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Gestern — 05. Juni 2026

Drogen im Po in die JVA geschmuggelt: Fünf Männer stehen vor Gericht

05. Juni 2026 um 06:17

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Pikanter Tatvorwurf: Mit hygienisch eher fragwürdigen Methoden sollen fünf Männer in der JVA Fuhlsbüttel einen schwunghaften Drogenhandel betrieben haben. Sie sollen einen Kurier eingesetzt haben, der den Stoff laut Anklage in seinem Po in den Knast geschmuggelt haben soll – und das in beachtlichen Mengen. Ab Freitag stehen die fünf mutmaßlichen Dealer vor Gericht.

Den Angeklagten A. (41), F. (35), S. (34) und Z. (28) wird vorgeworfen, in vier Fällen gemeinsam mit Cannabis in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. A. und S. müssen sich außerdem zusammen mit dem Angeklagten G. (38) wegen eines weiteren Falls verantworten: Dabei geht es neben Cannabis auch um Kokain und den psychoaktiven Stoff „Spice“.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft sollen sich die Männer im Jahr 2022 zusammengeschlossen haben. Ihr Plan: Haschisch, Kokain und synthetische Cannabinoide sollten in die JVA Fuhlsbüttel gebracht und dort mit Gewinn verkauft werden. Kurier sollte ein Mann namens Gr. sein, der die Drogen während seiner Ausgänge in Empfang nahm. Gr. wird gesondert strafrechtlich verfolgt.

Vorwurf: Drogen in Kondomen anal eingeführt

Bis auf S. saßen damals alle Angeklagten sowie Gr. in der JVA. Im Juni 2022 soll S. an Gr. auf dem Gelände der Asklepios Klinik Nord-Ochsenzoll zwei Haschischriegel übergeben haben. Sie waren jeweils in Kondome verpackt und wogen zusammen rund 100 Gramm.


Frage der Woche: Wie häufig essen Sie Fastfood?

Gr. soll sich die Kondome anal eingeführt und den Inhalt bei seiner Rückkehr unbemerkt in die JVA gebracht haben. Dort soll er das Haschisch an F. und Z. übergeben haben. Die beiden sollen es – abzüglich von 30 Gramm als Lohn für Gr. – an A. zum Verkauf weitergegeben haben.

Angeklagte sollen 266,7 Gramm Haschisch verkauft haben

Zwischen Ende Juni und Mitte August 2022 soll das noch drei weitere Male nach demselben Muster passiert sein. Wieder sollen jeweils etwa 100 Gramm Haschisch in die JVA Fuhlsbüttel gebracht worden sein. Nach Abzug des Anteils für Gr. sollen insgesamt 266,7 Gramm verkauft worden sein – in der Regel für 20 Euro pro Gramm.

Ein weiterer Fall soll sich am 25. Januar 2023 abgespielt haben. S. soll Gr. im Auftrag von A. und G. auf dem Klo eines Fastfood-Restaurants an der Langenhorner Chaussee erneut Rauschmittel übergeben haben: zwei in Kondome verpackte Haschischriegel, vier Plastiküberraschungseier mit 40,24 Gramm des synthetischen Cannabinoids „Spice“ sowie 4,83 Gramm Kokain.

Mutmaßlicher Kurier übergibt Drogen an Polizei

Dieses Mal landeten die Drogen laut Staatsanwaltschaft aber nicht in der JVA, wo sie demnach durch den gesondert strafrechtlich verfolgten P. verkauft werden sollten. Stattdessen übergab Gr. die Rauschmittel an die Polizei.

Das Verfahren hatte ursprünglich am 14. Januar 2025 begonnen. Am ersten Prozesstag gab es aber einen Eklat, der Prozess wurde daraufhin ausgesetzt. Am Freitag um 9.30 Uhr beginnt die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht neu. (tst)

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34-Jähriger betrügt während der Pandemie die Bundesagentur für Arbeit

05. Juni 2026 um 05:18

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Ein Hamburger Unternehmer soll in der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld in großem Stil erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft hat den 34-jährigen Angeklagten F. wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges in drei Fällen angeklagt. In zwei Fällen blieb es demnach beim Versuch.

F. soll im Mai 2020 als Geschäftsführer einer GmbH über eine Lohnabrechnungsgesellschaft gegenüber der Bundesagentur für Arbeit falsche Angaben gemacht haben. Laut Anklage simulierte er einen pandemiebedingten vollständigen Arbeitsausfall für 250 Arbeitnehmer.

Auf dieser Grundlage beantragte er Kurzarbeitergeld sowie die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen. Für den Monat Mai 2020 zahlte die Bundesagentur für Arbeit nach einem Antrag vom 13. Juli 2020 rund 190.000 Euro aus.

Kurzarbeitergeld: Behörde lehnte weitere Zahlungen ab

Weitere Anträge betrafen die Monate Juni und Juli 2020. Dabei ging es um knapp 174.000 Euro und rund 190.000 Euro Kurzarbeitergeld sowie um etwa 128.000 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen.

Diese Zahlungen lehnte die Bundesagentur für Arbeit ab. Der Grund: Die Behörde hatte laut Staatsanwaltschaft erkannt, dass es sich mutmaßlich nur um vorgetäuschte Anträge handelte.

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Erst im Juli 2020 soll F. 201 angebliche Arbeitnehmer rückwirkend zur Sozialversicherung angemeldet haben. Diese Personen sollen jedoch gar nicht für die GmbH gearbeitet haben. Ab Freitag (13 Uhr) muss sich F. vor Gericht verantworten. (tst)

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Mann schlägt Frau mit Hammer ins Koma – darum fällt die Anklage milder aus

05. Juni 2026 um 04:19

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Ein Mann soll einer Frau mehrfach mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen haben – nun muss sich der 36-Jährige vor dem Landgericht Hamburg verantworten.

Rückblick: Am 20. Dezember 2025 soll der 36-Jährige in der Bernstorffstraße (Altona) eine Frau mit einem Hammer attackiert haben. Das Opfer wurde dabei schwer verletzt: Die Frau habe laut Anklage ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Schädelbruch erlitten und liege seit der Tat im Koma.

Mann schlägt Frau mit Hammer: Opfer liegt seit Tat im Koma

Dem Angeklagten wird nun schwere Körperverletzung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Wie die Staatsanwaltschaft nach den Ermittlungen ausgeht, sei der Angeklagte vom Versuch des Totschlags strafbefreiend zurückgetreten. Der Grund: Er soll unmittelbar nach der Attacke selbst den Notruf alarmiert haben.

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Der Prozess gegen ihn beginnt am Freitagmorgen vor dem Landgericht Hamburg. Weitere Verhandlungstage sind angesetzt. (mp)

Mann schlägt Frau mit Hammer ins Koma – darum fällt die Anklage milder aus wurde gefunden bei mopo.de

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Mordfall Henry Nowak: Polizeiaufsichtsbehörde sieht bisher kein Fehlverhalten der Beamten

04. Juni 2026 um 19:06

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Nach dem Mord an dem Briten Henry Nowak hat die Polizeiaufsichtsbehörde (IOPC) ein Ermittlungsverfahren gegen die am Einsatz beteiligten Beamten ...

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„Sie bringen Angst und Schrecken“: Migranten terrorisieren Schüler an Brandenburger Schule

04. Juni 2026 um 16:57

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Am Amtsgericht Oranienburg standen am Mittwoch zwei Brüder vor Gericht. Im Verfahren wird schnell deutlich, dass die Situation für die ...

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„Angemessener Lebensstandard“ als Richtschnur Europäischer Gerichtshof verbietet Deutschland Kürzungen von Asylleistungen

04. Juni 2026 um 15:15

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Das Bild zeigt Asylmigranten auf Lampedusa. Deutschland darf laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs abgelehnten Asylbewerbern nicht die Leistungen kürzen.

Deutschland darf Asylbewerbern, die sich illegal im Land aufhalten, nicht die Leistungen kürzen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Für Berlin dürfte das juristischen Änderungsbedarf bedeuten.

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Grüne Energie, dreckige Entsorgung: Windrad-Schrott-Skandal endet vor Gericht

04. Juni 2026 um 14:00

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Ein Windkraft-Entsorgungspionier, der wegen der illegalen Entsorgung ausgedienter Rotorblätter in Untersuchungshaft gesteckt wurde, muss sich in wenigen Tagen vor Gericht verantworten. Anstatt den Windrad-Schrott ordentlich zu entsorgen, ließ er diesen nämlich – vom Steuerzahler subventioniert – illegal im Ausland verklappen.

Die fachgerechte Entsorgung von Windrad-Schrott ist nicht billig. Schon jetzt sind es jährlich etwa 20.000 Tonnen, die von abgebauten Anlagen anfallen. Dank des von der Politik vorangetriebenen Windkraft-Booms dürften es in wenigen Jahren bereits um die 50.000 Tonnen pro Jahr sein. Eine Entsorgung solcher ausgedienter Anlagen kostet bis zu 350.000 Euro. Geld, das sich ein einst gepriesener Recycling-Spezialist für Windrad-Schrott, Michael Roth, den Vorwürfen nach womöglich sparen wollte.

Wie Report24 bereits berichtete, flog die illegale Verklappung der ausgedienten Rotorblätter in der tschechischen Wildnis auf und sorgte für eine Festnahme des Unternehmers. Laut einem Bericht der „Welt“ soll der Gerichtsprozess gegen ihn am 11. Juni vor dem Oberlandesgericht Weiden in der Oberpfalz beginnen. Mitangeklagt ist auch einer seiner Mitarbeiter, der jedoch derzeit auf freiem Fuß ist.

Laut der Anklage wurden Rotorblätter illegal auf einer Halde am Ortsrand der tschechischen Gemeinde Jirikov abgeladen – und die Bürgermeisterin war es, die sich mit ihrem Auto dem letzten Transport von Roths Firma in den Weg stellte und so faktisch den Stein ins Rollen brachte. Auch wirft ihm die Anklage vor, giftige Batterieabfälle illegal nach Tschechien und Polen gebracht zu haben. Ein weiterer Anklagepunkt ist die angeblich vorsätzliche Gesundheitsgefährdung und -schädigung seiner Mitarbeiter. Er habe es unterlassen, eine Anlage zur Trennung von Batteriebestandteilen abzuschalten, obwohl es zur Kontamination und zur Verletzung von Mitarbeitern kam.

Mehr noch schienen vor allem lediglich öffentliche Gelder dazu beigetragen haben, dass Roths Unternehmen überhaupt überleben konnte. Kurz vor der Eröffnung des Konkursverfahrens seien zudem noch Subventionen geflossen. Denn aufgrund des politisch erwünschten Ausbaus von Windkraftwerken ist der Bedarf an Unternehmen, die sich um die abgewirtschafteten Windkraftwerke kümmern, durchaus groß. Doch wo ein permanenter Geldfluss aus Regierungskassen winkt, könnte die Versuchung groß sein, die Gewinnmargen durch die illegale Verklappung im Ausland in die Höhe zu treiben. Michael Roth muss sich nun vor Gericht verantworten. Das Urteil bleibt abzuwarten.

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EuGH-Urteil: Kürzungen von Asylleistungen rechtswidrig

04. Juni 2026 um 09:40

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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die deutschen Kürzungen von Asylleistungen in bestimmten Dublin-Fällen für rechtswidrig erklärt. Nach dem Urteil dürfen ...

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Irre: Merz jetzt auch mit „nuklearer Lenkungsgruppe“ gemeinsam mit Frankreich gegen Russland

30. Mai 2026 um 15:14

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Während geopolitische Spannungen wachsen und die Sicherheitslage in Europa unsicherer wird, intensivieren Deutschland und Frankreich ihre Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Zusammenarbeit.

Nach aktuellen Berichten haben Berlin und Paris bereits konkrete Gespräche über eine engere Kooperation aufgenommen. Im Fokus stehen gemeinsame Strategien, militärische Übungen und die Rolle Frankreichs als einzige Atommacht innerhalb der Europäischen Union.

Macron und Merz starten nukleare Lenkungsgruppe

Bereits im März initiierten Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine sogenannte „nukleare Lenkungsgruppe“. Ziel des Gremiums ist es, Details einer vertieften deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Sicherheit auszuarbeiten.

Laut Medienberichten traf sich der Sicherheitsberater von Bundeskanzler Merz, Günter Sautter, in Paris zu ersten Gesprächen mit französischen Partnern. Ein weiteres Treffen zwischen Deutschland und Frankreich soll noch vor der Sommerpause stattfinden.

„Vorwärtsgerichtete Abschreckung“

Im Zentrum der Diskussion steht ein neues sicherheitspolitisches Konzept, das Präsident Macron Anfang März auf dem Militärstützpunkt Île-Longue in der Bretagne vorgestellt hatte: die „vorwärtsgerichtete Abschreckung“.

Macron kündigte an, dass künftig Elemente der französischen strategischen Streitkräfte stärker innerhalb Europas eingebunden werden könnten. Damit signalisiert Frankreich seine Bereitschaft, eine aktivere Rolle für die europäische Kriegstauglichkeit und Wehrtüchtigkeit zu übernehmen.

Vielleicht hat man besonders in Deutschland erkannt, dass man in der konventionellen Kriegsführung mit Männern, die über Jahre zu politisch korrekten Softies erzogen wurden und aus denen nur schwer ritterkreuzträgerartige Haudegen zu formen sind, in Kriegsfall gegen Russland nicht gerade die besten Karten haben könnte. Und aus den von Kriegen traumatisierten und jetzt eingebürgerten Schutzsuchenden werden sich ebenfalls kaum in glühenden Vaterlandsverteidiger wandeln. Da müssen dann schon Atombomben her um das Manko auszugleichen!

Deutsch-französische Nuklearübungen geplant

Ein Bestandteil der deutsch-französischen Kooperation sind offenbar gemeinsame Manöver zur Vorbereitung auf Krisen- und Ernstfälle.

Demnach soll die Bundeswehr erstmals mit Frankreich an Nuklearübungen durchführen. Geplant ist zunächst eine Beteiligung an den sogenannten „Poker“-Übungen, möglicherweise bereits im September dieses Jahres.

In Ermangelung eigener Atomwaffen könnte die Bundeswehr vorläufig „nur“ unterstützende Aufgaben übernehmen, die nicht direkt mit Atomwaffen verbunden sind. Dazu zählen beispielsweise:

  • Begleitschutz durch Kampfflugzeuge
  • Luftbetankung
  • konventionelle militärische Unterstützung

Darüber hinaus soll Deutschland Einblicke in französische Atomstandorte und nukleare Einsatzstrukturen erhalten. Ob die französischen Atomwaffen irgendwann dann auch offiziell zu „gemeinsamen“ Waffen gehören werden wir wahrscheinlich von der deutschen Finanzierung in diese Richtung abhängen. Bei den Kernkraftwerken soll das ja recht gut klappen – eine ganze Reihe französische Anlagen arbeiten nur mehr für den deutschen Energie bedarf, nachdem man den (auch lt. Merz-Zitat allerdings noch vor den Wahlen) Wahnsinn, die sichersten Kernkraftwerke abzudrehen durchgezogen hat.




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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

22. März 2025 um 11:20

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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Mann teilt Karikatur auf Instagram – 4000 Euro Strafe

06. März 2025 um 18:07

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Wegen einer volksverhetzenden antiisraelischen Karikatur im sozialen Netzwerk Instagram ist ein Mann von einem Hamburger Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Der Entscheidung vom Donnerstag zufolge muss der 34-Jährige als Auflage außerdem eine Geldbuße von weiteren 1000 Euro bezahlen, wie eine Gerichtssprecherin in der Hansestadt mitteilte.

Wie das Gericht feststellte, hatte der Mann knapp zwei Wochen nach dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 eine Karikatur auf Instagram geteilt, die das Vorgehen israelischer Streitkräfte im Gazastreifen mit nationalsozialistischen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verglich.

Trotz Hakenkreuz und Verharmlosung: Angeklagter legt Einspruch ein

Die Karikatur zeigte einen Soldaten mit israelischem Hoheitsabzeichen, der ein Gewehr auf eine am Boden liegende Frau richtet. In einem Spiegel erblickte dieser zugleich einen Soldaten mit Hakenkreuzarmbinde, der einen Mann bedroht. Laut Anklage stellt das Bild einen Vergleich dar, der das einmalige Ausmaß nationalsozialistischer Völkermordpolitik herunterspielt.



Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Rassistische Attacken in S-Bahn und Supermarkt: „Der Hass ist normal geworden”
  • 1000 Stellen in Gefahr: Alarm bei Otto
  • Die Gewinner und Verlierer der Hamburg-Wahl
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
  • 20 Seiten Sport: HSV-Trainer im Duell mit dem Lehrmeister
  • 20 Seiten Plan7: Prachtstücke im Barlach-Haus & die besten Kultur-Events der Woche




Das Amtsgericht folgte dieser Auffassung und stufte die Verbreitung als strafbare Volksverhetzung in Tateinheit mit dem Verwenden von Kennzeichnen verfassungswidriger Organisationen ein. Letzteres bezieht sich auf das in der Karikatur abgebildete Hakenkreuz.

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Der Angeklagte hätte sich vor der Veröffentlichung über die Rechtslage zur Meinungsfreiheit bei Bezügen zur NS-Vergangenheit vergewissern müssen, betonte das Gericht laut Sprecherin. Auch dass er den fraglichen Post nur wenige Tage nach dem Hamas-Angriff auf Israel absetzte, habe für das Urteil eine Rolle gespielt. Zur Verhandlung kam es, weil der Beschuldigte Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt hatte. (bro/cfm)

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Zahlreiche Delikte in Lüneburg und Uelzen: Körperverletzung, Diebstähle und illegaler Cannabisanbau festgestellt

20. Februar 2025 um 21:16

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Aktuelle Polizeimeldungen aus Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen

Lüneburg:

Körperverletzung

Am 19.02.2025, gegen 14:30 Uhr, rempelte ein 25-Jähriger in der Straße Neue Sülze zunächst eine 51 Jahre alte Frau an und verfolgte diese ein Stück auf ihrem Weg. Als ein 51 Jahre alter Mann ein Foto von diesem fertigte, warf der 25-Jährige ein Gitter in Richtung der beiden 51-Jährigen und versuchte sie weiter anzugreifen. Er konnte bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festgehalten werden. Der Mann wurde anschließend in Gewahrsam genommen.

Diebstahl aus Bekleidungsgeschäft

Am 19.02.2025, gegen 11:00 Uhr, begab sich ein 25 Jahre alter Mann mit zwei Jacken in die Umkleidekabine eines Bekleidungsgeschäfts in der Glockenstraße und verließ diese mit nur einer Jacke. Ein Mitarbeiter beobachtete ihn dabei und sprach ihn darauf an. Die fehlende Jacke, im Wert von rund 70 Euro, trug der 25-Jährige unter seiner eigenen Jacke. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Diebstahl aus Bekleidungsgeschäft – Sicherungsalarm ausgelöst

Eine Jugendliche steckte am 19.02.2025, gegen 13:30 Uhr, Kleidung im Wert von rund 90 Euro in ihre Handtasche und wollte das Geschäft in der Großen Bäckerstraße verlassen. Dabei lösten die befestigten Sicherungen die Alarmanlage am Ausgang aus. Eine Mitarbeiterin kam hinzu und stellte den Diebstahl fest. Die Jugendliche wurde an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Diebstahl eines Portemonnaies

Während eines Einkaufs in der Willy-Brandt-Straße am 19.02.2025, zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr, entwendete eine unbekannte Person das Portemonnaie aus der Tasche einer 56 Jahre alten Frau. Ihr entstand ein Schaden von rund 40 Euro.

Verkehrsunfallflucht

In der Nacht vom 18.02.2025 auf den 19.02.2025 touchierte eine unbekannte Person mit ihrem Fahrzeug einen auf einem Parkstreifen am Straßenrand der Straße Am Schifferwall abgestellten PKW Renault. Anschließend entfernte sich das verursachende Fahrzeug in unbekannte Richtung.

Lüchow-Dannenberg:

Einbruch in Werkstatt

Am 19.02.2025, gegen 20:15 Uhr, schlug eine unbekannte Person ein Fenster zu einer Werkstatt in der Straße Prießeck ein. Nachdem die Person beobachtet und angesprochen wurde, flüchtete sie in noch unbekannte Richtung. Diebesgut ist bislang nicht bekannt.

Suche nach einem vermissten Mann

Am Mittag des 19.02.2025, gegen 17:00 Uhr, verließ ein 19-Jähriger eine Einrichtung in der Domänenstraße in Schnega. Aufgrund der leichten Bekleidung des Mannes sowie der kalten Temperaturen wurden umfangreiche Suchmaßnahmen unter der Beteiligung der Feuerwehr, eines Polizeihubschraubers und Flächenspürhunden eingeleitet. Gegen 22:00 Uhr konnte der Heranwachsende am selbigen Tage aufgrund von Hinweisen auf einem Feld im Bereich Külitz/Warpke wieder angetroffen werden. Er war unterkühlt und wurde medizinisch begutachtet.

Uelzen:

Fahren unter Einfluss – Durchsuchung

Am 19.02.2025, gegen 10:00 Uhr, wurde ein PKW Ford von der Polizei festgestellt und in der Straße Bohldamm kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass die 35 Jahre alte Fahrzeugführerin unter dem Einfluss von Kokain stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Im weiteren Verlauf händigte der 34 Jahre alte Beifahrer den Polizeibeamten Cannabis aus. Bei einer anschließenden Durchsuchung des PKW der 35-Jährigen und der Wohnung des 34-Jährigen in Uelzen wurden nicht geringe Mengen an Cannabis aufgefunden. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Einbruch in Kleingarten

In der Nacht vom 18.02.2025 auf den 19.02.2025 verschafften sich Unbekannte durch Aufbrechen einer Tür Zutritt zu einem Gartenhaus in der Straße Hauenriede. Sie entwendeten einen Fernseher im Wert von wenigen hundert Euro.

Einbruch in Imbiss

Unbekannte Täter verschafften sich am 19.02.2025 im Zeitraum zwischen 03:30 Uhr und 08:00 Uhr Zutritt zu einem Imbiss in der Veerßer Straße, indem sie eine Tür aufhebelten. Sie entwendeten Bargeld im unteren dreistelligen Bereich. Es wurden Spuren gesichert.

Einbruch in zwei nebeneinanderstehende Transporter

Am Morgen des 19.02.2025 zwischen 9:30 Uhr und 12:45 Uhr brachen Unbekannte in zwei nebeneinander geparkte Transporter Mercedes in einem Feldweg zwischen den Ortschaften Niendorf und Vorwerk ein, indem sie jeweils ein Fenster öffneten. Es wurden zwei Rucksäcke samt Inhalt und zwei Ipads erlangt. Der daraus entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

Am 19.02.2025, gegen 06:30 Uhr, befuhr eine 19 Jahre alte Fahrerin eines PKW Peugeot die Vorwerker Straße. An der Kreuzung Alte Dorfstraße übersah sie eine vorfahrtsberechtigte 57 Jahre alte Fahrerin eines PKW Hyundai und kollidierte mit dieser. Beide Fahrzeugführerinnen wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt.

Cannabispflanzen aufgefunden

Im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Uelzen wurde durch die Staatsanwaltschaft Lüneburg ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. Dieser bezog sich auf die Wohnung eines 39 Jahre alten Mannes im Uelzener Stadtgebiet. Hintergrund waren Hinweise zu einem möglichen illegalen Anbau von Cannabis. Nachdem das Amtsgericht Uelzen einen Durchsuchungsbeschluss erlassen hat, begaben sich die Ermittlerinnen und Ermittler gestern Mittag zu der Wohnung und durchsuchten diese. Dabei wurden rund ein Dutzend Cannabispflanzen sowie professionelles Equipment aufgefunden. Die Polizei ermittelt auch wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Cannabis.

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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