Je Pfund sollen die Preise um bis zu einem Euro steigen – Tchibo hebt die Kaffeepreise an. Die Erhöhung wird zum 16. Februar wirksam, wie das Hamburger Handelsunternehmen mitteilte.
„In einem weiterhin angespannten Markt sind die Verkaufspreise für Kaffee im vergangenen Jahr deutlich angestiegen“, sagte der Tchibo-Sprecher. Zuletzt hatte das Unternehmen die Preise vor rund einem Jahr erhöht. Angekündigt war eine Preiserhöhung um 50 Cent bis 1 Euro je Pfund.
Tchibo: Kaffeepreis steigt – letzte Erhöhung war 2025
Das Hamburger Handelsunternehmen berichtet anders als andere Unternehmen über seine Preisgestaltung und gilt als Signalgeber in der Branche. Tchibo verkauft seine Produkte in eigenen Filialen, Flächen in Supermärkten und online an Verbraucher und kann deshalb Endpreise festlegen.
Laut Marktbericht der Internationalen Kaffee-Organisation ICO lag der durchschnittliche Preis für ein US-Pfund Rohkaffee (etwa 454 Gramm) im Dezember vergangenen Jahres bei ungefähr 3 US-Dollar. Vor mehr als zwei Jahren, zum Dezember 2023, lag der Preis zwischen 1,6 und 1,8 US-Dollar je US-Pfund. (dpa/mp)
Von Kinderprogramm am Nachmittag über Theater, Comedy und Konzerte bis zu großen Shows am Abend: Unser täglicher Überblick zeigt, was in Hamburg los ist – für Familien, Kulturfans, Nachtschwärmer und alle, die spontan das Haus verlassen wollen.
Dienstag, 3. Februar 2026
Gedichte für Wichte (0–3 Jahre)
Reime, Lieder sowie Finger- und Bewegungsspiele für Kleinkinder mit Begleitung. Ort & Uhrzeit:Bücherhalle Langenhorn, Langenhorner Markt 1–18, 22415 Hamburg · 10:00–10:30 Uhr Preis: kostenlos
Lauschzeit für Kinder (5–8 Jahre)
Vorlesezeit für Kinder – Lieblingsbücher werden vorgelesen. Ort & Uhrzeit:Bücherhalle Bramfeld, Herthastraße 18, 22179 Hamburg · 14:30–15:30 Uhr Preis: kostenlos
Medien-Kids am Dienstag (ca. 4–8 Jahre)
Kostenloses Mitmachprogramm in der Kinderbibliothek (z. B. Bilderbuchkino, Basteln, Experimentieren). Ort & Uhrzeit:Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg · 16:30–17:30 Uhr Preis: kostenlos
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Silent Book Club Hamburg
Gemeinsam „alleine“ lesen: Ankommen, stille Lesestunde, danach Austausch (Anmeldung per E-Mail empfohlen). Ort & Uhrzeit:Bücherhalle Elbvororte, Sülldorfer Kirchenweg 1b, 22587 Hamburg · 18:30–20:30 Uhr Preis: kostenlos
F+K LIVE SOUNDS: MINOR GOLD
Kostenloses Live-Set in Bar-Atmosphäre (Einlass ab 18 Uhr, Happy Hour 18–19). Ort & Uhrzeit:Freundlich+Kompetent, Hamburger Straße 13, 22083 Hamburg · 19:00–21:00 Preis: kostenlos
60. Ökumenische St. Ansgar-Vesper
Musikalische Vesper mit Chören und geistlicher Musiktradition. Ort & Uhrzeit:Hauptkirche St. Petri, Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg · 19:00 Uhr Preis: kostenlos
BEYOND THE BLACK (Support: Seraina Telli)
Metal-Konzert im DOCKS. Ort & Uhrzeit:DOCKS, Spielbudenplatz 19, 20359 Hamburg · Einlass 18:00 Uhr, Beginn 19:00 Uhr Preis: Tickets ab 42,00 €
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Das Hamburger RUDELSINGEN im Ohnsorg-Theater
Mitsing-Format mit Live-Begleitung und Texten per Beamer. Ort & Uhrzeit:Ohnsorg-Theater (Großes Haus), Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg · 19:30 Uhr Preis: Tickets ab 24,64 €
37. NerdNite Hamburg
Kurzvorträge mit Nerd-Faktor in der Bar – unterhaltsam, wissensreich, unkompliziert. Ort & Uhrzeit:Taugenichts Bar, Holstenstraße 192, 22765 Hamburg · 20:00–22:00 Preis: 9,00 €
Seit fast einem Jahr wird auf der Elbchaussee zwischen Rathaus Altona und dem Hohenzollernring gegraben, gebaggert und gewerkelt. Gleichzeitig müssen sich Autofahrer aufgrund der Vollsperrung über Umleitungen durch die kleinen Straßen von Ottensen quälen, sehr zum Ärger der Anwohner. Bevor dieser Abschnitt fertig wird, steht nun der nächste – und finale – in den Startlöchern.Und der hat eine Überraschungfür Autofahrer.
Mitte Mai 2026 sollen die Elbchausse-Arbeiten auf vier Kilometern zwischen Hohenzollernring und Parkstraße (Othmarschen) beginnen, teilte die Verkehrsbehörde am Montag mit. Das ist rund dreieinhalb Monate früher, als ursprünglich geplant. „Durch das Vorziehen des Baustarts streben wir eine Beschleunigung der gesamten Maßnahme an“, sagt Julia Bentler, Gesamtprojektleitung bei Hamburg Wasser.
Nächster Abschnitt der Elbchaussee wird komplett saniert
Zunächst werden die fast 120 Jahre alten Trinkwasserleitungen erneuert, die die Stadtteile Othmarschen, Ottensen, St. Pauli und Sternschanze mit Frischwasser versorgen. Die Hamburger Energiewerke tauschen zudem 23 Kilometer Kabel sowie mehr als 60 Jahre alte Hausanschlüsse aus.
Ist das erledigt, will der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer den Straßenraum komplett umgestalten: Auf beiden Seiten sollen durchgängige Radwege entstehen – dort, wo möglich, baulich getrennt von der Autospur. Die Gehwege werden verbreitert und barrierefrei, genauso wie die Bushaltestellen. Die historischen Pflastersteine werden wieder eingebaut, verspricht die Behörde. Und Überraschung! Nach Ende der Bauarbeiten soll es insgesamt 61 Parkplätze geben, 17 mehr als bislang.
Verkehrsführung während der Bauarbeiten steht noch nicht fest
Wie lange zwischen Hohenzollernring und Parkstraße insgesamt gebaut wird, kann die Behörde noch nicht genau vorhersagen. Für Anwohner und Gewerbetreibende soll es noch zusätzliche Informationsveranstaltungen geben. Immerhin ist das aber der finale Bauabschnitt der insgesamt 8,6 Kilometer langen Elbchaussee.
Nach der tödlichen Tat eines Migranten in Hamburg rücken psychische Auffälligkeiten erneut in den Fokus. Studien zeigen, daß solche Fälle kein Einzelfall sind.
Hamburg und Kiel wollen Olympia, doch das kostet viele Milliarden, sagen Kritiker. Die Befürworter halten dagegen: Spiele im Norden bergen enorme Chancen.
Ariop A. (†, 25) kam im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms nach Deutschland und beging anderthalb Jahre später ein unfassbares Verbrechen im U-Bahnhof Wandsbek Markt. Nun gibt die Staatsanwaltschaft weitere Details zu dem Südsudanesen bekannt, der sich am 29. Januar mit einer völlig unbeteiligten, 18 Jahre alten Iranerin vor eine einfahrende U-Bahn stürzte und dabei die junge Frau und sich selbst tötete.
Im Januar 2026, wenige Tage vor der grauenvollen Tat, soll Ariop A. in einem Bordell an der Reeperbahn randaliert und einen Polizisten mit einem Handy geschlagen haben, mutmaßlich unter Drogeneinfluss. Ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet, die Vorwürfe reichten aber nicht für die U-Haft. Es ist nicht der erste Kontakt des Ariop A. mit der Hamburger Polizei: Laut MOPO-Informationen soll er im Oktober 2024 an einem Kiosk an der Ahrensburger Straße eine Bierdose gestohlen haben, im Februar und April 2025 wurde er beim Schwarzfahren erwischt.
Ariop A. war nicht vorbestraft
Keine dieser Taten wurde verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt: „Der 25-jährige Mann war nicht vorbestraft“, so Sprecherin Melina Traumann. Allerdings fiel Ariop A. in verschiedenen städtischen Unterkünften immer wieder auf, flog mehrfach raus, prügelte sich mit einem Mitbewohner und wurde auch einmal auf ein Polizeikommissariat gebracht. Alle Taten wurden allerdings als so geringfügig eingestuft, dass die Verfahren jedes Mal eingestellt wurden.
Am 16. Mai 2025 soll Ariop A. das Gelände seiner ehemaligen Wohnunterkunft nicht verlassen haben, obwohl er zuvor der Unterkunft verwiesen worden war. Der Verantwortliche der Wohnunterkunft alarmierte daraufhin die Polizei, der Südsudanese weigerte sich laut Staatsanwaltschaft aber weiterhin, das Gelände zu verlassen. Der Verantwortliche stellte daraufhin einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs. Als die Polizeibeamten Ariop A. zum Ausgang des Geländes führen wollten, soll er sich weggedreht haben und in die entgegengesetzte Richtung gegangen sein, um sich aus dem Griff der Beamten zu lösen. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt.
Verfahren eingestellt
Die Folge: ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Das Verfahren wurde am 2. Januar 2026 wegen Geringfügigkeit eingestellt: Laut der Polizeibeamten hatte Ariop A. sich nur kurz und ohne Gewalt gewehrt. Auf dem Weg zum Polizeikommissariat sei er ruhig gewesen. Außerdem habe er stark unter dem Eindruck des Geschehens gestanden, da er gezwungen gewesen sei, die Einrichtung zu verlassen.
Ein weiteres Verfahren betraf den Verdacht einer wechselseitigen Körperverletzung vom 26. Juni 2025, bei der Ariop A. erheblich verletzt wurde. Die Ursache der Auseinandersetzung lässt sich der Akte nicht entnehmen. Der vermeintlich Geschädigte hatte weder als Zeuge ausgesagt, noch einen Strafantrag gestellt. Das Verfahren gegen Ariop A. wurde eingestellt.
Schläge gegen Mitbewohner, Tritte gegen Zimmertür
Gegenstand eines weiteren Verfahrens: Sachbeschädigung und versuchte Körperverletzung vom 5. Januar 2026 auf dem Gelände von „Fördern und Wohnen“ in der Holstenhofstraße in Marienthal. Ariop A. soll gegen die Zimmertür seines Mitbewohners getreten und einen Plastikstuhl auf dem Flur beschädigt haben. Zudem soll er dem Mitbewohner gegen den Arm geschlagen haben, wobei dieser jedoch keine Schmerzen verspürt habe. Das Verfahren wurde vorläufig eingestellt.
In der Unterkunft Holstenhofweg in Marienthal lebte der U-Bahn-Täter Ariop A. (25)RUEGA
In der Unterkunft Holstenhofweg in Marienthal lebte der U-Bahn-Täter Ariop A. (25)
Immer wieder hatte Ariop A. laut Sozialbehörde gegen die Hausordnungen der Einrichtungen verstoßen, flog mehrfach aus Unterkünften. Mitte Juni 2024 war der Südsudanese im Rahmen eines Resettlementprogramms aus dem kenianischen Flüchtlingslager Kakuma nach Deutschland gekommen und wurde am 3. Juli 2024 nach Hamburg verteilt, wo er eine Aufenthaltserlaubnis als besonders schutzbedürftiger Geflüchteter erhielt. Angewandt wurde Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes, der für Menschen gilt, die vom UN-Flüchtlingswerk ausgewählt wurden – ein Asylverfahren vor Ort findet dann nicht mehr statt.
Ariop A.: Verstöße gegen Hausordnung
Vom 3. Juli 2024 bis zum 14. Mai 2025 war Ariop A. in der Wohnunterkunft Rodenbeker Straße (Bergstedt) untergebracht, vom 15. Mai 2025 bis 21. Januar 2026 in der Wohnunterkunft Holstenhofweg (Marienthal). Ab dem 22. Januar 2026 wurde ihm eine Unterbringung am Standort Friesenstraße 14 (Hammerbrook) angeboten. „Dieses Angebot wurde von ihm, nach aktuellem Erkenntnisstand, nach einmaliger Übernachtung nicht weiter wahrgenommen“, heißt es aus der Sozialbehörde. Außerdem habe der Südsudanese zwischen dem 16. Mai und dem 3. Juni 2025 mehrere Nächte in der Obdachlosenunterkunft Pik As in der Eiffestraße (Hamm) verbracht.
Körperliche Auseinandersetzungen
Sowohl an der Rodenbeker Straße als auch am Holstenhofweg hat Ariop A. immer wieder gegen die Hausordnung verstoßen und musste die jeweiligen Unterkünfte verlassen. Die Sozialbehörde: „Die Verstöße umfassten insbesondere nächtliche Ruhestörungen sowie verbale Konflikte. Am Standort Holstenhofweg eskalierte ein Konflikt zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Mitbewohner.“
Ein Mitarbeiter der städtischen Unterkunft am Holstenhofweg bestätigt, dass der 25-Jährige bis zu seinem Tod in einem der zehn Containerhäuser gelebt hat. Seine Sachen seien inzwischen ausgeräumt worden und der Platz neu belegt. Andere Bewohner der Unterkunft können sich nicht an den Mann erinnern, sagen sie. Wie die MOPO erfuhr, soll am 25. Januar sogar die Polizei angerückt sein – wegen Ruhestörung im Zuge eines Streits.
Das Resettlement-Programm, mit dem Ariop A. nach Deutschland gekommen ist, ist bereits seit Längerem ausgesetzt.
In einer Rede vor Referendaren läßt die Hamburger Bildungsstaatsrätin aufhorchen. Sie warnt vor der politischen Entwicklung in Deutschland – und richtet einen flammenden Appell an die angehenden Lehrer.
Warum Hamburgs neue Lehrkräfte laut Bildungsstaatsrätin von Fintel im Schulalltag Haltung zeigen und sich gegen Diskriminierung engagieren sollen.
Hamburgs Schulbehörde hat am Montag 393 neue Lehramts-Referendarinnen und Referendare vereidigt. Bildungsstaatsrätin Katharina von Fintel forderte die angehenden Lehrkräfte zu einem aktiven Eintreten für Demokratie und Menschenrechte auf. „Lehrkräfte sind nie neutral gewesen“, sagte sie laut einer Mitteilung. „Neutral im Sinne von Parteipolitik – ja. Aber nicht neutral gegenüber Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit oder Angriffen auf Demokratie und Rechtsstaat.“
Hamburg: 393 neue Referendare vereidigt
Demokratiebildung sei keine zusätzliche Aufgabe nebenbei, sondern sie sei Bestandteil des pädagogischen Auftrags. Genau das mache Schule zu einem so entscheidenden Ort. „Deshalb, liebe neue Kolleginnen und Kollegen, appelliere ich an Sie: Zeigen Sie Haltung!“, sagte von Fintel am Morgen beim Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses.
„Vielleicht haben Sie in letzter Zeit selbst erlebt, wie sich Gespräche verändern und plötzlich Dinge gesagt werden, die früher unaussprechlich schienen“, sagte von Fintel. Viele Menschen seien verunsichert, suchten Halt und landeten manchmal bei denen, die einfache Antworten gäben, weil sie mit komplexen Antworten überfordert seien. „Diese Entwicklungen werden Ihnen begegnen, auf dem Pausenhof, in Elterngesprächen und vielleicht sogar im Lehrerzimmer. Genau da sind Sie gefragt. Als Menschen mit Haltung!“
Mehr als doppelt so viele Bewerbungen wie Plätze
Nach Angaben der Schulbehörde gab es trotz bundesweit steigenden Lehrermangels in Hamburg mehr als doppelt so viele Bewerbungen wie Studienplätze – dabei sei die Zahl bereits von 855 auf 1350 erhöht worden. Um einen der 393 Referendariatsplätze hätten sich diesmal 938 junge Menschen beworben – 43 mehr als im Vorjahr. Die Einstellungsquote liege damit bei rund 42 Prozent. Der Notendurchschnitt aus dem Studium liege derzeit bei 1,66.
Am begehrtesten waren erneut die Plätze für den Vorbereitungsdienst zum Lehramt Sekundarstufe I und II, also für Stadtteilschulen und Gymnasien. Danach folgten die Grundschulen.
Nur 24,3 Prozent Männer
Während in anderen Bundesländern nach Angaben der Schulbehörde mangels Bewerbungen inzwischen zum Teil mehr als ein Drittel der Plätze mit Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern besetzt werden, waren es in Hamburg nur 3,4 Prozent – nach 6,6 Prozent vor einem Jahr.
Das Durchschnittsalter der Nachwuchslehrkräfte, die nun 18 Monate im Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung und in den Schulen ausgebildet werden, liege bei 29,5 Jahren, die älteste Person sei 54, die jüngsten seien 23 Jahre alt. 75,7 Prozent der angehenden Lehrkräfte seien Frauen. Der Männeranteil sei erneut gesunken – im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozentpunkte. (dpa/mp)
Von außen schmuck, innen schicker Altbau-Charme mit Holzfußboden – und das mitten auf St. Pauli: Die angebotene Wohnung an der Detlev-Bremer-Straße ist der Traum vieler Hamburger Wohnungssuchender. Wäre da nicht der Preis, der es wie so oft in sich hat. Oft sind den Behörden rechtlich die Hände gebunden, in diesem speziellen Fall aber nimmt der Bezirk nun den Eigentümer ins Visier.
Als „außergewöhnliche 4,5-Zimmer-Altbauwohnung“ wird das 135-Quadratmeter-Objekt auf der Plattform „Immonet“ angepriesen. Darin laut der Annonce enthalten: „unverbaubarer Blick“ auf das Millerntor-Stadion, „urbanes Lebensgefühl pur“ und ein „beeindruckendes Raumgefühl“. Die Wohnung sei „aufwendig und hochwertig“ komplett saniert worden. Das Fazit des Anbieters: „Eine stilvolle, großzügige Altbauwohnung in absoluter Toplage – ideal für Menschen, die das Besondere suchen und Wert auf Qualität, Charakter und Lage legen.“
Wohnung auf St. Pauli wird für 2700 Euro kalt angeboten
Um dieses Besondere auch tatsächlich zu finden, wird allerdings ein monatlicher Mietpreis von happigen 2700 Euro fällig. Das entspricht 20 Euro pro Quadratmeter. Für die Warmmiete kommen dann noch einmal 200 Euro obendrauf. Für Wohnungssuchende sind solche Angebote leider Alltag – hier fällt allerdings noch etwas anderes ins Auge.
Die Wohnung auf St. Pauli kostet im Monat 2700 Euro Kaltmiete.Screenshot Immowelt
Die Wohnung auf St. Pauli kostet im Monat 2700 Euro Kaltmiete.
Denn die Detlev-Bremer-Straße auf St. Pauli liegt in einem Gebiet mit sogenannter „Sozialer Erhaltungsverordnung“. Dieses politische Instrument soll vereinfacht erklärt verhindern, dass durch Luxussanierungen ärmere Menschen aus den Vierteln verdrängt werden. Eigentümer müssen sich deshalb aufwendigere Sanierungen, die später zu hohen Preisen führen können, vom Bezirksamt entsprechend genehmigen lassen. Auch eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müssen die Behörden vorher abnicken.
Doch eine solche Genehmigung ist in der Detlev-Bremer-Straße anscheinend nicht erfolgt: Das geht aus einer neuen Kleinen Anfrage der Linksfraktion hervor, die der MOPO vorliegt. Demnach habe der Eigentümer vor der im Text beschriebenen Sanierung keinen entsprechenden Antrag beim Bezirksamt Hamburg-Mitte eingereicht. Die Behörde will deswegen jetzt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten. Ob dieses dann auch verfolgt würde, müsse aber noch geprüft werden.
Linken-Politikerin Heike Sudmann kritisiert, dass die Stadt erst durch die Kleine Anfrage auf den Fall aufmerksam wurde: „So wird das nichts mit dem Schutz der Mieter:innen“, sagt sie. „Weil das Personal vom Senat nicht bereitgestellt wird, können Vermieter:innen Luxusmodernisierungen betreiben, ohne Angst haben zu müssen, dass sie erwischt werden.“ Immerhin würde die Behörde jetzt tätig. „Hoffentlich kommt am Ende auch eine abschreckende Strafe für abzockende Vermieter:innen raus!“
Es ist eine schockierende Zahl: Allein im Januar sind in Hamburg 15 wohnungslose Menschen gestorben, das ist alle zwei Tage eine Person. Schon jetzt deutet sich damit an, dass Hamburg auf einen traurigen Höchststand bei toten Obdachlosen in diesem Jahr zusteuert. Warum das so ist, erklärt Jörn Sturm (59), Geschäftsführer von „Hinz&Kunzt“. Im Interview spricht er über Allerwelts-Infektionen, die tödlich enden, erfrorene Obdachlose in Zelten und überlaufene Unterkünfte, in denen einem nachts die Schuhe geklaut werden.
MOPO: Herr Sturm, von Anfang bis Ende Januar sind 15 wohnungslose Hamburger:innen gestorben. Macht Ihnen diese Zahl große Sorgen?
Jörn Sturm: Sehr große Sorgen. Und zwar, weil es eine Zahl ist, die auf die Nöte auf Hamburgs Straßen aufmerksam macht. Der Gesundheitszustand der Menschen, die auf der Straße leben, ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Das Elend ist gewachsen. Und jetzt findet es Ausdruck in dieser Zahl, in den Schicksalen von diesen 15 Menschen.
Jörn Sturm (56) ist Geschäftsführer von „Hinz & Kunzt“Miguel Ferraz
Jörn Sturm (56) ist Geschäftsführer von „Hinz & Kunzt“
Wenn man die Zahl im Vergleich zu den letzten Jahren anschaut, sind es überdurchschnittlich viele Tote?
So einfach kann man das nicht sagen, auch weil die Zahlen so nicht erhoben werden, sondern mit Hilfe von Angaben der Rechtsmedizin, der Staatsanwaltschaft, der Polizei und Bürgerschaftsanfragen ermittelt werden. Zudem gibt es verschiedene Gründe, weshalb die Leute gestorben sind. Aber es sind viele, und wenn wir auf das ganze Jahr schauen, das noch vor uns liegt, und es so weitergeht, dann werden wir eine erhebliche Steigerung haben, was die Zahl der Toten angeht.
Sie meinten gerade, es gibt verschiedene Gründe. Welche sind das?
Der erste Grund ist, dass die Menschen krank sind, und zwar sehr krank. Es kann sein, dass sich vermeintlich harmlose Erkältungen aufgrund von Vorerkrankungen lebensgefährlich entwickeln. Durch die niedrigen Temperaturen und den Winter sind in unserer Gesellschaft aktuell viele krank. Das überträgt sich ja auch auf die Menschen, die auf der Straße leben. Zusätzlich gibt es Menschen, wie den auf der Lombardsbrücke, die draußen erfrieren.
Passanten fanden eine tote Person in einem Zelt an der Lombardsbrücke. (Symbolfoto)picture alliance / teutopress
Passanten fanden eine tote Person in einem Zelt an der Lombardsbrücke. (Symbolfoto)
Wo sind die Menschen noch gestorben?
Ein Teil ist im Winternotprogramm gestorben, ein anderer auf der Straße oder in Krankenhäusern. Es sind auch einige in Wohnungen von Bekannten gestorben.
Notunterkunft in Hamburg: „Das ist keine Klassenfahrt, wo der Lehrer um 22 Uhr das Licht ausmacht“
Gibt es in den Notunterkünften medizinisches Personal, das sich um die Kranken kümmern kann?
Wirklich behandelnde Ärzte gibt es dort nicht. Zu bestimmten Zeiten sind Menschen da, die unterstützend wirken können. In der Friesenstraße gibt es tagsüber Pflegedienste, die ein sehr niedrigschwelliges Angebot haben. Sie wechseln etwa Verbände oder verteilen Medikamente. Aber dass die Menschen in den Einrichtungen von Ärzten behandelt werden, das gibt es nicht. Dafür gibt es die Krankenstube auf St. Pauli oder auch die Arzt- und Zahnmobile, die durch die Gegend fahren.
Wie nehmen denn die obdachlosen Menschen die Notunterkünfte wahr?
Ich denke, man muss sich selbst mal vergegenwärtigen, was es bedeutet, sich mit 300 Leuten ein Haus zu teilen. Viele der Menschen haben psychische oder Suchtprobleme. Das ist für die Leute keine Klassenfahrt, wo der Lehrer um 22 Uhr das Licht ausmacht und sagt: „Jetzt ist Ruhe.“ In den Unterkünften ist die ganze Nacht Unruhe. Die Leute kommen nicht zum Schlafen oder stellen am nächsten Morgen fest, dass ihre Schuhe weg sind.
Welche Forderungen haben Sie an die Politik, um die Situation der Menschen auf der Straße zu verbessern?
Wir fordern eine ganztägige Öffnung der Notunterkünfte und mehr Beratungsangebote im Winternotprogramm. Mehr Zugänge zu Therapien, sodass die Leute die Möglichkeit haben, sich einen Perspektivwechsel vorzustellen. Und die ganz große Nummer: Wir brauchen definitiv mehr Wohnraum für wohnungslose Menschen. Diese Leute haben auf dem umkämpften Hamburger Wohnungsmarkt keine Chance.
Unsere Erfahrung ist, dass, wenn man den Leuten einen Schutzraum gibt, von dem sie sich sicher sein können, dass sie ihn die nächste Zeit noch haben, die Menschen dann Zeit haben, sich Optionen für ihre Zukunft auszumalen. In dem Winternotprogramm, wie wir es haben, verwenden die obdachlosen Menschen ihre ganze Energie darauf, die nächsten 24 Stunden zu überleben.
Pizza, Pasta, Burger – und das im Ambiente einer Motorrad-Werkstatt: Die Fast-Food-Kette „Moto59“ hielt sich nur 14 Monate an der Hoheluftchaussee/Ecke Eppendorfer Weg. Nun hat an dem Standort ein neues Lokal mit einem ganz anderen Konzept eröffnet. Und das setzt auf ordentliche Schärfe. Die MOPO hat mit der Inhaberin gesprochen.
Es war für Fans von Fast Food und Motorsport gedacht, gab aber schon bald wieder auf: Das „Moto59“ im Eppendorfer Weg 204 (Hoheluft-Ost) schloss nach 14 Monaten schon wieder. Es gab neapolitanische Pizza, Pasta und Burger, der Gastraum war im Stil einer „italo-amerikanischen Motorrad-Werkstatt“ eingerichtet. Doch dann meldete das Lokal Insolvenz an. Vorher war hier acht Jahre lang das „SoHo Chicken“ von Dirk Block zu Hause.
Chinesisches Restaurant „Chuan Heritage“ hat in Hoheluft-Ost eröffnet
Jetzt versucht ein neuer Restaurant-Betreiber hier sein Glück: Das „Chuan Heritage“ ist mit einem Soft-Opening gestartet und verspricht „echte Handwerkskunst“: „Wir bringen die lebendige Kulinarik Südwestchinas nach Hamburg“. Es gibt die authentische Küche der Region Sichuan – sie ist bekannt für sehr scharfe und ölige Gerichte sowie für den Sichuanpfeffer, der ein prickelndes, taubes Gefühl auf Zunge und Lippen hinterlässt.
Essen wie im Südwesten Chinas: Im „Chuan Heritage“ an der Hoheluftchaussee gibt es authentische Küche der Provinz Sichuan.Florian Quandt
Essen wie im Südwesten Chinas: Im „Chuan Heritage“ an der Hoheluftchaussee gibt es authentische Küche der Provinz Sichuan.
„Mein Restaurant ist für alle gedacht, die die chinesische Kultur und Schärfe mögen“, sagt Inhaberin Wendy Chen zur MOPO. Die 43-Jährige kommt aus einer Gastro-Familie, hat jetzt ihr erstes eigenes Restaurant eröffnet. Ihre vier Köche hat sie extra aus Sichuan einfliegen lassen.
Auf der Speisekarte steht zum Beispiel das bekannte Gericht „Mapo Tofu“ mit Tofu und Rinderhack in Chili-Öl (16,80 Euro) oder „Gong Bao Chicken“, gebratenes Hühnerfleisch mit Erdnüssen und Gewürzen (18,90 Euro). Es gibt auch Gerichte mit Fisch und Shrimps oder mit Gemüse, wie knusprige Aubergine in süßsaurer Glasur (15,80). Ebenfalls auf der Karte stehen Cocktails und hausgemachte Limonaden.
Und für alle, die es nicht so scharf mögen: „Wir kochen ja frisch. Auf Wunsch geht das natürlich auch mit weniger Chili“, sagt Wendy Chen.
In ersten Kritiken bemängelten Gäste noch Startschwierigkeiten beim Ablauf, loben aber das Essen. „Wir hätten nie damit gerechnet, aber seit Tag eins standen die Gäste direkt in einer Schlange vor der Tür“, so Chen. „Das Team ist ganz neu, wir spielen uns immer mehr ein.“
Hamburg (ots) – Am Freitagnachmittag kam es zu einem Brand in einer Laube im Stadtteil Steilshoop, bei dem ein Mann starb. Die Ermittlungen obliegen den Landeskriminalämtern für Branddelikte (LKA 45) und für Todesermittlungen (LKA 414).
Brand und Rettungsmaßnahmen
Nach bisherigen Erkenntnissen benachrichtigten Passanten die Feuerwehr, nachdem sie den Brand in der Laube eines Kleingartenvereins festgestellt hatten. Das Feuer hatte sich bereits auf eine benachbarte Parzelle ausgebreitet.
Funde und Ermittlungen
Die Einsatzkräfte fanden im Zuge der Lösch- und Rettungsmaßnahmen einen leblosen Mann neben der Laube. Der Leichnam wurde ins Institut für Rechtsmedizin (IfR) gebracht. Es wird untersucht, ob der Verstorbene der 82-jährige Eigentümer der Parzelle ist.
Psychosoziale Betreuung
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung der Angehörigen.
Die Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, sind im Gange.
New England Patriots veranstalten Watch Party für Super Bowl 2026 in Hamburg
Hamburg (ots) – Am 8. Februar 2026 findet die offizielle Watch Party der New England Patriots zum Super Bowl im Q21 Gasthaus in Hamburg statt. Fans können dort ein authentisches NFL-Erlebnis erwarten.
Veranstaltungsdetails
Das Q21 Gasthaus öffnet um 21:00 Uhr und bietet Platz für etwa 500 Fans. Die Veranstaltung beinhaltet die Live-Übertragung des Super Bowl auf einer Großleinwand sowie verschiedenen Screens. Während des Spiels wird ein amerikanisches Buffet von 22:00 bis 00:30 Uhr angeboten, ergänzt durch regionales Bier.
Statements
„Die Saison hat gezeigt: die Patriots sind zurück – unabhängig davon, wer im Super Bowl am Ende die Nase vorne hat. Die große Watch Party in Hamburg ist auch ein Dankeschön an die große Fanbase der Patriots in Deutschland, die in den letzten Jahren sportlich nicht gerade verwöhnt wurden. Jetzt bringen wir einen Hauch von Super Bowl-Atmosphäre nach Hamburg – mit einem großen Fan-Fest am 8. Februar,“
– Sebastian Vollmer, Botschafter der Patriots in Deutschland und erfolgreicher NFL-Spieler.
Erlebnisse für Fans
Die Watch Party bietet interaktive Elemente und Live-Schalten ins US-Fernsehen. Der Patriots Championship Container präsentiert Hall-of-Fame-Items, darunter ein von Tom Brady getragener Handschuh und ein Schuh von Drew Bledsoe. Fans können ihre Wurfkünste bei der Quarterback Challenge testen und Erinnerungsfotos in der Patriots-Photobox machen. Das Maskottchen Pat Patriot sorgt für Unterhaltung, während in verschiedenen Gewinnspielen signierte Patriots-Artikel verlost werden. Am Vortag wird der Patriots Championship Container auch im Westfield Shopping Center zugänglich sein.
Karteninformation
Tickets für die Watch Party sind ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 24,90 EUR pro Person, inklusive All-you-can-eat-Buffet. Es gilt freie Platzwahl, und eine limitierte Anzahl an Resttickets wird an der Abendkasse verfügbar sein. Die Buchung ist bis Freitag, dem 6. Februar 2026, möglich.
Durchsuchungen aufgrund des Verdachts auf gewerbsmäßigen Waffenhandel
Hamburg (ots) – Ab 29. Januar 2026 haben Einsatzkräfte der Polizei und des Zolls in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 19 Objekte durchsucht und mehrere Waffen sowie Munition sichergestellt.
Tatablauf und Beteiligte
Die Durchsuchungen basieren auf umfangreichen Ermittlungen der Abteilung für Waffen- und Sprengstoffdelikte des Landeskriminalamtes Hamburg (LKA 7). Diese führten die Beamten zu neun Männern im Alter von 32 bis 61 Jahren, die im Verdacht stehen, gewerbsmäßig mit Waffen zu handeln, einschließlich solcher, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen könnten.
Durchsuchungen und sichergestellte Gegenstände
Am Donnerstagmorgen vollstreckten die Einsatzkräfte mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg erlassen wurden. In diesem Rahmen wurden zehn Wohnobjekte (sechs in Hamburg, drei in Schleswig-Holstein und eins in Mecklenburg-Vorpommern), sechs Warenlager (vier in Hamburg und zwei in Schleswig-Holstein) sowie ein Kulturverein in Heimfeld durchsucht. Dabei stellten die Beamten unter anderem drei scharfe Pistolen, rund 4.000 Schuss Munition, elf Blend-/Rauchgranaten, einen Schalldämpfer und zwölf Schlagringe sicher. In einem Warenlager in Borstorf fand die Polizei zudem mutmaßliche Hehlerware, darunter hochwertige Kfz-Teile und Elektronikartikel.
Festnahmen und Haftanordnungen
Einen 43-jährigen Deutschen nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest, nachdem bei ihm zwei scharfe Schusswaffen gefunden wurden. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt. Sechs weitere Tatverdächtige wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe gegen sie vorlagen.
Weitere Ermittlungsergebnisse
Im Rahmen der Ermittlungen kam es zu einem weiteren Durchsuchungseinsatz am Freitagabend in der Wohnung eines 61-jährigen deutschen Staatsangehörigen im Stadtteil Tonndorf. Die Beamten fanden zwei scharfe Schusswaffen sowie in einem Lager in Stockelsdorf rund 80 Schuss Schrotmunition und etwa 80 Gramm Ecstasy. Auch dieser Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Ein 42-jähriger Deutscher wurde bereits am 24. Januar 2026 wegen des Verdachts des Ankaufs eines Sturmgewehrs festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Heimfeld stellten die Polizisten einen geladenen Revolver sicher. Er wurde am 25. Januar 2026 einem Richter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ.
Die gemeinsamen Ermittlungen des LKA 7 und der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an. Die mutmaßliche Hehlerware findet zudem Bezug zu einem Ermittlungskomplex des Harburger Einbruchsdezernats (LKA 182).
FAIRFAMILY unterstützt den Mittelstand mit nachhaltigen Führungssystemen
Hamburg (ots) – Der Mittelstand sieht sich mit einer hohen Fluktuation, einem besorgniserregenden Fachkräftemangel und mangelnder Planbarkeit konfrontiert, trotz attraktiver Arbeitgeberangebote und Flexibilität.
Risiken und Herausforderungen
Die Unternehmensführung in vielen Firmen läuft oft nach dem Bauchgefühl, was zu unklaren Verantwortlichkeiten und zeitlichen Verzögerungen bei Entscheidungen führt. Führungskräfte, die plötzlich ohne adäquate Vorbereitung in ihre neuen Rollen befördert werden, stoßen häufig an ihre Grenzen. Dies hat zur Folge, dass Talente abwandern und die Teamproduktivität sinkt. Felix Anrich von FAIRFAMILY äußert hierzu:
„Fehlt es an wirksamer Führung, entsteht eine Kultur der Unsicherheit, die Talente vertreibt und Top-Teams auseinanderbrechen lässt.“ – Felix Anrich, FAIRFAMILY
Positionen und Ansätze
Mit der Unterstützung von FAIRFAMILY wird eine Lösung angestrebt. Randolph Moreno Sommer ergänzt:
„Führung ist ein Handwerk, das man lernen kann. Starke Arbeitgeber überlassen Führung und Unternehmenskultur nicht dem Zufall, sondern setzen gezielt Standards, die Orientierung und Sicherheit geben.“ – Randolph Moreno Sommer, FAIRFAMILY
Klare Systeme und Prozesse sollen die Führungsstrukturen planbar und reproduzierbar machen.
Angebot und strategische Umsetzung
FAIRFAMILY verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um unklare Strukturen im Mittelstand zu beseitigen. Die Organisation berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen und stellt dafür ein Team von rund 60 Experten zur Verfügung. Zentrale Grundlage ist der „TOP Arbeitgeber Standard“, der aus vier Strategien besteht: Gehalt & Benefit, Recruiting & Arbeitgebermarke, Produktivität und KI sowie Führung. Der Prozess startet mit einer umfassenden Analyse, die zur Entwicklung individueller Lösungen führt.
Technologische Unterstützung
Ein wesentliches Element ist die eigens entwickelte TOP Arbeitgeber KI, die administrative HR- und Führungsprozesse automatisiert. Diese Technologie optimiert mehrere Schritte im HR-Management, indem sie beispielsweise Rollenkarten konfiguriert und Standard-Arbeitsanweisungen erstellt.
Fazit und Ausblick
Durch systematische HR-Strukturen profitieren Unternehmen direkt im Arbeitsalltag. Führungskräfte nehmen ihre Verantwortlichkeiten klar wahr, während die Geschäftsführung von täglichen Operativen entlastet wird. Teams arbeiten effizienter und die Mitarbeiterbindung wird langfristig gestärkt:
„So werden Unternehmen unterm Strich auch auf der Führungsebene endlich skalierbar und auch für potenzielle Bewerber deutlich attraktiver.“ – Felix Anrich, FAIRFAMILY
Nach dem tödlichen Vorfall am Hamburger U-Bahnhof Wandsbek Markt rückt die Vorgeschichte des Täters in den Fokus. Nur 48 Stunden vorher soll er einen Polizeieinsatz ausgelöst haben – der jedoch ohne Haftbefehl endete.
Der Winter lässt Hamburg und den Norden nicht los. Bei anhaltender Eiseskälte rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Donnerstag erneut mit Schneefall – der regional auch kräftiger ausfallen kann.
Diese Woche bleibt es bitterkalt: In Hamburg steigen die Temperaturen am Montag nur auf minus sechs Grad, dazu weht ein teils starker Ostwind. Niederschläge sind zunächst kein Thema, dafür droht in den Nächten strenger Frost.
In der Nacht zum Mittwoch zieht von Südwesten her Schneefall auf, der am Mittwoch noch anhält. Die Temperaturen bleiben dabei unter null. Nach einer kurzen Beruhigung folgt der nächste Wintergruß: Am Donnerstag setzt erneut Schnee ein, der sich in der Nacht zum Freitag besonders im Norden und Nordosten zeitweise verstärkt.
Hamburg: Schneefall gegen Ende der Woche
In der Deutschlandübersicht heißt es dazu: „Am Donnerstag schneit es im Nordosten und Norden, regional auch recht kräftig. Der Winter bleibt uns dort also erhalten.“ Währenddessen zeigt sich der Südwesten bei Plusgraden teils sonnig.