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Heute — 19. April 2026

Angriff auf AfD-Stand: Mann schubst Mitarbeiter – 19-Jähriger verletzt

19. April 2026 um 06:40

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Ein Informationsstand der AfD wurde im Berliner Stadtteil Köpenick am Samstag angegriffen. Zunächst entwendete gegen 12.15 Uhr ein alkoholisierter 32-Jähriger ...

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Saison-Aus für Gnabry – fehlt der Bayern-Star auch bei der WM?

19. April 2026 um 06:36

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Serge Gnabry hat sich eine schwere Muskelverletzung zugezogen, fehlt dem FC Bayern und bangt sogar um seine WM-Teilnahme.

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Kraftwerksstrategie: Gesetzentwurf „so schnell wie möglich“ – konkrete Antworten? Fehlanzeige

19. April 2026 um 06:00

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Die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetzentwurf für den Bau von zwölf Gigawatt neuer, steuerbarer Kraftwerkskapazitäten – doch wann dieser vorliegt, bleibt offen. Auf die Frage der Grünen-Fraktion, wann der Entwurf kommt, lautet die Antwort schlicht: „so schnell wie möglich.“ Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/5276) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervor. […]

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Nimm das, Bayern: Einer der beliebtesten Biergärten Deutschlands liegt an der Elbe

19. April 2026 um 06:03

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Bayern gilt als Biergarten-Hochburg – doch auch der Norden kann offenbar ganz vorne mitspielen. In einem neuen, bundesweiten Biergarten-Ranking hat es auch ein Biergarten bei Hamburg unter die besten 25 Deutschlands geschafft.

Dabei handelt es sich um den Biergarten „Willkomm-Höft“ in Wedel (Kreis Pinneberg). Der beliebte Spot an der Elbe landet im aktuellen Ranking von „Tui“ auf Platz 12.  An der Spitze des bundesweiten Rankings stehen das Hofbräuhaus München (Bayern), die Burg Hohenzollern (Baden-Württemberg) und das Bräustüberl Tegernsee (Bayern). Zunächst berichtete „t-online“.

Ranking von Tui: Biergarten bei Hamburg unter Top 25

Für die Auswertung hat „Tui“ nach eigenen Angaben mehr als 7800 Biergärten in ganz Deutschland anhand ihrer Google-Bewertungen verglichen. In den sogenannten Biergarten-Score flossen die durchschnittliche Sternebewertung und der Anteil der Fünf-Sterne-Bewertungen ein. Am Ende schafften es mehr als 5400 Betriebe in das große Ranking. 

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Dass ausgerechnet Wedel so weit oben auftaucht, kommt für viele Ausflügler im Norden wohl nicht überraschend. Das Willkomm-Höft kommt laut dem Ranking im Schnitt auf 4,7 Sterne bei Google. Besonders stark: 66,4 Prozent der 7457 Google-Bewertungen entfallen auf fünf Sterne. In der separaten „Tui“-Liste der besten Biergärten außerhalb Bayerns liegt das Willkomm-Höft sogar auf Rang sieben. 

Wedel: Biergarten an der Elbe mit Blick aufs Wasser

Der Reiz des Biergartens liegt vor allem in seiner Lage. Das Willkomm-Höft gehört zum Neuen Schulauer Fährhaus und liegt direkt an der Elbe, eingebettet in die bekannte Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel. Gäste sitzen dort mit freiem Blick aufs Wasser, während Container- und Kreuzfahrtschiffe vorbeiziehen. Wer also ein kühles Bier mit Elbblick sucht, findet jetzt nicht nur einen Klassiker im Umland – sondern offiziell auch einen der beliebtesten Biergärten des Landes. (aba)

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Chancen auf eine Super-Sternschnuppennacht steigen

19. April 2026 um 06:03

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Abgelegene Orte, klare Nächte und Geduld: Wer Sternschnuppen sehen will, sollte am 22. April früh aufstehen, sagt ein Experte aus dem Planetarium Hamburg. Spielt das Wetter auch mit?

Es ist wieder Sternschnuppenzeit: Wie jedes Jahr schießt rund um den 20. April ein wahrer Sternschnuppenstrom über den Himmel, die sogenannten Lyriden. In der zweiten Hälfte des Aprils kommt es nun wieder zu dem auffälligen Sternschnuppenstrom, wie der Direktor des Planetariums Hamburg, Björn Voss, erklärt. Chancen auf einen wolkenfreien Himmel sind im Norden durchaus vorhanden. 

Wolkenfreier Himmel in den Sternschnuppennächten

Von Dienstag (21. April) an, also einen Tag vor dem Höhepunkt des großen Sternschnuppenstroms, soll der Himmel über Deutschland zunehmend wolkenfrei werden, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Wer sich die Sternschnuppen anschauen will, sollte sich allerdings warm anziehen: Die Temperaturen können in der Nacht auf bis zu minus 2 Grad Celsius sinken.


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Und wann sind die Chancen am höchsten? 

Die meisten Sternschnuppen sollen in den frühen Morgenstunden des 22. Aprils zu sehen sein, also in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Planetariumsdirektor Voss empfiehlt, auf dem abgelegenen Land in klaren, dunklen Gebieten nach den Sternschnuppen Ausschau zu halten. Rund 20 Schnuppen pro Stunde seien durchaus drin. Die sandkorngroßen Himmelskörper seien mit etwa 49 Kilometern pro Sekunde unterwegs.

30 Minuten Handypause, um Sternschnuppen sehen zu können

Um das Himmelsschauspiel sehen zu können, müssen sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Deshalb gelte es, den Augen gut 30 Minuten Zeit zu lassen, um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen, sagt Voss. Der Experte empfiehlt, während dieser 30 Minuten weder auf das Handy noch auf den Mond zu schauen.

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Der Ausstrahlungspunkt des Sternschnuppenstroms ist das Sternenbild Leier. Der lateinische Name dafür ist Lyra, daher auch der Name Lyriden. Das Sternenbild besteht aus vier Sternen, die verbunden ein Parallelogramm ergeben und dem vergleichsweise hellen Hauptstern Wega, der oberhalb des Rechtecks zu finden ist. Wenn das Sternenbild Leier nach Mitternacht hoch am Firmament steht, sind die Chancen für die Sichtung von Sternschnuppen am höchsten. 

Tipps für das Fotografieren von Sternschnuppen

Wer die Sternschnuppen fotografieren will, sollte laut Björn Voss ein stabiles Stativ und ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit hohen Iso-Werten verwenden. 

Mit einer langen Belichtungszeit von 15 bis 20 Sekunden sollte nicht erst beim Sichten einer Schnuppe fotografiert werden. Stattdessen sei es sinnvoll, im Intervall-Modus regelmäßig Fotos machen. Daher empfiehlt der Experte: „Die Powerbank nicht vergessen!“ (dpa/mp)

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Kein Zweifel mehr am „Ölschock“: J.P. Morgan warnt vor „tickender Zeitbombe“

19. April 2026 um 06:00

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New York. Seit den US-amerikanischen und israelischen Militärschlägen gegen den Iran am 28. Februar ist die Straße von Hormus nahezu blockiert. Der Tankerverkehr durch die […]

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So wählen Unternehmer: AfD in der Sonntagsfrage deutlich vor der Union

19. April 2026 um 05:59

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Drei Monate nach Brandanschlag: Schon wieder Stromausfall in Berlins Südwesten

19. April 2026 um 05:54

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In Berlin ist es am Samstagabend erneut zu einem Stromausfall gekommen. Gegen 22 Uhr fiel die Versorgung im Stadtteil Nikolassee ...

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1.314 Haushalte im Dunkeln: Erneut Stromausfall in Berlin Nikolassee

18. April 2026 um 21:04

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Gestern — 18. April 2026

Todes-Schock am Nürburgring: Fahrer stirbt nach schrecklichem Massencrash

18. April 2026 um 19:21

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Ein Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) ist am Samstag nach einem schockierenden Unfall mit Todesfolge abgebrochen worden. Der schwedische BMW-Fahrer Juha Miettinen (66) verstarb im Medical Center an der Rennstrecke, das teilten die Veranstalter am Samstagabend mit. Das Rennen, an dem auch Formel-1-Star Max Verstappen teilnahm, gehört zum Qualifikationsprogramm für das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife (16./17. Mai).

Kurz nach dem Rennstart kam es auf der dritten Runde zu einem schweren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen. Um 17.55 Uhr unterbrach die Rennleitung den Lauf mit der Roten Flagge. „Trotz der unmittelbar eintreffenden Hilfe konnten die Notfallmediziner nach der erfolgten Bergung aus dem Fahrzeug den beteiligten Piloten Juha Miettinen nicht retten. Der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Reanimationsversuche erfolglos blieben“, teilte der Veranstalter am Abend mit: „Die Gedanken aller Beteiligten bei den 24h Nürburgring sind bei den Hinterbliebenen von Juha Miettinen.“

Sechs Fahrer müssen medizinisch versorgt werden

Die weiteren beteiligten „sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht für keinen der Verletzten Lebensgefahr“, hieß es in der Mitteilung weiter. Verstappen war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht auf der Strecke, auch sein Teamkollege Lucas Auer im gemeinsamen Mercedes war nicht in den Unfall involviert.

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Das Rennen am Samstagabend wurde nicht wieder aufgenommen. Der zweite Lauf am Sonntag (13 Uhr) soll wie geplant stattfinden. „Im Rahmen der Startaufstellung wird es eine Gedenkminute für den verstorbenen Motorsportler geben“, teilte die NLS mit. (sid/dj)

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Horoskop: So stehen die Sterne am Sonntag für Sie

19. April 2026 um 05:12

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Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!

Horoskop für Sonntag, 19. April 2026

Horoskop heute: Widder

Sie haben jetzt eine Phase besonderer Kraft und Kreativität vor sich. Bereiten Sie die Umsetzung eines Planes vor. Nachmittags können Sie eine vielversprechende Vereinbarung treffen.

Horoskop heute: Stier

Stellen Sie heute keine zu hohen Forderungen an Ihren Partner, lassen Sie ihm Freiraum! Am späten Abend sollten Sie einen Vorsatz verwirklichen. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst!

Neugierig auf die Entwicklungen des ganzen Monats? Sehen Sie sich hier an, was Ihr aktuelles Monatshoroskop verrät.

Horoskop heute: Zwillinge

Sie können aus eigener Kraft schöne Fortschritte machen, haben aber von außen weniger zu erwarten. Verlieren Sie sich abends nicht in unbegründeten Hoffnungen!

Horoskop heute: Krebs

Ein sehr guter Tag für gemeinsame Vorhaben. Am späten Vormittag treffen Sie jemanden, der Ihnen eine wichtige Anregung geben kann. Holen Sie sich Rat!

Horoskop heute: Löwe

Sie kommen mit der Unruhe, die dieser Tag mit sich bringen kann, nicht immer gut zurecht. Halten Sie Abstand, lassen Sie sich nicht überfordern. Gehen Sie geduldiger mit anderen um!

Horoskop heute: Jungfrau

Vormittags haben Sie eine Erfolgschance, die Sie entschlossen nutzen sollten. Am frühen Abend können Sie ein Problem lösen. Setzen Sie sich ernsthaft damit auseinander.

Horoskop heute: Waage

Heute ist Ihr Tag zum Handeln! Sie haben die Chance zu einem Neuanfang oder zur Verwirklichung eines Vorhabens. Nehmen Sie mittags ruhig die Hilfe eines Freundes in Anspruch.

Horoskop heute: Skorpion

Lassen Sie sich heute emotional nicht unter Druck setzen. Bleiben Sie auch in schwierigen Situationen sachlich und objektiv. Abends werden Sie mit einer Belastung fertig.

Horoskop heute: Schütze

Verwirklichen Sie vormittags ein Vorhaben. Sie haben die richtigen Einfälle und können die passenden Kontakte herstellen. Handeln Sie am frühen Nachmittag nicht unter Zwang.

Horoskop heute: Steinbock

Fordern Sie heute von einem anderen ein Bekenntnis. Zögern Sie nicht, die Konsequenzen zu ziehen, wenn Sie nicht gebraucht werden! Nehmen Sie sich abends Zeit zur Erholung.

Horoskop heute: Wassermann

Morgens kann es Unruhe und Aufregung geben. Verhalten Sie sich defensiv, auch wenn andere Anlass zum Streit bieten würden. Abends finden Sie wieder Ihr Gleichgewicht.

Horoskop heute: Fische

Freuen Sie sich vormittags am Glück eines anderen mit. Neid ist unnötig. Nachmittags bekommen Sie die Möglichkeit, eine offene Angelegenheit in Ihrem Sinn in Ordnung zu bringen.

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„Alle einmal schütteln“: DFB-Frauen erleben Abend zum Vergessen in der WM-Quali

18. April 2026 um 18:52

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Die DFB-Frauen kommen in Österreich nur zu einem 0:0. Das WM-Ticket ist dennoch zum Greifen nah.

Christian Wück vergrub nach der enttäuschenden Nullnummer seine Hände tief in den Hosentaschen, dann versammelte er die deutschen Fußballerinnen noch auf dem Rasen zu einer ersten Aufarbeitung. Nach dem überraschenden Dämpfer in Österreich war die Laune nicht nur beim Bundestrainer sichtlich getrübt. Die Gastgeberinnen feierten das 0:0 in der WM-Qualifikation dagegen wie einen Sieg.

Janina Minge sieht die Rote Karte gegen Österreich

„Wir sind alle unzufrieden, wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber es ist ja nicht viel passiert, wir haben alles noch in der eigenen Hand. Wir müssen uns jetzt einmal schütteln“, sagte Wück nach dem zweiten Nachbarschaftsduell mit Österreich innerhalb weniger Tage in der ARD.


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Nach dem Remis geht die deutsche Mannschaft aber deutlich angeschlagen in ihr erstes Matchball-Spiel der WM-Qualifikation. Am kommenden Spieltag (5. Juni) kann die DFB-Auswahl gegen Norwegen in Köln mit einem Sieg eines der begehrten Tickets für die Endrunde 2027 in Brasilien lösen. Fehlen wird dann Janina Minge, die am Samstag in der Schlussphase die Rote Karte sah (79.).

Sjoeke Nüsken: „Es hat vorn und hinten nicht gepasst“

Gerade offensiv ließ die deutsche Mannschaft einiges zu wünschen übrig und liegt in der Gruppe A4 bei noch zwei ausstehenden Partien nur noch einen Zähler vor Norwegen, das am Samstag 3:2 in Slowenien gewann. „Wir sind noch immer Tabellenerster“, sagte Nationalspielerin Sjoeke Nüsken, gab aber auch zu: „Damit habe ich nicht gerechnet, ehrlich gesagt. Es hat heute vorn und hinten nicht gepasst.“

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Schon nach dem 5:1 gegen Österreich am vergangenen Dienstag in Nürnberg hatte Wück Kritik an seiner Mannschaft geübt. Es seien „nur sehr wenige an ihre Leistungsgrenze gekommen“, sagte der Trainer. Entsprechend forderte er vor dem schnellen Wiedersehen mehr Souveränität und Stabilität „in den Basics“ – und nahm wie angekündigt einige Änderungen an seiner Startelf vor.

Minge und Dallmann mit Chancen in der Endphase

Wück betrachtete an der Seitenlinie dann eher stoisch, wie sich seine Spielerinnen in der Offensive ein ums andere Mal verrannten. Gerade die Präzision im letzten Drittel dürfte beim Bundestrainer Fragen aufgeworfen haben, aber immerhin defensiv stand seine Mannschaft bei den wenigen Konterchancen der Österreicherinnen stabil.

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Dennoch: Zufrieden konnte Wück auf keinen Fall sein, spätestens in der zweiten Halbzeit wurde das auch deutlich. Der 52-Jährige schimpfte deutlich hörbar und schüttelte immer wieder den Kopf, noch immer strahlte die DFB-Elf so gut wie keine Gefahr aus – bis zur 72. Minute. Minge traf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nicht das leere Tor, sondern die Latte – und flog wenig später nach einer Notbremse vom Platz. In Unterzahl wäre Linda Dallmann fast noch das Siegtor (90.+4) gelungen. (sid/dj)

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Im Konvoi: Kreuzfahrtschiffe haben Straße von Hormus passiert

18. April 2026 um 18:45

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Durch den Iran-Krieg im Persischen Golf gestrandete Kreuzfahrtschiffe haben erfolgreich die Straße von Hormus durchquert und sind auf dem Weg nach Europa. Darunter sind „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ von TUI Cruises und die „MSC Euribia“ der Schweizer Gesellschaft MSC.

Die Schiffe seien am Samstag im Konvoi durch die Meerenge vor dem Iran gefahren, sagte ein MSC-Sprecher. „Die Durchfahrt erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden“, hieß es.

Die TUI-Schiffe seien auf dem Weg Richtung Mittelmeer, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Weitere Details zum Routenverlauf und Zeitplan will die Reederei mitteilen, sobald diese verlässlich feststehen. Die „MSC Euribia“ fährt nach Angaben ihrer Gesellschaft nach Nordeuropa. Die Kreuzfahrt der „Euribia“ ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden.

Straße von Hormus angeblich wieder zu

Die USA und der Iran hatten gerade erst die Öffnung der Straße von Hormus verkündet, doch machte ein Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte dies laut Nachrichtenagentur Fars dies am Samstag wieder rückgängig. Der Iran gehe militärisch gegen Schiffe vor, hieß es. Als Grund nannte er die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA.

Nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic war das Kreuzfahrtschiff „Celestial Discovery“ – die ehemalige „Aida aura“ – am Freitag das erste, das seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar die Straße von Hormus durchquerte. Mehrere Kreuzfahrtschiffe waren unter anderem in verschiedenen Häfen gestrandet, nachdem die USA und Israel Ende Februar Angriffe aus den Iran starteten und der Iran einen Beschuss von Schiffen in der Meerenge androhten.

Die „MSC Euribia“ saß in Dubai fest, „Mein Schiff 4“ in Abu Dhabi und die „Mein Schiff 5“ in Doha. Nach der Evakuierung der Passagiere waren kleine Crews an Bord verblieben. Deutschlands größter Kreuzfahrtanbieter Aida Cruises hat keine Schiffe in der Golfregion. Die Reederei hatte vergangenen Sommer entschieden, aufgrund der Lage keine Reisen in der Region anzubieten. (mp/dpa)

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Äußerungen über Virologen: Drosten gewinnt vor dem Landgericht gegen Wiesendanger

18. April 2026 um 18:44

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Virologe Christian Drosten hat vor dem Landgericht Hamburg eine Unterlassungsklage gegen den Neurowissenschaftler Roland Wiesendanger gewonnen. Drosten ging gegen zwei ...

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Sexualdelikt in Wismar: Polizei nimmt 47-Jährigen im Lindengarten fest

18. April 2026 um 18:36

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Im Wismarer Lindengarten ist ein 47-Jähriger festgenommen worden. Er soll sich vor Kindern und Jugendlichen sexuell betätigt haben. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach weiteren Zeugen.

Im Wismarer Lindengarten ist ein 47 Jahre alter Mann festgenommen worden, der sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit an sich vorgenommen hatte. Helmut Kuzina

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Tödlicher Unfall im Norden: Wohnmobil kracht gegen Baum – Fahrer stirbt

18. April 2026 um 17:59

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Am Samstagnachmittag kam es zu einem schrecklichen Unfall auf der B207: Ein Wohnmobil kam von der Straße ab und krachte gegen einen Baum – der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden.

Um kurz vor 16 Uhr waren der 70-jährige Fahrer und seine 53-jährige Lebensgefährtin aus dem Landkreis Rosenheim mit ihrem Wohnmobil auf der B207 Richtung Ratzeburg unterwegs. Laut eines Sprechers des Polizei-Lagedienstes sei das Fahrzeug auf Höhe Buchholz in einer leichten Rechtskurve dann plötzlich von der Fahrbahn abgekommen.

Unfall Buchholz: Wohnmobil kracht gegen Baum – Fahrer stirbt

Das Wohnmobil fuhr in den Graben und knallte gegen einen Baum. Der 70-jährige Fahrer wurde dabei eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Seine Lebensgefährtin konnte das Wohnmobil mit leichten Verletzungen selbstständig verlassen und kam vorsorglich in ein Krankenhaus.

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Mit dabei im Wagen war auch der Hund des Paares. Ein Pressevertreter vor Ort nahm diesen an sich und brachte ihn in eine Tierklinik zur Erstversorgung. Das Tier soll ebenfalls nur leichte Verletzungen erlitten haben.

Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle auf, klemmte die Batterie ab, nahm die Gasflaschen aus dem Fahrzeug, streute ab und sammelte die Trümmerteile ein. Die Straße war bis kurz nach 18 Uhr vollgesperrt. (aba)

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„Rohrkrepierer“ – Zahlreiche Unternehmen zögern, die 1.000-Euro-Prämie auszuzahlen

18. April 2026 um 17:54

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Zahlreiche Unternehmen sehen den Vorschlag der Regierung, ihren Mitarbeitern 1.000 Euro Krisenbonus zu zahlen, skeptisch. Auf eine Anfrage der dpa ...

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Furcht vor der Zukunft: Viele Menschen verzichten wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage auf große Käufe

18. April 2026 um 17:17

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Die Angst und Sorge vor der Zukunft wächst in Deutschland – deswegen schieben immer mehr Deutsche größere Lebensentscheidungen und Anschaffungen ...

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Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

18. April 2026 um 17:08

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Die Teenager sind zu zweit auf dem Scooter unterwegs. Als sie die Straße überqueren, kommt es zu einem tödlichen Zusammenstoß.

Die gemeinsame Fahrt zweier Mädchen auf einem E-Scooter durch Berlin-Neukölln endet dramatisch: Die 14 Jahre alte Fahrerin stirbt nach dem Zusammenstoß mit einem Auto, ihre gleichaltrige Beifahrerin kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. 

Berlin: Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

Die Jugendlichen wurden am Freitagabend von einem Auto erfasst, als sie zwischen Britz und Buckow den Buckower Damm überqueren wollten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.

Die Scooter-Fahrerin wurde zunächst noch reanimiert und kam in eine Klinik. Dort starb die 14-Jährige jedoch. Auch ihre Beifahrerin kam ins Krankenhaus. Bei ihr bestehe nach aktuellem Kenntnisstand keine Lebensgefahr mehr, sagte die Polizeisprecherin.

Tödlicher Unfall mit E-Scooter: Autofahrer alkoholisiert? 

Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden zunächst auf einem Fahrradweg unterwegs. Gegen 20.45 Uhr wollten sie dann die Straße überqueren. Dabei sollen sie nach Polizeiangaben bei Rotlicht über eine Fußgängerampel gefahren sein. Der 42 Jahre alte Fahrer konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen und sein Auto erfasste die Mädchen. Nach den Angaben beobachteten mehrere Menschen den Unfall.

Der Mann soll unter Alkoholeinfluss gestanden haben, wie die Polizeisprecherin sagte. Ihm wurde Blut abgenommen. Auto und E-Scooter wurden sichergestellt zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs. 

Immer wieder Unfälle mit E-Scootern

Nach Zahlen der Polizei sind in diesem Jahr (Stand: 7. April) bislang bei Verkehrsunfällen auf Berlins Straßen sieben Menschen gestorben – die 14-Jährige dürfte demnach das achte Todesopfer sein. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei insgesamt 137.373 Verkehrsunfälle. Dabei starben 37 Menschen. 

Immer wieder kommt es wie auch in anderen deutschen Städten teils zu schweren Unfällen mit E-Scootern. So ist Mitte März in Frankfurt/Main ein 18-Jähriger gestorben, nachdem er von einer Tram erfasst wurde. Sein gleichaltriger Mitfahrer wurde schwer verletzt.

In Berlin hat in der vergangenen Woche laut Polizei ein betrunkener Vater seine neunjährige Tochter auf einem E-Scooter mitgenommen und dann in Spandau einen Unfall gebaut. Vater und Tochter wurden bei dem Sturz verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach jüngsten Angaben der Berliner Polizei gibt es etwa 70.000 E-Scooter in der Hauptstadt.

Trotz Verbot häufig zu zweit auf E-Scootern unterwegs

Wie in den vorliegenden Fällen sind häufig zwei Menschen gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs – obwohl dies verboten ist. Wer elektrische Tretroller zu zweit benutzt, riskiert eine Geldbuße – und seine Gesundheit. 

Wie eine Studie der Björn-Steiger-Unfallforschung zeigt, die im vergangenen Oktober vorgestellt wurde, gingen fast die Hälfte der Unfälle mit schwer verletzten oder getöteten Scooter-Fahrern auf Alleinunfälle zurück. Und bei 43 Prozent dieser Alleinunfälle – also ohne Beteiligung oder Schuld eines anderen Verkehrsteilnehmers – war Alkohol im Spiel. Weitere 14 Prozent dieser Unfälle hatten Ursachen wie einhändiges Fahren, Ablenkung oder starkes Abbremsen.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle allein 2024 bundesweit im Vorjahresvergleich um mehr als ein Viertel auf fast 12.000 erhöht. 27 Menschen kamen demnach ums Leben. (dpa/mp)

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„Ein Jahr ohne Lorenz“ – Demo erinnert an tödliche Polizeischüsse

18. April 2026 um 17:04

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Sie sind traurig und wütend. Zahlreiche Menschen werden zu einer Demonstration in Oldenburg erwartet. Grund ist ein Polizeieinsatz, bei dem der 21-jährige Lorenz vor einem Jahr erschossen wurde.

Unter dem Titel „Ein Jahr ohne Lorenz“ wollen sich am Sonntag um 14 Uhr zahlreiche Menschen zu einer Demonstration in der Oldenburger Innenstadt versammeln. Sie erinnern an den 21-jährigen Lorenz, der bei einem Polizeieinsatz in der Nacht zum 20. April 2025 in der Fußgängerzone erschossen wurde. 

„Ein Jahr ohne Lorenz“: Demo in Oldenburg geplant

Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ ruft zum Gedenken und Protest auf. Ihr zufolge haben auch Menschen aus Bremen, Hamburg, Osnabrück und Hannover ihr Kommen angekündigt. Möglicherweise werden auch Angehörige von Lorenz sprechen. An der Kundgebung beteiligen sich auch Gruppen, die an andere durch Polizeigewalt ums Leben gekommene Menschen erinnern wollen. 

Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ und andere Aktivisten befürchten, dass die Schüsse einen rassistischen Hintergrund haben. Sie fordern Aufklärung und Gerechtigkeit. (dpa/mp)

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Aus Protest gegen Antisemitismus-Gesetz: Bürgermeister hisst palästinensische Flagge am Rathaus

18. April 2026 um 16:51

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Der frisch gewählte Bürgermeister von La Courneuve, Aly Diouara, empört gleich zu Beginn seiner Amtszeit mit einer provokativen Aktion: Aus ...

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Wal-Rettungsversuch zieht sich – kein Transport am Samstag

18. April 2026 um 18:59

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Viele Infos zum Fortschritt der Aktion gibt es nicht – das hat dem Team zufolge auch einen Grund.

Der Rettungsversuch des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals zieht sich in die Länge – der tonnenschwere Meeressäuger wird zunächst weiter in der Bucht vor der Insel Poel ausharren müssen. „Heute wird er nicht mehr transportiert, das können wir sagen“, sagte die an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin für Kleintiere, Janine Bahr-van Gemmert, bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag im Hafen von Kirchdorf. 

Interner Zeitplan soll nicht veröffentlicht werden

Über den konkreten Zeitplan der Aktion des Wals wollte die Veterinärin, die auf Föhr ein Robbenzentrum leitet, zunächst nichts sagen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. Intern gebe es durchaus einen Zeitplan. „Wir sind jetzt gut dabei“, sagte Bahr-van Gemmert. 

Das Team gebe jetzt alles für den Wal. Sie gestand aber auch ein: „Wir wären gerne noch schneller.“ Dass der Rettungsversuch langsamer als geplant vorangehe, liege vor allem an den Behörden, sagte die Tierärztin weiter. „Es ist aber sehr, sehr schwierig, weil jeder Schritt tatsächlich genehmigt werden muss.“ Es müsse alles, was nicht dem geplanten Konzept entspreche, schriftlich genehmigt werden. „Und das verzögert es natürlich durchaus.“ 

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Zuvor hatte bereits die Unternehmerin und Mit-Geldgeberin der Aktion, Karin Walter-Mommert, kritisiert, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden teils schwierig sei. Nach ihrer Aussage aufwendige Abstimmungen würden intern für viel Arbeit sorgen. So müsse etwa das Aufbringen von Tüchern mit Zinksalbe gegen die Hautprobleme des Wals jeden Tag neu beantragt und genehmigt werden. Walter-Mommert und der Mediamarkt-Gründer Walter Gunz finanzieren die private Rettungsaktion für den Buckelwal.

Ministerium: Wir bemühen uns um schnelle Abstimmungen

Eine Sprecherin des Schweriner Umweltministeriums wies die „pauschalisierte Behördenkritik“ zurück. „Es braucht grundsätzlich keine Genehmigung für irgendetwas, also die haben da vor Ort quasi Behandlungsfreiheit, aber sie müssen halt alles mit uns abstimmen, was sie vorhaben, gerade wenn sie von ihrem ursprünglichen Konzept abweichen», sagte sie der dpa. „Wir sind hochgradig flexibel, aber natürlich hat das Ganze auch Grenzen.“ Zum Beispiel bei Eingriffen direkt am Tier – wie der Behandlung mit speziellen Salben – gelten laut Sprecherin Vorgaben. „Unsere Tierärzte müssen davon wissen und die müssen dabei sein.“

Die Behörden bemühten sich demnach grundsätzlich um schnelle Abstimmungen. So habe etwa die von der Initiative aus Hawaii hinzugezogene Tierärztin Jenna Wallace zwar keine Berufserlaubnis in Deutschland. Dieses Problem habe man aber schnell gelöst. Sie habe eine vorübergehende Erlaubnis zur Ausübung des tierärztlichen Berufes erhalten. Dabei handle es sich um eine Sonderregelung für Tierärzte aus dem Ausland. 

Walretter-Team soll in Ruhe arbeiten

Details zum aktuellen Stand der Aktion wollten weder die Mitglieder der Initiative noch die beiden Geldgeber am Samstag nennen – auch damit das Team in Ruhe arbeiten kann. Er könne nicht ständig vor Ort anrufen, das würde zu viel Unruhe in die Aktion bringen, so Gunz. Walter-Mommert sagte der dpa: „Glauben Sie mir, wir müssen unserem Team im Moment den Rücken freihalten, damit die in Ruhe arbeiten können.“ 

Tierärztin: Wal hat eine reelle Chance

Janine Bahr-van Gemmert sagte, sie und die anderen Experten im Team seien davon überzeugt, dass die Rettungsaktion die beste Lösung sei für den Wal. Es bestehe „eine reelle Chance (..), dass er das gut schafft“. Sie gehe auch nicht davon aus, dass das Tier aufgrund von zu wenig Nahrung verhungern könnte. „Natürlich ist man nach zwei, drei Wochen nicht mehr fit, aber ein Buckelwal braucht im Winter eigentlich keine Nahrung.“ Gerade im Winter fresse ein Buckelwal in der Regel nicht viel, sagte die Tierärztin weiter. Das Hauptproblem ist, dass er dort in seinem Gefängnis hängt.“

Wal am Samstag weitgehend regungslos

Am Samstag wollten die Helfer auch das Maul des Tieres kontrollieren. „Es sollte geguckt werden, ob noch ein Stück Netz in den Barten ist“, sagte die Veterinärin während der Pressekonferenz. Das sei jedoch nicht gelungen. Werde noch etwas entdeckt, würde es nach Möglichkeit entfernt, sagte sie. 

Im Gegensatz zu Freitag, als der Buckelwal nach der Annäherung eines Tauchers plötzlich mit starken Bewegungen reagiert hatte, blieb das Tier am Samstag weitgehend regungslos. Gelegentlich buckelte der Wal leicht. Zudem stieß er in regelmäßigen Abständen Wasserfontänen aus. 

Seit drei Tagen laufen die Arbeiten der privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. Ursprünglich war für den Fall eines erfolgreichen Verlaufs des Rettungsplans für Freitag der Transport gen Nordsee geplant gewesen. 

Kaum Details zu Rettungsarbeiten bekannt

Am Samstag befanden sich den gesamten Tag lang wieder Helfer in der Nähe des Wals. Sie legten am Morgen erneut Tücher auf den Rücken des Wals und beobachten das Tier. 

Währenddessen näherte sich eine schwimmende Arbeitsplattform teils ein Stück dem Wal an, blieb aber noch auf einigem Abstand. Der Greifarm des Baggers bewegte sich. Am Nachmittag wurde eine Art großer Schlauch ins Wasser gelassen, Lärm war zu hören und Wasser wurde aufgewirbelt. Offenbar handelt es sich um probeweise Spülungen. Nach früheren Angaben soll im Bereich des Wals weggespült werden, um diesen dann mit Luftkissen anzuheben.

Der beauftragte Tauchunternehmer Fred Babbel hatte bereits am Freitag angekündigt, dass Pumpen zu Wasser gelassen werden, um damit zu beginnen, zu spülen. Dies sollte demnach zunächst in etwas weiterer Entfernung erfolgen. Damit sollte laut Babbel die Reaktion des Tieres getestet werden. „Wenn das alles gut läuft, werden wir uns dann dichter nähern.“

Plane soll unter Wal geführt werden

Geplant ist nach früheren Angaben der Initiative, dass unter den Wal eine zwischen Pontons – also schwimmenden Plattformen – befestigte Plane geführt wird. Damit soll er aus dem flachen Bereich geborgen und später Richtung Nordsee gebracht werden.

Die Pontons sollen dazu von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch.

Etliche Fachleute: Heimreise des Wals unmöglich

Wissenschaftler, Fachleute von Behörden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Prüfung zuletzt einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen würden. Der Buckelwal sei orientierungslos und so schwach und geschädigt, dass er die Heimreise nicht schaffen werde.

Wal-Rettungsversuch zieht sich – kein Transport am Samstag wurde gefunden bei mopo.de

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Tote und verschwundene US-Forscher: FBI soll Rätsel um elf Wissenschaftler lösen

18. April 2026 um 16:28

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Mindestens elf amerikanische Wissenschaftler und Forscher mit Zugang zu streng geheimem Material sind seit 2023 gestorben oder spurlos verschwunden — das Weiße Haus hat jetzt das FBI eingeschaltet, berichtet Newsweek. Die Fälle lesen sich wie ein Thriller: NASA-Ingenieurin Monica Jacinto Reza, 60, verschwand am 22. Juni 2025 während einer Wanderung im Angeles National Forest in Kalifornien […]

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Hamburgs Grüne: Schutzoffensive für Frauen, Ja zu Olympia und Ende einer Tradition

18. April 2026 um 16:21

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Bei ihrer Landesmitgliederversammlung in Wandsbek haben Hamburgs Grüne am Samstag gleich zu mehreren zentralen Themen Beschlüsse gefasst. Die Partei stellte sich hinter eine Olympia-Bewerbung der Stadt, beschloss eine umfassende Agenda gegen Gewalt an Frauen und will ihr eigenes Versammlungssystem reformieren.

Die Mitglieder verabschiedeten einstimmig einen umfangreichen Antrag gegen Gewalt an Frauen. Darin fordern die Grünen unter anderem ein digitales Gewaltschutzgesetz, strengere Regeln gegen die Verbreitung von Vergewaltigungs- und Voyeurvideos sowie Reformen im Familien- und Sexualstrafrecht.

Femizide sollen grundsätzlich als Mord gewertet werden

Auch bei Femiziden drängt die Partei auf schärfere Konsequenzen: Tötungen von (Ex-)Partnerinnen sollen nach dem Willen der Grünen künftig grundsätzlich als Mord gewertet werden. Außerdem sprechen sie sich für das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht aus und fordern den weiteren Ausbau psychosozialer Prozessbegleitung. In dem Antrag heißt es, geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen sei in Deutschland ein massives strukturelles Problem.

Grüne stellen sich hinter Hamburgs Olympia-Bewerbung

Mit deutlicher Mehrheit stellte sich die Parteibasis außerdem hinter eine mögliche Olympia-Bewerbung Hamburgs. Beschlossen wurde ein Leitantrag des Landesvorstands für „grüne und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“.

Zwar gab es in der Debatte auch deutliche Kritik aus den eigenen Reihen, ein Gegenantrag fand jedoch keine Mehrheit. Am 31. Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum darüber abstimmen, ob sich die Hansestadt um Olympische Spiele bewerben soll. Im Gespräch sind Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Grüne: Nehmen Sorgen um steigende Mieten ernst

Es sei aus politischer und grüner Sicht wichtig, erneut für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg zu werben, sagte Hamburgs Grünen-Vorsitzende Selina Storm. Sie könne Gegenargumente wie zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nachvollziehen. „Die fehlende Transparenz, Korruption und Lobbyskandale der Vergangenheit vergisst man nicht so schnell. Auch ich nicht“, sagte Storm. Doch das IOC habe sich inzwischen geändert. Das Komitee verfolge eine Agenda, die zwar nicht perfekt sei, aber überwiegend in die richtige Richtung gehe.

Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen Die Sorgen um steigende Mieten nähmen die Grünen ernst. Und was die Sorge vor Großprojekten angehe: „Ich finde, es muss unsere Haltung als selbstbewusste Regierungspartei sein, dass wir Hamburg und uns das zutrauen“, sagte Storm. Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen, sagte sie mit Blick auf den Bau der U-Bahnlinie U5. Ähnlich äußerten sich die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Verkehrssenator Anjes Tjarks und der Bundestagsabgeordnete und frühere Justizsenator Till Steffen.

Wiebke Apitzsch von den Bergedorfer Grünen verwies wiederum auf grüne Werte für eine nachhaltige, positive Zukunft für die Welt, auf soziale Gerechtigkeit und Fairness. „Diese Werte gehen konträr zu den Werten des IOC.“ Es könne doch nicht sein, „dass wir uns mit einer Organisation verbinden, die so viele Skandale hat, dass selbst Menschen, die sich für Nachrichten nicht interessieren, davon mitbekommen.“

Mögliche Verabschiedung von einer grünen Tradition

Zugleich brachten die Grünen eine mögliche Reform ihrer eigenen Parteistruktur auf den Weg. Der Landesvorstand wurde mit großer Mehrheit beauftragt, bis spätestens Frühjahr 2027 zu prüfen, ob das bisherige System der offenen Landesmitgliederversammlung (LMV) durch Delegiertenkonferenzen ersetzt werden soll. Das heißt, dann wären bei den Zusammenkünften auf Landesebene nur noch etwa von Kreisverbänden entsandte Mitglieder teilnahme- und abstimmungsberechtigt. 

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Hintergrund ist das starke Wachstum des Landesverbands auf inzwischen fast 6700 Mitglieder. Hamburg inzwischen ein Sonderfall: „Alle anderen Landesverbände der Grünen haben heute keine LMVen mehr oder sind im Begriff, diese in Delegiertenkonferenzen umzuwandeln“, heißt es im Antrag des Landesvorstandes.

Nach Vorstellung des Vorstands könnte ein Delegiertensystem die Parteibasis repräsentativer abbilden und verhindern, dass wichtige Entscheidungen am Ende langer Versammlungen nur noch von einem kleinen Teil der Mitglieder getroffen werden. Die endgültige Entscheidung darüber soll allerdings erneut eine Landesmitgliederversammlung treffen. (dpa/mp)

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Zwei indische Tanker in der Straße von Hormus beschossen

18. April 2026 um 08:47

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Zwei indische Tanker in der Straße von Hormus beschossen

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Chef der IHK Dessau warnt vor Wirtschaftspolitik der AfD – und muss Deindustrialisierung durch CDU zugeben

18. April 2026 um 16:00

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Der Chef der Industrie- und Handelskammer Dessau-Halle warnt im Gespräch mit dem Deutschlandfunk vor der Wirtschaftspolitik der AfD. Zugleich muss ...

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Ethikrat: Buckelwal-Drama löst bei einigen die Ohnmacht auf

18. April 2026 um 15:53

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Seit Wochen beschäftigt die Rettung des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals die Öffentlichkeit – und das in Zeiten vieler globaler Krisen. Doch während andere Krisen lähmen, macht das tonnenschwere Tier einige Menschen handlungsfähig, meint der Deutsche Ethikrat.

Das Drama rund um den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwal sorgt nach Ansicht des Deutschen Ethikrats bei einigen Menschen für mehr Handlungsfähigkeit statt Ohnmacht. 

Ohnmachtsgefühl durch Vielzahl and Krisen

Einige bekämen das Gefühl, „hier noch irgendwas machen zu können, irgendwas tun zu können, irgendwas noch zu tun, weil alle anderen Krisen, sei es die Klimakrise, sei es die Kriege, ja doch in ein gewisses Ohnmachtsgefühl führen“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Ethikrats in einem am Freitag aufgezeichneten Interview mit dem Sender News5. „Wir fühlen uns ohnmächtig und da können wir jetzt was tun.“ Das erkläre die Reaktion vieler, die sonst keine Nähe zu Walen gehabt hätten.


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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Das Phänomen, dass so eine Mensch-Tier-Beziehung wichtiger erscheine als alle Kriegsszenarien um uns herum, sei auch ein Zeichen der Zeit, sagte sie. „Und es ist sehr interessant, dass in diesen großen Krisenzeiten diese, in Anführungszeichen, kleine, für manche sehr große Krise, ja alles andere überschattet.“

Ethische Abwägungen bei der Frage der Rettung

Die Frage nach der richtigen Hilfe sowie dem Umfang müsse stets neu beurteilt werden. „Ich würde immer sagen, maximal viel für das Tier, aber auch nicht unverhältnismäßig für den Menschen.“ Dieses Abwägen mache es schwierig, eine Seite für die richtige zu beurteilen. „Es ist ein Prozess, immer wieder zu entscheiden, jeden Tag.“

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Die Meinung der Fachwissenschaft sei elementar. „Ich würde immer Meeresforscher, diejenigen, die sich wirklich mit den Walen auskennen, fragen, weil die können es am besten beurteilen“, sagte sie. Sie sprach sich gegen sogenannte Quasiexperten aus. Der sehr spezifische Fall des Buckelwals sei sowohl eine tierethische, als auch eine medienethische Frage

Eine gewisse Verpflichtung der Menschen bestehe aber: „Der menschliche Eingriff in die Natur ist so stark, also wir sind so invasiv, dass wir immer mehr moralische Verantwortung tragen, auch solche Arten zu retten.“ (dpa/mp)

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