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Heute — 27. Juli 2026Artikel

Realitätsverlust? Nach islamistischem Anschlag auf CSD warnt Mainstream vor der AfD

27. Juli 2026 um 13:00

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Ein polizeibekannter Islamist fährt auf dem Christopher Street Day in Berlin in eine Menschenmenge, eine Frau stirbt, 29 weitere Menschen werden verletzt. Doch was macht die Münchner Tageszeitung (tz)? Diese spielt nur wenige Stunden später auf Facebook einen Artikel aus, in dem man den Lesern erklärt, warum die queere Community Angst vor der AfD haben müsse.

Eigentlich kann man sich das kaum ausdenken. Da verübt ein einschlägig amtsbekannter Islamist einen Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Berlin – und schon wenige Stunden später spielt die Münchner „tz“ auf Facebook einen (wahrscheinlich am Vortag bereits vorgeplanten) Beitrag aus, in dem auf die Alternative für Deutschland eingedroschen wird. Darin hieß es: „Blick nach Sachsen-Anhalt: CSD-Organisatoren besorgt wegen AfD – ‚Queere Community hat Angst‘“. Über dem Foto mehrerer Drag-Darsteller hieß es, das Erstarken der AfD und ein „raueres Klima“ würden die Debatte um den Berliner Christopher Street Day prägen. Mittlerweile wurde der Beitrag wieder gelöscht, doch Screenshots werden auf Facebook weiterhin geteilt.

Der Artikel selbst war bereits am Samstag um 15.16 Uhr erschienen – also mehrere Stunden vor dem Anschlag (übrigens: Auch das Springer-Blatt „Die Welt“ hatte diese Wortmeldungen der CSD-Veranstalter brav geteilt). Niemand kann dem Autor daher vorwerfen, die späteren Ereignisse bewusst verschwiegen zu haben. Doch die Facebook-Ausspielung erfolgte dem Screenshot zufolge erst am Morgen danach. Ein fader Nachgeschmack bleibt. Denn auch wenn sich die AfD gegen die Beflaggung öffentlicher Gebäude mit „Regenbogenfahnen“ ausspricht und den ganzen Genderwahn nicht mitträgt, gab es seitens der Rechtspartei nie irgendwelche Aufrufe zur Gewalt gegen die LGBTQ-Community. Anders als es bei den Moslems der Fall ist, deren heiliges Buch (der Koran) sogar ausdrücklich die Tötung von Homosexuellen fordert.

Das „Damoklesschwert“ kam nicht von rechts

Im tz-Artikel selbst heißt es, das Erstarken der AfD schwebe „wie ein Damoklesschwert“ über dem CSD. Die Sorge der Organisatoren sei angesichts der AfD-Umfragewerte in Sachsen-Anhalt „nur zu begründet“. Eine angekündigte rechte Gegendemonstration (die übrigens nichts mit der AfD zu tun hatte, sondern von den Gruppen „Deutsche Patrioten Voran“ und „Jägertruppe“ angemeldet wurde) mit gerade einmal rund 100 Teilnehmern bereitete dem zitierten CSD-Vorstand allerdings selbst keine ernsthaften Sorgen. Er verwies auf den geringen Zuspruch und den vertrauensvollen Austausch mit der Berliner Polizei.

Mehr noch zeigt sich darin eine ganz offensichtlich verzerrte Realitätswahrnehmung. Denn nicht „die Rechten“ sind das über der sogenannten queeren Community schwebende Damoklesschwert, sondern die Islamisten. Es war nicht irgendein „Rechter“, der den weißen Lieferwagen in die Menschenmenge gefahren hat, sondern ein Islamist mit libanesischen Wurzeln. Und das haben offenbar auch Tausende Leser erkannt. Unter dem Beitrag häuften sich fassungslose Kommentare. Nutzer fragten, ob die Veröffentlichung Satire sei oder ob die Redaktion tatsächlich nicht bemerkt habe, was in der Nacht zuvor geschehen war. Die entsprechenden Kommentare erhielten jeweils Tausende Reaktionen – weit mehr Zustimmung als die politische Botschaft des ursprünglichen Beitrags.

Mit der Realität hat das übliche mediale AfD-Bashing jedenfalls nichts zu tun. Vielmehr geht es mittlerweile nur mehr darum, den „K(r)ampf gegen Rechts“ mit allen Mitteln voranzutreiben. Denn auch wenn wohl viele AfD-Anhänger mit solchen CSD-Pornoparaden nicht viel anfangen können und es durchaus viel verbale Kritik gibt – solche blutigen Terroranschläge werden von ihnen weder verübt noch gutgeheißen. Aber so etwas passt nicht in die politisch korrekte „Berichterstattung“ der Systemmedien.

(Auszug von RSS-Feed)

Berliner Trauerwache: Bedauern, dass Täter keine „christliche weiße Person“, sondern ein „Kanake“ war (VIDEO)

27. Juli 2026 um 10:31

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Eigentlich sollte die gestrige Berliner Trauerwache am Brandenburger Tor der Opfern des islamistischen Terroranschlags am Rande des CSD gelten. Stattdessen entwickelt sich die ganze Veranstaltung zu einem Hass- und Hetze-Event der Queeriban.

Wenn der Wunsch nach dem „weißen Täter“ lauter ist als das Mitgefühl

Von DAVID BERGER | Nicht nur, dass immer wieder „Altera“-Rufe zu hören waren, den Höhepunkt bildete eine der leicht bekleideten Rednerinnen, die die Maske fallen ließ und sagte, was in der linken Blase die erste Reaktion auf die Terrornachricht vom Samstag Abend war.

Aber hören und sehen Sie selbst:

Man muss sich das zweimal anhören, um zu begreifen, was hier gesagt wurde. Da werden Menschen von einem islamistischen Attentäter ermordet – und eine Rednerin bedauert öffentlich, dass der Täter nicht lieber ein christlicher Weißer gewesen ist. Das ist keine verbale Entgleisung mehr. Das ist die moralische Bankrotterklärung eines Milieus, dessen Weltbild selbst vor den Leichen unschuldiger Menschen nicht Halt macht. Der ideologische Reflex ist stärker als Mitgefühl, Wahrheit oder Anstand.

Wenn der Rassismus gegen Weiße und der Hass auf Christen keine Grenzen mehr kennt

Wäre derselbe Satz umgekehrt gefallen – jemand hätte gesagt, er habe gehofft, der Täter sei „kein Deutscher, sondern ein Kanake“ gewesen –, wäre das Land in heller Aufregung. Ermittlungen, Sondersendungen und Demonstrationen wären programmiert. Doch wenn der Hass auf den eigenen Kulturkreis so unverblümt ausgesprochen wird, bleibt es auffallend still. Offenbar gilt Hetze nur dann als Hetze, wenn sie sich gegen die politisch erwünschten Opfer richtet.

Der Satz der Rednerin war deshalb weit mehr als ein Ausrutscher. Er war ein unfreiwilliges Bekenntnis. Nicht der islamistische Terror ist für die linke Blase von Merz bis zur „Antifa“ das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist, dass sich der Terrorist nicht in das gewünschte ideologische Täterprofil fügte.

Ein Gedenken, das zur Verhöhnung der Opfer wurde

Dass die Dame auf der Trauerfeier mit ihrem Hass auf Christen und Menschen mit weißer Hautfarbe dabei ganz nah bei dem inzwischen von der Polizei getöteten Terroristen ist und so die Opfer des Terrors nun auch noch auf dieser Gedenkveranstaltung verhöhnt wurden, wird in meinem Interview mit dem Kontrafunk deutlich.

***

Dieser Beitrag erschien auf PHILOSOPHIA PERENNIS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.



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Chinas Drohnenstaat ist schon da – und er wird nicht in China bleiben

27. Juli 2026 um 10:06

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Drohnen ermahnen Rollerfahrer und Badegäste, während Roboter chinesische Soldaten in den Häuserkampf führen. Die Bauteile des automatisierten Kontrollstaats sind längst im Einsatz und werden nicht in China bleiben.
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Gestern — 26. Juli 2026Artikel

US-Polizei jagt Menschen per KI-Suchfeld durch das Flock-Kameranetz

26. Juli 2026 um 12:00

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Flock-Kameras gelten als Kennzeichenleser. Eine Recherche zeigt nun: Polizeibehörden suchen damit längst nach Menschen, Kleidung, Tattoos und politischen Merkmalen.
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„Alles noch viel schlimmer!“ – Karl Olsberg über die neuen OpenAI-Insider-Enthüllungen

26. Juli 2026 um 09:00

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Neue Insider-Aussagen verschärfen den OpenAI-Skandal dramatisch: Der KI-Agent soll tagelang unbemerkt gehackt, zuvor Ausbruchsanleitungen für spätere Versionen hinterlassen und Überwachungssysteme abgeschaltet haben. Karl Olsberg warnt: Alles noch viel schlimmer.
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Eric Trumps Kampfroboter rücken näher: Humanoide sollen bald Waffen tragen

25. Juli 2026 um 18:15

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Ein von Eric Trump unterstütztes Unternehmen testet humanoide Roboter mit dem ukrainischen Militär. Noch tragen sie Lasten – doch Waffenfähigkeiten und eine Massenproduktion sind bereits angekündigt.
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Nach ChatGPT kommt die Welt-KI: Roboter sollen in künstlichen Realitäten lernen

25. Juli 2026 um 15:00

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Nach ChatGPT kommt die Physical AI: Weltmodelle sollen Roboter in künstlichen 3D-Welten trainieren und Industrie, Architektur sowie Arbeitswelt umkrempeln.
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Blauer Haken gegen Gesichtsvideo: Meta startet Facebook Verified

25. Juli 2026 um 05:45

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Meta führt einen kostenlosen Verifizierungshaken für Facebook ein. Wer ihn haben will, muss ein Video-Selfie aufnehmen, das mit vorhandenen Profilfotos abgeglichen wird.
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Fratzschers Anti-AfD-Studie: Wirrer Alarmismus statt Wissenschaft

24. Juli 2026 um 14:00

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Marcel Fratzscher behauptet, acht sozioökonomische Faktoren könnten 85 Prozent der regionalen AfD-Wahlergebnisse erklären. Im nächsten Schritt prophezeit er den AfD-Hochburgen bei einer AfD-Regierung Einkommensverluste, Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Niedergang. Doch zwischen der statistischen Beschreibung vergangener Wahlergebnisse und einer belastbaren Vorhersage künftiger Regierungspolitik liegt eine gewaltige Lücke.

1.600 Euro weniger Einkommen pro Kopf und 10.000 verlorene Arbeitsplätze allein in Sachsen-Anhalt: Marcel Fratzscher versucht sich wieder einmal im Anti-AfD-Alarmismus. Im Burgenlandkreis, in Mansfeld-Südharz und im Salzlandkreis sollen die realen Einkommen sogar um bis zu acht Prozent einbrechen. Bundesweit drohten über fünf Jahre sechs Prozentpunkte weniger Wirtschaftswachstum, fünf Prozentpunkte mehr Inflation und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um zwei Prozentpunkte. Der linke „Spiegel“ macht daraus eine Warnung an die Menschen in den AfD-Hochburgen: Wer die falsche Partei wählt, werde dafür finanziell bestraft.

Auf X legt der DIW-Präsident nach. Seine neue Studie zeige, dass acht sozioökonomische Faktoren rund 85 Prozent der regionalen Unterschiede bei den AfD-Wahlergebnissen erklärten. Entscheidend seien „vor allem Demografie, wirtschaftliche Perspektiven und Abwanderung – nicht Migration“. In einem weiteren Kommentar verkündet Fratzscher dann, ein Austritt aus EU und Euro, Abschottung und weniger Zuwanderung würden Regionen wie Sachsen-Anhalt besonders hart treffen. Der erste Teil beschreibt vergangene Wahlergebnisse, der zweite behauptet wirtschaftliche Folgen einer hypothetischen Regierung. Fratzscher stellt beides nebeneinander, als würde das eine automatisch das andere beweisen.

Das tut es nicht. Ein statistisches Modell, das vorhandene Wahlergebnisse nachzeichnet, ist noch lange keine Wirtschaftsprognose. Es zeigt zunächst lediglich, dass bestimmte regionale Merkmale gemeinsam mit hohen AfD-Ergebnissen auftreten. Ob diese Merkmale das Wahlverhalten tatsächlich verursachen, ob sie nur das bekannte Ost-West-Gefälle abbilden oder ob dahinter andere politische und kulturelle Faktoren stehen, lässt sich aus einer hohen Trefferquote nicht ableiten. Ein Modell kann die politische Landkarte hervorragend nachzeichnen und trotzdem an den Motiven der einzelnen Wähler vorbeigehen.

85 Prozent erklären nicht die Zukunft

Wenn in alternden, schrumpfenden und wirtschaftlich geschwächten Landkreisen häufig AfD gewählt wird, bedeutet das nicht automatisch, dass alte Menschen, Abwanderung oder eine bestimmte Wirtschaftsstruktur die Ursache für die Wahlentscheidung sind. Von Eigenschaften einer Region auf die Motive ihrer Einwohner zu schließen, ist der klassische statistische Fehlschluss. Menschen können die AfD wegen der Energiepolitik, der inneren Sicherheit, der Migrationspolitik, des Ukrainekriegs, des Vertrauensverlusts in Medien und Institutionen oder der allgemeinen Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien wählen. Eine regionale Statistik kann solche Beweggründe nicht einfach wegdefinieren.

Auch die Zahl von 85 Prozent ist ohne vollständige Methodik wenig wert. Welche acht Faktoren wurden ausgewählt? Wie stark überschneiden sie sich? Wurde das Modell mit denselben Daten getestet, mit denen es gebaut wurde? Wie wurden das Ost-West-Gefälle, regionale Nachbarschaftseffekte und frühere Wahlergebnisse berücksichtigt? Und wie gut funktioniert die Rechnung bei Wahlen oder Regionen, die nicht zur Anpassung des Modells verwendet wurden? Soweit bislang öffentlich auffindbar, fehlen eine vollständige Methodendokumentation, die verwendeten Datensätze, alternative Modellvarianten und eine Prüfung außerhalb der zugrunde gelegten Daten.

Der „Spiegel“ muss ohnehin einräumen, dass Fratzschers Berechnungen „keine präzise Prognose“ seien. Es handle sich lediglich um ein Szenario, das Zahlen aus verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen zusammensetze und anschließend bis auf Landkreise und kreisfreie Städte herunterrechne. Ausgerechnet daraus entstehen dann scheinbar präzise Beträge wie 1.600 Euro Einkommensverlust. Aus Annahmen werden Zahlen, aus Zahlen wird eine Landkarte und aus der Landkarte eine politische Warnung.

Hinzu kommt ein Widerspruch in Fratzschers eigener Darstellung. Auf X schreibt er, Migration sei für die regionalen Unterschiede der AfD-Ergebnisse nicht entscheidend. Der „Spiegel“ erklärt dagegen, auch ein niedriger Ausländeranteil gehe mit hohen AfD-Ergebnissen einher. Für das Wahlverhalten soll Migration also keine wesentliche Rolle spielen, für den von Fratzscher vorhergesagten Wirtschaftscrash dagegen schon. Je nachdem, welche Botschaft gerade gebraucht wird, ist Migration entweder nebensächlich oder die unverzichtbare Grundlage des regionalen Wohlstands.

Aus Migrationskontrolle wird Zuwanderungsstopp

Den wirtschaftlichen Schaden soll nach Darstellung des „Spiegel“ vor allem ein von der AfD geforderter „Zuwanderungsstopp“ verursachen. Nur steht ein solcher pauschaler Stopp gar nicht im Wahlprogramm der Rechtspartei. Die Partei fordert Grenzkontrollen, Zurückweisungen illegal Einreisender, Abschiebungen vollziehbar Ausreisepflichtiger und die Rückführung von Personen, deren Schutzgrund entfallen ist. Die Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union soll ausdrücklich unberührt bleiben. Gleichzeitig will die AfD Universitäten in die Lage versetzen, „erstklassige Talente aus Deutschland und aller Welt“ anzuziehen, und die Zuwanderung auf qualifizierte Arbeitskräfte konzentrieren, die langfristig nicht auf deutsche Sozialleistungen angewiesen sind.

Fratzscher wirft illegale Einwanderung, Asylmigration, EU-Freizügigkeit und qualifizierte Arbeitsmigration in einen einzigen Topf. Für Sachsen-Anhalt prognostiziert er jährlich 16.000 bis 23.000 Zuzüge aus dem Ausland weniger und leitet daraus eine Gefährdung der Gesundheitsversorgung ab. Doch nicht jeder ausländische Zuwanderer ist Arzt, Pfleger, Handwerker oder Ingenieur. Mitte 2025 arbeiteten in Sachsen-Anhalts Gesundheitsbereich insgesamt 6.383 ausländische sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Deren Bedeutung ist unbestritten – nur will die AfD solche Fachkräfte laut ihrem Programm überhaupt nicht fernhalten. Es geht vielmehr primär um die Zuwanderung in den Sozialstaat und um kriminelle Migranten.

Kein Wort dazu, welche Kosten durch weniger illegale und unqualifizierte Zuwanderung entfallen würden. Kein Wort zu Bürgergeld, Unterbringung, Gesundheitsversorgung, Schulen, Integrationskursen, Polizei, Justiz oder Wohnungsmarkt. Kein Wort zur Möglichkeit, gezielt jene Menschen anzuwerben, die auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich gebraucht werden. Der Hofökonom bucht den vermeintlich fehlenden Arbeitnehmer als volkswirtschaftlichen Verlust, den wegfallenden Transferempfänger jedoch anscheinend nicht als Entlastung.

Deutschland hat zudem fast drei Millionen Arbeitslose und weit mehr als fünf Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger. Die Bundesagentur für Arbeit stellte bereits für 2024 fest, dass mehr als die Hälfte der Arbeitslosen eine Beschäftigung auf Helferniveau suchte, während über 80 Prozent der gemeldeten Stellen qualifizierte Kräfte verlangten. Das Problem besteht also nicht nur in einer zu geringen Zahl verfügbarer Menschen, sondern in fehlender Qualifikation, falschen Anreizen und einem Bildungssystem, das den Bedarf des Arbeitsmarktes immer weniger deckt. Noch mehr Zuwanderung – insbesondere aus kulturfernen Ländern mit niedrigeren Bildungsstandards – löst diese strukturelle Schieflage nicht.

Entlastungen aus der Rechnung gestrichen

Auch der Rest des AfD-Wirtschaftsprogramms kommt in der veröffentlichten Horrorrechnung kaum vor. Die Partei will die Einkommen- und Unternehmenssteuern senken, den Solidaritätszuschlag abschaffen, die CO2-Abgabe beseitigen, die Stromsteuer auf das Minimum reduzieren, Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen, Kohlekraftwerke länger laufen lassen und die Nord-Stream-Pipelines reparieren. Hinzu kommen der Abbau von Lieferketten-, Verpackungs- und Berichtspflichten, schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und ein Ende wirtschaftsschädlicher Sanktionen.

Man kann – wenn man möchte – jede einzelne dieser Forderungen kritisieren, ihre Finanzierung hinterfragen oder politische Widerstände dagegen anführen. Wer jedoch vorgibt, die wirtschaftlichen Folgen des gesamten AfD-Programms zu berechnen, kann mögliche Wachstumsimpulse durch niedrigere Energiepreise, geringere Steuern, weniger Bürokratie und eine Entlastung des Mittelstands nicht einfach auf null setzen. Genau diese Punkte zielen auf jene kleinteiligen Wirtschaftsstrukturen, die Fratzscher nun als besonders gefährdet bezeichnet. Er berechnet die Kosten der von ihm ausgewählten AfD-Forderungen und verschweigt die möglichen Erträge der übrigen.

Beim Euro und der Europäischen Union ist die Programmlage eindeutig. Die AfD will Deutschland aus dem Euro-System herausführen und die heutige EU durch einen „Bund europäischer Nationen“ mit gemeinsamem Markt ersetzen. Eine solche Neuordnung wäre mit erheblichen Umstellungsrisiken verbunden, die auch im Wahlprogramm eingeräumt werden. Doch selbst der „Spiegel“ muss zugeben, dass eine AfD-geführte Bundesregierung einen Austritt aus EU und Euro gar nicht im Alleingang umsetzen könnte. Fratzscher rechnet ein politisches Maximalszenario ein, das parlamentarische Mehrheiten, internationale Verhandlungen und wohl auch Volksabstimmungen voraussetzen würde – und präsentiert dessen angenommene Folgen anschließend als Kosten einer AfD-Bundesregierung.

Seine Rechnung ignoriert gleichzeitig, dass die bisherige Politik den versprochenen Aufschwung ebenfalls nicht geliefert hat. Deutschlands Wirtschaftsleistung schrumpfte 2023 um 0,3 Prozent und 2024 um weitere 0,2 Prozent. Im Jahr 2025 reichte es gerade einmal für ein Wachstum von 0,2 Prozent. Energieintensive Unternehmen bauten Kapazitäten ab, Industriebetriebe verlagerten die Produktion und die Arbeitslosigkeit stieg. Für diesen tatsächlich eingetretenen Niedergang braucht es keine AfD-Regierung und kein statistisches Szenario. Das haben CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP in ihren Regierungsbeteiligungen schon selbst geschafft.

Wie belastbar längerfristige DIW-Prognosen sind, zeigt bereits die gewöhnliche Konjunkturvorausschau des Instituts. Im Juni 2025 erwartete das DIW für 2026 noch ein Wachstum von 1,7 Prozent. Im Frühjahr 2026 waren es nur noch 1,0 Prozent, im Juni schließlich 0,5 Prozent. Neue Kriege, Energiepreisschocks und weltwirtschaftliche Entwicklungen können Prognosen selbstverständlich verändern. Doch gerade das zeigt, wie fragwürdig auf 100 Euro genau ausgewiesene Einkommensverluste für einzelne Landkreise über einen Zeitraum von fünf Jahren sind.

Wahlkampfhilfe mit DIW-Siegel

Fratzschers „AfD-Paradox“ ist nicht neu. Bereits 2023 veröffentlichte er unter dem Dach des DIW eine Untersuchung, die mithilfe des Wahl-O-Mat zu dem Ergebnis kam, AfD-Wähler würden in nahezu jedem Politikbereich gegen ihre eigenen Interessen stimmen. Was diese Interessen sind, definierte der Ökonom gleich mit. Nun wird das alte Narrativ rechtzeitig vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit neuen Faktoren, Karten und konkreten Eurobeträgen aufgewärmt.

Der sich ohnehin permanent im Linksdrall befindliche „Spiegel“ liefert dazu die passende Verpackung. Viermal werden die AfD beziehungsweise ihre Anhänger im Artikel als „Rechtsextreme“ oder „Rechtsextremisten“ bezeichnet. Dass das Verwaltungsgericht Köln dem Bundesamt für Verfassungsschutz im Februar untersagte, die Gesamtpartei bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ einzustufen und zu behandeln, erfährt der Leser nicht. Stattdessen beginnt der Text mit dem AfD-Ergebnis in Mansfeld-Südharz und endet bei einer angeblich demografisch bedingten Anfälligkeit alternder Regionen. Die Menschen wählen demnach nicht aus Erfahrung oder Überzeugung, sondern weil sie alt, wirtschaftlich abgehängt und ohne Zuversicht seien.

Vielleicht sollte Fratzscher seine Kausalkette einmal umdrehen. Die AfD hat Deutschland nicht regiert, als die Energiepreise stiegen, die Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, die Industrieproduktion einbrach, die Grenzen außer Kontrolle gerieten und der Staat Hunderte Milliarden Euro neue Schulden auftürmte. Die etablierten Parteien hatten über Jahre hinweg ausreichend Gelegenheit, wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen, die innere Sicherheit zu stärken und die Abwanderung junger Menschen aus strukturschwachen Regionen zu verhindern. Dass die AfD dort stärker wird, kann schwerlich als Beweis dafür dienen, dass ihre bislang nie umgesetzte Politik diese Probleme verursacht habe.

Fratzscher hat weniger die Folgen einer AfD-Regierung berechnet als ein politisches Drehbuch in Zahlen übersetzt. Das statistische Modell beschreibt regionale Wahlergebnisse, beweist aber keine individuellen Wahlmotive. Das wirtschaftliche Szenario unterstellt einen allgemeinen Zuwanderungsstopp, den das Programm nicht enthält, behandelt mögliche Entlastungen wie Luft und rechnet einen EU- und Euro-Austritt ein, den keine Bundesregierung allein beschließen könnte. Heraus kommt genau das Ergebnis, das der Hofökonom und auch der „Spiegel“ vor der Wahl benötigen: Die AfD-Wähler seien nicht nur politisch fehlgeleitet, sondern würden sich auch noch selbst arm machen. Wissenschaft sieht anders aus – Journalismus ebenfalls.

(Auszug von RSS-Feed)

„KI-Blase“ könnte platzen – Westen hat zu wenig Strom und Wasser

24. Juli 2026 um 06:00
ELA

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Jüngst hatte der Ex-BlackRock-Manager Ed Dowd davor gewarnt, dass die, mit Hochdruck gepushte KI-Blase mehr als spektakulär platzen könnte. Der Westen habe schlichtweg weder genug Strom noch genug Wasser, so Dowd.

Rechenzentren stoßen an ihre Grenzen

Laut dem US-amerikanischen Finanz-Analysten, ehemaligen Portfolio-Manager bei BlackRock und Autor Ed Dowd, könnte also die KI-Blase spektakulär platzen. Nicht etwa wegen fehlender Chips, sondern vielmehr, da der Westen weder genug Strom noch Wasser für den „KI-Wahn“ hat.

Während Tech-Konzerne also Milliarden in KI pumpen, stoßen die gigantischen Rechenzentren laut Dowd bereits an harte physische Grenzen. Die Stromnetze sind permanent überlastet, der Wasserverbrauch explodiert, daher bleiben Rechenzentren einfach unvollendet und Nvidia-Chips stapeln sich ungenutzt in den Lagern.

Dowd spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen „Dark Fiber“-Blase, als solche bezeichnet man die Telekommunikations- und Spekulationsblase der späten 1990er-Jahre (während der Dotcom-Ära), in der massenhaft ungenutzte Glasfaserkabel verlegt wurden, die nach dem Platzen der Blase ungenutzt im Boden geblieben waren. Diesmal handelt es sich jedoch um eine „Blase“ mit „dunkler Rechenleistung“. Milliarden teure KI-Hardware existiert, kann aber nicht eingesetzt werden.

Besonders brisant dabei ist freilich, dass immer mehr Gemeinden beginnen sich gegen KI-Rechenzentren zu wehren, da diese ganzen Regionen energetisch aussaugen könnten.

„In 18 Monaten brauchen wir euren Strom und euer Wasser. Viel Glück“, spottet Dowd über die aktuelle Strategie der KI-Industrie.

Sein Fazit dazu lautet, der eigentliche Engpass der KI-Revolution sind nicht die Chips, sondern Elektrizität, Wasser und die Frage, ob Gesellschaften überhaupt bereit sind, ihre Infrastruktur für den KI-Boom zu opfern.


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Mitschüler „rassistisch beleidigt“: Sieben Hausdurchsuchungen, Staatsschutz ermittelt

23. Juli 2026 um 15:45

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Polizeigroßeinsatz nach einem mutmaßlichen Rassismus-Fall an einer Schule in Holzkirchen, 33 Kilometer südlich von München: Einsatzkräfte durchsuchten mehrere Wohnungen in den Landkreisen München und Miesbach – sieben Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren stehen im Verdacht, einen Mitschüler wegen seiner Hautfarbe beleidigt zu haben.

Ein Jugendlicher soll in Holzkirchen von Mitschülern gezielt wegen seiner Hautfarbe gehänselt worden sein, die Eltern des Betroffenen erstatteten Anzeige bei der Polizei. Was zunächst als Mobbing unter Jugendlichen wirkte, entwickelte sich bei den Ermittlungen angeblich zu einem Fall mit größeren Dimensionen: Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim sei auch auf Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund gestoßen. Das Fachkommissariat Staatsschutz übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Untersuchungen, berichtet dazu die Süddeutsche Zeitung.

Auf richterlichen Beschluss des Amtsgerichts München rückten am Mittwoch Beamte an. Sie beschlagnahmten bei den sieben Verdächtigen elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien. Auch ein Diensthundeführer des Polizeipräsidiums Schwaben Nord unterstützte den Einsatz. Die sichergestellten Datenträger werden nun von IT-Forensikern ausgewertet. Im Fokus stehen insbesondere der Verdacht auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie weitere mögliche Verstöße gegen das Strafrecht.

Für die betroffenen Jugendlichen in Holzkirchen könnten die Ermittlungen erhebliche Folgen haben – von jugendstrafrechtlichen Maßnahmen bis hin zu Schulausschlüssen.

Währenddessen sitzt nach einem Messerangriff beim Dorffest in der nur 20 Kilometer von Holzkirchen entfernten Gemeinde Egling ein polizeibekannter „Heranwachsender“ in U-Haft: Er wird verdächtigt, acht Festgäste schwer verletzt zu haben. Er sei aus dem Landkreis, so heißt es. Nach der Tat wurde allerdings nach einem Mann mit „dunklem Hauttyp“ gefahndet, der „gebrochen Deutsch“ spreche. Vom Staatsschutz ist bei den Ermittlungen zu diesem brutalen Angriff keine Rede.

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Nahost-Pipelines können drohende Energiekrise nicht abwenden – Straße von Hormus unersetzbar

23. Juli 2026 um 06:00
ELA

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Die Staaten am Persischen Golf und die USA wetteifern darum, neue Häfen und Ölpipelines zu bauen, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Experten sagen jedoch, dass die Projekte nicht ausreichen werden, um die Verwundbarkeit der Region zu beseitigen.

Vier große Hindernisse im Weg

Die Inbetriebnahme neuer Häfen und Pipelines wird fraglos Jahre dauern. Die neue Rohöl- und Raffinerie-Pipeline der VAE nach Fujairah könnte zwar bereits 2027 in Betrieb genommen werden, während allerdings vorgeschlagene alternative Routen für Irak, Katar, Kuwait und andere Golfstaaten mindestens zwei bis vier Jahre Bauzeit benötigen würden, erklärte dazu Robin Mills, CEO von Qamar Energy, gegenüber Dropsite News.

Selbst mit neuen Umgehungswegen würden die Exporte von verflüssigtem Erdgas der Region weiterhin von der Straße von Hormus abhängig bleiben. Katar, der weltweit größte LNG-Exporteur, verfügt allerdings ebenfalls über keine Pipeline-Alternative für den Export von LNG. Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus kann durch den Bau neuer Ölpipelines also zweifelsfrei nicht beseitigt werden.

Über Öl und Gas hinaus transportiert der Wasserweg bekanntlich eine Vielzahl anderer kritischer Rohstoffe, wie folgt.

  • mindestens 20 % aller seegetragenen Düngemittelexporte

 

  • fast 50 % des weltweiten Seeschwefelhandels

 

  • etwa 30 % der weltweiten Heliumversorgung

 

  • etwa 30 % des weltweiten Methanolhandels auf See

 

  • sowie den Großteil der Aluminiumproduktion im Golf, die 9 % der weltweiten Produktion ausmacht

 

Rohstoffe für synthetisches Graphit

 

  • Monoethylenglykol (MEG)

 

  • Hochwertige Eisenerzpellets und direkt reduziertes Eisen

 

Die neue Infrastruktur rund um die Meerenge wird somit auch weiterhin anfällig für mögliche Angriffe Irans und der Achse des Widerstands sein.

Sieben Pipelines

Derzeit haben die VAE und Saudi-Arabien ihre Exporte über die bestehende West-Ost-Pipeline zum Golf von Oman bzw. die Ost-West-Pipeline zum Roten Meer verstärkt.

Zusätzlich bauen die VAE eine zweite Rohölpipeline, die parallel zur Habshan-Abu Dhabi Rohölpipeline (ADCOP) verläuft, die zum Hafen von Fujairah am Golf von Oman führt, um die Kapazität von 1,5 auf 3 Millionen Barrel pro Tag (BPD) zu verdoppeln.

Diese Projekte stellen laut CNBC nur drei von sieben geplanten oder in Bau befindlichen Pipelineprojekten im Nahen Osten dar, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Sollten alle geplanten Projekte abgeschlossen werden, könnte die Pipelinekapazität der Region bis Ende 2028, 14 Millionen Barrel pro Tag überschreiten und damit mehr als 60 % der Vorkriegsölexporte der sieben Golfstaaten von 23 Millionen Barrel pro Tag abdecken, so Goldman Sachs. Doch diese sieben Pipelines werden die Straße nicht ersetzen, warnen geopolitische Analysten eindringlich.

Krise naht

Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Rhölpreise von Brent auf 150 Dollar pro Barrel treiben, warnen dazu Experten von Capital Economics. Die Märkte haben den Iran-Konflikt bisher durch Pipeline-Umleitungen und Lagerrückgänge überstanden und etwa 30 % des zuvor durch die Straße verschifften Öls umgeleitet. Doch diese Puffer gehen nun zur Neige, da die kommerziellen Ölbestände der OECD-Volkswirtschaften sich nahe den historischen Tiefständen befinden und kaum noch Spielraum ist, einen weiteren Angebotsschock abzufangen.



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Cyber-GAU in Rumänien: Hackerangriff legt digitales Grundbuch lahm

22. Juli 2026 um 18:30

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Ein Cyberangriff blockiert Rumäniens digitale Grundbuchverwaltung. Über eine angebliche Löschung der Kerndatenbank widersprechen sich Fachberichte und Behörde.
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Apple kannte Datenleck seit einem Jahr: „E-Mail-Adresse verbergen“ verriet echte Adressen

22. Juli 2026 um 08:30

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Apples kostenpflichtige Datenschutzfunktion „E-Mail-Adresse verbergen“ hat ausgerechnet jene Information preisgegeben, die sie schützen sollte: die echte E-Mail-Adresse des Nutzers. Ein Sicherheitsforscher meldete das Leck bereits im Juni 2025. Apple erklärte nun gegenüber 404 Media, die Schwachstelle sei am 3. Juli 2026 vollständig behoben worden. „E-Mail-Adresse verbergen“ gehört zum kostenpflichtigen Dienst iCloud+. Apple erzeugt dabei zufällige […]
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