ob er froh sei, angesichts der sich verschärfenden Konkurrenzsituation nicht entscheiden zu müssen, wer im kommenden Spiel in Heidenheim in die Mannschaft kommt und wer auf die Bank muss, zuckte Vasilj die Schultern und entgegnete leicht belustigt: „Ich weiß nicht. Ich mache nur meinen Job. Das ist keine Frage für mich. Ich bin nicht daran interessiert, der Trainer zu sein, um ehrlich zu sein.“

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Sein Fokus ist nicht auf die Aufstellung, sondern die Einstellung auf die kommende Aufgabe und letztlich die Leistung gerichtet. „Es geht ums nächste Spiel in Heidenheim und darum, dort drei Punkte zu holen.“

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Wal-Rettungsversuch zieht sich in die Länge

18. April 2026 um 15:55

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Der Wal-Rettungsversuch vor Poel sorgt für Betrieb auf und vor der Insel. Viele Infos zum Fortschritt der Aktion gibt es nicht – das hat dem Team zufolge auch einen Grund.

Der Rettungsversuch des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals zieht sich in die Länge. Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. „Es läuft eigentlich soweit ganz gut“, sagte Mediamarkt-Gründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert. „Wir sind ja am Beginn des Prozesses.“ Ursprünglich war jedoch für den Fall eines erfolgreichen Verlaufs des Rettungsplan für Freitag der Transport gen Nordsee geplant gewesen. 

Wal-Rettung in der Ostsee: Kaum Details bekannt

Am Samstag befanden sich wieder Helfer in der Nähe des Wals. Eine schwimmende Arbeitsplattform näherte sich teils ein Stück dem Wal an, blieb aber noch auf einigem Abstand. Der Greifarm des Baggers bewegte sich. Am Nachmittag wurde eine Art großer Schlauch ins Wasser gelassen, Lärm war zu hören und Wasser wurde aufgewirbelt. Offenbar handelt es sich um probeweise Spülungen. Nach früheren Angaben soll im Bereich des Wals weggespült werden, um diesen dann mit Luftkissen anzuheben.


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Der beauftragte Tauchunternehmer Fred Babbel hatte bereits am Freitag angekündigt, dass Pumpen zu Wasser gelassen werden, um damit zu beginnen, zu spülen. Dies sollte demnach zunächst in etwas weiterer Entfernung erfolgen. Damit sollte laut Babbel die Reaktion des Tieres getestet werden. „Wenn das alles gut läuft, werden wir uns dann dichter nähern.“

Details zum Fortschritt nannten die beiden Geldgeber am Samstag zunächst nicht – auch damit das Team in Ruhe arbeiten kann. Er könne nicht ständig vor Ort anrufen, das würde zu viel Unruhe in die Aktion bringen, so Gunz.

 Wal-Rettung: Unternehmerin verweist auf aufwendige Abstimmungen

Unternehmerin Walter-Mommert sagte der dpa: „Glauben Sie mir, wir müssen unserem Team im Moment den Rücken freihalten, damit die in Ruhe arbeiten können.“ Sie verwies auf nach ihrer Aussage aufwendige Abstimmungen mit den zuständigen Behörden. Das sorge intern für viel Arbeit. So müsse etwa das Aufbringen von Tüchern mit Zinksalbe gegen die Hautprobleme des Wals jeden Tag neu beantragt und genehmigt werden.

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Nach Aussage einer Sprecherin des Schweriner Umweltministeriums bemühen sich die Behörden um schnelle Abstimmungen. So habe etwa die von der Initiative aus Hawaii hinzugezogene Tierärztin Jenna Wallace zwar keine Berufserlaubnis in Deutschland. Dieses Problem habe man aber schnell gelöst. Sie habe eine vorübergehende Erlaubnis zur Ausübung des tierärztlichen Berufes erhalten. Dabei handle es sich um eine Sonderregelung für Tierärzte aus dem Ausland. 

Plane soll unter Wal geführt werden und so gerettet werden

Geplant ist nach früheren Angaben der Initiative, dass unter den Wal eine zwischen Pontons – also schwimmenden Plattformen – befestigte Plane geführt wird. Damit soll er aus dem flachen Bereich geborgen werden. und später Richtung Nordsee gebracht werden.

Die Pontons sollen dazu von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch.

Wal am Samstag weitgehend regungslos

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wollten die Helfer erneut das Maul des Tieres kontrollieren und prüfen, ob dort noch Reste eines Netzes zu finden sind. Einem dpa-Fotografen zufolge waren die Helfer am Nachmittag am Maul des Tieres beschäftigt.

Im Gegensatz zu Freitag, als der Buckelwal nach der Annäherung eines Tauchers plötzlich mit starken Bewegungen reagiert hatte, blieb das Tier am Samstag weitgehend regungslos. Gelegentlich buckelte der Wal leicht. Zudem stieß er in regelmäßigen Abständen Wasserfontänen aus. 

Etliche Fachleute: Heimreise des Wals unmöglich

Wissenschaftler, Fachleute von Behörden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Prüfung zuletzt einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen würden. Der Buckelwal sei orientierungslos und so schwach und geschädigt, dass er die Heimreise nicht schaffen werde.

Wal-Rettungsversuch zieht sich in die Länge wurde gefunden bei mopo.de

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Ethikrat: Buckelwal-Drama löst bei einigen die Ohnmacht auf

18. April 2026 um 15:53

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Seit Wochen beschäftigt die Rettung des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals die Öffentlichkeit – und das in Zeiten vieler globaler Krisen. Doch während andere Krisen lähmen, macht das tonnenschwere Tier einige Menschen handlungsfähig, meint der Deutsche Ethikrat.

Das Drama rund um den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwal sorgt nach Ansicht des Deutschen Ethikrats bei einigen Menschen für mehr Handlungsfähigkeit statt Ohnmacht. 

Ohnmachtsgefühl durch Vielzahl and Krisen

Einige bekämen das Gefühl, „hier noch irgendwas machen zu können, irgendwas tun zu können, irgendwas noch zu tun, weil alle anderen Krisen, sei es die Klimakrise, sei es die Kriege, ja doch in ein gewisses Ohnmachtsgefühl führen“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Ethikrats in einem am Freitag aufgezeichneten Interview mit dem Sender News5. „Wir fühlen uns ohnmächtig und da können wir jetzt was tun.“ Das erkläre die Reaktion vieler, die sonst keine Nähe zu Walen gehabt hätten.


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Das Phänomen, dass so eine Mensch-Tier-Beziehung wichtiger erscheine als alle Kriegsszenarien um uns herum, sei auch ein Zeichen der Zeit, sagte sie. „Und es ist sehr interessant, dass in diesen großen Krisenzeiten diese, in Anführungszeichen, kleine, für manche sehr große Krise, ja alles andere überschattet.“

Ethische Abwägungen bei der Frage der Rettung

Die Frage nach der richtigen Hilfe sowie dem Umfang müsse stets neu beurteilt werden. „Ich würde immer sagen, maximal viel für das Tier, aber auch nicht unverhältnismäßig für den Menschen.“ Dieses Abwägen mache es schwierig, eine Seite für die richtige zu beurteilen. „Es ist ein Prozess, immer wieder zu entscheiden, jeden Tag.“

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Die Meinung der Fachwissenschaft sei elementar. „Ich würde immer Meeresforscher, diejenigen, die sich wirklich mit den Walen auskennen, fragen, weil die können es am besten beurteilen“, sagte sie. Sie sprach sich gegen sogenannte Quasiexperten aus. Der sehr spezifische Fall des Buckelwals sei sowohl eine tierethische, als auch eine medienethische Frage

Eine gewisse Verpflichtung der Menschen bestehe aber: „Der menschliche Eingriff in die Natur ist so stark, also wir sind so invasiv, dass wir immer mehr moralische Verantwortung tragen, auch solche Arten zu retten.“ (dpa/mp)

Ethikrat: Buckelwal-Drama löst bei einigen die Ohnmacht auf wurde gefunden bei mopo.de

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Besondere Art der Bekanntgabe: Sport-Traumpaar hat sich getrennt

18. April 2026 um 15:12

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Sie galten als eines der Traumpaare im Sport, jetzt gehen Fußball-Idol Megan Rapinoe (40) und Basketball-Legende Sue Bird (45) getrennte Wege. Die Nachricht vom Ende ihrer zehn Jahre dauernden Liebesbeziehung verkündeten die beiden US-Topstars auf besondere Weise. In ihrem gemeinsamen Podcast „A Touch More“ wendeten sich die beiden mit einer emotionalen Erklärung an ihre Fans.

„Es ist eine Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Wir werden weiterhin für euch alle und füreinander da sein. Es wird nur ein bisschen anders aussehen und sich anders anfühlen“, sagte Rapinoe. Die ehemalige Weltfußballerin gilt auch mit ihrem politischen Engagement für Gleichberechtigung und gegen Rassismus als Vorbild. Sie hatte als erste prominente US-Fußballerin 2012 öffentlich über ihre Homosexualität gesprochen.

Die fünfmalige Olympiasiegerin Bird, die als eine der besten Basketballerinnen der Geschichte gilt, hatte sich 2017 geoutet und die Beziehung zu Rapinoe bestätigt. 2020 verlobten sich die beiden, geheiratet haben sie danach nicht. „Wir haben so viel von unserem Leben, so viel von unserer Beziehung mit euch geteilt, deshalb wollten wir hierherkommen und auch das mit euch teilen“, sagte die 45-Jährige nun, als das einstige Traumpaar seine Trennung bekanntgab.  

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„Wir entwickeln uns wirklich zu etwas Neuem – füreinander, für uns selbst und für euch alle“, fügte Bird hinzu. Den gemeinsamen Podcast wollen sie nach sechs Spezialfolgen auslaufen lassen. Auf Instagram schrieben Bird und Rapinoe in einer gemeinsamen Erklärung: „Wir haben in den letzten zehn Jahren unser ganzes Leben miteinander geteilt, in großen wie in stillen Momenten, und das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden.“ (dpa/dj)

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Schalke erhält unerwartete Unterstützung im Bundesliga-Aufstiegskampf

18. April 2026 um 15:12

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Schalke 04 hat beste Aussichten auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga – und bekommt dabei Rückendeckung von unerwarteter Stelle. Trainer Niko Kovac vom Erzrivalen Borussia Dortmund wünscht den Königsblauen den Aufstieg, um das Revierderby endlich wieder aufleben zu lassen.

„Das ist das, was mir viele hier erzählen. Das ist etwas Besonderes“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. „Bayern München ist sicherlich groß. Aber wenn es zu einem Derby kommt zwischen dem BVB und Schalke 04, das ist das, was letzten Endes alle hier elektrisiert. Und ich würde das gerne auch mal erleben.“

2. Bundesliga: Schalke auf Aufstiegskurs

Die Königsblauen liegen als Tabellenführer der 2. Liga vor dem 30. Spieltag mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Paderborn aussichtsreich im Rennen um die direkte Rückkehr ins Oberhaus. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) empfängt die Mannschaft von Trainer Miron Muslic Abstiegskandidat Preußen Münster.


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„Schalke ist auf einem guten Weg. Große Klubs mit Tradition sind immer herzlich willkommen“, sagte Kovac. „Und deswegen drücke ich die Daumen.“

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Das bislang letzte Revierderby liegt mehr als drei Jahre zurück. Am 11. März 2023 trennten sich beide Klubs in Gelsenkirchen 2:2 – wenige Wochen später stieg Schalke als Tabellenvorletzter ab. (sid/dj)

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Titel-Rennen in England: Pep erhöht vor Topspiel den Druck auf Arsenal

18. April 2026 um 15:12

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Taktikfuchs Pep Guardiola weiß ganz genau, wie er seinen Gegnern schlaflose Nächte bereitet. Für die vielleicht letzte Chance im Titelrennen griff der Katalane schon weit vor dem Anpfiff in die Trickkiste. „Wenn sie uns schlagen, ist es vorbei. Wenn wir unentschieden spielen auch“, sagte der Starcoach von Manchester City und erhöhte vor dem wegweisenden Gigantenduell der Premier League den Druck auf Tabellenführer FC Arsenal noch einmal ganz bewusst.

Die Rechnung vor dem Spiel der Gunners mit Nationalspieler Kai Havertz bei ManCity am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) ist einfach: Gewinnt City (64 Punkte) gegen Arsenal (70) und auch das Nachholspiel gegen Crystal Palace, haben die Skyblues den Titel in der eigenen Hand und benötigen „nur“ noch die bessere Tordifferenz. Während sich der sechsmalige Meister Guardiola auf ein „Finale“ im Heimspiel freut, weckt das Szenario bei seinem einstigen Lehrling Mikel Arteta die Angst vor einem Déjà-vu.

Vor drei Jahren schien Arsenal auf dem besten Weg zu sein, endlich in die Fußstapfen der legendären „Invincibles“ um Jens Lehmann, Patrick Vieira oder Thierry Henry zu treten, die 2004 unbesiegt zur 13. Meisterschaft gestürmt waren. Artetas Mannschaft lag 248 Tage lang vorne, bis tief in den April 2023 – dann kostete sie ein Duell mit City (1:4) den Titel. Die Durststrecke der Jahre ohne Meisterschaft ging weiter. „Es steht viel auf dem Spiel“, gestand Arteta nun vor dem Showdown, aber „wir sind immer noch in einer guten Position“.

Vor ManCity-Spiel: Formdelle bei den Gunners sorgt für Zweifel

Die Gunners wanken jedoch wieder einmal zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Bei der 1:2-Pleite gegen den AFC Bournemouth am vergangenen Wochenende kassierte Arsenal einen schmerzhaften „Schlag ins Gesicht“ (Arteta). Das biedere 0:0 in der Champions League gegen Sporting Lissabon reichte zwar zum Weiterkommen, nährte aber die Zweifel an der Titelreife. Auch die erste Runde im Machtkampf der Schwergewichte im League-Cup-Finale vor vier Wochen war an Manchester (2:0) gegangen. Immerhin verlor Arsenal aber keines der letzten fünf Ligaduelle.

Das weiß auch Guardiola und warnte: „Arsenal einmal zu schlagen, ist schwer, das haben sie die ganze Saison über bewiesen. Sie innerhalb von drei Wochen zweimal zu schlagen, ist also noch schwieriger.“ Der AFC zeigte sich dagegen nach der Königsklassen-Nullnummer eher trotzig ob der aufkommenden Zweifel. „Was kümmert es uns, was andere denken?“, fragte Mittelfeldstar Declan Rice rhetorisch.

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Vielleicht hilft Rice und seinen Kollegen auch die prominente Unterstützung aus der Downing Street? „Wir müssen uns einfach bewusst machen, dass wir gut dastehen, und mit Selbstvertrauen weitermachen“, sagte Premierminister Keir Starmer, Edelfan der Londoner, der sich sich auf „ein entscheidendes Spiel für beide Vereine“ freut. Am liebsten mit dem besseren Ende für seine Gunners. (sid/dj)

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ESC: „Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Israel aussetzt“

18. April 2026 um 14:43

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Boykottaufrufe und politische Debatten prägen den ESC 2026. Michael Schulte erklärt, warum ihn das traurig macht und was er vom deutschen Beitrag hält.

Sänger Michael Schulte (35) findet die diesjährige Debatte um einen möglichen Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest (ESC) schade. „Der Künstler aus Israel kann per se natürlich nichts dafür, dass er aus Israel kommt“, sagte Schulte. „Aber vielleicht wäre es an dieser Stelle besser gewesen, wenn Israel mal aussetzt, auch im eigenen Interesse und für den Künstler, weil es natürlich automatisch zu einem sehr großen Thema wird.“

Boykott beim ESC: Debatte um Teilnahme von Israel

Der in der Nähe von Buxtehude lebende Schulte landete 2018 mit seiner rührenden Ballade „You Let Me Walk Alone“ auf dem vierten Platz – die seitdem beste ESC-Platzierung für Deutschland. In diesem Jahr boykottieren einige Länder den ESC, darunter die Niederlande, Irland und Spanien, weil der israelische Sänger Noam Bettan (27) trotz der israelischen Angriffe in Nahost antreten darf.

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„Auf der anderen Seite nervt es mich auch, dass es zu so einem Thema gemacht wird. Am Ende sollte es um die Musik gehen. Und je mehr die in den Hintergrund gerät, desto trauriger macht mich das“, ergänzte Schulte.

Das hält Schulte vom deutschen ESC-Beitrag

Insgesamt sieht der Musiker, der sein neues Album „Beautiful Reasons“ veröffentlichte, einen starken ESC-Jahrgang mit einer bunten Mischung. Der deutsche Song „Fire“ von Sarah Engels sei für ihn „keine Neuerfindung, sondern ein klassischer ESC-Song, wie man ihn in den letzten Jahren hier und da auch schon mal in so einer Art gehört hat“. Er wünsche sich, dass er in den Top 10 landet. Das ESC-Finale wird am 16. Mai in Wien ausgetragen. (dpa/mp)

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Musical-Star Benét Monteiro: „Jeder Moment war magisch“

18. April 2026 um 14:35

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Es ist die Musicalrolle seines Lebens: Benét Monteiro, der in Hamburg in den Titelrollen von „Hamilton“ und „Hercules“ begeisterte, verkörpert seit der Premiere im Dezember 2024 Michael Jackson im „MJ“-Musical im Stage Theater an der Elbe. Klar, dass er auch dem Film „Michael“, der nächste Woche in den Kinos startet, entgegenfieberte und zur Weltpremiere in Berlin eingeladen war. Der MOPO erzählt er von dem besonderen Abend und seiner eigenen Reise als Michael-Jackson-Darsteller.

MOPO: Wie sehr haben Sie dem „Michael“-Biopic entgegengefiebert, das nun in die Kinos kommt?

Benét Monteiro: Ich habe die Tage gezählt, bis ich den Film sehen konnte, und mich riesig drauf gefreut. Denn ich war mir sicher, dass das super wird. Der Abend war etwas ganz Besonderes – man war Teil von etwas Einzigartigem. Ich hatte das Gefühl, auf eine Weise mit Michael verbunden zu sein, die sich kaum in Worte fassen lässt. Es war wunderschön zu sehen, dass alle Menschen dort die Intention hatten, diesen außergewöhnlichen Künstler für sein Lebenswerk zu feiern. Jeder Moment war magisch und außergewöhnlich, was ich zuvor bei keiner anderen Premiere oder Veranstaltung erlebt habe. Und Jaafar Jackson ist unglaublich gut in der Rolle. Seine Energie kommt der von Michael sehr nahe. Er bringt auch die sanftmütige Art rüber.

In gewisser Weise haben Sie dieselbe Reise gemacht wie Jaafar, um sich der Figur Michael Jacksons zu nähern. Nur hat man auf der Musicalbühne keinen zweiten Take wie im Film.

Wir hatten auch weniger Zeit. Aber es gibt Parallelen: Für die Choreografien hat Jaafar Jackson mit den Talauega-Brüdern gearbeitet. Das waren Michaels Choreografen, und sie sind auch die zwei Dance Supervisors für die „MJ“-Moves. Sie sind also auch verantwortlich für uns und die Musicalproduktion. Zu sehen, wie Jaafar bei null angefangen hat und es so gut hinkriegt – wirklich Respekt. Es ist nicht einfach, wie Michael Jackson zu tanzen. Das ist so speziell. Zum Beispiel wie er die Drehungen macht. Es sieht nur stimmig aus, wenn es genauso gemacht wird, wie er es gemacht hat. Sonst ist es nicht Michael Jackson.

Große Ähnlichkeit: Jaafar Jackson in einer Szene des Films „Michael“ Glen Wilson/Lionsgate
Szene des Films „Michael“
Große Ähnlichkeit: Jaafar Jackson in einer Szene des Films „Michael“

Glauben Sie, es ist ein Vorteil, dass Jaafar der Neffe von Michael Jackson ist?

Ich denke ja. Seine Stimme ist schon im Normalzustand so ein bisschen wie die von Michael. Das liegt wohl in der Familie. Er wird viel von seinem Onkel gehört und ihn kennengelernt haben. Er kann sein ganzes Wissen in die Rolle einfließen lassen.

Ein Trailer-Slogan lautet: „The Making of a King“. Haben Sie während der Probenphase zum Musical auch das Gefühl gehabt, ein König zu werden?

Nein, überhaupt nicht. Aber ich spiele jetzt „The Greatest of all Time“. Und jeden Tag, selbst nach anderthalb Jahren, habe ich immer noch das Gefühl, dass ich noch nicht ganz da bin, wo ich sein muss. Das wird sich nie ändern. Selbst Michael sagte, dass er ein ewiger Student ist. Er hat nie aufgehört zu lernen. Also können wir MJs des Musicals es nicht anders sehen.

Hat sich Ihr Gefühl auf der Bühne und wie Sie über Michael Jackson als Person denken seit der Premiere von „MJ“ verändert?

Ja, es ist ganz anders. Ich habe mehr Sicherheit. Ich bin tiefer drin in der Rolle. Es macht mehr Spaß. Es gibt Tage, da kämpft man gegen die Müdigkeit, ich muss dann durchziehen und die Geschichte erzählen, und das schaffe ich. Oftmals sind es sogar die besten Shows, wenn ich etwas erschöpft bin, vermutlich weil der Fokus dann noch mal größer ist. Und was ihn als Person betrifft: Ich habe das Gefühl, dass Michael und ich uns nahestehen. Und wenn in einem Gespräch das Thema auf ihn kommt, dass ich ihn vielleicht sogar beschützen muss. Das hatte ich noch bei keiner anderen Rolle! Und auch die Liebe, die man vom Publikum bekommt, habe ich so noch nie erlebt.

Wie wirkt sich die Rolle auf Ihr Privatleben aus?

Meine Freunde sagen manchmal: „Benét, könntest du jetzt bitte mit deiner Stimme sprechen? Du sprichst mit deiner Michael-Stimme.“ Und das stimmt. Jeden Tag spricht man so leise – das hört dann im Privatleben nicht auf. Als ich neulich etwas Eigenes im Tonstudio einsingen sollte, hörte ich es wieder: „Benét, kannst du mit deiner Stimme singen und nicht mehr wie Michael?“ Doch für mich ist das ein Kompliment.

„MJ – Das Musical“: Di-So, diverse Zeiten, Theater an der Elbe, ab 77 Euro; 

„Michael“-Previews: 22.4., Cinemaxx (alle), Savoy, Hansa, Holi, Astor, Kinopolis, UCI Wandsbek + Dammtor 

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Schüler gestalten Gedenkfeier für in Hamburg ermordete jüdische Kinder

18. April 2026 um 14:32

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Vor 81 Jahren wurden in Hamburg 20 jüdische Kinder von SS-Männern ermordet. Damit diese Schreckenstat nicht in Vergessenheit gerät, hat ein Verein zusammen mit Schülern aus Hamburg und Mecklenburg eine Gedenkfeier organisiert.

Mit einer Gedenkfeier erinnert der Hamburger Verein „Kinder vom Bullenhuser Damm“ am Montag an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern vor 81 Jahren. 

Kultursenator Brosda zu Ansprache erwartet

Das Programm der Gedenkfeier wird von Mädchen und Jungen von drei Schulen gestaltet. Beteiligt sind Schüler des Gymnasiums Am Tannenberg in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg), Schüler des Hamburger Gymnasiums Dörpsweg sowie der Fritz-Schumacher-Schule Langenhorn. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) wird zu einer Ansprache erwartet, Rabbiner Shlomo Bistritzky werde zum Abschluss ein Gebet sprechen, teilte der Verein mit.


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Die Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort war im Zweiten Weltkrieg eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme. In der Nacht zum 21. April 1945 wurden die 20 Kinder von SS-Männern im Keller des Gebäudes ermordet. Der SS-Arzt Kurt Heißmeyer hatte die Kinder im KZ für medizinische Experimente missbraucht. 

24 sowjetische Kriegsgefangene gehängt

Wenige Tage vor dem Einmarsch britischer Truppen in Hamburg wollte die SS die Zeugen ihrer Verbrechen beseitigen. In derselben Nacht wurden auch zwei inhaftierte französische Mediziner und zwei als Pfleger der Kinder eingesetzte niederländische Gefangene umgebracht. Außerdem hängte die SS mindestens 24 sowjetische Häftlinge. 

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Nach dem Krieg im Jahr 1946 wurden sechs der Täter in den sogenannten Curiohaus-Prozessen von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet. Heißmeyer konnte bis 1964 unerkannt als Lungenarzt in der DDR praktizieren. 1966 wurde er vom Bezirksgericht Magdeburg zu lebenslanger Haft verurteilt. Nur der SS-Mann Arnold Strippel, nach Aussagen im Curiohaus-Prozess ein Mittäter, musste nie für das Verbrechen büßen, obwohl er wegen anderer Morde im KZ viele Jahre im Gefängnis saß. (dpa)

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Kurios: Schiri pfeift Spiel in Leipzig an – aber Fußballer weigern sich, zu spielen

18. April 2026 um 14:24

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Die Spieler von Lokomotive Leipzig und dem Halleschen FC haben beim Spitzenspiel in der Regionalliga Nordost für eine mögliche Aufstiegsreform gestreikt. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Rasmus Jessen blieben die Profis 30 Sekunden auf dem Platz stehen, während der Stadionsprecher im Bruno-Plache-Stadion für eine mögliche Reform warb.

Derzeit steigen nur drei Regionalliga-Meister auf, während zwei Titelträger in einer Relegation den vierten Aufstiegsplatz ausspielen. Zahlreiche Vereine, darunter auch Bundes-, Zweit- und Drittligisten, haben sich zusammengeschlossen und streben eine Reform an.

Nur vier Plätze: Problem für Regionalliga-Meister

Der Streik der Spieler zu Beginn der Partie, die vom MDR live übertragen wurde, kann als Auftakt für weitere Aktionen gelten. Auf der Sitzung am 25. März hatte die Arbeitsgruppe für die Aufstiegsreform zwei Modelle erarbeitet. Dabei wurde das sogenannte „Kompass-Modell“, das den Klubs kurze Fahrtwege bescheren würde, bevorzugt.

In der vergangenen Woche legte der Bayerische Fußball-Verband einen dritten Vorschlag vor, der vor allem die Mannschaften aus dem Nordosten benachteiligen würde. Am 14. Mai könnte auf der Sitzung der Landes- und Regionalpräsidenten eine Vorentscheidung getroffen werden.

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In der aktuellen Saison steigt der Meister aus der Regionalliga Nord, voraussichtlich der SV Meppen, direkt auf. Der Meister der Regionalliga Nordost duelliert sich in Relegationsspielen mit dem Meister der Regionalliga Bayern um den Drittliga-Aufstieg. (dpa/dj)

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Gigantische Pläne, neue Gebäude: So schick soll Altonas Trostlos-Bahnhof werden

18. April 2026 um 14:19

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Der Bahnhof Altona ist ein liebloser Betonklotz, der mit seinem Vorgänger, einem eindrucksvollen Backsteinbau, noch nie viel gemein hatte. Letzterer wurde in den 70er Jahren trotz massiver Proteste abgerissen und durch das heutige Gebäude ersetzt. Jetzt steht nicht nur für den Bahnhof, sondern für das gesamte Umfeld erneut eine riesige Veränderung an: Zwei Architekturentwürfe konnten die Jury in einer ersten Runde überzeugen. Die MOPO stellt die gigantischen Visualisierungen und Pläne vor.

Wer die beiden vorläufigen Siegerentwürfe anschaut, dem wird klar: Rund um den Altonaer Bahnhof soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Vielleicht fällt es deshalb sogar täglichen Nutzern des Bahnhofs auf den ersten Blick schwer, die Visualisierungen sofort ins bestehende Stadtbild einzuordnen.

Diese Bedingungen gab es für den Umbau des Bahnhof Altona

Für die fünf Architekturbüros gab es im Vorfeld einige Rahmenbedingungen: So musste unter anderem ein neuer und größerer Busbahnhof in den Planungen mitgedacht werden. Der muss aber nicht zwingend an seinem alten Standort am Paul-Nevermann-Platz bleiben. Außerdem wird die Rampe, die vom S-Bahnhof in Richtung Platz der Republik führt, auf jeden Fall verschwinden.

Mitgedacht werden musste statisch auch der denkmalgeschützte Schellfischtunnel, der vom Bahnhof Altona bis zu den unterhalb des Geesthangs an der Elbe gelegenen Gleisanlagen der ehemaligen Altonaer Hafenbahn führt. Unberührt von den Planungen sollten die S-Bahn-Gleise und das Intercity-Hotel bleiben.

Das ist der erste Gewinner-Entwurf für den neuen Bahnhof Altona

Der erste Entwurf, der die Jury unter Vorsitz des renommierten Architekten Stefan Behnisch überzeugt hat, stammt vom dänischen Architekturbüro „C.F. Møller Architects“ in Zusammenarbeit mit den Züricher Landschaftsplanern von „Vogt Landschaft“. Dieser Entwurf setzt auf mehrere Neubauten und einen Boden in Rotklinker-Optik.

So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt. C.F.Möller und Vogt Landschaft
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.

Der neue Busbahnhof soll hier direkt neben die S-Bahn-Gleise verlegt werden, wo heute noch ICE und Regionalzüge halten. Letztere sollen (wenn alles klappt) ab Ende 2029 zum neuen Fernbahnhof am Diebsteich umziehen. Dieser Termin wurde allerdings schon mehrfach verschoben. Direkt neben dem neuen Busbahnhof sehen die Architekten eine riesige, parkähnliche Grünfläche vor.

  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.

Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs am Paul-Nevermann-Platz soll stattdessen ein großer Platz mit Cafés, Bäumen und einer Wasserstelle in der Mitte entstehen. Rechts und links davon stehen zwei große Neubauten mit Platz für zum Beispiel Wohnungen, Sport und Freizeit, Bildungseinrichtungen, Kitas, Gastro, Büros oder Einzelhandel.

Das ist der zweite Gewinner-Entwurf für den Bahnhof Altona

Die Jury entschied sich ebenfalls für den Entwurf des Architekturbüros „Team Noto“ aus Hamburg in Zusammenarbeit mit den Berliner Landschaftsarchitekten von „Studio Erde“. Diese setzen weniger auf Neu-, sondern auf Umbau der bestehenden Gebäude. Das heutige Bahnhofsgebäude wird zu einem bislang nicht näher definierten „Stadthaus“ inklusive einem Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten.

Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau. NOTO Studio Erde
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.

Der Busbahnhof bleibt hier an seinem ursprünglichen Platz, wird aber saniert und nach Süden erweitert, wo sich heute noch die Fußgänger-Rampe von der S-Bahn in Richtung Platz der Republik befindet. Das Auto-Parkhaus neben dem Bahnhofsgebäude wird ebenfalls umgestaltet: Auf der Visualisierung ist auf dem obersten Deck ein Markt mit Ständen zu erkennen. Dort, wo heute noch die Regios und ICEs halten, haben die Architekten einen großen Park eingeplant.

Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof. NOTO Studio Erde
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.

„Aus fünf guten Beiträgen werden wir zwei sehr unterschiedliche Arbeiten vertiefen, die beide das Potenzial haben, dem Zentrum Altonas eine neue Identität zu geben“, sagt Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, der ebenfalls in der Jury saß. Laut Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) werden die beiden Entwürfe jetzt auf Umsetzbarkeit geprüft. „Hierbei sollen auf meinen Vorschlag hin in beiden Entwürfen mindestens 400 Wohnungen direkt am Zentrum ermöglicht werden“, kündigt er an.

So geht es jetzt weiter – Arbeiten werden öffentlich ausgestellt

Sicher ist bislang, dass auf dem frei werdenden Gleisfeld des heutigen Kopfbahnhofs in Altona ab 2030 der zweite Teil des Quartiers Neue Mitte Altona entsteht. Rund 1900 Wohnungen sind dort geplant. Der unterirdische S-Bahnhof bleibt erhalten, während die Regional- und Fernzüge ab Ende 2029 am neuen Fernbahnhof Diebsteich halten sollen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass so ab den 2030er-Jahren mit dem Umbau des Altonaer Zentrums begonnen werden kann.

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Alle Wettbewerbsarbeiten werden in den kommenden Wochen öffentlich ausgestellt: Zum einen im Rathaus Altona vom 18. Mai bis zum 5. Juni, montags bis freitags jeweils von 8 bis 20 Uhr. Zum anderen an drei ausgewählten Tagen im „Mitmachladen“. Dieser befindet sich im Erdgeschoss des Altonaer Bahnhofsgebäudes, gegenüber Gleis 11/12 (ehemalige „Arko“-Filiale) und ist geöffnet am Dienstag, den 21. April (15 bis 19 Uhr), am Donnerstag, den 23. April (15 bis 19 Uhr) und am Samstag, den 25. April (11 bis 15 Uhr).

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Karin Priens Pläne bedeuten Millionenschaden für Hamburg

18. April 2026 um 14:10

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Das Förderprogramm „Demokratie leben“ fördert bundesweit Projekte für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus. Doch Bildungsministerin Prien (CDU) will das Programm neu aufstellen – mit Folgen für mehrere Hamburger Projekte.

Dem Förderprogramm „Demokratie leben“ steht ein großer Umbau bevor: Bildungsministerin Karin Prien (CDU) plant, das Bundesprogramm neu auszurichten.

200 Projekte von Neuausrichtung betroffen

Prien hatte Ende März im Bundestag zwar betont, dass „Teile des Programms ohne jeden Zweifel erfolgreich“ seien. Zugleich machte sie aber klar, dass sich aus ihrer Sicht nicht alles bewährt habe. Es müsse insbesondere verhindert werden, „dass sich die stille Mitte von unserer Demokratie abwendet“. Dafür brauche es neue, angepasste Rahmenbedingungen. Für diese Pläne kassierte Prien vor allem aus der Linksfraktion und von den Grünen Kritik.


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Betroffen sind rund 200 Initiativen. Bei derzeit etwa 600 geförderten Projekten wäre damit jedes dritte von Streichungen bedroht. Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen auch vier Projekte aus Hamburg von der Neuausrichtung betroffen sein. Diese hatten 2026 zusammengenommen noch mehr als 1,1 Millionen Euro erhalten.

Vier Hamburger Projekte betroffen

Dazu gehört „Settle*In“. Das Projekt unterstützt junge queere Menschen mit Fluchterfahrung in Hamburg. Dafür erhielt das Projekt für das Jahr 2026 noch rund 240.000 Euro. Im Zentrum steht ein Mentoring-Programm für Menschen, die oft „einer erhöhten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ ausgesetzt sind. Ehrenamtliche Mentorinnen, Mentoren und Coaches helfen bei Fragen zur Berufswegplanung und beim Umgang mit Diskriminierungserfahrungen.

Ebenfalls betroffen ist „dist[ex]“, das 2026 noch rund 425.000 Euro vom Bund bekommen hat. Der Kooperationsverbund wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und will bundesweite Strukturen aufbauen, um Menschen beim Ausstieg aus extremistischen Ideologien zu unterstützen. Neben der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ arbeiten dort vier weitere Organisationen zusammen, darunter auch die Hamburger Vereinigung Pestalozzi. Ursprünglich war das Projekt auf eine Laufzeit von acht Jahren angelegt.

Projekte zur Extremismusprävention sollen Förderung verlieren

Auch das Projekt „Kamil“ ist laut „Spiegel“-Bericht betroffen. Dieses richtet sich an junge Menschen muslimischen Glaubens. Mit Fortbildungen sowie Gesprächs- und Bildungsangeboten sollen Jugendliche dabei unterstützt werden, religiöse Narrative kritisch zu hinterfragen und sich so gegen islamistischen Extremismus zu schützen. Im Jahr 2026 erhielt das Projekt dafür noch rund 250.000 Euro.

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Dem Projekt „Kamila“ soll ebenfalls die Förderung gestrichen werden, nachdem es 2026 noch rund 250.000 Euro erhalten hatte. Durch Fortbildungen sollen pädagogische Fachkräfte für die Vielschichtigkeit muslimischer Lebenswelten sensibilisiert werden. Zugleich geht es darum, den Umgang mit Kindern zu schulen, die womöglich von Radikalisierung bedroht sind. (mp)

Karin Priens Pläne bedeuten Millionenschaden für Hamburg wurde gefunden bei mopo.de

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Post hat immer noch illegale Lücken im Filialnetz – trotz kreativer Regelreform

18. April 2026 um 14:08

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Der Weg zur nächsten Postfiliale darf nicht allzu weit sein, so sieht es ein Gesetz vor. Doch mancherorts ist die Strecke länger als gedacht – oder man findet am Ort lediglich einen Automaten.

Bei der Einhaltung einer gesetzlichen Vorschrift zur Flächenpräsenz mit Filialen hat die Deutsche Post zwar noch immer Probleme, sie kommt aber voran. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, gab es Mitte April im Bundesgebiet 130 unbesetzte Pflichtstandorte – an diesen Orten hat das Unternehmen keine Filialen, obwohl es dort eine haben müsste. Im September waren es 30 mehr gewesen.

Jedes Dorf mit mehr als 2000 Einwohnern braucht eigene Filiale

Eine Firmensprecherin begründete die Lücken im Filialnetz mit dem Strukturwandel des Einzelhandels vor allem im ländlichen Raum: Mancherorts mache das letzte Geschäft zu und es gebe kein anderes Geschäft mehr, das einen Postschalter haben könnte. Man arbeite intensiv an Lösungen und es handele sich nur um vorübergehende Lücken, betonte sie. Die Post hat bundesweit 12.400 Postfilialen, der Anteil der unbesetzten Standorte ist gering.


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Der gelbe Riese muss in Dörfern mit mehr als 2000 Einwohnern eine Filiale haben. In größeren Kommunen und Städten darf die Filiale nicht weiter als zwei Kilometer entfernt sein, sofern das Wohngebiet zusammenhängend bebaut ist.

Mit Filialen sind meistens Einzelhändler gemeint, etwa ein Supermarkt oder Kiosk mit einem Schalter, wo man Briefmarken kaufen oder Pakete abgeben kann. Solche Einzelhändler haben es auf dem Land oder am Stadtrand häufig wirtschaftlich schwer, viele von ihnen werfen irgendwann das Handtuch und machen dicht. Dann hat die Post dort keine Filiale mehr.

Automaten können als Filialen gelten

Der Gesetzgeber ist sich dieses Problems bewusst und hat die Regelung in einer Gesetzesnovelle aufgeweicht: Seit vergangenem Jahr werden auch Automaten als Filiale anerkannt. Es geht um sogenannte Poststationen, an denen fast alle postalischen Leistungen zu haben sind: Man kann Briefmarken kaufen, Briefe einwerfen, Pakete frankieren sowie Pakete abgeben und abholen. Außerdem gibt es die Möglichkeit zur Videoberatung über ein Display.

„Poststationen sichern die postalische Versorgung dort, wo wir keine Filialpartner mehr finden – und stoßen bei Kommunen sowie bei Bürgerinnen und Bürgern auf breite Zustimmung“, sagt die Firmensprecherin.

137 neue Poststationen genehmigt

Für die Anerkennung als Filiale ist die Zustimmung der Bundesnetzagentur nötig, die sich vorher noch mit der jeweiligen Kommune abstimmt. Die Aufsichtsbehörde berichtet, die Post habe bislang 846 Anträge auf Zulassung einer automatisierten Station eingereicht, von denen die meisten noch in Bearbeitung seien.

Bis Ende März seien 137 bewilligt worden. Fast alle dieser Stationen standen an einem Pflichtstandort, der zuvor unbesetzt war. Die Bundesnetzagentur sieht die Automaten grundsätzlich positiv, da sie rund um die Uhr verfügbar sind und dem Verbraucher dadurch einen Mehrwert bieten.

Es geht vor allem um kleine Kommunen

Zu den Orten, wo Mitte April eine Filiale hätte sein sollen und keine war, gehört Struppen (Sachsen), Röderland (Brandenburg), Bröckel (Niedersachsen), Balve-Garbeck (NRW), Zuzenhausen (Baden-Württemberg) und Penzing (Bayern). 

Zusätzlich zu diesen Abstandsregeln muss die Post noch die Vorschrift einhalten, bundesweit mindestens 12.000 Filialen zu haben. Diese Messlatte überspringt die Post, sie hat nach eigenen Angaben 12.400 Filialen mit Personal – sie hat also insgesamt mehr als genug Filialen, aber nicht immer da, wo eine der Vorschrift zufolge sein soll.

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Etwas verwunderlich ist, dass die Zahl der unbesetzten Standorte trotz der Automaten-Anrechnung nicht stärker gesunken ist. So lag die Anzahl im Juli 2024 – also vor der Möglichkeit der Automaten-Anrechnung – bei 141 und damit nur unwesentlich höher. Die Anzahl der unbesetzten Pflichtstandorte schwankt seit Jahren – es sind mal mehr und mal weniger. Im Januar 2023 zum Beispiel waren es 174 und im Oktober desselben Jahres nur noch 73 – und damit nur etwa halb so viele wie derzeit. (dpa/mp)

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Schreckliches Unglück: Vater überfährt seine Tochter

18. April 2026 um 14:08

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Furchtbares Unglück in Warschau: Ein sechsjähriges Mädchen verstarb, nachdem es von seinem Vater in der Hauseinfahrt überfahren wurde.

In Polen hat ein Mann seine sechsjährige Tochter mit dem Auto überfahren. Das Kind wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht, wo es allerdings an seinen schweren Verletzungen starb, wie ein Polizeisprecher dem öffentlich-rechtlichen Nachrichtenportal TVP.info sagte. Nach Polizeiangaben ereignete sich das Unglück am Freitagnachmittag auf einem Privatgrundstück in Opacz Kolonia, einem Vorort von Warschau.

Mädchen starb im Krankenhaus

Nach bisher vorliegenden Informationen war das Mädchen seinem Vater entgegengelaufen, als der 71-Jährige mit seinem Auto in die Hauseinfahrt einbog. Dabei stürzte das Kind jedoch und wurde demnach am Boden liegend vom Vater übersehen.

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Polizeitechniker und Ermittler seien unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft dabei, Zeugen zu befragen und den genauen Ablauf des Unglücks zu rekonstruieren, hieß es von der Polizei. Weitere Details könnten daher vorerst nicht bekanntgegeben werden. (dpa/mp)

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Tragischer Grund: Rothenbaum-Sieger weint nach Erfolg gegen Zverev in München

18. April 2026 um 14:05

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Alexander Zverev hätte Rekordchampion in München werden können. Daraus wird nichts: Der Hamburger verliert sein Halbfinale gegen einen Italiener. Dieser berichtet von einer emotionalen Ausnahmelage.

Alexander Zverev stapfte wortlos und frustriert vom Center Court, während sein überragender Gegner Tränen der Freude und zugleich der Trauer vergoss. Der beste deutsche Tennisspieler ist beim ATP-Turnier von München im Halbfinale an einem bärenstarken Flavio Cobolli gescheitert. Beim 3:6, 3:6 hatte der Weltranglistendritte in nur 69 Minuten keine Chance und verpasste die Möglichkeit auf seinen vierten Titel bei den BMW Open. Er wäre damit alleiniger Rekordhalter des Sandplatzevents von München geworden.

Freund von Flavio Cobolli am Freitag gestorben

Doch daraus wurde nichts, weil sein italienischer Rivale vor rund 6500 Zuschauern einen Sahnetag erwischte. Der Davis-Cup-Champion zermürbte Zverev unter anderem mit 32 Gewinnschlägen – 20 davon allein im ersten Satz.

Alexander Zverev blieb gegen das aggressive Spiel seines Gegners ohne Antwort. imago/Philippe Ruiz
Alexander Zverev mit verzerrtem Gesicht beim RÜckschlag
Alexander Zverev blieb gegen das aggressive Spiel seines Gegners ohne Antwort.

Nach seinem Coup vergrub ein weinender Cobolli das Gesicht hinter einem Handtuch und schilderte im Anschluss, dass am Freitag ein guter Freund aus seinem Tennisklub gestorben sei. „Ich widme ihm das Match“, sagte der 23-Jährige. „Ich habe das ganze Spiel an ihn gedacht und an einem harten Tag einen Weg gefunden, zu kämpfen. Der Finaleinzug bedeutet mir sehr viel.“

Zverev scheitert zum fünften Mal 2026 im Halbfinale

Auch für Zverev wäre die Endspielteilnahme wichtig gewesen – nicht nur mit der Aussicht auf den Rekorderfolg auf der Anlage im Münchner Norden. Der Mann aus dem Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt kassierte bei seiner fünften Halbfinalteilnahme in diesem Jahr die fünfte Niederlage. Dass außer ihm kein anderer Profi 2026 fünfmal auf der ATP-Tour in einer Vorschlussrunde stand, war dabei kein Trost.


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Gegen seinen Gegner aus Florenz war Zverev von Beginn an auf verlorenem Posten. Beim vorentscheidenden Break zum 1:3 im ersten Satz wurde der Deutsche von Cobolli mit zwei erfolgreichen Stoppbällen zermürbt.

Cobolli zermürbt Zverev im Halbfinale von München

„Er ist ein junger Spieler, der auch sehr, sehr wild sein kann“, hatte Zverev vor der Partie prognostiziert. „Wenn er gut spielt, kann er sehr, sehr gut spielen.“ Das bewies Cobolli eindrucksvoll und nahm Zverev im zweiten Durchgang direkt den Aufschlag im ersten Spiel und dann noch einmal zum 5:2 ab.

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Der Italiener, der 2025 das ATP-500-Turnier am Hamburger Rothenbaum gewonnen hatte und in diesem Jahr schon in Acapulco erfolgreich gewesen war, kassierte direkt danach zwar noch das Re-Break. Am Ende aber jubelte Cobolli – ehe er verriet, unter welchem emotionalen Druck er an diesem Tag gestanden hatte. 

Shelton und Molcan ermitteln Cobollis Final-Gegner

Der an Nummer vier gesetzte Profi trifft im Endspiel am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Vorjahresfinalist Ben Shelton aus den USA und dem slowakischen Qualifikanten Alex Molcan.

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Zverev indes muss weiter auf sein erstes Endspiel in diesem Kalenderjahr warten. Er war bei den Australian Open im Halbfinale gegen Carlos Alcaraz nach einem dramatischen Duell ausgeschieden. Bei den drei Masters-Events in Indian Wells, Miami und Monte Carlo verlor er jeweils gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner. In der nächsten Woche geht es beim Masters von Madrid weiter. (dpa/dj)

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Opfer des tödlichen Fahrradunfalls identifiziert – Unfallursache bleibt unklar

18. April 2026 um 13:59

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Am Freitag kam ein Radfahrer bei einem Lkw-Unfall in Billbrook ums Leben. Das Opfer konnte mittlerweile identifiziert werden, die Unfallursache bleibt allerdings vorerst ein Rätsel – besonders, weil das Lkw-Unternehmen vorbildlich auf Sicherheit geachtet haben soll.

Bei dem toten Radfahrer aus Billbrook handelt es sich um einen 52-jährigen Mann, bestätigte ein Sprecher am Samstag. Der Fahrradfahrer war am Freitagmittag von einem Lkw überfahren worden, der von der Liebigstraße nach rechts auf die Moorfleeter Straße abbog. Der 52-Jährige starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.

Lkw-Unternehmen organisierte Sicherheitsaktion

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Das Lkw-Unternehmen erklärt auf seiner Website, mit welchen verschiedenen Assistenzsystemen die Fahrzeuge ausgerüstet sind. Vor einem knappen Jahr organisierte es gemeinsam mit der Polizei sogar eine eigene Sicherheitsaktion: Fahrradfahrer durften selbst ins Lkw-Führerhaus steigen, um zu verstehen, wie eingeschränkt die Sicht der Fahrer ist – und wie groß demnach die Gefahr.


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Am Freitag war noch unklar, ob an der Unfallkreuzung eventuell die Ampeln ausgefallen waren. Hamburgweit fielen etwa 50 Anlagen aus. Doch dieser Verdacht bestätigte sich nicht, sagt der Polizeisprecher, die Ampeln funktionierten.

Zwei tödliche Radunfälle innerhalb von zwei Tagen

Es war der zweite tödliche Radunfall binnen 48 Stunden. Am Mittwoch war der 11-jährige Simon bei einem Fahrradunfall in Wilstorf gestorben. Auch er wurde von einem Lkw überrollt.

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Am Sonntagmittag soll eine Mahnwache am Unfallort an der Winsener Straße stattfinden. Bereits kurz nach dem Unfall wurden erste Kerzen und Grablichter an der Stelle niedergelegt. (zc)

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Auf der Landstraße: Transporter geht plötzlich in Flammen auf

18. April 2026 um 13:57

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Eine Autofahrerin fuhr mit ihrem Transporter eine Landstraße bei Dollern (Landkreis Stade) entlang – dann fängt der Wagen plötzlich an zu brennen.

Laut ersten Angaben bemerkte die Fahrerin gegen 12.30 Uhr Flammen aus dem Motorraum ihres Fahrzeugs und lenkte den Transporter auf einen kleinen Feldweg. Dort stieg sie aus dem Wagen aus. Die alarmierten Feuerwehrleute rückten schnell an und löschten den Brand, der sich vom Motor aus weiter ausbreitete.

Fahrerin erleidet Schock, Transporter schwer beschädigt

Die Fahrerin erlitt einen Schock, blieb körperlich aber unverletzt. Der Transporter wurde durch die Flammen schwer beschädigt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht bisher nicht fest.

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Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Angaben dürfte ein technischer Defekt die Ursache des Brands gewesen sein.

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Mit einer Legende als Trainer: Englischer Kult-Klub feiert Premier-League-Aufstieg

18. April 2026 um 12:56

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Coventry City war bestens auf das Ende der so langen Leidenszeit vorbereitet. Während „Super Frank“ Lampard in Blackburn mit Spielern und Fans im schieren Überschwang eskalierte, flimmerte schon ein aufwendiger Clip durch die sozialen Medien. Auf antiken Röhrenfernsehern neben angestaubten Sportwagen erschienen Bilder vom tränenreichen Abstieg aus der englischen Premier League im Jahr 2001 mit dem damaligen Versprechen „We’ll be back.“ Und der Schnitt auf die Auflösung: „We are back!“ Twentyfive years of hurt sind seit Freitag wie weggefegt.

„Coventry war immer Erstligist, als ich aufgewachsen bin, aber damals habe ich das nicht so bewusst wahrgenommen. Jetzt sind wir zurück“, sagte Englands frühere Mittelfeld-Instanz Lampard nach dem 1:1 bei den Blackburn Rovers, mit dem die „Sky Blues“ drei Spieltage vor Saisonende als erster Aufsteiger der Championship feststehen: „Das ist ein unglaublicher Moment. Das hier nach 25 Jahren zu schaffen, … wow, einfach wow.“

Das Leben ist nicht allzu leicht in Coventry, dieser mitunter düsteren Industriestadt, die im Zweiten Weltkrieg so unter den deutschen Luftangriffen und in jüngerer Vergangenheit unter wirtschaftlichem Niedergang gelitten hatte. Und dann fiel auch noch der Stolz der Stadt in sich zusammen: Coventry City, viele Jahre lang Erstligist, 1987 FA-Cup-Sieger, 1992 Gründungsmitglied der Premier League.

Lampard schafft den Aufstieg im zweiten Anlauf

Nach dem Abstieg aus der Premier League ging es bis 2017 in die Viertklassigkeit hinab. Und binnen acht Jahren aus dieser auf das höchste Level zurückzukehren, ist im erzkapitalistischen Verdrängungswettbewerb überaus bemerkenswert. Ein Wunder indes ist es nicht: Auch in Coventry wird mit viel Geld hantiert.


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Der Aufschwung Citys ist eng mit Doug King verbunden. Der schwer vermögende Geschäftsmann wurde 2023 zum Alleinbesitzer des Klubs, brachte nach wilden Jahren unter den Voreignern der Sisu Capital Limited Ruhe in den Klub – nachdem er allerdings wegen unpopulärer Personalentscheidungen wie der Trennung vom zweimaligen Aufstiegstrainer Mark Robins kräftige Schelte kassiert hatte.

Frank Lampard schaffte als Trainer von Coventry City den Aufstieg in die Premier League. imago/Sportimage
Frank Lampard jubelt
Frank Lampard schaffte als Trainer von Coventry City den Aufstieg in die Premier League.

King aber installierte Lampard für Robins, und der 106-malige Nationalspieler, zuvor auf seinen Trainerstationen (Derby, Chelsea, Everton) nicht unbedingt allzu glücklich agierend, passte perfekt zu Coventry. In seiner Debütsaison verpasste Lampard den Aufstieg knapp, nun marschierte er durch.

Coventry steht vor einer schwierigen Aufgabe in der Premier League

„GOING UP!“ prangte am Samstagmorgen in den größtvorhandenen Lettern auf der Titelseite des „Coventry Telegraph“, versehen mit dem Hinweis: „Die Super-Sky-Blues sind dort, wo sie hingehören.“ Dort, in der Erstklassigkeit, wo einst Klublegenden wie Rekordtorwart Steve Ogrizovic, „Mr. Magic“ Tommy Hutchinson oder Torjäger Dion Dublin wirkten.

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In der Premier League muss sich Coventry freilich zunächst wieder hinten anstellen. Der Kader mit dem Ex-Schalker Haji Wright (16 Saisontore) und dem dänischen Regisseur Victor Torp ist zwar stark – die Kluft in England zwischen zweiter und erster Liga aber riesig, der Klassenerhalt für einen Aufsteiger stets eine hohe Hürde. Allerdings gibt es da ein Vorbild, ebenfalls in Himmelblau: Ein Mitabsteiger Coventrys war 2001 Manchester City. Und das hat sich seitdem, nun ja: gut erholt.

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Splitterpartei FDP: Kubicki träumt von zehn Prozent dank „Kubicki-Effekt“

18. April 2026 um 12:13

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FDP-Vize Kubicki will Parteichef werden und setzt sich ein ehrgeiziges Ziel. Was passiert, wenn es doch bei zwei Prozent bleibt?

Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Vorsitzender und ehemaliger Abgeordneter in Schleswig-Holstein, strebt im Fall seiner Wahl zum Parteichef wieder Wahlergebnisse über zehn Prozent der Stimmen an. „Zunächst schwebt mir vor, die FDP nach einem Jahr bitterböser Bedeutungslosigkeit wieder in die Nähe von fünf Prozent zu heben“ und dann darüber, sagte Kubicki der „Welt am Sonntag“.

Kubicki will mehr als zehn Prozent der Stimmen

„Der Kubicki-Effekt beginnt bei sechs Prozent. Dann ist die Hürde überwunden.“ Der Anspruch des Schleswig-Holsteiners ist aber größer. Bei den Bundestagswahlen 2017 und 2021 habe die FDP 10,7 und 11,4 Prozent geholt, so Kubicki: „Ein Anspruch darunter ist für einen Kampfsportler wie mich kein wirklicher Anspruch.“


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Kubicki kandidiert auf dem Parteitag Ende Mai für zunächst ein Jahr als neuer Vorsitzender. „Wenn wir im Mai nächsten Jahres in Umfragen immer noch bei zwei Prozent stehen, dann kann auch Wolfgang Kubicki nicht mehr helfen“, sagte der 74-Jährige.

Christian Lindner animierte ihn erneut anzutreten

Er berichtete, dass der frühere Parteichef Christian Lindner ihn animiert habe anzutreten: „Die Tatsache, dass er mich angeschrieben und mit mir telefoniert hat, um zu sagen ‚Du musst es machen‘, deutet darauf hin, dass ihm die FDP nicht egal ist.“

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Neben Kubicki bewirbt sich der nordrhein-westfälische Landeschef Henning Höne um den Bundesvorsitz. „Wenn ich gewählt werde, würde ich mich freuen, wenn Henning als Stellvertreter weiter macht“, sagte Kubicki. (dpa/mp)

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A7: XXL-Sperrung sorgt für Staus in und um Hamburg

18. April 2026 um 11:58

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Autofahrer rund um Hamburg brauchen Geduld: Die Sperrung von Elbtunnel und A7 führt zu stockendem Verkehr auf Umleitungsstrecken und in der Stadt.

Die Sperrung des Elbtunnels und der A7 sorgt für Verkehrsprobleme in und um Hamburg. Dabei verzögert sich die Fahrt vor allem auf den Umleitungsstrecken, wie die Verkehrsleitzentrale mitteilt. 

A7-Sperrung: Staus waren zu erwarten

Auf der A1 zwischen Billstedt und der Anschlussstelle Stillhorn kommen Autofahrer über sechs Kilometer nur langsam voran. Auch innerstädtisch wird der Verkehr ausgebremst.

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Die Verzögerungen im Straßenverkehr sind laut Verkehrsleitzentrale erwartbar gewesen und überschreiten nicht das vorhergesehene Ausmaß. Die Verkehrslage könne in der Innenstadt außerdem durch zwei Demonstrationen zusätzlich belastet werden. (dpa/mp)

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Nächtliche Stör-Aktion vor dem Team-Hotel: Werder-Fans ärgern HSV-Profis

18. April 2026 um 11:24

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Lautstarke Unterstützung beim Training und Krach vor dem Hotel des HSV: Werder-Fans lassen vor dem Nordderby gegen den Rivalen offenbar nichts unversucht.

Bislang unbekannte Krachmacher haben in der Nacht vor dem brisanten Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV Feuerwerkskörper vor dem HSV-Mannschaftshotel gezündet. Um 3.30 Uhr habe eine größere Gruppe Pyrotechnik eingesetzt, teilte die Bremer Polizei mit. Zuerst hatte das Portal „Deichstube“ über den Vorfall berichtet. 

Einige HSV-Profis werden vom Lärm geweckt

Die genaue Größe der Gruppe sei nicht bekannt, hieß es weiter. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor dem Hotel im Innenstadtbereich von Bremen sei der Krach vorbei gewesen. Und die Verursacher nicht mehr da. Ähnliche Aktionen kommen bei wichtigen Spielen immer wieder vor. 

Vereinzelt hätten Spieler von dem Lärm etwas mitbekommen, sagte ein Sprecher des HSV auf Anfrage. Viele Profis seien von der etwa ein- bis zweiminütigen Aktion aber nicht aufgeschreckt worden. 

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Das brisante Abstiegskampf-Duell an diesem Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Liveticker bei MOPO.de) sorgt für Alarmbereitschaft. Polizisten aus Niedersachsen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern sollen helfen, das Risikospiel zu sichern. Am Freitag unterstützten etwa 1500 Werder-Fans ihre Mannschaft beim Abschlusstraining und stimmten sie auf die Partie ein. (dpa/mp)

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