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Hildesheim (ots) – Am Freitagnachmittag, 05. Juni 2026, zog die Polizei Bad Salzdetfurth zwei alkoholisierte Fahrzeugführer aus dem Verkehr.
Kurz vor 16:00 Uhr meldeten Anrufer einen Fahrradfahrer an der Hildesheimer Straße im Bad Salzdetfurther Ortsteil Groß Düngen, der in einem Straßengraben liegen sollte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der 70-Jährige unverletzt war; nach bisherigen Erkenntnissen war er wegen starker Alkoholisierung mit dem Fahrrad in den Graben gefahren. Ein Atemalkoholtest ergab 2,28 Promille.
Um 17:13 Uhr ging ein Hinweis ein, dass ein Pkw auf der Landesstraße 466 bei Lamspringe in deutlichen Schlangenlinien unterwegs sei. Das Fahrzeug wurde wenig später in der Ahornallee in Lamspringe festgestellt und kontrolliert. Bei der 58-jährigen Fahrerin roch die Polizei deutlich Alkohol; ein Atemalkoholtest zeigte 1,77 Promille.
Gegen beide wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zur gerichtsfesten Bestimmung der Alkoholkonzentration wurden Blutproben entnommen. Die Ermittlungen dauern an, die Ergebnisse der Blutuntersuchungen liegen noch nicht vor.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Hildesheim, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel Zwei Trunkenheitsfälle in Bad Salzdetfurth und Lamspringe erschien zuerst auf Nordische Post
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Hildesheim (ots) – Am 04.06.2025 brachen Unbekannte zwischen 13.30 und 14.05 Uhr im Innerstebad Sarstedt Umkleidespinde auf und stahlen daraus den Autoschlüssel für einen Citroën; das Fahrzeug wurde später vom Parkplatz entwendet und war an einer anschließenden Unfallflucht beteiligt.
Nach Polizeiangaben öffnete der Täter gewaltsam zwei Spinde, aus einem wurde der Schlüssel genommen. Der auf dem Parkplatz des Schwimmbads abgestellte Citroën verschwand danach.
Gegen 14.12 Uhr meldete ein Zeuge, dass eine männliche Person aus einem laufenden Citroën in der Gegend Hildesheimer Straße/Mühlenstraße ausgestiegen sei und zu Fuß in Richtung Festplatz geflüchtet sei. Kurz zuvor sei ein Martinshorn zu hören gewesen. Der ungesicherte Citroën rollte daraufhin gegen ein anderes Auto, sodass an beiden Fahrzeugen Schaden entstand.
Bei einer Fahndung erkannte ein Polizeibeamter eine verdächtige Person in der Bergstraße; diese flüchtete auf ein Grundstück. Dort stand eine Haustür offen, das Haus wurde umstellt und durchsucht, der Flüchtige wurde aber nicht mehr angetroffen. Weitere Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.
Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 20–25 Jahre alten, schlanken Mann afrodeutscher Erscheinung mit schwarzen Haaren gehandelt haben; er trug ein graues Oberteil und eine weiße Jogginghose.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Hildesheim, übermittelt durch news aktuell
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Die Freibad-Saison ist eröffnet – doch im besten Deutschland schwimmt man vielleicht lieber im Kettenhemd. Am Donnerstag, den 28. Mai kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Stadionbad in Bamberg (Bayern): Jugendliche attackierten zunächst Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Im weiteren Verlauf mischten sich auch noch Familienangehörige ein, bedrohten Polizeibeamte und gingen auf sie los. Die Polizei musste schließlich Pfefferspray einsetzen.
Gegen 19.30 Uhr fielen zwei 15-jährige Brüder im Umkleidebereich des Freibads durch „ungebührliches“ Verhalten auf. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen der Jugendlichen daraufhin ansprach und festhielt, soll dessen Bruder den Mitarbeiter angegriffen haben. Ein weiterer Security-Mitarbeiter eilte seinem Kollegen zu Hilfe. Es entwickelte sich eine Rangelei, bevor die Jugendlichen schließlich unter Kontrolle gebracht werden konnten.
Die beiden Jugendlichen sollten an die herbeigerufene Polizei übergeben werden. Während die Beamten die Situation aufnahmen, trafen die Eltern der Jugendlichen im Stadionbad ein und luden sich offenbar selbst ein. Nach Angaben der Ermittler mischten sie sich in die polizeilichen Maßnahmen ein und behinderten die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit.
Da die Erwachsenen das Stadionbad unberechtigt betreten hatten und weiter störten, wurden sie schließlich aufgefordert, das Bad zu verlassen. Nach Angaben der Polizei zeigte sich insbesondere der 48-jährige Vater der Jugendlichen gegenüber den Einsatzkräften zunehmend aggressiv. Er soll die Beamten wiederholt beleidigt und bedroht haben. Als er schließlich erneut auf die Polizisten losging, setzten diese Pfefferspray ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Der Vorfall hat für alle beteiligten Personen rechtliche Konsequenzen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Gewaltdelikte eingeleitet. Ob bei dem Vorfall jemand verletzt wurde, ist nach aktuellem Stand noch unklar.
Angriffe und daraus folgende Polizeieinsätze wie dieser hier sorgen dafür, dass Freibäder immer häufiger nicht mehr als Orte der Erholung, sondern vor allem als Brennpunkte öffentlicher Konflikte wahrgenommen werden. Welche Klientel besonders mit Aggressionen, „ungebührlichem Verhalten“ und Gewalteskalationen auffällt, ist dabei hinlänglich bekannt.
Für Diskussionen (und viel Lob) sorgte im vergangenen Jahr ein Freibad in der Schweiz. Dort entschied sich die Gemeinde zu einem radikalen Schritt und schloss ausländische Besucher zeitweise vom Badebetrieb aus. Ziel der Maßnahme war es nach Angaben der Verantwortlichen, Ruhe und Sicherheit im Bad wiederherzustellen. Die Verantwortlichen zogen anschließend eine positive Bilanz: Während zuvor zeitweise bis zu 20 Sicherheitskräfte eingesetzt werden mussten, sei nach Einführung der Regelung kein zusätzlicher Sicherheitsdienst mehr erforderlich gewesen (Report24 berichtete hier und hier).
In diesem Jahr gibt es kein Zutrittsverbot, aber Ausländer müssen den doppelten Eintrittspreis bezahlen. Im buntesten Deutschland aller Zeiten ist mit derartigen Maßnahmen aber nicht zu rechnen – hier müssen sich Einheimische hinten anstellen …
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