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Schockanruf in Osloß: Über 90‑Jähriger um Geld und Gold betrogen

24. Juli 2026 um 09:55

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Osloß (ots) – Die Polizei Gifhorn warnt vor einer Welle von Schockanrufen: Ein über 90-Jähriger aus dem Landkreis Gifhorn verlor nach einem angeblichen Notfallanruf Bargeld und Gold im sechsstelligen Bereich.

Der Mann erhielt am Vormittag einen Anruf, bei dem sich die Anruferin als Ärztin ausgab. Sie sagte, seine Tochter sei ins Krankenhaus eingeliefert und dort mit einer Krebserkrankung diagnostiziert worden; für ein spezielles Medikament aus dem Ausland müsse eine Kaution hinterlegt werden. Im Hintergrund waren verzweifelt klingende Rufe der vermeintlichen Tochter zu hören. Der Mann glaubte der Schilderung und übergab gegen Mittag Bargeld und Gold an einen Unbekannten.

Der Abholer wurde als männlich, etwa 38 bis 40 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, von normaler Statur und deutschem Erscheinungsbild beschrieben. Er trug einen dunklen Pullover, eine graue Jogginghose und weiße Schuhe und sprach Hochdeutsch. Zeugen, die den Mann am Mittag in Osloß gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Gifhorn zu melden.

Die Polizei beschreibt die Masche als sehr professionell: Durch emotionale Gesprächsführung setzen die Unbekannten die Angerufenen massiv unter Druck und zerstreuen so Zweifel. Die Behörde rät, solche Gespräche sofort zu beenden, die angeblich betroffene Person über eine bekannte Nummer zu kontaktieren, keine Auskünfte zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen zu geben und niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte zu übergeben. Zudem sollten verdächtige Anrufe der Polizei gemeldet werden.

Bildunterschrift: Foto von Jonas Augustin (Augustin-Foto) auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell

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Gedenkstein bei Boffzen erneut mit grüner Farbe beschmiert

23. Juli 2026 um 03:51

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Holzminden (ots) – Der Gedenkstein für die im Dienst ermordeten Polizisten am Waldparkplatz an der L549 zwischen Boffzen und Neuhaus wurde mit grüner Farbe übergossen; die Polizeistation Boffzen stellte die Sachbeschädigung am 21.07.2026 fest.

Nach Angaben der Polizei liegt der Tatzeitraum zwischen dem 17.07.2026 und dem 20.07.2026, eine Strafanzeige wurde gefertigt.

Der Stein erinnert an die Ermordung zweier Polizisten aus Holzminden in der Nacht zum 12.10.1991 im Rottmündetal. Unbekannte haben den Gedenkstein mit grüner Farbe überschüttet, wodurch er massiv beschädigt wurde; eine Reinigung wurde umgehend in Auftrag gegeben.

Ähnliche Schmierereien gab es bereits im November 2019 und im Juni 2021. Wegen der Beschaffenheit des Steins ist erneut von hohem Sachschaden auszugehen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

Bildunterschrift: Der Gedenkstein für die ermordeten Polizisten wurde mit grüner Farbe übergossen.

Original-Content: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, übermittelt durch news aktuell

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