Das Geld reicht bei vielen Menschen hinten und vorne nicht. Wie war die Situation 2025 in Deutschland? Rund 17,6 Millionen Menschen in Deutschland sind im vergangenen Jahr von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht gewesen. Dies seien 21,2 Prozent der Bevölkerung gewesen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum Jahr 2024 blieb dieser Anteil demnach nahezu stabil (21,1 Prozent).
Die Zahlen gehen aus ersten Ergebnissen des Mikrozensus hervor, für den nach Angaben des Bundesamts 47.444 Haushalte und 81.255 Menschen ab 16 Jahren über Einkommen und Lebensbedingungen befragt wurden. Den Statistikern zufolge hatten zuletzt rund 13,3 Millionen Menschen oder 16,1 Prozent der Bevölkerung ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Im Jahr zuvor waren es 15,5 Prozent.
Armut in Deutschland: Ab diesem Einkommen besteht Gefährdung
Als armutsgefährdet gilt nach Definition der Europäischen Union eine Person, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung hat. Bei Alleinlebenden lag diese Grenze bei netto 1446 Euro im Monat (2024: 1381 Euro). Für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag sie bei 3036 Euro (2024: 2900). Grundlage ist das Jahreseinkommen.
Überdurchschnittlich hohe Quoten bei der Armutsgefährdung gab es dem Bundesamt zufolge bei Haushalten von Alleinlebenden (30,9 Prozent) und bei Alleinerziehenden (28,7 Prozent). Arbeitslose hätten die höchste Armutsgefährdungsquote mit 64,9 Prozent. Aber auch andere Nichterwerbstätige (33,8 Prozent) oder Menschen im Ruhestand (19,1 Prozent) seien überdurchschnittlich betroffen.
Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind nach einer Definition der EU Menschen, auf die mindestens eine von drei Bedingungen zutrifft. Dies ist gegeben, wenn das Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegt, ein Haushalt von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung betroffen ist oder die Person in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung lebt. (dpa/mp)
Ein Skandal jagt den nächsten in Norwegen. In Oslo steht der älteste Sohn der Kronprinzessin seit Dienstag vor Gericht. Auch Mette-Marit sorgt für Schlagzeilen. Manche sehen schon die Monarchie am Ende.
Es ist Sommer 2022 – und Norwegens Königstochter Märtha Louise gibt ihre Verlobung mit einem selbst ernannten Wunderheiler bekannt. Damals ein Skandal. Heute dürfte sich Norwegens Königshaus nach solch vergleichsweise harmlosem Futter für die Klatschpresse zurücksehnen. Denn inzwischen haben es die Royals mit viel stärkerem Tobak zu tun: Kronprinzessin Mette-Marit soll sich in E-Mails mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein über Liebesdinge ausgetauscht haben. Und ab Dienstag steht ihr Sohn vor Gericht – unter anderem wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs und Körperverletzung.
Anklage gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Mette-Marit
Ganze 38 Punkte umfasst die Anklage gegen Marius Borg Høiby – Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung, den Kronprinz Haakon als kleinen Jungen in die Familie aufgenommen haben soll wie sein eigenes Kind. „Lille Marius“ – kleiner Marius wurde der niedliche Junge mit den hellblonden Haaren damals genannt. „Es ist so eine traurige Geschichte. Er hatte alle Möglichkeiten, etwas aus seinem Leben zu machen“, sagt die Norwegerin Monika Skrundal, die in einer Einkaufsstraße in Oslo unterwegs ist. „Und er hat es komplett ruiniert.“
Als junger Erwachsener schlägt der Ziehsohn des künftigen Königs immer öfter über die Stränge. Im August 2024 rückt die Polizei zu einem Vorfall im Osloer Stadtteil Frogner an. In der Wohnung einer jungen Frau herrscht Chaos, Bilder zeigen einen Kronleuchter, der zersplittert am Boden liegt. Ein Messer, das in der Wand steckt. Unter Verdacht: Marius Borg Høiby. Er gibt später zu, unter Drogeneinfluss randaliert zu haben und gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein.
Vergewaltigungsvorwurf, Drogen, Kontaktverbot
Es ist der erste ernste Vorwurf von vielen. In der darauffolgenden Zeit sagen Ex-Freundinnen und andere Frauen über den heute 29-Jährigen aus. Mehrere werfen Marius Borg Høiby Sexualstraftaten nach dem norwegischen Vergewaltigungsparagrafen vor. Mit einer Frau soll der Norweger laut Anklage Geschlechtsverkehr gehabt haben, während sie schlief oder in einem Rausch war. Mehrere weitere soll er in ähnlichem Zustand sexuell berührt haben. Dazu soll Marius Borg Høiby gegen Kontaktverbote verstoßen haben, Drogen transportiert haben, mit dem Motorrad gerast und ohne Führerschein gefahren sein.
Viele Norweger sind entsetzt darüber, dass der Sohn der Kronprinzessin so tief fallen konnte. „Es ist schockierend, dass er damit einfach immer weiter machen konnte: seine Freundinnen zu verletzen, Kokain zu nehmen, zu trinken und ein Jetset-Leben zu führen“, sagt die 61 Jahre alte Kirsti Nordvik Krohn aus Oslo.
Schock vor Gerichtsprozess: erneute Festnahme in Norwegen
Aus seiner Vergangenheit scheint Marius Borg Høiby nicht viel gelernt zu haben: Kurz vor Prozessbeginn nahm ihn die Osloer Polizei erneut fest. Er steht unter Verdacht, mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstoßen zu haben. Wegen Wiederholungsgefahr muss der Sohn der Kronprinzessin die nächsten vier Wochen in Untersuchungshaft verbringen.
Am Mittwoch soll der 29-Jährige seine Aussage vor Gericht machen – vorher kommen mutmaßliche Opfer zu Wort. Auf die Unterstützung seiner engsten Familie kann Marius Borg Høiby zumindest im Gerichtssaal nicht zählen: Mette-Marit will zum Start des Prozesses privat verreisen, auch Kronprinz Haakon hat andere Termine – so haben es die beiden angekündigt. Ohnehin hat das Kronprinzenpaar gerade noch ganz andere Sorgen, seit Mette-Marits Name Hunderte Male in den Akten zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufgetaucht ist. Mit Epstein soll sie über Jahre privaten Mail-Kontakt gehabt haben. Viele Norweger schockiert das sogar noch mehr. „Überlebt die Monarchie das?“ titelt eine norwegische Zeitung.
„Überlebt die Monarchie das?“
„Das Problem ist, dass das alles zeitlich zusammenfällt“, sagt der norwegische Königshaus-Experte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen. Bislang habe man die Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby, der zwar zur Familie, aber nicht zum Königshaus gehört, getrennt betrachten können. „Aber jetzt, wo alles gleichzeitig ans Licht kommt, geht das nicht mehr.“
Für manche Norweger hat sich das Bild der Royals durch die vielen zeitgleichen Skandale komplett gewandelt. „Ich mochte die königliche Familie immer“, sagt Kirsti Nordvik Krohn. „Aber das hier könnte das Ende unserer Königsfamilie, das Ende der Monarchie in Norwegen sein.“ (dpa/mp)
Werder Bremens Suche nach einem Nachfolger von Horst Steffen gestaltet sich offenbar schwierig. Laut der Bild-Zeitung und dem Portal „Deichstube“ hat Bo Svensson den Hanseaten eine Absage erteilt – der Däne galt zuletzt als heißer Kandidat auf den Cheftrainerposten der Grün-Weißen.
Auch sein Landsmann Bo Henriksen, der wie Svensson zeitweise erfolgreich in Mainz arbeitete und im Dezember freigestellt wurde, galt als mögliche Option.
Trainersuche bei Werder Bremen: Henriksen und Svensson aus dem Rennen
Allerdings sollen die Rheinhessen den 50-Jährigen Berichten zufolge nur äußerst ungern zu einem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg ziehen lassen und entsprechend eine Ablöse verlangen. Bremen soll demnach Abstand von der Personalie genommen haben.
Derzeit bereiten die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft auf die Partie beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor. Nach dem 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach und dem zehnten Spiel in Serie ohne Sieg hatten die Verantwortlichen die Trennung von Steffen am Sonntag vollzogen. (kk/sid)
Unter tosendem Applaus des venezolanischen Polit-Establishments unterzeichnete am 29. Januar 2026 die Interims-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez das Gesetz, welches die „Öl-Privatisierung“, sprich Plünderung venezolanischen Staatsbesitzes für Globalisten möglich macht.
Fallstudie „Neo-kolonialisierung Venezuela“: Wie transnationale Kräfte Ländern ihre Souveränität und Bodenschätze rauben!
Von REDAKTION | Der völkerrechtswidrige US-Angriffskrieg gegen Venezuela am 3.01.2026 hat nach rund fünf Jahrzehnten des Bestehens eines souveränen Venezuelas, die Übernahme venezolanischer Bodenschätze durch transnationale Kräfte wieder möglich gemacht.
3.01.2026 – US-Bombardierung (li) und Helikopter Einflüge (re) von Delta Force US-Spezialkräften zur Entführung von Nicolás Maduro | Screenshot Aljazeera Video
Westlichen Kuratoren ließen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Venezuela in ihren Massenmedien verharmlosend vielfach nur als sogenannten „Eingriff“ zur sogenannten „Privatisierung“ und vermeintlichen „Volks-Beglückung“ der Opfer darstellen.
29.1.2026 – Jubelstimmung nach Unterzeichnung des „Privatisierungsgesetzes“ durch Interimspräsidentin Delcy Rodriguez (Mitte) | Quelle Screenshot Video Aljazeera
Über die Militäraktion wurde das Ziel der „ultimate beneficiaries“ [die obersten Nutznießer im Banken-Sprech], sprich der Globalisten, dank der Militäraktion durch ihren „US-Weltpolizisten“ durchgesetzt, um …
… das Volksvermögen Venezuelas in den Besitz transnational kontrollierter Gesellschaften zu bringen!
Nach der erforderlichen Gesetzesänderung durch die venezolanische Nationalversammlung konnte man in der westlichen Presse Meldungen, wie beispielsweise die Folgende finden:„Die amtierende Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, unterzeichnete, vor Ölarbeitern und Anhängern der Regierungspartei das Gesetz zur Öffnung des nationalen Öl-Sektors durch Privatisierung. Das geschah knapp zwei Stunden, nachdem dieses von der Nationalversammlung verabschiedet worden war!“
Das Beispiel zeigt, wie überflink „Staatsvertreter“ gegebenenfalls reagieren und Globalisten-Propaganda weiterverbreiten können, wenn sie nur wollen bzw. dazu ausreichend motiviert worden sind:
So begrub die neue Gesetzgebung die bisherigen exklusiven Besitzrechte des Staatskonzerns Petróleos de Venezuela S.A. [PDVSA]!
Vor der Gesetzesänderung war Förderung und Vertrieb venezolanischen Öls seit fünf Jahrzehnten unter der souveränen Kontrolle Venezuelas gestanden. Doch exakt das wurde durch besagte Gesetzesänderung wieder aufgehoben.
Die Übertragung der venezolanischen Bodenschätze unter die Kontrolle transnationaler Kräfte, stellte die zentrale Botschaft hinter dem Ultimatum der US-Administration an Venezuela dar. Dabei wurde die militärische und politische „Drecksarbeit“ von den Globalisten an das US-Kriegsministerium und die US-Steuerzahler ausgelagert. Diese Arbeitsteilung zwischen Drahtziehern und Ausführenden ermöglichte es, die Errungenschaften Venezuelas aufgrund nationaler Interessenspolitik nach der Verstaatlichung seiner Ölindustrie unter Präsident Carlos Pérez im Jahr 1976, ein halbes Jahrhundert später mit militärischen Mitteln des US-Kriegsministeriums wieder zunichtemachen zu lassen.
Nur eine Woche nach dem US-Militärangriff auf Venezuela, am 10. Januar 2026, fanden sich die Exekutivorgane führender Öl- und Gaskonzerne im Weißen Haus ein. Donald Trump erklärte ihnen, dass amerikanische Energieunternehmen 100 Milliarden Dollar zu investieren hätten, um die heruntergekommene Ölförder-Infrastruktur Venezuelas wieder instand setzen zu lassen und eine entsprechende Steigerung der Öl-Fördermengen erzielen zu können.
Am selben Tag unterzeichnete der US-Präsident eine Durchführungsverordnung unter dem Titel „Schutz der Einnahmen aus venezolanischem Öl zum Wohle des amerikanischen und venezolanischen Volkes”, die es amerikanischen Gerichten untersagt, Einnahmen aus venezolanischem Öl, die auf Konten des US-Finanzministeriums lägen, beschlagnahmen zu lassen. Das klingt „nett & harmlos“, doch sichert in Wahrheit die garantierte Verlagerung künftiger Einnahmeflüsse auf die transnationale Ebene – sprich nach außen und oben – endgültig ab: Der Staat, er darf nur zahlen – die Einnahmen fließen woanders hin!
Zugleich wurde die schrittweise Aufhebung der gegen Venezuela verhängten US-Sanktionen angekündigt:
Delcy Rodriguez, Interimspräsidentin Venezuelas, verkündete drehbuchgerecht | Quelle Screenshot Video Aljazeera
Delcy Rodriguez – Zitat Anfang:
Dieses Gesetz ermöglicht uns einen wahrhaft historischen Qualitätssprung, um diese Ölreserven – die größten der Welt – ins größte Glück zu verwandeln, welches einem Volk auf diesem Planeten zugutekommen und damit das venezolanische Volk zu deren Eigentümern machen kann. […] Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich heute einen Anruf aus den Vereinigten Staaten von deren Außenminister Marco Rubio erhielt, in dem er mir mitteilte, dass wir im Rahmen der von uns besprochenen Arbeitsagenda wichtige Schritte setzen. Wir sprachen über die Aufhebung der Beschränkungen über den kommerziellen Luftraum Venezuelas, damit alle Fluggesellschaften, die kommen müssen, auch kommen können!
Delcy Rodriguez Zitat-Ende
Die Fallstudie zur „Rekolonialisierung Venezuelas“ zeigt Folgendes beispielhaft auf:
Die Beseitigung der 50-jährigen Souveränität Venezuelas erfordert militärische Gewaltmaßnahmen, sprich kostspielige militärische „Drecksarbeit“.
Diese „Drecksarbeit“ samt Kosten haben die transnationalen Kräfte in bewährter Manier einmal mehr auf die USA und deren Steuerzahler übertragen.
Die neokolonialisierte Regierung Venezuelas veranlasste eine Gesetzesänderung, welche den Raub venezolanischer Bodenschätze – sprich deren Übertragung an transnationale Kreise – ab sofort wieder möglich macht.
So zeigt die Arbeitsteilung moderner Neokolonialisierungs-Projekte drei Primär-Parteien – nicht nur zwei, wie manche fälschlicherweise annehmen könnten:
Die Nutznießer & Drahtzieher (1), Erfüllungsgehilfen (2) und das Opfervolk (3)!
Im Fall von Venezuela sind:
die Nutznießer transnationale Eliten, sprich Klans, die über Regierungen schweben!
Erfüllungstäter
das Opfervolk die Venezolaner!
Es wird in Zukunft in den Händen der BRICS-Staaten, welche rund 85% der Weltbevölkerung ausmachen, liegen, um die neo-kolonialen Praktiken der Einen-Welt-Apostel zurückzudrängen bzw. zuletzt diesen Tätern das Handwerk zu legen!
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Von unserer Redaktion ‚Zeitgeschichte und Globalpolitik‘. UNSER MITTELEUROPA + kritisch + unabhängig + unparteiisch +
UNSER-MITTELEUROPA-Beiträge unter „Zeitgeschichte und Globalpolitik“ mögen deutschsprachigen Lesern wie auch Historikern als ergänzende Zeitdokumente dienen, nachdem die gängige Massenberichterstattung im deutschen Sprachraum zu politischen Themen oftmals von Tendenzen einer mehr oder weniger lückenhaften Darstellung, wenn nicht immer stärker werdenden Zensurbestrebungen geprägt ist.
MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
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Stuttgart – Wenn es um Pressefreiheit geht, wird gern moralisiert, aber selten sauber gearbeitet. Genau das kritisiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker MdL scharf – und zerlegt die aktuelle Berichterstattung über den RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland.
„Gewalt gegen Journalisten ist inakzeptabel – egal von wem. Aber wer darüber berichtet, muss ehrlich bleiben.“ Mit diesen Worten reagiert Klecker auf die verzerrte Darstellung der Lage der Pressefreiheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist der Bericht von Reporter ohne Grenzen, der Berlin selbst als Hotspot der Übergriffe benennt: 20 dokumentierte Fälle allein in der Hauptstadt, Platz eins bundesweit – noch vor Sachsen mit neun Vorfällen. Ein Großteil der Attacken ereignete sich im Umfeld der Nahost-Demonstrationen in Berlin.
Dennoch macht Der Spiegel daraus erneut ein angebliches Problem Ostdeutschlands. Statt die klar benannten Zahlen ernst zu nehmen, wird das vertraute Zerrbild vom „besonders gefährlichen Osten“ bedient. Aufklärung findet so nicht statt – stattdessen werden ganze Regionen diffamiert und Millionen Bürger pauschal unter Verdacht gestellt.
Besonders bemerkenswert: Die Gesamtzahl der Übergriffe ist laut RSF im vergangenen Jahr sogar deutlich gesunken – von 89 auf 55 Fälle. Auch dieser Fakt passt offenbar nicht ins gewünschte Narrativ und wird medial an den Rand gedrängt.
Klecker lässt daran keinen Zweifel:
„‚Reporter ohne Grenzen‘ nennt selbst Berlin als Hotspot der Übergriffe: 20 dokumentierte Fälle allein dort, damit Platz 1 vor Sachsen mit neun Vorfällen. Ein Großteil der Attacken ereignete sich im Umfeld der Nahost-Demonstrationen in der Hauptstadt. Der Spiegel macht daraus trotzdem ein Problem ‚Ostdeutschlands‘ und zeichnet das vertraute Zerrbild vom besonders gefährlichen Osten. So wird nicht aufgeklärt, sondern Stimmung gemacht – gegen ganze Regionen und damit gegen Millionen Bürger. Und das, obwohl die Gesamtzahl der Übergriffe im letzten Jahr sogar von 89 auf 55 zurückging. Wer Pressefreiheit ernst nimmt, darf die Herkunft der Täter, die Rolle extrem linker Gruppen und die aggressive Stimmung auf pro-palästinensischen Demos in Berlin nicht unter den Tisch fallen lassen. Wir verurteilen jede Gewalt gegen Medienvertreter. Aber wir verlangen eine Berichterstattung, die Ursachen klar benennt, statt reflexartig den Osten zum Sündenbock zu machen. Medien, die ständig moralisieren, aber Fakten selektiv präsentieren, sind Teil des Problems, nicht der Lösung.“
Brüssel. Die Europäische Union hat sich auf ein definitives Ende ihrer russischen Gasimporte geeinigt. Trotz des Widerstands Ungarns und der Slowakei stimmten 24 der 27 […]
Ein Rumäne und ein Grieche wurden vom Staatsschutz der Hamburger Polizei und von der Generalstaatsanwaltschaft festgenommen. Sie sollen an Korvetten ...
Zwei Jugendliche haben am Freitagabend in Brietlingen eine Spur der Verwüstung hinterlassen – betroffen sind eine Sporthalle, Wohnhäuser und eine Bankfiliale. Die Polizei konnte beide Tatverdächtigen ermitteln.
Zwei Jugendliche haben am Freitagabend in Brietlingen eine Spur der Verwüstung hinterlassen – betroffen sind eine Sporthalle, Wohnhäuser und eine Bankfiliale. Die Polizei konnte beide Tatverdächtigen ermitteln.
Es ist ein seltenes Naturschauspiel, das sich derzeit auf der Elbe bei Hamburg abspielt. Dicke Eisschollen stapeln sich in Lauenburg und Geesthacht am Ufer und sorgen für eine märchenhafte Winterlandschaft, wie sie der Norden in den vergangenen Jahren nur selten erlebt hat.Doch das hat auch unerwünschte Folgen: Im Hamburger Hafen kommt es zu Einschränkungen im Fährverkehr.
Der Grund dafür: Der Dauerfrost der vergangenen Tage und Wochen hat das Wasser der Elbe gefrieren lassen. Eisbrechern versuchen, Fahrrinnen für die Schifffahrt auf der Elbe freizuhalten, zuletzt wenig erfolgreich. Das gebrochene Eis wiederum lagert sich am Ufer ab und türmt sich mittlerweile geradezu auf.
Das sorgt vor dem Hintergrund der historischen Lauenburger Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem Turm der denkmalgeschützten Maria-Magdalenen-Kirche mittlerweile für einen atemberaubenden Anblick, den Schaulustige insbesondere vom gegenüberliegenden Elbufer bei Hohnstorf genießen.
Eis auf der Elbe bereitet Fähren im Hamburger Hafen Probleme
Doch des einen Freud ist des anderen Leid: Das Eis auf der Elbe behindert den Fährverkehr im Hamburger Hafen. Wegen der aufgestauten Eisschollen vor der Schleuse und dem Sperrwerk in Geesthacht kommt in Hamburg weniger Wasser an. „Das Eis verstopft da quasi alles“, sagte der Schiffsführer der Hadag-Fähre „Reeperbahn“, Fabian Klähn.
Das Wasser im Hafen sei ungefähr zwei Meter niedriger als üblich. „Dadurch können wir bei Niedrigwasser einige Anleger nicht bedienen“, sagte Klähn. Als Beispiele nannte er die Anleger Steinwerder auf der südlichen Elbseite und die Ernst-August-Schleuse im Hafen.
Hafenfähren: Maschinen beim Anlegen gefordert
Auch das Anlegen sei schwierig, wenn die Strömung das Eis zwischen Ponton und Schiff drücke. Um die Schollen wegzuschieben, müsse die Fähre dann mehrfach vor- und zurücksetzen, erklärte der Schiffsführer. Die Folge seien Verspätungen. Es könne auch passieren, dass man selbst mit der ganzen Maschinenleistung nicht anlegen könne.
Bei Eisgang im Hamburger Hafen: „Es vibriert alles“
Während der Fahrt stoßen die Eisschollen gegen das Schiff, was nach den Worten des Kapitäns aber keine Probleme bereitet: „Wir kommen noch gut durch, wir sind nicht auf Eisbrecher angewiesen, zum Glück.“
Klähn fügte jedoch hinzu: „Es vibriert alles mehr, du kriegst es mehr mit, dass du gefühlt die ganze Zeit irgendwo gegenfährst.“ Der Fähre bereite das jedoch keine Probleme. Allerdings müssten die Schiffe nach der Eisperiode neu lackiert werden. (dpa/mp)
Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 hat nach dem geplatzten Transfer von Stürmer Moussa Sylla sein Unverständnis über das Vorgehen des New York City FC zum Ausdruck gebracht.
Der Klub aus der Major League Soccer (MLS) habe den bereits vollständig ausgehandelten Deal „aus nicht nachvollziehbaren Gründen“ nachverhandeln wollen und dabei „unverhältnismäßige Parameter“ gesetzt, hieß es in einem Statement der Schalker. Dem Vernehmen nach sollten die Königsblauen eine Ablöse von bis zu sieben Millionen Euro kassieren.
„Wir sind irritiert über das Verhalten von New York City FC. Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben“, sagte Sportvorstand Frank Baumann: „Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit.“ Sylla könne „ohne Weiteres noch ein Jahrzehnt als Profi-Fußballer unterwegs sein“, fügte Baumann an.
Plötzlich sollte Sylla nur noch ausgeliehen werden
Statt einer festen Verpflichtung war am Sonntag laut Angaben der Gelsenkirchener nur noch von einer Leihe mit Optionen die Rede gewesen sein. Dies sei für S04 nicht akzeptabel.
Man wolle nun den gesamten Vorgang intern prüfen und mögliche nächste Schritte bewerten. Sylla wird unterdessen vor der Partie gegen Dynamo Dresden am Samstag (13 Uhr/Sky) ins Teamtraining zurückkehren und für Coach Miron Muslic wieder eine Option sein. „I’m coming home“, verkündete der 26-Jährige, der noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026 hat, bei Instagram. (sid/vb)
Aufregung mitten in der Nacht: Mehr als 100 Dorfbewohner mussten in Nordwestmecklenburg bei Eiseskälte aus ihren Häusern. Grund waren ein Brand und Munition in einem Nachbarhaus.
Wegen des Brandes auf einem Grundstück, auf dem auch Munition gelagert wurde, mussten Einwohner in Pokrent nachts zeitweise ihre Häuser verlassen. Nach Angaben des Landkreises Nordwestmecklenburg war in der Nacht zu Dienstag eine Scheune in Brand geraten. In einem benachbarten Wohnhaus lagerte demnach der dort wohnende Sportschütze eine größere Menge Munition. Nach Aussage einer Sprecherin der Polizeiinspektion Wismar bewegte sich die Menge im oberen zweistelligen Kilobereich.
Laut Landkreis betrug der Evakuierungsradius 1000 Meter. Auch ein Betreuungszug des Katastrophenschutzes war im Einsatz. Nach Polizeiangaben wurden 113 Anwohner bei frostigen Temperaturen evakuiert. Die Sporthalle im benachbarten Lützow stand demnach als Aufenthaltsort zur Verfügung.
Feuer in Pokrent: Nicht nur Munition gefunden – auch Gasflaschen in einer Scheune
Neben der Munition und den Minusgraden erschwerten laut Landkreis auch Gasflaschen in der Scheune den Einsatz. Die Feuerwehr habe diese aus der Scheune geholt. Bis zum Morgen konnte die Scheune größtenteils gelöscht werden. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus wurde verhindert. Auch die evakuierten Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.
Laut Polizei waren bis zu 130 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Ortsdurchfahrt Pokrent war wegen der Löscharbeiten auch am Vormittag noch voll gesperrt.
Landrat Tino Schomann (CDU) und der Schweriner Innenminister Christian Pegel (SPD) dankten den Einsatzkräften. Pegel betonte auch das verständnisvolle, ruhige und kooperative Verhalten der betroffenen Anwohner. (dpa/mp)
Laut spanischen Medien könnte ter Stegen bis zu zwei Monate ausfallen. „Wenn sich das bestätigt, wird es Ende März, bis er wieder spielen kann. Dann muss er die WM-Teilnahme wahrscheinlich abschreiben“, sagte Matthäus dem TV-Sender „Sky“. „Das wäre eine persönliche Tragödie und tut mir sehr leid für ihn“, fügte der 64 Jahre alte TV-Experte und Weltmeister von 1990 hinzu.
Ter Stegen könnte für die Länderspielpause im März ausfallen
Die DFB-Auswahl tritt am 27. März in der Schweiz an und empfängt drei Tage später in einem weiteren WM-Test das Team aus Ghana. Sollten sich die Berichte über die Ausfalldauer bestätigen, wäre der Torhüter in diesen Spielen voraussichtlich nicht dabei. Danach folgen vor der WM nur noch Partien am 31. Mai gegen Finnland und am 6. Juni bei WM-Mitgastgeber USA.
Der FC Girona, an den ter Stegen ausgeliehen ist, hatte am Montag nur die Verletzung bestätigt. Der Klub aus Katalonien kündigte weitere Untersuchungen an und nannte keine Ausfallzeit. (dpa/vb)
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Stadt Hamburg für Donnerstag, den 5. Februar, erneut zum Warnstreik aufgerufen.
Damit soll eine Woche vor der dritten Verhandlungsrunde der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden. Auch in Hamburg dabei sein wird Verdi-Vorsitzender und -Verhandlungsführer Frank Werneke, der auch bei der Abschlusskundgebung ab 10.45 Uhr auf dem Adolphsplatz sprechen wird.
Am Donnerstag ist wieder Warnstreik in Hamburg
Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts fordern für die bundesweit rund 2,2 Millionen Beschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Länder hatten die Forderung als astronomisch bezeichnet und abgelehnt.
In Hamburg gehe es um die Gehälter von mehr als 39.300 Tarifbeschäftigten, 5200 Auszubildenden und Nachwuchskräften sowie rund 42.750 Beamten. Verdi hat sie aufgerufen, am Donnerstag ab 10 Uhr am Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof mit auf die Straße zu gehen. (dpa/mp)
US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau Hillary Clinton wollen bald vor dem US-Kongress zum „Epstein-Skandal“ aussagen. Bislang hatten sich die ...
Die deutschen Darts-Fans leben in einer Art TV-Paradies. Wenn im legendären Alexandra Palace in London der Weltmeister gesucht wird, können sie kostenlos zuschauen. Der frei zu empfangende Spartensender „Sport1“ überträgt stundenlang und wird das auch bei der kommenden WM noch einmal tun. Aber über die Zeit danach wird gerade verhandelt – Ausgang offen.
Dass Darts großflächig und mit dem Höhepunkt des Jahres im Free-TV läuft, ist nicht selbstverständlich. Im Mutterland des Pfeilesports müssen Fans für die WM-Übertragungen bezahlen. Die Vereinbarung der Professional Darts Corporation PDC mit dem britischen Pay-TV-Sender „Sky Sports“ ist erst im vergangenen Jahr bis 2030 verlängert worden.
In England ist der Darts-Sport bereits im Pay-TV
Der Fünfjahresvertrag umfasst jährlich 60 Tage exklusive Live-Übertragungen hinter der Bezahlschranke, darunter die wichtigsten Veranstaltungen wie die WM. Er kostet nach Angaben des Fachmagazins „Sportspro“ mit 125 Millionen britischen Pfund (144 Millionen Euro) doppelt so viel wie der bisherige Kontrakt. Dazu gibt es noch einen kleineren Vertrag der PDC mit dem Free-TV-Sender „ITV“.
In Deutschland ist der kostenpflichtige Streaminganbieter „DAZN“ der wichtigste Medienpartner der PDC, viele Turniere laufen zur Freude der Fans jedoch per Sub-Lizenz bei „Sport1“. 500 Stunden Live-Darts hat der Spartensender im Programm, neben der WM im Ally Pally auch die Premier League und den Grand Slam of Darts. Doch die umfangreichen Vertragswerke laufen mit der kommenden WM im Januar 2027 aus. Und die seit Jahren steigenden Zuschauerzahlen, vor allem Ende Dezember und Anfang Januar, haben in der Branche Begehrlichkeiten geweckt. Darts gilt als boomender Sport.
Sport 1 kann bei Darts-WM starke Quoten vorweisen
Während der jüngsten WM-Wochen erzielte „Sport1“ mehrfach Reichweiten von mehr als einer Million Zuschauer, beim Finale schauten im Durchschnitt sogar zwei Millionen Menschen zu. Das sind Werte, die auch bei den Sendern von „ProSiebenSat.1“ und der „RTL“-Gruppe nicht sehr häufig erreicht werden. Zudem sind die Marktanteile bei den 19- bis 49-Jährigen, die für die Werbevermarktung wichtig sind, beim Pfeilewerfen ungewöhnlich hoch.
Der deutsche Martin Schindler verpasste erneut den Einzug ins Achtelfinale bei der Darts-WM.imago/Action Plus
Der deutsche Martin Schindler verpasste erneut den Einzug ins Achtelfinale bei der Darts-WM.
„Es gibt offensichtliche Vorteile, wenn Darts im deutschen Free-TV zu sehen ist, und die Beziehung zwischen‚DAZN‘ und ‚Sport1‘ hat zu unserem enormen Wachstum in der Region in den letzten zehn Jahren beigetragen“, sagte Jamie Banks. Der als Head of Broadcast firmierende PDC-Manager erklärte außerdem: „Wie bei jedem Rechteprozess prüfen wir über einen längeren Zeitraum hinweg, was unserer Meinung nach das Beste für den Sport ist.“ Eine Garantie für eine WM im frei zu empfangenden Fernsehen gibt die PDC nicht.
Banks: „Deutschland ist einer unserer wichtigsten Märkte“
Nach dem britischen gilt der deutsche Markt für den Darts-Verband als besonders lukrativ. Die wachsende Zahl an Spielern aus Deutschland erhöht zudem den Wert der TV-Rechte, über die derzeit verhandelt wird, und macht ihn für Free- und für Pay-TV zusätzlich attraktiv. „Deutschland ist zweifellos einer unserer wichtigsten Märkte“, sagte PDC-Manager Banks. „Wir würden Deutschland als einen reifen Markt bezeichnen, da die Fans über viele Jahre hinweg ein Verständnis und eine Freude für diesen Sport entwickelt haben. Es ist fantastisch, so viele Tour-Card-Inhaber aus Deutschland zu sehen.“ Banks fügte an: „Es scheint, als wären wir nicht mehr weit von einem deutschen Gewinner eines großen TV-Events entfernt.“
Die meisten TV-Sender halten sich im laufenden Vermarktungsprozess mit öffentlichen Äußerungen zurück. Als sicher gilt nur, dass die öffentlich-rechtlichen Sender beim Rechtepoker nicht mitbieten. Auch die Pay-Anbieter „Sky“ und „Telekom“ haben dem Vernehmen nach wenig Interesse. Nur „Sport1“ positioniert sich klar. Darts sei „ein zentrales und wichtiges Recht“, teilte der Sender mit: „Entsprechend haben wir großes Interesse, die WM und andere Turniere auch über 2027 hinaus unter wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen abzubilden.“(dpa/vb)
Berlin. In Berlins Straßen fällt durchschnittlich alle 17 Stunden ein Schuß. Zu Silvester gehören Schreckschußwaffen ohnehin zum Stadtbild. Im Dezember flog sogar eine Handgranate in […]
Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert das Ersatzkonzept der Deutschen Bahn für die Vollsperrung der Strecke Hamburg–Hannover scharf. Es werden massive Engpässe sowie überfüllte Züge und Ersatzbusse erwartet.
Die Bahn informierte in Lüneburg über massive Einschränkungen während der Baumaßnahmen zwischen 1. Mai und 10. Juli. Andreas Tamme
Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz bekommt beim englischen Rekordmeister FC Liverpool einen neuen Mitspieler. Die Reds haben das französische Abwehrtalent Jérémy Jacquet von Stade Rennes verpflichtet. Das gab der Verein am späten Montagabend offiziell bekannt. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger, der erst im Sommer an die Anfield Road wechseln wird, soll Medienberichten zufolge bis zu 69 Millionen Euro Ablöse kosten.
Im Ringen um den U21-Nationalspieler, der in Rennes noch bis 2029 unter Vertrag stand, hat Wirtz-Klub Liverpool namhafte Konkurrenz ausgestochen. Unter anderem der Ligarivale FC Chelsea galt als stark interessiert, schreckte aber wohl vor der hohen Ablöse zurück. Jacquet hat erst 36 Ligaspiele bestritten.
Jacquet könnte den Ex-Leipziger Konaté in Liverpool ersetzen
Liverpool sieht den Rechtsfuß als langfristige Investition für die Defensive – auch vor dem Hintergrund, dass der Vertrag von Ibrahima Konaté im Sommer ausläuft.
Damit steigt Jacquet zum teuersten Verkauf in der Klubgeschichte der Talentschmiede Rennes auf. Bisheriger Rekordhalter war Jérémy Doku. Der Linksaußen hatte bei seinem Transfer zu Manchester City 2023 60 Millionen Euro gekostet. (sid/vb)
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder freut sich auf die Herausforderung bei den Cleveland Cavaliers und hat den Fans des NBA-Teams „110 Prozent Einsatz in jedem Spiel“ versprochen. „Ich setze das Team immer an die erste Stelle, und wenn etwas gesagt werden muss, werde ich es sagen. Ich habe nie Angst vor dem Moment“, betonte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft in einem Instagram-Video. Er sprach von „Dog-Mentality“, die unter anderem für besondere Entschlossenheit und Arbeitswillen steht.
Der 32-Jährige war von den Sacramento Kings zu den Cavaliers transferiert worden, zum elften Mal in seiner NBA-Karriere wechselt Schröder das Team. „Ich wusste, dass es passiert“, sagte Schröder. Er habe das Gerede von außen wahrgenommen, daher „war der Wechsel nicht überraschend“, betonte er.
Schröder trifft in Cleveland auf einen alten Bekannten
Zunächst habe er an seine Familie und die logistische Herausforderung eines Umzugs in den USA gedacht, doch habe sich schnell Vorfreude breitgemacht. „Ich bin wirklich aufgeregt“, sagte Schröder, der Trainer Kenny Atkinson bereits seit vielen Jahren kennt. Als der Deutsche für die Atlanta Hawks spielte, war Atkinson dort Assistenzcoach, als Spieler war der US-Amerikaner unter anderem für die SG Braunschweig aktiv. (sid/vb)
Rund um das chinesische Neujahrsfest hat in China die größte Reisewelle der Welt begonnen. In den 40 Tagen der Hauptreisezeit rechnen die Behörden mit 9,5 Milliarden Passagierbewegungen.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, rechnen die Behörden während der diesjährigen Saison mit neuen Rekorden im Bahn- und Flugverkehr. Auf der Schiene werden rund 540 Millionen Passagierfahrten erwartet, im Luftverkehr etwa 95 Millionen.
Das chinesische Neujahrsfest fällt in diesem Jahr auf den 17. Februar. Es läutet nach dem traditionellen Mondkalender das „Jahr des Pferdes“ ein. Der offizielle Feiertagszeitraum umfasst neun Tage. Die 40-tägige Reisesaison „Chunyun“ begann bereits am Montag und dauert bis zum 13. März.
Neujahrsfest: Auch viele chinesische Urlauber im Ausland
Insgesamt erwarten die Behörden rund 9,5 Milliarden sogenannte überregionale Passagierbewegungen. Dabei werden einzelne Fahrten gezählt – unabhängig davon, ob dieselbe Person mehrfach reist. Erfasst werden Reisen mit Bahn, Flugzeug, Fernbussen, Schiffen sowie mit dem Auto. Der Straßenverkehr macht mit rund 80 Prozent weiterhin den größten Anteil aus.
Neben den traditionellen Heimatreisen, bei denen viele Menschen das Fest mit ihren Familien verbringen, hat auch der Tourismus stark an Bedeutung gewonnen.
Besonders gefragt seien Ziele mit Schnee im Norden sowie wärmere Regionen im Süden des Landes, meldete Xinhua. Viele Chinesen reisen zudem ins Ausland, weshalb es rund um das Neujahrsfest regelmäßig auch in Europa zu einem erhöhten Besucheraufkommen aus China kommt. (dpa/mp)
Das Schreiben und das Lesen ist nie mein Ding gewesen, singt der Schweinefürst in der Operette Der Zigeunerbaron. Mittlerweile greift dieses Unvermögen auch in Berlin um sich. Es wird nicht bedauert, sondern zur Norm erklärt. Die Folgen dieser Bildung sehen wir in Gesetzestexten, Behördenbriefen und in der Presse, oder schreibt man presse klein oder mit scharfem s?
An Berliner Gymnasien werden deutsche Literaturklassiker zunehmend in vereinfachter Sprache gelesen. Goethe, Schiller, Lessing. Texte, die einmal dazu da waren, jungen Menschen beizubringen, dass Denken Arbeit macht, werden sprachlich entschärft. Nicht als Ausnahme. Nicht als Notbehelf. Sondern ganz offiziell. Faust ohne Faust. Handlung statt Sprache. Inhaltsangabe statt Auseinandersetzung.
Wie Focus Online am 11. Januar 2026 berichtet, greifen Lehrkräfte zu diesen Fassungen, weil viele Schüler mit den Originaltexten nicht mehr zurechtkommen. Auch in höheren Klassen. Alte Sprache gilt als sperrig. Längere Sätze als Zumutung. Gedankengänge, die sich nicht sofort erschließen, als Risiko für den Unterrichtsablauf. Also wird nicht geübt, sondern angepasst. Nicht erklärt, sondern verkürzt.
Ein Verlag liefert dafür das passende Material. Die Reihe heißt „Einfach klassisch“. Behutsam gekürzt, sprachlich vereinfacht, mit dem Versprechen höherer Lesemotivation. Was für Haupt- und Gesamtschulen gedacht war, steht heute im Gymnasium als Klassensatz im Regal. Eine Berliner Deutschlehrerin sagt offen, sie nutze diese Ausgaben vor allem aus Zeitgründen. Es gehe ihr um die Handlung, nicht um die Sprache.
Man muss diesen Satz wirken lassen. Nicht um die Sprache. Also nicht um das Denken. Nicht um Rhythmus, Klang, Widerstand. Sondern um den bloßen Ablauf. Wer tritt auf. Wer liebt wen. Wer stirbt. Literatur reduziert auf den nackten Plot.
Einige Lehrer melden Zweifel an. Sie fragen, ob man den Schülern wirklich nichts mehr zutraut. Ob man ihnen die Schönheit und auch die Härte klassischer Sprache nicht mehr zumuten will. Der Vergleich mit der Musik liegt nahe. Niemand käme auf die Idee, Mozart zu vereinfachen, indem man Noten streicht. In der Literatur scheint genau das inzwischen als fortschrittlich zu gelten.
Was hier als Pragmatismus verkauft wird, ist eine Kapitulation. Nicht vor Goethe. Sondern vor der Aufgabe. Das Gymnasium war einmal der Ort, an dem man lernen durfte, sich anzustrengen. Heute wird der Text verkleinert, damit er in die Aufmerksamkeit passt. Die Sprache wird reduziert, damit sie niemandem mehr wehtut. Unvermögen wird nicht mehr überwunden, sondern verwaltet.
Wie das Ergebnis aussieht, muss man nicht diskutieren. Man kann es zeigen.
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Beispiel aus der Feder des Autors:
Goethes Faust in einfacher Sprache
Faust ist ein Mann.
Er hat viel gelernt.
Er hat viele Bücher gelesen.
Trotzdem ist Faust nicht zufrieden.
Er denkt:
Ich weiß zu wenig.
Das Leben ist schwierig.
Faust sitzt in seinem Zimmer.
Es ist Nacht.
Er ist traurig.
Faust sagt:
Ich bin schlau.
Aber ich bin nicht glücklich.
Faust denkt über den Tod nach.
Das findet er kurz gut.
Dann hört er draußen Menschen singen.
Faust denkt:
Vielleicht ist das Leben doch noch okay.
Plötzlich kommt Mephisto.
Mephisto ist der Teufel.
Er ist klug und frech.
Mephisto sagt:
Ich kann dir helfen.
Faust sagt:
Gut.
Sie machen einen Vertrag.
Faust bekommt ein besseres Leben.
Der Teufel bekommt seine Seele.
Später.
Faust trifft Gretchen.
Gretchen ist jung.
Sie ist nett.
Sie verlieben sich.
Es gibt Probleme.
Am Ende ist alles sehr traurig.
Faust lebt weiter.
Er erlebt viel.
Er denkt weiter nach.
Das ist Faust
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MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
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Rostocker DeAndre Lansdowne (l.) setzt zu einem Korbleger an. IMAGO/Jürgen Schwarz
Erst schwamm er vier Stunden durch raue See, dann lief er noch zwei Kilometer zu Fuß: Mit letzter Kraft hat ein 13-Jähriger in Westaustralien die Behörden alarmiert – und seiner Mutter und zwei jüngeren Geschwistern das Leben gerettet.
Die Familie war am Freitagnachmittag während eines Urlaubs in Quindalup, rund 250 Kilometer südlich von Perth, durch starken Wind auf das offene Meer hinausgetrieben worden.
Die vier Familienmitglieder hätten sich mit aufblasbaren Paddleboards und einem Kajak in der Geographe Bay befunden, als sich die Wetterbedingungen plötzlich verschlechterten, zitierte der Sender ABC die örtlichen Seenotretter. Der 13-Jährige versuchte zunächst, mit dem Kajak zurück ans Ufer zu paddeln, um Hilfe zu holen. Das Boot nahm jedoch Wasser auf, sodass er den Versuch abbrechen musste.
Australien: „Übermenschliche Leistung“ des 13-Jährigen rettet Familie das Leben
Schließlich schwamm der Teenager rund vier Kilometer bei starkem Wellengang und zunehmend schwierigen Bedingungen zurück an Land. Nach eigenen Angaben war er dabei insgesamt etwa vier Stunden im Wasser, teils mit, teils ohne Schwimmweste. Das Meer vor Westaustralien ist bekannt für ein hohes Vorkommen an Haien.
Nachdem er erschöpft den Strand erreicht hatte, brach er kurzzeitig zusammen – lief dann jedoch noch rund zwei Kilometer weiter, um ein Telefon zu erreichen und den Notruf abzusetzen. Der Leiter der „Naturaliste Marine Rescue“, Paul Bresland, sprach von einer „übermenschlichen“ Leistung des Jungen, der den Behörden anschließend noch eine präzise Beschreibung der verwendeten Kajaks und Paddleboards gegeben habe.
Familie auf Paddleboards 14 Kilometer aufs Meer getrieben
Daraufhin wurde eine großangelegte Such- und Rettungsaktion gestartet, an der unter anderem die Wasserschutzpolizei, freiwillige Rettungsschwimmer und ein Hubschrauber beteiligt waren. Wenige Stunden später entdeckte der Hubschrauber schließlich die 47-jährige Mutter sowie den zwölfjährigen Bruder und die achtjährige Schwester des Jungen etwa 14 Kilometer vor der Küste. Sie klammerten sich an ein Paddleboard und hielten sich seit Stunden in aufgewühlter See über Wasser. Ein Rettungsboot brachte sie sicher an Land.
„Zum Glück trugen alle drei Personen Schwimmwesten, was zu ihrem Überleben beigetragen hat“, sagte Polizeisprecher James Bradley. „Das Handeln des 13-jährigen Jungen verdient höchstes Lob – seine Entschlossenheit und sein Mut retteten letztendlich seiner Mutter und seinen Geschwistern das Leben.“ (dpa/mp)
„Mann geht jagen! Frau sammelt! Dieses Steinzeit-Klischee ist Quatsch!“ Mit diesen Worten eröffnet der öffentlich-rechtliche Sender dlfnova einen Beitrag auf ...
Drittligist Hansa Rostock hat seinen Topscorer Ryan Naderi nach Schottland abgegeben – und dafür offenbar einen echten Geldregen kassiert. Wie der Verein in der Nacht auf Dienstag bekannt gab, wechselt der 22 Jahre alte Mittelstürmer zum schottischen Top-Klub Glasgow Rangers. Es handle sich um einen „Ablöserekord in der 3. Liga“, teilte Hansa mit, nannte aber keine konkreten Zahlen. Laut „Bild“ handele es sich dabei jedoch um einen Betrag von 6 Millionen Euro.
Das Angebot habe „eine Dimension erreicht, die ein Drittligist nicht ablehnen kann. Bei aller wirtschaftlichen Bedeutung stand bei unseren Überlegungen aber immer auch der Spieler im Mittelpunkt“, erklärte Hansa-Vorstandsvorsitzender Ronald Maul: „Ryan Naderi ist jung, talentiert und hat eine große Karriere vor sich. Er möchte die Chance nutzen, international zu spielen und sich bei einem Verein wie Rangers Football Club auf großer Bühne zu beweisen.“
Naderi in dieser Saison bereits mit acht Toren und fünf Vorlagen
In der laufenden Saison erzielte der gebürtige Dresdner, der im Sommer 2024 von Borussia Mönchengladbach zum derzeitigen Tabellen-Sechsten gewechselt war, acht Tore und fünf Vorlagen. Die Rangers liegen in der schottischen Premiership momentan auf Rang drei, aus der Europa League ist der vom Deutschen Danny Röhl trainierte Klub bereits ausgeschieden. Über die genaue Vertragsdauer von Naderi machte der Verein keine Angaben.
Der alte Transferrekord in der 3. Liga liegt bei 4 Millionen Euro, die Red Bull Salzburg 2024 für Hendry Blank von Borussia Dortmund II gezahlt hatte. (sid/vb)