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Zunahme von Unfällen durch herabstürzende Eisplatten von LKW auf der Autobahn 7

30. Januar 2026 um 23:25

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Gefahr durch Eisplatten auf der Autobahn

Hildesheim (ots) – Die Autobahnpolizei Hildesheim berichtet von einer Zunahme an Unfällen, die durch herabstürzende Eisplatten von LKW-Dächern verursacht werden.

Tatablauf und Unfallbeschreibung

In den letzten Wochen, insbesondere in den vergangenen Tagen, nehmen die Unfallzahlen zu, da sich Eisplatten von den Fahrzeugdächern lösen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schmilzt der Schnee auf den Aufliegern, und der kalte Fahrtwind sorgt dafür, dass das Wasser gefriert. Das entstandene Eis kann durch Temperaturveränderungen oder Vibrationen von den Dächern der LKW fallen. Wenn das fallende Eis auf nachfolgende PKWs trifft, führt dies je nach Größe der Eisbrocken zu Lackschäden, beschädigten Windschutzscheiben oder schweren Unfällen.

Unfall am Autobahndreieck Salzgitter

Am 29.01.2026, gegen 14 Uhr, ereignete sich ein typischer Unfall in diesem Kontext im Bereich des Autobahndreiecks Salzgitter. Ein PKW wurde von einer herabfallenden Eisscholle eines Sattelzugs getroffen, wobei die Windschutzscheibe des Fahrzeugs stark beschädigt wurde. Bei der Unfallaufnahme überprüften die Polizeibeamten das Dach des Sattelaufliegers. Dort entdeckten sie eine rund 120 cm lange, 30 cm breite und bis zu 8 cm dicke Eisplatte. Hätte sich dieses Eis während der Fahrt gelöst, wären viel gravierenderer Folgen möglich gewesen.

Folgen und Ermittlungsstand

Fahrzeugführer sind gesetzlich verpflichtet, ihre Fahrzeuge vor Fahrtantritt von Eis und Schnee zu befreien. Da der Sattelzugführer in diesem Fall dieser Pflicht nicht nachgekommen ist, wird ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Buße für diesen Verstoß beträgt 120 Euro, zuzüglich Verwaltungsgebühren und einem Punkt im Fahreignungsregister. Um Unfälle und Bußgelder zu vermeiden, weist die Polizei darauf hin, dass die Kontrolle der Fahrzeugdächer vor Fahrtantritt unerlässlich ist.

Bildunterschrift: Große Eisplatte

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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

22. März 2025 um 11:20

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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