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Jedes Jahr aufs Neue machen sich Millionen von Zugvögeln auf die weite Reise durch Europa. Im Herbst in den Süden und zurück in den Norden in den frühen Frühlingsmonaten.
Auf den geheimen Routen der Zugvögel
Aber in den letzten Jahren wurden die Zugvögel spürbar weniger, manche Arten sind gar nicht mehr zu beobachten. Was könnte sie davon abhalten, sich auf ihren langen Weg aufzubrechen?
Warum überfliegen immer weniger Zugvögel unser Land?
Über 20 Jahre lang hat der Filmemacher Christian Moullec den Flug der Wildgänse beobachtet und studiert. Er wurde Pilot eines Leichtflugzeugs, um den Vogelschwarm bei seinem Flug über Europa zu begleiten.
Ein Gänsepapa mit Leichtflugzeug macht sich mit jungen Graugänsen auf die Reise
Entstanden ist ein bewegender und faszinierender Dokumentarfilm, der mit unglaublicher Leichtigkeit die Grenzen der Schwerkraft überwindet und uns auf eine Reise mitnimmt, die unvergessen bleibt.
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Die Kriminalität ausländischer Banden konnte deutlich gesenkt werden, aber die Islamisierung Schwedens bleibt ein großes Problem. Das ist die Kernaussage eines Interviews, das die Nachrichtenseite „Samnytt“ mit Maria Rosander, der Vorsitzenden der patriotischen Partei Schwedendemokraten in Uppsala, geführt hat. Rosander kann auch auf eine 17-jährige Erfahrung als Polizeibeamtin zurückblicken.
Schweden: Bandenkriminalität reduziert, aber Gefahr der Islamisierung bleibt
Als Ursachen für den Rückgang der Bandenkriminalität nannte Rosander härtere Strafen, ausgeweitete Überwachung, verbesserte Zusammenarbeit zwischen den regionalen Polizeibehörden und verstärkten Einsatz verdeckter Maßnahmen. Verdächtige junge Bandenmitglieder können nun vor der Begehung von Straftaten abgefangen werden. „Aus polizeilicher Sicht ist es wie Tag und Nacht“, sagte sie zu den veränderten Rahmenbedingungen der Polizeiarbeit.
Für Rosander, die bei der EU-Wahl 2024 nur knapp einen Sitz im Europaparlament verpasste, gibt es aber nach wie vor ein großes Problem, nämlich die voranschreitende Islamisierung Schwedens. Für sie ist die Moschee in Uppsala …
„… so etwas wie ein Symbol für Segregation, für ehrbezogene Unterdrückung und die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen“.
Sie berichtete auch, weibliche Beamte würden oft zugunsten männlicher Kollegen ignoriert werden und in stark von der Abschottung betroffenen Gebieten würden Mädchen vom öffentlichen Leben ferngehalten.
Rosander warnte eindringlich, dass die Islamisierung bald nicht mehr gestoppt werden könne:
„Wir lassen die Islamisierung so weit vordringen, dass wir irgendwann nicht mehr Nein sagen können. Die Gesellschaft wird von innen heraus zerfressen.“
Als Maßnahmen gegen die Islamisierung forderte sie ein Bauverbot für neue Moscheen, Einschränkungen für das Tragen von Niqab und Burka in der Öffentlichkeit sowie ein Kopftuchverbot für Kinder. Außerdem lehnt sie den Begriff der Integration ab. „Ich finde, wir sollten von Assimilation sprechen“, sagte sie.
Dieser Beitrag erschien auf ZURZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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Die jemenitischen Huthis haben nunmehr Reedereien davor gewarnt, dass Schiffe, die saudische Häfen nutzen, innerhalb ihrer Einsatz-Reichweite als Ziel dienen könnten. Diese Warnung folgte unmittelbar auf die Ankündigung einer Seeblockade nach Angriffen auf Sanaa.
Tanker mit saudischem Öl kehren um
Auf See machte sich dies Meldung rasch „bemerkbar“, wobei mehrere Tanker, die saudisches Rohöl nach Asien transportierten, im Roten Meer den Kurs umgehend geändert hatten.
Riad hatte versucht, eine Front wieder zu öffnen, von der man geglaubt hatte, sie bereits „im Griff“ zu haben. Nunmehr steht die wichtigste alternative Öl-Route jedoch unter massivem direkten Druck.
Saudisches Problem größer als eine Meerenge
Das Königreich ist mittlerweile zunehmend auf das Rote Meer angewiesen, da der Verkehr durch die Straße von Hormus im Zuge des US-Krieges gegen den Iran stark zurückgegangen ist.
Saudisches Öl erreicht das Rote Meer über die Ost-West-Pipeline, die Rohöl vom Persischen Golf zum Hafen von Yanbu transportiert.
Von Yanbu wird der Großteil dieses Öls südlich durch die Bab al-Mandab-Straße per Schiff verbracht, direkt durch jemenitische Hoheitsgewässer, nämlich zu den asiatischen Märkten. Dieser einzige Korridor verarbeitet 3,6 Millionen Barrel pro Tag und bedeutet das Lebenselixier für China, Indien und andere asiatische Volkswirtschaften.
Globale Versorgung unter „Belagerung“
Eine langanhaltende Blockade könnte somit fast 4 % des weltweiten Angebots kürzen und die Preise dadurch noch weiter in die Höhe treiben. Rohöl ist bereits auf 94 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Wenn auch diese Meeres-Straße geschlossen wird, muss Saudi-Arabien über drei Millionen tägliche Barrel um Afrika umleiten, was massive Verzögerungen und brutale Kostenanstiege für asiatische Käufer verursachen würde.
Die Welt steht nun also vor einem der schwersten Ölversorgungs-Schocks seit Jahren. Europa und Asien stehen vor Engpässen und unkoordinierten Notfallplänen. Die rosige Prognose der Internationalen Energieagentur für eine starke Erholung der Raffinerie in diesem Quartal läuft nun plötzlich auf „Lebenserhaltungs-Modus“.
Die Ölmärkte sind also weiterhin „außer Kontrolle“, da die Hormus-Krise, ausgelöst durch den US-Krieg gegen den Iran, mit der wachsenden Bedrohung für die Bab-al-Mandab-Route kollidiert. Befürchtungen gleichzeitiger Störungen an zwei wichtigen Energieengpässen haben nunmehr das Rohöl auf mehrwöchige Hochs getrieben und die Händler in „Krisen-Modus“ versetzt.
US-Präsident Trump hatte während seiner Pressekonferenz mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun darauf bestanden, dass die Huthi-Blockade nicht zustande gekommen sei. Der Markt allerdings scheint weniger überzeugt davon zu sein. Brent stieg zum dritten Mal in Folge, gewann seit Montag mehr als 5 % und erreichte kurzzeitig 95,47 Dollar pro Barrel, der höchste Wert seit dem 11. Juni.
Präsident Trump kann also so viel „Propaganda“ hinausposaunen wie „gewohnt“, die Tanker und Ölhändler scheinen die Blockade jedoch sehr wohl bemerkt zu haben.
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+ Meinungsfreiheit statt Zensur: US-Papier sorgt für Empörung in der EU + Iran-Krieg: Gaspreis erreicht Höchststand – Europas Speicher leeren sich + Pistorius bestätigt Einsatz deutscher Radhaubitze in Ukraine + Kriminalität in Österreich: Knapp 15.000 tatverdächtige Syrer! + Deutschtest unüberwindbar für jedes 4. Kind: Schul-Niveau auf Tiefstand gesenkt
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Meinungsfreiheit statt Zensur: US-Papier sorgt für Empörung in der EU
Die Trump-Administration will die UN-Generalversammlung im September nutzen, um den Druck auf die EU und ihr Zensurregime zu erhöhen. So zirkuliert aktuell unter diplomatischen Kreisen ein Entwurf, der dann unterzeichnet werden soll. (…)

Darin werden die Unterzeichner aufgefordert, sich zu „verpflichten“, „anzuerkennen, dass die Bestrafung angeblich falscher Rede“ – etwa „Desinformation“, „Missinformation“ oder „Hassrede“ – die „Meinungsfreiheit“ gefährden kann, mit einer Ausnahme für Äußerungen, die unmittelbar zu Gewalt anstiften.
Politico berichtete, das Dokument fordere Regierungen zudem auf, von Forderungen abzurücken, dass Plattformen Beiträge von Nutzern überwachen und löschen. Das ist eine klare Ansage gegen das EU-Regime und sein Zensurgesetz „Digital Services Act“. (…)
Die EU fühlt sich deshalb angegriffen, weil der Entwurf klar auf den Digital Services Act (DSA) abzielt. Das EU-Gesetz, das die größten Plattformen verpflichtet, sogenannte systemische Risiken zu identifizieren und zu verringern, greift auch in die US-Öffentlichkeit ein. Via tkp.at
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Iran-Krieg: Gaspreis erreicht Höchststand – Europas Speicher leeren sich
Die Kämpfe im Nahen Osten haben in dieser Woche eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Huthi-Rebellen kündigten eine Blockade des Roten Meeres an – und der Gaspreis in Europa stieg daraufhin auf den höchsten Stand seit Beginn des Irankriegs im Februar. (…)
Laut Experten wird das für europäische Staaten zu einem immer größeren Risiko. Denn die Füllstände der Gasspeicher befinden sich unter dem Fünfjahresdurchschnitt. (…)
Laut der Preisberichtsagentur Argus Media lagen die europäischen Füllstände am 20. Juli bei 54 Prozent, deutlich unter dem Fünfjahresschnitt im Juli von 70 Prozent. In Deutschland, das über mehr Gasspeicherkapazität als jedes andere EU-Land verfügt, lagen die Bestände sogar nur auf 45 Prozent, verglichen mit einem Fünfjahresschnitt von 68 Prozent. (…)
Für Europa bedeutet das: Je länger der Krieg im Nahen Osten dauert, umso angespannter dürfte die Versorgungslage werden – und umso mehr dürften die Preise steigen.“ (…) Weiterlesen auf handelsblatt.com
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Brüssel blockiert Remigration: Selbsterhalt ist „Diskriminierung“
Die Europäische Kommission verweigert dem „Save Europe Act“ die Registrierung als Europäische Bürgerinitiative. Der geplante Zuwanderungsstopp, schnellere Abschiebungen und ein europaweites Remigrationsmodell seien „offenkundig“ mit den Werten der Union unvereinbar. Die Umkehr des Bevölkerungsaustauschs steht für die Eurokraten nicht zur Debatte.

Am Mittwoch machte die Europäische Kommission ihre Entscheidung offiziell: Der „Save Europe Act“ wird nicht als Europäische Bürgerinitiative registriert. Dieses mit dem Vertrag von Lissabon eingeführte Instrument soll es den Bürgern ermöglichen, politische Anliegen auf die Tagesordnung Brüssels zu setzen. Eine Million gültige Unterstützungsbekundungen aus mindestens sieben Mitgliedstaaten zwingen die Kommission zwar nicht zur Umsetzung, immerhin aber zur Befassung mit dem Anliegen (Report24 berichtete). Im Fall der Remigrationsinitiative wird jedoch bereits der Weg dorthin versperrt. Weiterlesen auf report24.news
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Pistorius bestätigt Einsatz deutscher Radhaubitze in Ukraine
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat bei einem Besuch des Rüstungsherstellers KNDS in Kassel erstmals indirekt bestätigt, dass die Radhaubitze RCH 155 inzwischen in der Ukraine eingetroffen ist und dort eingesetzt wird.
Deutschland liefert der Ukraine insgesamt 54 Systeme dieses Typs, mit denen drei Artilleriebataillone ausgestattet werden sollen. Die ersten Lieferungen erfolgten in den vergangenen Monaten. Quelle
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Mercedes-Produktionschef: „Wollen Werksschließungen in Deutschland verhindern“
Mercedes treibt den Ausbau seines Werks im ungarischen Kecskemet weiter voran und liefert dafür ein Argument, das in Deutschland schnell politisch und gewerkschaftlich aufgeladen wird: Kostenbasis statt Standortromantik.
Um die Kostenbasis des Konzerns insgesamt zu senken, müssen noch mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, so Produktionsvorstand Michael Schiebe. Im schlimmsten Fall könnte dies zur Schließung von Werken in Deutschland führen.
Laut Handelsblatt-Bericht kürzt Mercedes parallel im Heimatland und hat das dortige Sparprogramm verschärft. Konkret will das Management, dass die Beschäftigten in Deutschland ohne Lohnausgleich mehr arbeiten.
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Kriminalität in Österreich: Knapp 15.000 tatverdächtige Syrer!
Im Vorjahr gab es unter den Straftaten in Österreich beinahe 15.000 tatverdächtige Syrer. Das ergab die Beantwortung einer Anfrage der FPÖ an das Innenministerium. Insgesamt wurden mehr als 160.000 Tatverdächtige ohne einheimische Staatsangehörigkeit registriert. Das ist ein Zuwachs von mehr als 7.000 gegenüber dem Jahr davor.
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Die Delikte: 21 Morde durch Nicht-Österreicher, 471 Vergewaltigungen und knapp 1.500 Fälle schwerer Körperverletzung.
Die FPÖ wertet das vor allem als Beweis für ein Versagen bei Abschiebungen. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker erklärte:
„Steigen die Zahlen tatverdächtiger Fremder – obwohl angeblich konsequent abgeschoben wird, dann kommen offensichtlich mehr Täter nach, als das Land verlassen. Das ist kein Erfolg, sondern ein komplettes Staatsversagen.“ via AUF1TV
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Deutschtest unüberwindbar für jedes 4. Kind: Schul-Niveau auf Tiefstand gesenkt
Für tausende Kinder in Österreich bringt das kommende Schuljahr eine wichtige Änderung: Wer beim verpflichtenden Deutschtest nicht ausreichend abschneidet, muss künftig nicht mehr automatisch die Klasse wiederholen.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) reagiert damit auf alarmierende Zahlen aus dem Bildungssystem.
Die Statistik zeigt den Handlungsbedarf deutlich: Von den rund 22.800 außerordentlichen Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2022/23 mussten 22 Prozent eine Schulstufe wiederholen. Drei Prozent verloren sogar zwei Schuljahre.
Für Wiederkehr ist das ein deutliches Warnsignal. Ziel sei es nun, Kinder gezielter zu fördern und unnötige Klassenwiederholungen zu vermeiden. Weiterlesen auf exxpress.at
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Hier geht’s zu den Short News von gestern:
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Ein von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommener Bedrohungsfaktor für die Handlungsfähigkeit ganzer Staaten auf EU-Ebene ist die Tatsache, dass Höchstgerichte immer mehr Einfluss gewinnen, wenn es darum geht, linksideologisch gefärbte Agenden umzusetzen.
Der „Marsch durch die Institutionen“ linker Ideologen wird so zum mächtigsten Hebel, eine demokratische Gesellschaft gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung zu zerstören. Hier geben Richter die Richtung vor, was passieren muss oder zu unterlassen ist.
Karlsruhe hebelt Migrationskurs aus – Richter setzen politische Entscheidungen außer Kraft
Mit seinem jüngsten Beschluss sendet das Bundesverfassungsgericht ein Signal, das weit über den Einzelfall einer afghanischen Familie hinausgeht. Um den Anschein der Rechtsstaatlichkeit aufrechterhalten zu wollen, betonen die Richter, dass sie keinen generellen Stopp der Afghanistan-Aufnahmeprogramme anordnen. Faktisch erschweren sie der Bundesregierung jedoch die Umsetzung ihres (versprochenen) politischen Kurses erheblich.
Nach der Bundestagswahl hatte die neue Bundesregierung entschieden, freiwillige Aufnahmeprogramme für Afghanen weitgehend zu beenden. Diese Entscheidung beruhte auf einem klaren politischen Mandat: Die Begrenzung der ausufernden Migration gehörte zu den zentralen Wahlversprechen der Regierungsparteien. Das Bundesinnenministerium erklärte daraufhin zahlreiche frühere Aufnahmezusagen für gegenstandslos.
Richter schränken Handlungsfähigkeit der Regierung ein
Nun erklärt Karlsruhe, eine solche pauschale Vorgehensweise verstoße gegen das Willkürverbot. Stattdessen müsse jeder einzelne Fall individuell geprüft werden. Was juristisch als Schutz des Rechtsstaats dargestellt wird, bedeutet politisch vor allem eines: Die Regierung verliert einen erheblichen Teil ihrer Handlungsfähigkeit.
Der Rechtsstaat oder die Herrschaft der Richter?
Dieser Beschluss stellt ein weiteres Beispiel dar, wie Gerichte zunehmend politische Entscheidungen korrigieren. Die Bundesregierung wollte ein freiwilliges Programm beenden – nicht aufgrund eines internationalen Vertragszwangs, sondern aus einer veränderten politischen Bewertung. Dass ausgerechnet Gerichte nun festlegen, unter welchen Voraussetzungen diese Entscheidung umgesetzt werden darf, wirft grundsätzliche Fragen zur Gewaltenteilung auf!
Die Richter argumentieren mit dem Schutz vor staatlicher Willkür. Doch der Begriff der Willkür wird hier äußerst weit ausgelegt. Die pauschale Beendigung eines freiwilligen Aufnahmeprogramms ist zunächst eine politische Verwaltungsentscheidung. Ob diese sinnvoll oder gerecht ist, sollten letztlich Regierung und Parlament verantworten – und nicht das Bundesverfassungsgericht.
Ein Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen
Besonders problematisch ist die Signalwirkung des Urteils. Wenn selbst freiwillige Aufnahmezusagen nach Jahren nicht mehr pauschal aufgehoben werden dürfen, entsteht ein erheblicher Verwaltungsaufwand. Jeder einzelne Fall muss geprüft, dokumentiert und juristisch abgesichert werden. Das kostet Zeit, Personal und Steuergeld.
Zudem dürfte die Entscheidung weitere Klagen nach sich ziehen. Anwälte werden sich auf den Karlsruher Beschluss berufen, wodurch Gerichte und Behörden zusätzlich belastet werden. Ein eigentlich beendetes Aufnahmeprogramm könnte so faktisch über Jahre hinweg weiterwirken.
Demokratische Legitimation wird geschwächt
Millionen Wähler hatten Parteien unterstützt, die eine restriktivere Migrationspolitik angekündigt hatten. Wenn Gerichte anschließend wesentliche Elemente dieser Politik einschränken, bestätigt die „Verschwörungstheorie“, dass Wahlergebnisse nur begrenzte Auswirkungen auf die tatsächliche Politik haben und dass die wahren Drahtzieher im Hintergrund agieren: beispielsweise Logenbrüder.
Dieser Eindruck ist gefährlich. Demokratie lebt davon, dass politische Mehrheiten ihre Programme innerhalb des geltenden Rechts umsetzen können. Werden immer mehr politische Grundsatzentscheidungen in Gerichtssäle verlagert, wächst die Distanz zwischen Wählerwillen und politischer Realität.
„Humanität“ braucht auch politische Grenzen
Niemand bestreitet, dass Menschen in Afghanistan oder in anderen Gebieten dieser Welt teilweise unter dramatischen Bedingungen leben. Dennoch muss ein souveräner Staat selbst entscheiden können, wen er aufnimmt und welche Programme er beendet. Humanitäre Verantwortung, oder anders gesagt „Weltsozialamt“ sein zu wollen bzw. zu müssen, darf nicht bedeuten, dass einmal getroffene politische Zusagen unabhängig von späteren demokratischen Entscheidungen dauerhaft fortgelten.
Schleimige Ausrede à la „wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass“
Das Bundesverfassungsgericht betont zwar, die Bundesregierung könne Aufnahmeprogramme grundsätzlich beenden. Indem es jedoch umfangreiche Einzelfallprüfungen verlangt, erschwert es die praktische Umsetzung dieses politischen Willens erheblich.
Abschied von demokratischen Entscheidungen – hin zum Richterstaat
Der Karlsruher Beschluss stärkt die Rolle der Gerichte zulasten der demokratisch legitimierten Regierung, erhöht den bürokratischen Aufwand und könnte zahlreiche weitere Klagen auslösen. Wer eine klare Begrenzung freiwilliger Aufnahmeprogramme erwartet hat, dürfte den Eindruck gewinnen, dass selbst eindeutige politische Entscheidungen zunehmend von der Justiz relativiert werden. (CR)
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In unserer neuen Serie „Richterstaat“ erschienen bis jetzt folgenden Beiträge:
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Falls Österreich nicht seine Neutralität deutlich stärkt, wird es zu einer Kolonie der EU werden. Warum? Über kurz oder lang wird das Einstimmigkeitsprinzip in der EU verschwinden. Damit haben die kleineren Länder nichts mehr zu reden.
Schon jetzt wird trickreich das Einstimmigkeitsprinzip umgangen: Wenn die drei großen Länder, Deutschland, Frankreich und jetzt auch wieder England kriegstreibend gegen Russland vorgehen, können die friedlichen Mitglieder der EU gar nichts machen.
Hier sei eingefügt, dass wir in keiner Weise für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind, dass wir aber sehr wohl verstehen, wieso es zu diesem Konflikt gekommen ist und das nicht nur schuld Russlands, sondern auch des so genannten Westens ist. An Frau Merkel und dem nicht vollzogenen Minsker Abkommen oder dem torpedierten Friedensschluss in Istanbul durch Boris Johnson darf erinnert werden.
Das Einstimmigkeitsprinzip wird auch durch die Tatsache, dass die Milliarden der 27 Mitglieder an die Ukraine geflossen sind, ohne dass man jeweils das Volk bzw. die Bevölkerungen gefragt hat, verletzt.
Bedauerliche Entwicklung in Ungarn
Besonders bedauerlich ist die politische Änderung in Ungarn. Der hervorragende Journalist Boris Graf Kálnoky führte kürzlich in einem Artikel aus, wie der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar Ungarn ändern will. Unter anderem mit einer lapidaren Verfassungsänderung wird der amtierende Staatspräsident Tamas Sulyok abgesetzt. Dies kann nur geschehen, wenn der Präsident gegen geltendes Recht verstoßen hätte, was aber nicht der Fall war.
Ungarische Politiker sprechen von Diktatur und Willkürherrschaft der neuen Regierung und sind nicht bereit diese zu unterstützen. In einem sehr qualitativen, christlich konservativen Medium war zu lesen, dass Ministerpräsident Orban „durch einen jugendlichen Herrn namens Magyar ersetzt wurde, der dem Typus des auch hierzulande in gleicher Position implantiert gewesenen Herrn Kurz entspricht: frisch, fesch, fragwürdig.“
Was also ist zu tun?
Eine rechtlich verbindliche Studie, welche die wichtigsten EU-Maßnahmen, die gegen die Neutralität verstoßen, überprüft, wäre dringend notwendig.
Es würde zu weit führen an dieser Stelle noch viele weitere einschlägige Argumente aufzuführen, jedoch sollte es selbstverständlich sein, dass Patriotismus nicht nur für Fußballspiele, sondern vor allem für die Existenz eines tausendjährigen Landes und seiner Kulturgeschichte notwendig ist.
Österreich muss endlich wieder zu seiner erfolgreichen Neutralitätspolitik zurückkehren, die es ihm ermöglichte, das erste Mal seit Ende des ersten Weltkrieges wieder außenpolitisch wahrgenommen zu werden.
Prof. Dr. Norbert van Handel 21.07.2026, Steinerkirchen a.d. Traun
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Im zweiten Teil des Interviews durch Tucker Carlson spricht Steve Jermy über Ursachen der politischen Rückschritte von EU-Mitgliedsländern und über Fehlspekulationen und Inkompetenz der kollektiven Führungskräfte.
Wer will eine «Neuauflage 1914»: Die Bevölkerungen
oder eine mediokere Riege politischer Führungskräfte?

Steve Jermy bei Tucker Carlson: Das Transkript des Interviews – Teil 2
Tucker Carlson: … Ich wohnte vor nicht allzu langer Zeit, zusammen mit vielen ausländischen und keineswegs mediokeren Diplomaten, einem Abendessen mit Kaja Kallas im Ausland bei: Als sie aufstand, um zu sprechen, vermochte man das Gefühl der Verachtung und Fassungslosigkeit ihr gegenüber unter den anwesenden Gäste über den Umstand zu verspüren, dass jemand so dumm wie sie, mit einer solchen Führungsposition in Europa betraut werden konnte. Die Leute waren schockiert darüber, …
… wie uninformiert sie sich gab und wie kindisch und görenhaft sie wirkte!
Alles [in ihrer Rede] glich einer Art grotesken und dummen moralischen Verallgemeinerung auf einem Niveau gleich dem Gegensatz à la „Hitler gegen Churchill“. Wie kann eine Struktur wie die EU, ein Kontinent mit den nach meiner Meinung klügsten Köpfen der Welt, jemanden wie Kallas in eine solche Führungsposition berufen? Wie kann so etwas passieren?
Steve Jermy: Das ist eine sehr gute Frage, denn genau dieselbe Frage könnte man auch in Bezug auf Ursula von der Leyen stellen. Von der Leyen war zu meiner Dienstzeit dafür berüchtigt, die schlechteste Verteidigungsministerin, die Deutschland je gehabt hätte, gewesen zu sein. Doch plötzlich stellten wir fest, dass sie das Sagen hat bzw. eine Führungsrolle in der EU einnahm.
Ähnliches könnte man auch über Rutte sagen: Ich dachte, der letzte negative [NATO-] Generalsekretär sei schon schlimm gewesen. Oh, meine Güte, jetzt hat selbst dieser noch echte Konkurrenz erhalten!
Ich meine, das gilt generell auch für die gesamte Führung im Westen. Meiner Erfahrung nach – ich habe meine Karriere bei der Marine bereits 1976 angetreten – ist dies die schlechteste Riege an Führungskräften, die ich seither insgesamt erleben konnte. Ich kann Ihre Frage nur dahingehend beantworten:
Ich unterrichte mittlerweile Führung. Wenn ich mir anschaue, wie diese Führungskräfte agieren, dann ist das außerordentlich … Doch, das Problem heißt [mangelnde] Kompetenz. Ich gehe davon aus, dass einige dieser an sich anständigen Menschen das tun, was sie für richtig halten.
Aber sie sind offensichtlich nicht kompetent!
Ich beurteile das aus strategischer Sicht: Bei einer strategischen Operation ist der Maßstab für den Erfolg die Frage, ob
Bei all den Interventionen dieses Jahrhunderts, so möchte ich zusammenfassen, angefangen mit Afghanistan über den Irak, Libyen, Syrien, Ukraine bis hin zum Iran, sind wir bei jeder einzelnen Operation gescheitert. Manche stellen das in Bezug auf Syrien in Frage, doch es scheint fraglich, ob die Wiedererrichtung eines Kalifats in Syrien eine gute Idee war: Das bleibt eine offene Frage. Für mich sieht es so aus, als würden wir…
Wir zeigen eine gewisse Kontinuität [an Defiziten] was die Fähigkeit betrifft, strategisch zu denken und zu handeln. Ich denke, das betrifft nicht nur Politiker. Das gilt auch für hochrangige Militärs, Diplomaten und Nachrichtendienstmitarbeiter. Ich möchte die Schuld nicht ausschließlich den Politikern zuschreiben. Ich war ganz oben in der britischen Regierung als persönlicher Referent unseres Generalstabschefs tätig und habe die Arbeit der Menschen aus nächster Nähe miterlebt bzw. war selbst Teil davon:
Aber strategisches Denken bleibt das entscheidende Manko!
Das hat uns großen Schaden zugefügt. Ich glaube, das erklärt auch, warum wir Rückschritte machen, während viele andere Länder der Welt vorankommen!
Tucker Carlson: Leider deckt sich das absolut mit dem, was ich beobachten konnte. An dem Punkt, an dem wir gerade stehen, scheint der Krieg des Westens gegen Russland gefährlicher als je. Können Sie beschreiben, wo man Ihrer Meinung nach inzwischen steht und wohin das führen werde?
Steve Jermy: Lassen Sie mich das anhand des Artikels erläutern, den ich zum bevorstehenden Krieg gegen Russland geschrieben habe. Der Grund, warum ich das Thema aufgriff, war der Umstand, dass ich viele Leute sagen hörte: „Wir bereiten uns auf einen Krieg mit Russland vor und werden bis 2030 kampfbereit sein!“
Ich glaube nicht, dass dies zutreffen wird, denn das können wir nicht leisten!
Wie dem auch sei, es entspricht dem Narrativ, welches der europäischen Öffentlichkeit verkauft wird. Das Problem ist, dass die Russen das natürlich voll mitkriegen. Demnach kam ich auf die gute Idee zu sagen: „Gut, wenn wir schon bereit sein sollen, Krieg gegen Russland zu führen, wie könnte dieser verlaufen?“
Als Erstes komme ich darauf zu sprechen, ob Russland bis 2030 untätig zuwarten würde, bis wir bereit wären. Nehmen wir an die E3 – das sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich – wären gemäß der Art und Weise, wie sie begannen, bereit, Angriffe ins russische Hinterland vorantreiben zu lassen: Dazu kämen Waffen mit beträchtlichen Sprengköpfen von z.B. 250 Kilogramm und von beträchtlicher Reichweite, die bis tief nach Russland hineinreichten, sodass wir nicht davon ausgehen können, dass die Russen sich zurücklehnen und das hinnehmen würden.
Ich ging davon aus, dass Russland Europa bzw. bestimmte Teile Europas angreifen lassen könnte. Die Russen erklärten, dass solche Angriffe noch immer auf der Agenda stehen:
Das soll eine Warnung sein!
Es ist fürwahr eine Warnung, die wir jedoch ignorieren. Nehmen wir also an, die ersten Angriffe gemäß meinem Szenario fänden im September dieses Jahres statt. Ich möchte betonen: Es handelt sich nur um ein Szenario – keine Prognosen! Doch es soll die Menschen anregen, darüber nachzudenken, was alles passieren könnte.
Nehmen wir an, diese Angriffe fänden im September dieses Jahres statt und die Russen zerstörten mit ihren Hyperschallraketen die Fabriken, in denen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland Drohnen und Raketen hergestellt werden. Die Frage würde dann lauten: Was könnte Europa tun? Natürlich wäre das Erste, was Europa sagen würde: „Wir werden uns jetzt auf Artikel 5 berufen!“
Doch plötzlich würde den Menschen klar werden, für was der Artikel 5 tatsächlich steht. Ich meine, man hat es mit dem Gebilde NATO zu tun: Während ich bei der NATO in der Ständigen NATO-Seegruppe im Mittelmeerraum diente, pflegten wir zu sagen, dass NATO über „keine organisatorischen Fähigkeiten“ verfügte. Das scheint zwar etwas unfair, doch tatsächlich ist die NATO keine großartige oder allmächtige Koalition. Die Leute sagen zwar, sie sei die stärkste Koalition in der Geschichte. Ich denke, dass dies so nicht zutrifft. Die stärkste Koalition in der Geschichte war, soweit ich das beurteilen kann, die Koalition der Alliierten im Zweiten Weltkrieg unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Großbritannien, dem Commonwealth, der UdSSR und China:
Das war bei weitem die stärkste Koalition!
NATO mit den vermeintlich drei angegriffenen Ländern würden sich auf Artikel 5 berufen. Doch das würde ihnen plötzlich klar machen, was Artikel 5 tatsächlich bedeutet: Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle, aber das bedeutet nicht, dass tatsächlich die gesamten NATO-Streitkräfte reagieren müssten:
Die (Mitglieds-)Länder entscheiden so zu reagieren, wie sie es für richtig hielten!
In meinem Artikel gehe ich davon aus, dass…
Ich denke, auch andere Länder könnten sich unentschlossen zeigen. Das ist zwar schwer vorherzusagen, aber Länder wie z.B. Ungarn dürften sich nicht beteiligen. In dieser Phase würden allen plötzlich klar werden, dass der Artikel 5 viel bedeuten kann, wobei die große Frage ist: Wie würden die Vereinigten Staaten handeln? …
… Meine Vermutung ist, dass US-Amerikaner keine Truppen auf das europäische Festland entsenden würden, um einen Krieg gegen Russland auf europäischem Boden zu führen und US-Soldaten auf europäischem Boden kämpfen und sterben zu lassen…
… Man käme demnach in die Situation, um zu sehen, was die Europäer tun wollten? Um dieses Szenario weiterzuentwickeln ging ich davon aus, dass die Europäer das Einzige, was sie tun können, machen würden – da ihre Landstreitkräfte nicht bereit wären –, nämlich ihre Luftstreitkräfte einzusetzen, um gegen Russland zu reagieren:
Doch das würde nicht besonders gut verlaufen!
Die Europäer würden nämlich feststellen, dass sie es mit Russland zu tun kriegten, das über viel Erfahrung in der Luftabwehr verfügt. In einer meiner Funktionen bei der Marine war ich Kapitän eines Luftabwehrzerstörers. Ich war sozusagen der sogenannte Anti-Luftkriegsführungs-Kommandant. Ich kann Ihnen sagen, dass wir in Europa in Bezug auf die Verteidigung unseres Luftraums schlecht aufgestellt sind. Wir hätten große Schwierigkeiten, auf massive Drohnenangriffe zu reagieren. Unsere Reaktionsmöglichkeiten auf konventionelle ballistische Raketen sind äußerst limitiert. Ich bin ein großer Fan von Ted Postol, dem MIT-Professor, der sich damit auskennt: Er schätzt, dass die Patriot-PAC-3-Systeme möglicherweise nur eine Wirksamkeit von etwa 3% aufweisen.
In Bezug auf Hyperschallraketen, verfügen wir über gar keine Gegenmaßnahmen!
Plötzlich führte man also [Luft-]Angriffe durch, die jedoch nicht sehr erfolgreich verliefen, aber zu einer Gegenreaktion führen würden: Da die E-3 beschlossen hätten, auf Russlands Angriffe zu reagieren, werden die Russen nun keine Rücksicht mehr nehmen und Hyperschallraketen – wahrscheinlich zusammen mit konventionellen Raketen – einsetzen, um größeren Schaden anzurichten.
Was ich insbesondere als Energieexperte in die Zielliste aufnehmen würde, wäre ähnlich dem, wie es die Russen mit Kiew bzw. der Ukraine taten. Das würde unsere Energieinfrastruktur gezielt untergraben. Ich kann Ihnen sagen, dass eine Oreshnik-Rakete, die in einem Flüssiggas-Terminal oder einem Ölterminal in Milford Haven (UK) oder Rotterdam (NL) einschlagen würde, erheblichen Schaden anrichten würde.
Das wäre schon schlimm genug, aber leider kommt noch hinzu, dass wir vor etwa vier Jahren Sanktionen gegen Russland verhängen ließen. Wir haben uns damit vom russischen Öl und Gas abgekoppelt, was 40% unseres Gasbedarfs ausmachte. Zudem haben wir uns, was spezielle Produkte angeht, vom russischen Diesel abgekoppelt, was zuvor noch 40% des europäischen Dieselbedarfs deckte. In diesem Kontext würde mich als Energieexperte die Antwort interessieren, wie eine moderne Industriewirtschaft ohne Diesel betrieben werden soll. Ich wäre ganz Ohr, doch weiß nicht, wie das funktionieren könnte. Diesel ist unverzichtbar für die Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittellogistik, fürs Bauwesen sowie für den Betrieb der beiden anderen primären Energiequellen, nämlich der erneuerbaren Energien und Kernenergie. Ich könnte noch endlos weitere Punkte geltend machen.
Es ist ein wirklich entscheidender Bereich, doch wir haben uns davon abgeschnitten. Natürlich hat diese Abkehr in Europa zu realen Preissteigerungen geführt, was sich natürlich auf unsere Volkswirtschaften und insbesondere die deutsche Wirtschaft, auswirkt. Wir befinden uns inzwischen in einer Situation, indem die Straße von Hormus gesperrt ist. So kommt zum ersten Schlag noch ein zweiter hinzu. Man kann also mit Fug und Recht von einer äußerst prekären Lage ausgehen. Das stellt eine extrem fragile Position dar, nicht zuletzt, …
… weil täglich etwa 12 Millionen Barrel in den europäischen Raum importiert werden!
Tatsächlich ist nur Norwegen vollständig autark. Wir beziehen etwa 45% unserer Kohlenwasserstoffe aus der Nordsee, auch wenn dieser Anteil zurückgeht. Aber Europa im Allgemeinen ist extrem verwundbar. Wir hätten es also mit einer Situation zu tun, in der unsere Energieinfrastruktur zurückgefahren würde, während wir keine Chance hätten, unseren Luftraum zu verteidigen. Genau deshalb habe ich versucht, denjenigen Menschen, die aufgeschlossen wären darüber nachzudenken, wie dieser Krieg verlaufen könnte, diesen Punkt klarzumachen, weil die (negativen) wirtschaftlichen Konsequenzen gravierend ausfallen würden.
Mathematisch gesehen besteht ein sehr enger Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und BIP – beide sind extrem miteinander verbunden. Die Korrelation liegt nahe bei 1 : 0,99 und bedeutet: Wenn man dem System Energie entzieht, hat dies eine proportionale Auswirkung auf die Wirtschaft. Falls beispielsweise 10% Energie weltweit entzogen würde, dann würde das einen globalen Rückgang des BIP um 10 Prozent nach sich ziehen. Das käme einer Depression sehr nahe bzw. bewegt es sich an der Grenze zur Depression.
Doch zurück zu Europa: Es würde mich überhaupt nicht überraschen eine Situation vorzufinden, bei der ein solcher Angriff auf Europa stattfinden würde. Zugleich würden wir uns große wirtschaftliche Schwierigkeiten einhandeln und …
… das würde auch große politische Schwierigkeiten nach sich ziehen!
Doch es handelt sich dabei nur um ein Szenario. Der Sinn desselben besteht darin, die Menschen dazu anzuregen, konkret darüber nachzudenken, was ein solcher Krieg bewirken könnte, um zugleich sicherzustellen, dass eine Risikoabschätzung durchgeführt würde…
Derzeit basiert die Risikoabschätzung der Europäer hinsichtlich ihres Vorgehens, soweit ich das zu übersehen vermag, auf reiner Spekulation. Deren Spekulation läuft daraus hinaus, dass wir inzwischen weiterhin Langstreckenwaffen auf Russland abfeuern lassen, doch darauf setzten, dass die Russen nicht reagieren würden. Ich halte das für eine sehr gefährliches Spiel. Die Leute meinen, die Russen hätten keine roten Linien. Doch ich lasse die ganze Welt wissen: Vorsicht, die Russen haben uns mitgeteilt, dass es zu einem Krieg kommen werde, falls wir versuchen würden, die NATO auf Georgien oder die Ukraine auszuweiten. Tatsächlich haben all unsere klugen Köpfe das rückbestätigt. Doch, welch Überraschung: Als wir genau das [die NATO-Erweiterung der Ukraine] schließlich versuchten, kam es zum Krieg. Russland verfügt also sehr wohl über rote Linien. Daher halte ich diese Spekulation für falsch!
So wie des Risikomanagement betrieben wird, bin ich kein großer Anhänger davon. Es wird im Finanzsektor als Risikoanalyse eingesetzt, wo es – soweit ich das beurteilen kann – nicht funktioniert. Sie sagen: Wenn ein Risiko vorläge, gelte es die Konsequenzen und Wahrscheinlichkeit abzuwägen. Doch selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gering wäre, dass Russland das, was ich aufzeigte, täte, hätte das profunde Auswirkungen. Für mich stellt das ein Risiko dar, über das man in der Tat sehr gründlich nachzudenken hätte. Man hätte sicherzustellen, dass Bevölkerungen, die einem solchen Risiko ausgesetzt werden, einbezogen würden, anstatt einfach darüber hinweg zu gehen, ohne das wirklich genau durchanalysiert zu haben.
Ich denke zugleich, dass es in Europa eine politische Debatte geben müsste, ob wir bereit wären, uns von unseren Politikern in eine Situation führen zu lassen, in der wir einem solchen Risiko ausgesetzt wären. Denn das haben wir schon einmal erlebt:
In Europa ereignete sich das im Jahr 1914!
Das berühmte Buch (1962) von Barbara W. Tuchman, „Die Kanonen des August“, handelt davon, wie wir in den Ersten Weltkrieg hineinschlitterten. Die Menschen dachten, es wäre in vier Monaten vorbei, doch vier Jahre später war Europa verwüstet. Versuchen wir also diesmal darüber nachzudenken, um zu entscheiden, ob wir uns darauf einlassen wollten, um den Bären zu reizen und einen Krieg heraufzubeschwören, den wir ohnehin verlieren würden. Lasst uns zumindest eine öffentliche Debatte darüber führen und sehen, wie das Land dazu steht bzw. wie die anderen Länder dazu stehen.
Denn ich bin fest davon überzeugt, dass, wenn das Land tatsächlich mit dem konfrontiert würde, wovon ich spreche, die Diskrepanz an mangelnder politischer Unterstützung enorm ausfallen würde. Ich meine, die politische Unterstützung dafür würde ausbleiben. Es spielt keine Rolle, worum es moralisch geht, doch ich vertrete zufälligerweise die Meinung, dass die moralische Überlegenheit bei Russland liegt. Es geht vielmehr, um die Frage des Macht. Doch Russland vermag das Mächtegleichgewicht dank überwältigender Voraussetzungen zu bestimmen.
Meine Vermutung zielt darauf ab: Falls wir diese Debatte aufnehmen könnten und ich denke, das sollten wir, dann würden die Europäer meiner Meinung nach nicht mehr solch eine Russophobie an den Tag legen, so wie sie es derzeit noch pflegen.
Fortsetzung mit Teil 3 folgt
Übersetzung und Lektorierung: UNSER-MITTELEUROPA
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►Teil 1 des Interviews von Steve Jermy durch Tucker Carlson auf Deutsch: HIER
►Das Interview von Steve Jermy durch Tucker Carlson im englischen Original: HIER
Passend dazu:
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In Kasseedorf eskaliert der Konflikt um den geplanten Windpark am Bungsberg: Die Gemeindevertretung hat einen Bürgerentscheid für den 13. September 2026 angesetzt. Rund 1200 Wahlberechtigte sollen über sieben Windräder der Hanse Windkraft GmbH entscheiden. Eine Bürgerinitiative mit 435 Unterschriften wehrt sich mit Verweis auf Landschaftsschutz, das charakteristische Bild des Bungsbergs und Konflikte mit dem Rotmilan.
Dieser Bürgerentscheid ist ein Lehrstück der Energiewende: abstrakte Klimapolitik aus Berlin gegen konkrete Heimat und Landschaft. Der Bungsberg soll mit industriellen Anlagen zugepflastert werden – obwohl Fachgutachten ihn nicht als Vorranggebiet ausweisen. Statt echter Ökologie opfert man hier Natur und Ortsbild einer Ersatzreligion. Die versprochenen Einnahmen sind oft überschätzt, die Belastungen durch Infraschall und Wertverlust real.
Letztlich geht es um Selbstbestimmung. Der Bürgerentscheid ist die letzte demokratische Bastion gegen zentralistische Planwirtschaft im grünen Gewand. Konservatives Denken verteidigt den Vertrag mit den Vorfahren und Nachkommen: Landschaft ist kein Wegwerfprodukt. Hoffentlich entscheiden die Kasseedorfer am 13. September für Vernunft statt Ideologie.
Die schwarz-grüne Landesregierung treibt den Windkraftausbau rücksichtslos voran: 401 Vorranggebiete sollen künftig rund 3,3 Prozent der Landesfläche umfassen. Was als Energiewende verkauft wird, bedeutet für viele Gemeinden neue Belastungen, weniger Mitsprache und massive Eingriffe in Landschaft und Lebensqualität.
Besonders problematisch ist das Verfahren: Flächen wurden gestrichen, andere neu aufgenommen – teils ohne ausreichende Beteiligung der betroffenen Kommunen. Selbst Bürgermeister und Projektierer beklagen fehlende Planungssicherheit. So entsteht keine verlässliche Energiepolitik, sondern Chaos auf Kosten der Menschen vor Ort.
Wer jahrelang nach geltenden Regeln geplant und investiert hat, darf nicht plötzlich im Regen stehen. Die Regierung muss Vertrauensschutz gewährleisten, transparente Kriterien vorlegen und den Gemeinden echtes Mitspracherecht geben. Entscheidungen über die Zukunft unserer Heimat dürfen nicht über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen werden.
Wir sagen klar: Schluss mit dem ungezügelten Flächenfraß. Energiewende braucht Vernunft, Abstand und Akzeptanz – keine immer neuen Windkraftgebiete nach politischem Gutdünken. Der Norden darf nicht zum Industriepark der Republik gemacht werden.
Jüngst hatte der Ex-BlackRock-Manager Ed Dowd davor gewarnt, dass die, mit Hochdruck gepushte KI-Blase mehr als spektakulär platzen könnte. Der Westen habe schlichtweg weder genug Strom noch genug Wasser, so Dowd.
Rechenzentren stoßen an ihre Grenzen
Laut dem US-amerikanischen Finanz-Analysten, ehemaligen Portfolio-Manager bei BlackRock und Autor Ed Dowd, könnte also die KI-Blase spektakulär platzen. Nicht etwa wegen fehlender Chips, sondern vielmehr, da der Westen weder genug Strom noch Wasser für den „KI-Wahn“ hat.
Während Tech-Konzerne also Milliarden in KI pumpen, stoßen die gigantischen Rechenzentren laut Dowd bereits an harte physische Grenzen. Die Stromnetze sind permanent überlastet, der Wasserverbrauch explodiert, daher bleiben Rechenzentren einfach unvollendet und Nvidia-Chips stapeln sich ungenutzt in den Lagern.
Dowd spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen „Dark Fiber“-Blase, als solche bezeichnet man die Telekommunikations- und Spekulationsblase der späten 1990er-Jahre (während der Dotcom-Ära), in der massenhaft ungenutzte Glasfaserkabel verlegt wurden, die nach dem Platzen der Blase ungenutzt im Boden geblieben waren. Diesmal handelt es sich jedoch um eine „Blase“ mit „dunkler Rechenleistung“. Milliarden teure KI-Hardware existiert, kann aber nicht eingesetzt werden.
Besonders brisant dabei ist freilich, dass immer mehr Gemeinden beginnen sich gegen KI-Rechenzentren zu wehren, da diese ganzen Regionen energetisch aussaugen könnten.
„In 18 Monaten brauchen wir euren Strom und euer Wasser. Viel Glück“, spottet Dowd über die aktuelle Strategie der KI-Industrie.
Sein Fazit dazu lautet, der eigentliche Engpass der KI-Revolution sind nicht die Chips, sondern Elektrizität, Wasser und die Frage, ob Gesellschaften überhaupt bereit sind, ihre Infrastruktur für den KI-Boom zu opfern.
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+ Ungarn: Staatsanwälte stürmen Fidesz-Rechenzentrum – Die neue Macht schaltet die Opposition aus + Epstein-Modelscout stirbt, bevor Ermittler ihn vernehmen + Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht + Krankenkassen haben 500 Millionen mit Immobilienfonds verspekuliert + RSV-Impfstoffstudie stillschweigend beendet nach Tod eines Babys +
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Unfassbar: DB-Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt, Richter lässt Täter sofort frei
Ein Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn stürzte am Freitagabend (17. Juli) nach einer heftigen Auseinandersetzung mit einem Schwarzfahrer bei Tempo 120 aus einem Regionalexpress bei Ettlingen-Bruchhausen (Baden-Württemberg). Der schwer verletzte 26-Jährige kämpft um sein Leben.
Unfassbar: Der mutmaßliche Täter – ein 36-jähriger „Mann“ mit einschlägiger Vorstrafe wegen Gewaltdelikten – kam nicht in Untersuchungshaft!
Das Amtsgericht Karlsruhe lehnte den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl ab. Der Mann wurde aus dem Gewahrsam entlassen und durfte nach Hause. Quelle
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Ungarn: Staatsanwälte stürmen Fidesz-Rechenzentrum – Die neue Macht schaltet die Opposition aus
Die EU und westliche Medien stellten jahrelang Viktor Orbán als Gefahr für die Demokratie dar. Nun zeigt die neue Regierung unter Péter Magyar, wie echte Machtkonsolidierung aussieht: Mit Razzien bei der Opposition und Zugriff auf sensible Parteidaten.
In Ungarn überschreitet die neue Regierung unter Péter Magyar gerade eine weitere rote Linie. Staatsanwälte sind ohne Vorankündigung im Rechenzentrum der Fidesz-Partei aufgetaucht und haben versucht, das gesamte Kommunikationssystem sowie Datenbanken zu beschlagnahmen. Balázs Orbán, enger Vertrauter Viktor Orbáns, spricht von einem beispiellosen Vorgang. E-Mail-Accounts der Partei sind ausgefallen, die Website fidesz.hu offline. Persönliche Daten von Mitarbeitern, Aktivisten und Unterstützern befinden sich nun in den Händen der Behörden. Weiterlesen auf tkp.at
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Epstein-Modelscout stirbt, bevor Ermittler ihn vernehmen
Daniel Siad vermittelte Jeffrey Epstein über Jahre hinweg junge Frauen und minderjährige Models. Während französische Ermittler möglichen Menschenhandel und Vergewaltigungsvorwürfe untersuchten, wurde der 69-Jährige nun tot in seinem Haus bei Paris gefunden. Erst vor wenigen Wochen hatte er sich noch vor laufender CNN-Kamera gerechtfertigt.
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Daniel Siad wurde am Montagabend – nur wenige Wochen nach einem CNN-Interview – tot in seinem Haus in Colombes, nordwestlich von Paris, gefunden. Die Staatsanwaltschaft von Nanterre leitete noch am selben Abend Ermittlungen zur Todesursache ein und ordnete eine Autopsie an. Siads Anwältin Ménya Arab-Tigrine erklärte zunächst gegenüber Reuters, ihr Mandant sei an einem Herzinfarkt gestorben. Weiterlesen auf report24.news
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„Mein Blut erlaubt“ – Morddrohung! Muslimische Influencerin legt Kopftuch ab
Influencerin Nur El-Huda spricht über Hass, Drohungen und ihren Kampf für Frauenrechte. Seit sie ihr Kopftuch abgelegt hat, sei die Lage eskaliert.
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Mit Videos über Frauenrechte und den Umgang mit Religion erreicht Nur El-Huda mehr als 100.000 Menschen auf TikTok und Instagram. Die gebürtige Deutsche mit libanesischen Wurzeln setzt sich gegen religiösen Extremismus ein – und zahlt dafür nach eigenen Angaben einen hohen Preis.
Hijab nach 17 Jahren abgelegt
Vor allem seit sie ihren Hijab nach 17 Jahren abgelegt hat, sei sie Ziel massiver Anfeindungen geworden. Im Interview erzählt sie, dass ihre Entscheidung zunächst positiv aufgenommen worden sei. Kurz darauf habe jedoch eine Hetzkampagne begonnen.
Selbst ihre Familie sei unter Druck gesetzt worden. „Meinem Bruder richteten sie aus, dass sie mich, wäre ich ihre Schwester, getötet hätten“, wird die Influencerin in der „Krone“ zitiert.
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Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht
Neue Gefahr durch KI – 74 Prozent der Opfer sind Mädchen
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Berlin – Die Zahl der registrierten Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern ist 2025 erneut gestiegen. Gleichzeitig nimmt die Polizei eine alarmierende Entwicklung im Internet wahr: Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet Tätern neue Möglichkeiten. Besonders dramatisch: Bei jugendpornografischen Inhalten wurde ein neuer Höchststand erreicht. Das geht aus dem sogenannten Bundeslagebild des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, das BILD exklusiv vorliegt.
Die Zahlen des Bundeskriminalamts sind alarmierend: 2025 wurden bundesweit 17.126 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern registriert – ein Anstieg von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Polizei erfasste dabei 18.736 Opfer, 3,6 Prozent mehr als 2024. Die große Mehrheit der Opfer war zwischen 6 und 13 Jahre alt. 74 Prozent der Opfer waren Mädchen, 26 Prozent Jungen. Dass die Opferzahl höher ist als die Zahl der Fälle, liegt unter anderem daran, dass bei einem Fall mehrere Kinder betroffen sein können.
Cyber-Grooming ist oft schwer zu erkennen. Täter manipulieren Kinder gezielt und auf unterschiedliche Weise. Besonders brisant: In 54 Prozent der Fälle kannten sich Opfer und Tatverdächtiger bereits. Weiterlesen auf bild.de
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Wassermangel in Deutschland schon vom Weltraum aus zu sehen?
Aktuell behaupten Medien, dass in Deutschland bereits enorme Wasserverluste von Satelliten messbar seien. Das ist schlicht falsch! Ganz davon zu schweigen, mit ungenauen Daten auch noch Panikartikel zu produzieren, die suggerieren, wir müssten in Deutschland bald einen Kampf um Leben und Tod um den letzten Tropfen Wasser führen.
Aktuell gibt es Meldungen, wonach die enormen Wasserverluste in Deutschland bereits von Satelliten messbar seien. Deutschland besteht auf so einer Karte aus wenigen riesigen Quadraten: Sie sieht aus wie extrem grob verpixelt. Die Satelliten können keine einzelnen, lokalen Grundwasserspeicher (wie ein lokales Wasserwerk oder ein bestimmtes Tal) isoliert „sehen“. Wenn in den Medien dennoch detaillierte Karten und präzise Zahlen für Deutschland gezeigt und genannt wurden, basierte das auf einer Kombination aus den groben Satellitendaten mit echten Messungen mit Hilfe von mathematischen Tricks. Weiterlesen auf anonymousnews.org
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Krankenkassen haben 500 Millionen mit Immobilienfonds verspekuliert
Viele gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben Hunderte Millionen Euro aus den Beiträgen der Versicherten in riskante Immobilienfonds investiert – über 500 Millionen Euro insgesamt.
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Die Fonds gerieten in Schieflage, und ein Großteil des Geldes (teilweise bis zu 96 %) ist wohl verloren. Es waren weit mehr Beteiligte als zunächst bekannt (mindestens 28). Statt das Geld sicher und risikoarm anzulegen, wie es eigentlich vorgeschrieben ist, wurde es verzockt. Einige klagen jetzt gegen Banken und Fondsanbieter, doch der Schaden bleibt bei den Beitragszahlern hängen. Quelle: Süddeutsche Zeitung (17. Juli 2026) – Recherchen von SZ, NDR und WDR.
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Sanofi beendete RSV-Impfstoffstudie stillschweigend nach Tod eines Babys
Das geht aus Dokumenten hervor, die im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes zugänglich gemacht wurden. Laut dem Unternehmen steht der Tod in keinem Zusammenhang mit dem Impfstoff. Die Studie sei beendet worden, weil der Impfstoff nicht so wirksam war wie erhofft.
Im Oktober 2024 stellte der Impfstoffhersteller Sanofi seine klinische Studie zu einer Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) für Säuglinge und Kleinkinder ein. Laut Dokumenten, die im Rahmen eines Antrags nach dem Informationsfreiheitsgesetz (FOI) zugänglich gemacht wurden, starb ein Kind während der Studie. Darüber berichtet The Defender. Weiterlesen auf transition-news.org
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Drohendes Verkaufsverbot: Geht der Stern von Mercedes in den USA endgültig unter?
Mercedes-Benz gerät in den USA wegen seiner chinesischen Großaktionäre unter Druck. Ein Gesetzentwurf könnte den Verkauf von Fahrzeugen verbieten. Was der Konzern dazu sagt.
WASHINGTON. Ein Gesetzentwurf im US-Senat hat ein neues Risiko für Mercedes-Benz auf einem seiner wichtigsten Märkte geschaffen. Die Vorlage sieht vor, Einfuhr, Produktion, Verkauf und Wiederverkauf vernetzter Fahrzeuge zu verbieten, wenn chinesische Anteilseigner mehr als 15 Prozent an einem Hersteller halten.
Für den Stuttgarter Konzern ist genau diese Schwelle heikel. Knapp zehn Prozent der Mercedes-Benz Group liegen beim chinesischen Autobauer BAIC, weitere fast zehn Prozent bei Li Shufu, dem Gründer von Geely.
Mercedes schafft 160.000 Jobs in den USA
Zugleich verweist Mercedes auf seine Bedeutung für die amerikanische Wirtschaft. Nach Unternehmensangaben hängen an dem Konzern rund 160.000 Arbeitsplätze in den USA. Mercedes betreibt unter anderem Werke in Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama und in Charleston, South Carolina. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
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Beatrix von Storch über Friedrich Merz
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Hier geht’s zu den Short News von gestern:
Migranten-Bestie foltert und vergewaltigt Niederländerin eine Woche lang
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Es ist nicht nur ein Cybersicherheitsvorfall, sondern eine Bedrohung für die gesamte Menschheit. Eine Super-KI von Open AI ist aus ihrer Testumgebung ausgebrochen und hat eigenmächtig einen Hackerangriff auf ein anderes Unternehmen durchgeführt. Wie ernst die Lage ist und warum wir den Vorfall nicht unterschätzen dürfen, verraten Ihnen Jürgen Elsässer und Dominik Reichert im Brennpunkt des Tages.
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Das neue Paket zielt Berichten zufolge vor allem auf den russischen Bankensektor ab und soll den Druck auf das russische Finanzsystem in einer Phase erhöhen, die die EU als besonders verwundbar einschätzt.
Griechenland blockierte die Verabschiedung des Pakets, weil es die geplanten Beschränkungen für den Transport von russischem Flüssigerdgas (LNG) ablehnt und fordert jedoch eine Lockerung der bereits vereinbarten Beschränkungen für den Transport von russischem Flüssigerdgas (LNG). Athen ist der Ansicht, dass ein Verbot solcher Lieferungen in Drittländer den Markt lediglich umverteilen würde, ohne den russischen Einnahmen nennenswert zu schaden.
Beginnt Sanktionssystem zu bröckeln?
Sollte die Europäische Union ihre Einigkeit in der Frage neuer Sanktionen gegen Russland nicht bewahren können, könnte das „Sanktionssystem zu bröckeln beginnen“, schrieb die Financial Times.
Die EU könnte Athen erlauben, den Transport von russischem LNG fortzusetzen, um das 21. Sanktionspaket zu verabschieden. Im Rahmen eines diskutierten Kompromisses könnten griechische Reedereien weiterhin russisches Flüssigerdgas (LNG) in Drittländer transportieren. Die Ausnahme soll voraussichtlich mindestens zwölf Monate gelten und könnte anschließend verlängert werden.
Nationale Wirtschaftsinteressen kollidieren mit politischen Zielen
Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass innerhalb der EU zunehmend nationale Wirtschaftsinteressen mit politischen Zielen kollidieren. Dass nun sogar Ausnahmen für griechische Reedereien diskutiert werden, macht deutlich, wie schwer es geworden ist, die bisherige Geschlossenheit aufrechtzuerhalten.
Wie die „Financial Times“ berichtet, wird diese Lösung im Rahmen der Verhandlungen über das 21. Sanktionspaket der EU erwogen. Dessen Verabschiedung wurde durch die Haltung Athens erschwert, kam letztlich aber doch zustande.
Sollte der nun diskutierte Kompromiss beschlossen werden, dürften griechische Reedereien russisches LNG weiterhin in Drittstaaten transportieren. Damit würde indirekt eingeräumt, dass die ursprünglich geplante Maßnahme Europa wirtschaftlich stärker treffen könnte als Russland selbst. Es bleibt abzuwarten, ob die EU-Kriegstreiber noch weitere Sanktionspakete auf den Weg bringen können.
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Nachdem nun die amerikanischen Bankster an der Finanzierung des Ersten Weltkrieges prächtig verdient hatten, war es nun an der Zeit an den Kriegsfolgen weiter zu verdienen. Die im Zuge der Versailler „Friedensverhandlungen“ Deutschland auferlegten jährliche Reparationszahlungen von 132 Milliarden Goldmark boten dafür eine ideale Gelegenheit.
Von FRANZ FERDINAND | Diese Zahlungen entsprachen etwa einem Viertel der gesamten Exporte Deutschlands im Jahr 1921. 1924 ernannten die Alliierten ein Komitee von Bankern (unter der Leitung des amerikanischen Bankiers Charles G. Dawes), um ein Programm für die Reparationszahlungen zu entwickeln. Der daraus resultierende Dawes-Plan war, laut dem Professor für Internationale Beziehungen an der Georgetown University Carroll Quigley, „größtenteils eine Produktion von J.P. Morgan“. Eine internationale Anleihe von in der Höhe von insgesamt 800 Millionen Dollar sollte der Reichsbank als Grunddeckung dienen.
Zwischen 1924 und 1931 zahlte Deutschland im Rahmen des Dawes-Plans und des nachfolgenden Young-Plans etwa 86 Milliarden Mark Reparationen an die Alliierten. Gleichzeitig lieh sich Deutschland hauptsächlich in den USA etwa 138 Milliarden Mark. Folglich wurde die Last der deutschen Geldreparationen an die Alliierten tatsächlich von ausländischen Zeichnern deutscher Anleihen übernommen, die von Wall-Street-Finanzhäusern ausgegeben wurden – natürlich zu erheblichen Gewinnen für sie. Und man sollte festhalten, dass diese Firmen denselben Finanzierern gehörten, die periodisch ihre Bankerhüte ablegten und neue aufsetzten, um „Staatsmänner“ zu werden. Als „Staatsmänner“ formulierten sie die Dawes- und Young-Pläne, um das „Problem“ der Reparationen zu „lösen“. Als Banker vergaben sie die Kredite.
Wer waren die internationalen Bankiers aus New York, die diese Reparationskommissionen gebildet haben?
Die Experten des Dawes-Plans von 1924 aus den Vereinigten Staaten waren der Banker Charles Dawes und der Morgan-Vertreter Owen Young, der Präsident der General Electric Company war. Mit anderen Worten war die US-Delegation schlichtweg, wie Quigley aufgezeigt hat, eine J. P. Morgan-Delegationen, die die Autorität und das Siegel der Vereinigten Staaten nutzten, um finanzielle Pläne zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil zu fördern. Infolgedessen saßen diese Internationale Banker, wie Quigley es ausdrückt, im Himmel unter einem Regen aus Gebühren und Provisionen.
Die deutschen Mitglieder des Expertenausschusses waren ebenso interessant. 1924 war Hjalmar Schacht Präsident der Reichsbank und hatte eine bedeutende Rolle bei der Organisation des Dawes-Plans übernommen; ebenso der deutsche Bankier Carl Melchior. Einer der deutschen Delegierten von 1928 war A. Voegler vom deutschen Stahlkartell Vereinigte Stahlwerke. Kurz gesagt, die beiden bedeutenden beteiligten Länder — die Vereinigten Staaten und Deutschland — wurden auf der einen Seite durch die Morgan-Banker vertreten und auf der anderen Seite durch Schacht und Voegler, die beide Schlüsselpersonen im Aufstieg Hitlers in Deutschland und in der anschließenden Wiederaufrüstung waren. Schließlich waren die Mitglieder und Berater der Dawes- und Young-Kommissionen nicht nur mit Finanzhäusern in New York verbunden, sondern, wie es sich später zeigte, auch Geschäftsführer von Firmen innerhalb der deutschen Kartelle, die Hitler an die Macht halfen.
1928: Der Young-Plan
Laut Hitlers Finanzgenie Hjalmar Horace Greeley Schacht und dem NS-Industriebaron Fritz Thyssen war es der Young-Plan von 1928 (der Nachfolger des Dawes-Plans), ausgearbeitet vom Morgan-Agenten Owen D. Young, der Hitler 1933 an die Macht brachte. Fritz Thyssen behauptet, dass er sich erst der Nationalsozialistischen Partei zuwandte, nachdem er überzeugt war, dass der Kampf gegen den Young-Plan unvermeidlich war, wenn ein vollständiger Zusammenbruch Deutschlands verhindert werden sollte.
Der Unterschied zwischen dem Young-Plan und dem Dawes-Plan:
Der Young-Plan erforderte Zahlungen durch in Deutschland produzierten Waren, deren Produktion durch ausländische Kredite finanziert wurden, während der Dowes-Plan Geldzahlungen verlangte. Die dadurch entstandene Verschuldung hätte nach Thyssen zwangsläufig dazu geführt, die gesamte Wirtschaft des Reiches zu zerstören. Der Young-Plan wurde vorgeblich als Mittel angesehen, Deutschland mit amerikanischem Kapital zu beschäftigen und deutsche Realwerte für eine gigantische Hypothek in den USA zu verpfänden.
Die Annahme des Young-Plans und seiner finanziellen Grundsätze erhöhte die Arbeitslosigkeit immer weiter, bis etwa sechs Millionen Menschen arbeitslos waren. Das war wirklich der Grund für Hitlers enormen Wahlerfolg. Bei der letzten Wahl erhielt er etwa 43% der Stimmen. Allerdings war es Schacht und nicht Owen Young, der die Idee für die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (B.I.S) in der Schweiz hatte. Diese Bank war für den Young-Plan wesentlich, da sie ein sofort verfügbares Instrument zur Förderung internationaler Finanzbeziehungen bot.
B.I.S. – Der Höhepunkt der Kontrolle
Dieses Zusammenspiel von Ideen und Kooperation zwischen Hjalmar Schacht in Deutschland und über Owen Young und die J.P.-Morgan-Interessen in New York, war nur eine Facette eines weitreichenden und ehrgeizigen Systems der Zusammenarbeit und internationalen Allianz zur Weltkontrolle. Wie Carroll Quigley beschreibt, war dieses System „… nichts weniger, als ein weltweites System der finanziellen Kontrolle in privaten Händen zu schaffen, das in der Lage ist, das politische System jedes Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganzes zu dominieren.
Politiker, die den Zielen des Finanzkapitalismus zugänglich sind, sowie Akademien, die reichlich Ideen für eine Weltkontrolle liefern, die für die internationalen Banker nützlich sind, werden durch ein System von Belohnungen und Strafen gesteuert. In den frühen 1930er Jahren war das führende Vehikel für dieses internationale System der finanziellen und politischen Kontrolle, das von Quigley als der ‚Apex des Systems‘ bezeichnet wird, die B.I.S in Basel in der Schweiz.
Der B.I.S.-Apex setzte seine Arbeit während des Zweiten Weltkriegs als das Medium fort, durch das die Banker – die anscheinend nicht miteinander im Krieg standen – weiterhin einen für beide Seiten vorteilhaften Austausch von Ideen, Informationen und Planungen für die Nachkriegswelt betrieben. Wie ein Schriftsteller bemerkte, machte der Krieg für die internationalen Banker keinen Unterschied:
Aufbau der deutschen Kartelle:
Ein praktisches Beispiel dafür, wie internationale Finanzen hinter den Kulissen arbeiten, um politisch-ökonomische Systeme aufzubauen und zu manipulieren, findet sich im deutschen Kartellsystem. Die drei größten Kredite, die die internationalen Banker an der Wall Street in den 1920er Jahren für deutsche Kreditnehmer unter dem Dawes-Plan abgewickelt hatten, waren zum Vorteil von drei deutschen Kartellen, die einige Jahre später Hitler und die Nazis an die Macht halfen. Amerikanische Finanziers waren direkt in den Vorständen von zwei dieser drei deutschen Kartelle vertreten. Diese amerikanische Unterstützung deutscher Kartelle wurde von James Martin wie folgt beschrieben:
„Diese Kredite für den Wiederaufbau wurden zu einem Mittel für Vereinbarungen, die mehr dazu beitrugen, den Zweiten Weltkrieg zu fördern, als nach dem Ersten Weltkrieg Frieden zu schaffen.“
Die drei dominierenden Kartelle, die geliehenen Beträge und das Wall-Street-Syndikat waren wie folgt:
Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft (A.E.G Deutsche General Electric), Vereinigte Stahlwerke (United Steelworks), American I.G. – Chemical I.G. (I.G. Farben)
Betrachtet man alle vergebenen Kredite, scheint es, dass nur eine Handvoll New Yorker Finanzhäuser die Finanzierung der deutschen Reparationen abwickelten:
Dillon, Read Co.; Harris, Forbes & Co.; und National City Company – gaben fast drei Viertel des gesamten Nennbetrags der Kredite aus und erzielten die meisten Gewinne!
In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre dominierten die beiden großen deutschen Kombinate von I.G. Farben und Vereinigte Stahlwerke das chemische und stählerne Kartellsystem, das durch diese Kredite geschaffen wurde. Die beiden Kartelle, I.G. Farben und Vereinigte Stahlwerke produzierten am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, 95 Prozent der deutschen Sprengstoffe. Diese Produktion erfolgte aus Kapazitäten, die durch amerikanische Kredite aufgebaut wurden, und zu einem gewissen Teil durch amerikanische Technologie.
Die Zusammenarbeit von I.G. Farben und Standard Oil zur Produktion von synthetischem Öl aus Kohle verschaffte dem I.G. Farben-Kartell während des Zweiten Weltkriegs ein Monopol auf die deutsche Benzinproduktion. Knapp die Hälfte des deutschen Hochoktan-Benzins im Jahr 1945 wurde direkt von I.G. Farben produziert und der Großteil des Restes von seinen angeschlossenen Unternehmen.
Kurz gesagt, bei synthetischem Benzin und Sprengstoffen (zwei der grundlegendsten Elemente der modernen Kriegsführung) lag die Kontrolle in den Händen von zwei deutschen Konzernen, die durch Wall-Street-Darlehen im Rahmen des Dawes-Plans gegründet wurden.
Außerdem erstreckte sich die amerikanische Unterstützung der Nazikriegseinsätze auf andere Bereiche. Die beiden größten Panzerproduzenten im nationalsozialistischen Deutschland waren Opel, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von General Motors (kontrolliert von der Firma J.P. Morgan), und die Ford A.G., eine Tochtergesellschaft der Ford Motor Company aus Detroit. Alcoa und Dow Chemical arbeiteten eng mit der Nazi-Industrie zusammen und übertrugen zahlreiche Technologien aus den USA. Bendix Aviation, an dem die J.P. Morgan-kontrollierte General-Motors-Firma eine bedeutende Aktienbeteiligung hielt, lieferte Siemens & Halske A.G. in Deutschland Daten über Autopiloten und Flugzeuginstrumente. Noch 1940, im „inoffiziellen Krieg“, lieferte Bendix Aviation vollständige technische Daten an Robert Bosch für Flugzeug- und Dieselmotorstarter und erhielt im Gegenzug Lizenzgebühren.
Kurz gesagt, amerikanische Unternehmen, die mit den internationalen Investmentbankern Morgan-Rockefeller verbunden waren – nicht, wie anzumerken ist, der weitaus größte Teil der unabhängigen amerikanischen Industriellen – standen in enger Beziehung zum Wachstum der Nazi-Industrie. Man beachte, dass General Motors, Ford, General Electric, DuPont und die Handvoll US-amerikanischer Unternehmen, die eng in die Entwicklung Nazideutschlands eingebunden waren – bis auf die Ford Motor Company – von der Wall-Street-Elite kontrolliert wurden: die Firma J.P. Morgan, die Rockefeller Chase Bank und in geringerem Maße die Warburg Manhattan Bank. Eine Handvoll Firmen und Finanzhäuser, in Kooperation mit dem Federal Reserve Bank System und der B.I.S versuchten, den Verlauf der Weltpolitik und Wirtschaft zu kontrollieren.
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Dieser Beitrag basiert auf einer übersetzen Kurzfassung aus „Wall Street and the Rise of Hitler“, von Antony C. Sutton
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Die Staaten am Persischen Golf und die USA wetteifern darum, neue Häfen und Ölpipelines zu bauen, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Experten sagen jedoch, dass die Projekte nicht ausreichen werden, um die Verwundbarkeit der Region zu beseitigen.
Vier große Hindernisse im Weg
Die Inbetriebnahme neuer Häfen und Pipelines wird fraglos Jahre dauern. Die neue Rohöl- und Raffinerie-Pipeline der VAE nach Fujairah könnte zwar bereits 2027 in Betrieb genommen werden, während allerdings vorgeschlagene alternative Routen für Irak, Katar, Kuwait und andere Golfstaaten mindestens zwei bis vier Jahre Bauzeit benötigen würden, erklärte dazu Robin Mills, CEO von Qamar Energy, gegenüber Dropsite News.
Selbst mit neuen Umgehungswegen würden die Exporte von verflüssigtem Erdgas der Region weiterhin von der Straße von Hormus abhängig bleiben. Katar, der weltweit größte LNG-Exporteur, verfügt allerdings ebenfalls über keine Pipeline-Alternative für den Export von LNG. Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus kann durch den Bau neuer Ölpipelines also zweifelsfrei nicht beseitigt werden.
Über Öl und Gas hinaus transportiert der Wasserweg bekanntlich eine Vielzahl anderer kritischer Rohstoffe, wie folgt.
Rohstoffe für synthetisches Graphit
Die neue Infrastruktur rund um die Meerenge wird somit auch weiterhin anfällig für mögliche Angriffe Irans und der Achse des Widerstands sein.
Sieben Pipelines
Derzeit haben die VAE und Saudi-Arabien ihre Exporte über die bestehende West-Ost-Pipeline zum Golf von Oman bzw. die Ost-West-Pipeline zum Roten Meer verstärkt.
Zusätzlich bauen die VAE eine zweite Rohölpipeline, die parallel zur Habshan-Abu Dhabi Rohölpipeline (ADCOP) verläuft, die zum Hafen von Fujairah am Golf von Oman führt, um die Kapazität von 1,5 auf 3 Millionen Barrel pro Tag (BPD) zu verdoppeln.
Diese Projekte stellen laut CNBC nur drei von sieben geplanten oder in Bau befindlichen Pipelineprojekten im Nahen Osten dar, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Sollten alle geplanten Projekte abgeschlossen werden, könnte die Pipelinekapazität der Region bis Ende 2028, 14 Millionen Barrel pro Tag überschreiten und damit mehr als 60 % der Vorkriegsölexporte der sieben Golfstaaten von 23 Millionen Barrel pro Tag abdecken, so Goldman Sachs. Doch diese sieben Pipelines werden die Straße nicht ersetzen, warnen geopolitische Analysten eindringlich.
Krise naht
Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Rhölpreise von Brent auf 150 Dollar pro Barrel treiben, warnen dazu Experten von Capital Economics. Die Märkte haben den Iran-Konflikt bisher durch Pipeline-Umleitungen und Lagerrückgänge überstanden und etwa 30 % des zuvor durch die Straße verschifften Öls umgeleitet. Doch diese Puffer gehen nun zur Neige, da die kommerziellen Ölbestände der OECD-Volkswirtschaften sich nahe den historischen Tiefständen befinden und kaum noch Spielraum ist, einen weiteren Angebotsschock abzufangen.
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+ US-Vizepräsident JD Vance spricht bei Joe Rogan Podcast über die Nebenwirkungen seiner Covid Impfung + Polens Präsident Nawrocki macht beim Thema Migration keine weichen Ansagen + RUMÄNIEN: Cyberkrimineller löscht die gesamte Grundbuchdatenbank des Landes + EU-Sanktionen gegen Russland: Sechs Mitgliedsstaaten blockieren das 21. Paket – Die angebliche Einheit zerbricht +
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US-Vizepräsident JDVance spricht bei Joe Rogan Podcast über die Nebenwirkungen seiner Covid Impfung
US-Vizepräsident @JDVance bei dem berühmtesten Podcaster der Welt, Joe Rogan. Sie sprechen über die gefährlichen Nebenwirkungen der Covid-Spritze. Vance spricht sehr offen und kritisch. Und? Wird dies irgendeinen Effekt in Germany haben?
US-Vizepräsident @JDVance bei dem berühmtesten Podcaster der Welt, Joe Rogan. Sie sprechen über die gefährlichen Nebenwirkungen der Covid-Spritze. Vance spricht sehr offen und kritisch. Und? Wird dies irgendeinen Effekt in Germany haben? https://t.co/LB2tMCAJu2
— Eva Herman (@EvaHermanEx_ARD) July 21, 2026
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Polens Präsident Nawrocki macht beim Thema Migration keine weichen Ansagen
Er lehnt den EU-Migrationspakt ab und betont, dass Polen keine aufgezwungene Umverteilung irregulärer Migranten akzeptieren werde. Besonders scharf wurde seine Aussage, wonach es in Polen keine Integrationszentren, sondern Abschiebezentren für Menschen geben solle, die das Land gefährden.
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Befürworter feiern das als Klartext und Schutz der eigenen Grenzen. Gegner warnen, dass solche Worte Ängste verstärken und Europa weiter spalten könnten. Quellen: Polskie Radio, Euronews, Agenzia Nova
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RUMÄNIEN: Cyberkrimineller löscht die gesamte Grundbuchdatenbank des Landes
Ein Angreifer löscht die gesamte rumänische Grundbuchdatenbank, nachdem eine Erpressung scheiterte, und bringt damit den Immobilienmarkt zum Stillstand.
Nach einem gescheiterten Erpressungsversuch hat ein Cyberkrimineller die gesamte Grundbuchdatenbank Rumäniens gelöscht. Das berichtete am Montag das Onlineportal Risky Business. Dem Bericht zufolge verschaffte sich der Angreifer zunächst Zugang zur Nationalen Agentur für Grundkataster und Immobilienverlautbarung ANCPI (Agenția Națională de Cadastru și Publicitate Imobiliară), der Katasterbehörde des Landes, und versuchte später die erbeuteten Daten in spezialisierten Internetforen zu verkaufen. Weiterlesen auf heise.de
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EU-Sanktionen gegen Russland: Sechs Mitgliedsstaaten blockieren das 21. Paket – Die angebliche Einheit zerbricht
Die EU steht vor einem weiteren Desaster bei ihren Sanktionen gegen Russland. Nach Angaben mehrerer Diplomaten und Medienberichten fordern mindestens sechs Mitgliedsstaaten Ausnahmen oder blockieren Teile des geplanten 21. Sanktionspakets komplett. Die Verhandlungen sind ins Stocken geraten und wurden bis mindestens zum 22. Juli 2026 vertagt.
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Vier Tage lang brüteten die EU-Botschafter in Brüssel über dem Paket — ohne Ergebnis. Stattdessen griffen sie zu einem juristischen Trick und froren den Ölpreisdeckel kurzerhand bis zum 23. Juli bei $44,10 pro Barrel ein, um Zeit zu schinden.
Der Preisdeckel selbst ist ein Paradebeispiel bürokratischer Absurdität: Ohne das Einfrieren wäre er automatisch auf $58 pro Barrel gestiegen — und hätte damit über dem aktuellen Marktpreis für russisches Ural-Öl gelegen. Eine Preisobergrenze, die höher ist als der tatsächliche Preis.
Griechenland: Der LNG-Blockierer
Der Hauptwidersacher des Pakets sitzt in Athen. Griechenland stemmt sich mit aller Macht gegen das geplante Verbot, russisches Flüssigerdgas (LNG) in Drittstaaten umzuschlagen. (…) Auch Österreich, Frankreich, Deutschland, Portugal und Italien stimmten aus verschiedenen Gründen dagegen. Weiterlesen auf tkp.at
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Migranten-Bestie foltert und vergewaltigt Niederländerin eine Woche lang
Eine 38-jährige Niederländerin wurde eine Woche lang in einem Haus in Zeist gefangen gehalten, wo sie wiederholt vergewaltigt und brutal gefoltert wurde von einem 52-jährigen Migranten, der als E. el B. identifiziert wird.
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Der Verdächtige prügelte und trat auf sie ein, verletzte sie mit mehreren Gegenständen, zwang sie unter eine kalte Dusche, zog ihr eine Plastiktüte über den Kopf, band ihr ein Seil um den Hals und schnitt ihr mit einem Messer in Arme und Beine.
Er wird zudem beschuldigt, versucht zu haben, sie zu töten, indem er sie aus seinem Auto in der Nähe der A12-Autobahn bei Maarsbergen warf und sie dann überfuhr.
Das Opfer wurde mit zwei kollabierten Lungen, einem gebrochenen Schulterblatt, einer gebrochenen Nase, einem fehlenden Schneidezahn, mehreren Stich- und Schnittwunden, tiefen Male um den Hals gefunden und war nicht mehr in der Lage zu gehen. Die Polizei sagte, sie hätten noch nie einen lebenden Menschen in einem solch schweren Zustand gesehen.
Die Ermittler fanden die DNA und das Blut des Opfers im Haus des Verdächtigen. Die Staatsanwälte sagen, sein Telefon enthielt Bilder des verletzten Opfers und dass er online nach gewalttätigen Sex-Websites sowie nach einem Betäubungsmittel gesucht hatte, um jemanden für den Transport zu sedieren. Via Visegrád 24 auf X
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Nach Mord an 6 Menschen im Mutter-Kind-Heim: Stade-Killer begeht Selbstmord im Gefängnis
Fatih G. (45), der vor wenigen Wochen in Stade in einer Sozialeinrichtung sechs Menschen getötet hat, hat sich im Gefängnis umgebracht.
Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse soll es sich um einen Suizid handeln. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut dem Justizministerium in Niedersachsen aktuell nicht vor. (…) Ein Notarzt habe dann um 6.29 Uhr den Tod des Mannes durch Strangulation festgestellt. Am 30. Juni 2026 hatte der 45-Jährige in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen erschossen.
Die Tat ereignete sich unmittelbar nach einem Gespräch über das Sorgerecht für sein drei Monate altes Baby. Der mutmaßliche Täter, Fatih G. aus Garbsen, hatte zuvor eine Waffe aus dem Auto geholt und gezielt auf die anwesenden Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamts gefeuert. Weiterlesen auf nius.de
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ÖSTERREICH: Es ging um die „Ehre“ – Mordversuch an Kind: Afghane will Strafreduktion
Jener Afghane, der in Wien seine 15-jährige Tochter mit mehr als einem Dutzend Messerstichen beinahe getötet hatte, kämpfte am Mittwoch um die Reduktion der vom Erstgericht verhängten Strafe. Doch jetzt ist das Urteil rechtskräftig: lebenslange Haft! Die Richterin findet im Justizpalast klare Worte.
„Der Fall hat auch eine generalpräventive Komponente: Eine Ermordung für die Herstellung der Familienehre wird in Österreich mit der Höchststrafe geahndet,“
meinte die Richterin in der Urteilsbegründung. Weiterlesen auf krone.at
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Hier geht’s zu den Short News von gestern:
„Ehrenmord“ in Italien: Pakistanische Familie muss lebenslang hinter Gitter
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Der Kreiswahlausschuss in Jever (Landkreis Friesland) hat am Mittwochabend eine unfassbare Entscheidung getroffen: Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert wird nicht zur Wahl des Landrats zugelassen. Damit wird in Niedersachsen erstmals ein Kandidat allein wegen seiner AfD-Mitgliedschaft von der demokratischen Wahl ausgeschlossen.
Der Ausschluss zeichnete sich bereits in der vergangenen Woche ab, als die Kreiswahlleiterin den Niedersächsischen Verfassungsschutz ausschließlich mit Sicherts Parteizugehörigkeit begründete.
AfD-Kandidat Sichert: „Es geht nicht um mich, es geht um die Demokratie“
Dieser Vorgang ist ein frontaler Angriff auf das Grundgesetz und das Prinzip der freien und gleichen Wahl. Statt die Bürger entscheiden zu lassen, entscheiden die Kartellparteien per Handstreich, wer antreten darf und wer nicht. Die Angst vor einem freiheitlichen Landrat in Friesland muss gewaltig sein – so groß, dass man lieber die Demokratie aushebelt als sich dem Willen des Volkes zu stellen.
Martin Sichert reagierte empört auf die Entscheidung:
„Ich bin fassungslos. Es ist ein schwerer Verstoß gegen das Grundprinzip der freien und gleichen Wahl, einen Bewerber vor der Wahl auszuschließen. Offensichtlich war in den anderen Parteien die Angst zu groß, dass ich die Wahl gewinnen könnte und Friesland einen freiheitlichen Landrat bekommt. Ich werde dagegen selbstverständlich alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ergreifen, denn es geht hierbei nicht um mich, es geht um die Demokratie als solches.“
Und weiter:
„Wer heute Bewerber von Kandidaturen um das Amt des Landrats oder Bürgermeisters ausschließt, der schließt morgen dann auch unbequeme Bewerber von Bundestags- und Landtagswahlen aus. Für diesen Angriff auf die Demokratie der anderen Parteien, die die Mehrheit im Kreiswahlausschuss stellen, kann es nur eine vernünftige Antwort der Bürger geben: die beteiligten Parteien maximal bei den kommenden Wahlen abzustrafen. Ich rufe daher alle Bürger auf, zur Wahl zu gehen, und ihr Kreuz bei der AfD zu machen, um die Demokratiefeinde abzustrafen.“
Genau das ist der Kern der Sache. Die etablierten Parteien fürchten nicht „Extremismus“, sie fürchten den Wählerwillen.
Dieser Beitrag erschien auf PI-NEWS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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Beiträge aus unserer Serie „SOS Demokratie“
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Die Atlantik-Falken drängen immer fanatischer auf ihren großen Krieg zur Zerschlagung Russlands. Der ehemalige Kommodore der Royal Navy, Steve Jermy, sagt, dass UK, Frankreich und Deutschland ihren Krieg bekommen dürften, doch sie sollten sich vorsehen, zumal sie eine schwere Niederlage erwarte.
Die Eliten Europas gibt es nicht mehr:
Man hat sie durch ein Establishment mit Denkblockaden ersetzt
Von REDAKTION | Tucker Carlson hatte am 20.7.2026 Kommodore Steve Jermy der Royal Navy bei seiner TUCKER CARLSON Show zu Gast. Steve Jermy war bis 2010 in der Royal Navy aktiv. Seine erfolgreiche Laufbahn umfasste neben hochrangigen Stabsfunktionen auch Seekommandos bei der Flugzeugträgerflotte. Zu seinen Kommandos gehörten die Schiffe HMS „Tiger Bay“, „Upton“, „Arrow“ und „Cardiff“ sowie das 5. Zerstörer-Geschwader und die Flottenluftabteilung der Fleet Air Arm [FAA].
Darüber wirkte Steve Jermy in Stabsfunktionen im Direktorat für Politikplanung des britischen Verteidigungsministeriums sowie in der Position als Leitender Stabsoffizier des Generalstabschefs mit. Er war im aktiven Dienst im Falklandkrieg eingesetzt und auch mit Einsätzen in der Karibik und solchen während der Bosnien- & Kosovo-Krisen betraut. Sein letzter Einsatz fand 2007 in Afghanistan statt, wo er als Direktor für Strategie in der britischen Botschaft in Kabul tätig war.
Das Transkript des Interviews mit Steve Jermy durch Tucker Carlson – Teil 1

Tucker Carlson: Herr Jermy, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben. Ich glaube, in den Vereinigten Staaten verfolgen die meisten Menschen, sofern sie sich überhaupt damit beschäftigen, neben den Ereignissen im Iran die Situation zwischen Russland, NATO, Ukraine und den Vereinigten Staaten – dieser schwelende Krieg in Osteuropa – und meinen, dass die Lage sich einer Art Patt befände und dort eigentlich nichts passiere. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Beurteilen Sie bitte, was Ihrer Meinung nach derzeit zwischen Russland und Ukraine bzw. deren Stellvertretern abläuft.
Steve Jermy: Ja, ich glaube, Sie haben recht: Das mit dem Patt stimmt nicht. Im Westen allgemein herrscht die Meinung, dass Russland auf dem Schlachtfeld verlöre und die russische Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch stünde…
… In einem Artikel, den ich kürzlich über den bevorstehenden Krieg mit Russland geschrieben habe, wies ich darauf hin, dass Carl von Clausewitz, der große politische Philosoph zum Krieg, schrieb, dass die wichtigste Entscheidung, die ein Militär und Politiker zu treffe hätte, darin bestünde, das Wesen des Krieges verstanden zu haben. Ich glaube nicht, dass der Westen das Wesen des Krieges mit Russland verstanden hat, ebenso wenig wie das des Krieges mit dem Iran. Was man im Falle Russlands nicht verstanden hat, ist…
… dass es sich – aus russischer Sicht – um einen existenziellen Krieg handelt!
Die Russen kämpfen dafür, dass Russland bewahrt bliebe. Wer kann es ihnen verübeln, nachdem Leute wie Kaya Kallas sagen, Russland müsse zerschlagen werden?
… Man übersieht jedoch, dass Russland meiner Meinung nach eine klare Strategie verfolgt. Ich gehe von Annahmen aus, denn ich gehöre nicht zum russischen Generalstab, doch glaube, dass die russische Strategie…
… rund fünf Schlüsselphasen umfasst!
… Mir wurde als Erstes klar, dass es sich hierbei nicht um einen Krieg oder eine spezielle Militäroperation zur Invasion der Ukraine handelt. Der Grund dafür ist einfach: Es gab nicht genug Truppen. Die Ukraine erstreckt sich über rund 604.000 km2. Das schafft man nicht mit 190.000 Soldaten. Ich kann mir keinen Moment lang vorstellen, dass der russische Generalstab Putin geraten haben könnte, genug Truppen für eine Invasion der Ukraine zu haben. Es ging nur um den Donbass.
Ich glaube, die erste Phase der Strategie bestand tatsächlich darin, diplomatische Bemühungen mit militärischer Gewalt zu flankieren.
Tatsächlich verliefen diplomatische Bemühungen anfänglich recht gut. Die Russen ließen bereits vom ersten Tag an Verhandlungen mit den Ukrainern aufnehmen. Im März 2022 waren beide Seiten bereit, ein Abkommen, welches den Krieg beendet hätte, unterzeichnen zu lassen: Es hieß darin keine NATO, Neutralität für die Ukraine, sowie Selbstbestimmung für den Donbass. Das Abkommen war zur Unterzeichnung bereit und wäre verabschiedet worden, wenn nicht Boris Johnson – zweifellos mit Bidens Unterstützung – eingegriffen hätte, um Selenskyj davon zu überzeugen gegen Russland weiterzukämpfen. Dazu hat man der Ukraine jede benötigte weitere Unterstützung zugesagt. Das beschreibt die Phase-Eins.
In Bezug auf Phase-Zwei wurde Russland klar, dass es aufgrund der verbreiteten Informationen mit großer Wahrscheinlichkeit künftig gegen NATO zu kämpfen hätte.
Zugleich ging Russland daran, was ich als „militaristische Frontbereinigung“ bezeichnen würde. Im Wesentlichen erkannten die Russen, dass nach dem Angriff auf Kiew und die Aktionen im Donbass – obwohl diplomatisch motiviert – ein Rückzug auf eine bestimmte Linie erforderlich wäre. Sie zogen sich auf die sogenannte Surovikin-Linie zurück: Es ist eine Verteidigungslinie, die jener General, der in Russland als Kapazität für Verteidigung gilt, anlegen hat lassen.
Ab etwa September folgte auf den Rückzug, den ich als Abnutzungs-Verteidigung einstufen möchte die Phase-Drei. Dies stellte im Wesentlichen sicher, beide operativen Ziele realisieren zu können, die heißen…
… Entnazifizierung und Entmilitarisierung!
Das strategische Ziel blieb auch aufrecht: Es zielt darauf ab, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten. „Abnutzungs-Verteidigung“ bedeutet, die Soldaten und das Material der ukrainischen Armee gesamt aufzureiben. Wir selbst haben dazu stark beigetragen, nachdem wir die Ukraine überzeugen konnten, nicht nur eine, sondern gleich zwei Armeen an dieser [Surovikin-]Verteidigungslinie ohne, dass es zu einem einzigen Durchbruch gekommen war, verheizen zu lassen.
Ich gehe davon aus, dass Russland Ende 2023 aufgrund der Fortsetzung des Krieges mit der Mobilisierung begann, um seinen Truppenstand aufstocken zu lassen. Dazu benötigte Russland industrielle Kapazitäten, sodass die Russen Ende 2023 bereit waren, in die Phase-Drei überzugehen.
Phase-Drei beinhaltet, was ich mit „offensiver Zermürbung“ bezeichne:
Es geht dabei nicht um die Sicherung von Territorium, sondern vielmehr um die fortgesetzte Zermürbung der Soldaten und des Materials der ukrainischen Armee. Man darf nicht vergessen, dass die ukrainische Armee über keine Luftüberlegenheit – nichts von dem, was man für einen Offensiv- oder gar einen Verteidigungskrieg benötigte – verfügt und sich nur langsam vorwärtsbewegte.
Ich erkannte, dass die Russen in dieser Phase dabei waren, ihre endgültigen Ziele abzustecken. Ich erinnere mich Daniel Davis [von Deep Dive] vor rund anderthalb Jahren gesagt zu haben, dass die Sicherung des Donbass und der vier östlichen Oblaste samt Krim zu Russlands Minimalzielen gehörten. Ihre Maximalziele dagegen könnten bedeuten, noch weiter vorzustoßen, um die Kontrolle über Neurussland herzustellen, das hieße plus Odessa und den nächsten vier Oblaste im Westen. Ich weiß nicht genau, welchen Weg sie einschlagen werden, aber ich habe Putin vor kurzem tatsächlich von Neurussland sprechen hören. Die Logik dahinter heißt Sicherheit: Es geht darum, eine – wie Russen glauben – sichere Pufferzone zu schaffen, um die russische Bevölkerung darüber zu schützen!
Es stellt sich die Frage, wie lange sie benötigen würden, um das zu erreichen, falls sie tatsächlich diesen Weg einschlagen wollten. Wenn man all das in Rechnung stellt, wird klar: Die Russen gehen langsam vor. Das scheint von außen betrachtet das Ziel zu verfehlen. Wenn man hingegen versteht, was meiner Meinung nach die klare russische Strategie ist, dann hilft das, um zu verstehen, was und warum die Russen das ausführen und wie der Westen dies einschätzen sollte.
Im Moment meint man im Westen davon ausgehen zu können, dass es der russischen Armee nicht besonders gut ginge bzw. Russland nicht viel an Territorium dazu gewinne. Doch das stimmt nicht: Tatsächlich kommt Territorium stetig dazu. Russland erobert schon seit mindestens 30 Monaten Gebiete. Doch anfänglich ging es darum Gebietseroberungen zurückzustellen, doch die Gebiete abzusichern. Sie taten dies, um die ukrainische Armee de facto aufzureiben bzw. in die Falle zu locken:
Mit großem Erfolg, wie wir aus den Verlusten der Ukraine ableiten können!
Sobald man das erkannt hätte, wäre es meiner Meinung nach viel einfacher zu begreifen, was die Russen gerade verfolgen und wohin sie steuern.
Tucker Carlson: Das hat für mich schon immer Sinn gemacht: Falls ausländische Staatschefs Reden gehalten und den Zerfall der Vereinigten Staaten gefordert hätten, würde man natürlich alles in seiner Macht Stehende in Bewegung setzen, um die Verteidigung der Vereinigten Staaten voranzutreiben. Man würde das als existenzielle Bedrohung auffassen. Falls jemand sagen würde, wir wollten das Vereinigte Königreich aufspalten, würde man ziemlich sicher zu den Waffen greifen, um es mit Gewalt zu verteidigen. Das habe ich vom ersten Tag an so verstanden.
Was ich jedoch nie verstanden habe, ist das Motiv des Westens: Warum sollten die Vereinigten Staaten und ihre – wie auch immer man sie nennen mag – Partner bei NATO – das zulassen? Warum sollten sie einen Krieg mit Russland führen wollen, einen Krieg, der ihnen schadet, sodass ich frage: Was ist deren Motiv?
Steve Jermy: Das ist eine wirklich sehr gute Frage! Ich sage schon seit geraumer Zeit, dass die russischen Operationen von einer militärischen Strategie getragen werden, während die westlichen Operationen von einem politischen Narrativ und von Zielen geleitet werden, die sich sehr oft ändern können. Ich denke, das ursprüngliche Ziel – es hängt davon ab, mit welcher Partei von NATO man sprechen würde – war es…
… Russland zu zerschlagen!
Es gibt eine sehr interessante Studie der RAND Corporation aus dem Jahr 2019, unter dem Titel „Extending Russia“ [Russland zu überdehnen]. Der Chef des ukrainischen Militärnachrichtendienstes [von 2020 – 2025 und seit 2026 Leiter des Präsidialamtes], Kyrylo Budanow, sprach auf einem YouTube-Video von der Notwendigkeit, einen Krieg mit Russland tatsächlich loszutreten, um der Ukraine den Beitritt zur NATO zu ebnen.
Ich glaube, es gibt auch das, was ich als „nachhinkendes Denken“ beschreiben möchte: Denn viele von denen, die eine spätere NATO-Erweiterung [der Ukraine] vorschlugen, ohne die Konsequenzen durchdacht zu haben, sahen dies nicht vorher. Ich bin mir sicher, dass sie es nicht vorausgesehen haben, weil sie nicht vorbereitet waren. Denn ein weiteres großes Versagen von NATO – ich muss es aussprechen – war:
Sie waren auf den Krieg nicht vorbereitet!
Ich meine, hätten sie es zu Ende gedacht und erkannt: „Wenn wir so weitermachen, wird Russland reagieren“, dann hätten sie entweder Verteidigungsvorbereitungen treffen müssen oder das Ansinnen fallen lassen. Ich denke, wir können mit großer Sicherheit sagen, dass sie es nicht vollständig durchdacht haben. Ich glaube also, dass es da ein gewisses [kognitives] Nachhinken gibt.
[Anmerkung der Redaktion: Gemeint sind Denk-Defizite unterqualifizierter westlicher Führungskräfte, die nach Quote und Willfährigkeit, doch nicht nach Leistung selektiert werden bzw. worden sind!]
Ich fürchte, das liegt zum Teil auch daran – noch mehr in Europa als in den Vereinigten Staaten, die es sicher besser wissen –, dass…
… ein hohes Maß an Russophobie vorherrscht, was ich jedoch nur extrem schwer nachvollziehen kann!
Ich glaube, das liegt zum Teil an unseren Medien und den von ihnen aufgebauten Narrativen. Es liegt zum Teil an der Art der Meinungsmache im Zuge moderner westlichen Politik, wo ein Ereignis den Stein ins Rollen bringt und man dies so dreht, dass die regierenden Parteien an der Macht blieben. Es bedeutet, dass…
… die Bevölkerung im Allgemeinen in die Irre geführt wird!
Sie werden in die Irre geführt, weil man ihnen nur eine Seite der Geschichte auftischt. Doch gerade im Kriegsfall ist es besonders wichtig imstande zu sein, alle Seiten der Lage zu überblicken.
[Anmerkung der Redaktion: Das erklärt, warum Konsumenten nur(!) deutscher Medien, ob von linker oder rechter Seite spielt keine(!) Rolle, mit atlantisch verzerrten Inhalten überzogen, überfrachtet und darüber politisch global ausgeschaltet bzw. disqualifiziert werden. Sie werden von ihren atlantischen Kuratoren, die bei Links & Rechts zu den großen Vorbildern zählen, zu notorischen Verlierern gestempelt – natürlich ohne es selbst zu bemerken und/oder intellektuell verstehen zu können].
Deshalb habe ich den Artikel „Der kommende Krieg mit Russland“ verfasst, weil offenbar niemand [im Westen] darüber nachgedacht hatte, wie ein solcher Krieg verlaufen [und ausgehen] könnte. Es ist zwar sehr schwierig, die Beweggründe [für den Russlandhass bzw. die Kriegspolitik gegen Russland] vollständig zu verstehen, aber ich denke, über diese Faktoren [Russophobie & Kriegspolitik-Ost] lässt sich höchst wahrscheinlich die Antwort finden.
Tucker Carlson: Ich verstehe, warum die europäischen Bevölkerungen Russophobie zur Schau stellen, denn die [atlantische] Propaganda hat dazu ihre besten Instrumente eingesetzt, um Russland als Aggressor hinzustellen. Die Ukraine erscheint nur als Außenseiter. Ich glaube, Europäer halten im Allgemeinen zum Außenseiter. Das gilt als Zeichen ihrer Anständigkeit. Zugleich ist es erlaubt, Russen zu hassen, weil sie Weiße sind, sodass man kein schlechtes Gewissen haben muss, falls man sie als Tiere hinstellte. Man wird nicht zum Rassisten, wenn man das täte. All das verstehe ich. Die Europäer wissen es einfach nicht besser, weil Europa dank seiner Medien eine eigene Echokammer produziert:
Als ob es keine Informationen von außen mehr gäbe!
Ähnliches gilt natürlich auch für die Vereinigten Staaten. Was ich nicht verstehe, ist das Motiv der Lügner. Warum streben europäische Politiker einen Krieg mit Russland an? Warum streben amerikanische Politiker einen Krieg mit Russland an? Ich meine, das sind keine dummen Leute: Dennoch scheinen sie wild entschlossen, ihre eigenen Länder im Dienste dieses Krieges gegen ein Land, das eigentlich gar nicht unser Feind sein müsste, zerstören zu lassen. Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn?
Steve Jermy: Wenn ich die Frage in einem Satz beantworten müsste, wäre es:
Der Mangel an Fähigkeiten, strategisch denken zu können!
Es gibt einen wunderbaren französischen General [& Strategisten], mit dem ich mich beschäftigt habe, als ich über Strategie schrieb – André Beaufre [1902 – 1975]. Dieser sagte, dass im Krieg der Verlierer es verdient hätte, weil seine Niederlage eine Folge unzureichenden strategischen Denkens entweder vor oder während des Konflikts gewesen wäre!
[Anmerkung der Redaktion: Es wäre gut, wenn führende Vertreter aus dem deutschen Establishment diesen Merksatz von André Beaufre aufgreifen würden, um die Ursachen ihrer notorischen Niederlagen über die letzten 120 Jahre ausnahmsweise einmal von anderer, nämlich von der eigenen Seite her, aufzuarbeiten. Denn es genügt nicht bei Fehleranalysen in eigener Sache immerfort nur atlantische Propaganda blind nachzuplappern.]
Ich denke, dass es eine institutionelle Rückständigkeit bei Organisationen wie von NATO, die in Afghanistan versagte, gibt. Ich war in Afghanistan und seien wir ehrlich: NATO hat dort verloren!
Die Vorstellung, dass die NATO sich gegen Russland durchsetzen könnte, nachdem sie gegen die Taliban verloren hat, gleicht einem abstrusen Gedankengang, aber genau das findet man bei NATO.
Ich denke dabei auch an Ratschläge aus dem Inneren des Establishments: Ich pflegte sie früher Eliten zu nennen, aber …
… mir ist inzwischen klar geworden, dass sie keine Elite sind!
Denn bei Eliten geht es um hohes Leistungsvermögen, während dieses bei besagtem Establishment inzwischen verkommen ist: Vielmehr charakterisiert letztere Schicht eine Art institutionellen Rückstand mit Denkblockaden. Darauf stößt man in vielfacher Hinsicht.
Wenn man den strategischen Kontext, in dem wir uns bewegen, in seiner ganzen Breite betrachtet und sich die Mühe macht, zuzuhören, was die Russen verlauten lassen, dann ist die Logik, der sie folgen, nach meiner Einschätzung recht eindeutig.
Natürlich habe ich mir auch Ihr Interview mit Wladimir Putin angehört, wobei ohne Einschränkung mir nichts einfällt, womit ich nicht einverstanden wäre. Das Problem ist jedoch ist, dass der Westen, so scheint es mir, kein Interesse hat, zuzuhören. Daher denke ich, dass es dabei vielmehr um Inkompetenz geht und zwar…
… um die Inkompetenz der Europäer!
Es mag unter Neokonservativen und bestimmten Elementen des neokonservativ geprägten Establishments im Westen, innerhalb der E3 – das heißt in Großbritannien, Deutschland und Frankreich – Kräfte geben, die entschlossen sind, um Russland zu zerschlagen. Doch das scheint mir nach meiner Einschätzung schier unmöglich, auch wenn man Kaja Kallas das sagen hört.
Fortsetzung mit Teil 2 folgt
Übersetzung und Lektorierung: UNSER-MITTELEUROPA
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Das Interview von Steve Jermy durch Tucker Carlson im englischen Original: Hier
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Die jüngsten Vorfälle rund um unser Mitglied aus Schleswig-Holstein sind erneut ein Beleg dafür, wie sehr sich das politische Klima in unserem Land verschärft hat. Der junge Familienvater und Politiker Kevin Dorow wurde in den vergangenen Wochen massiv unter Druck gesetzt.
Zunächst kam es als neuer Schützenkönig in seiner örtlichen Gilde zu Anfeindungen. Wenig später folgten sogar Demonstrationen vor seinem Wohnhaus. Eine solche Entwicklung ist nicht nur politisch geschmacklos, sondern auch gefährlich. Wer Proteste gezielt vor dem privaten Wohnhaus eines Politikers und seiner Familie organisiert, überschreitet eine Grenze und greift den geschützten privaten Raum an.
Wenn Familien mit Kindern befürchten müssen, in ihrem eigenen Wohnumfeld Ziel lautstarker Proteste zu werden, ist das ein ernstes Warnsignal. Solche Aktionen bergen die Gefahr einer weiteren Eskalation und tragen zur Verrohung der politischen Auseinandersetzung bei. Unabhängig von der politischen Ausrichtung darf niemand wegen seines Wohnortes oder seiner Familie unter Druck gesetzt werden.
Man stelle sich vor, vergleichbare Demonstrationen würden vor dem Haus eines CDU-, SPD-, Grünen- oder Linken-Politikers stattfinden. Die Empörung wäre zu Recht groß. Deshalb muss derselbe Maßstab für alle gelten.
Wir stehen geschlossen zusammen. Ein Angriff auf eines unserer Mitglieder ist ein Angriff auf unsere gesamte Partei.
Kevin, halte durch – wir stehen an deiner Seite!
Die Luft für das etablierte Polit-Kartell in Kiel und Berlin wird immer dünner! Daniel Günthers Kuschel-CDU stürzt im echten Norden massiv ab, während wir als AfD Schleswig-Holstein historisch zulegen und die SPD und Grünen im Sturm überholen!
Die Menschen haben die Nase gestrichen voll – und das nicht ohne Grund:
Von einer verfehlten Migrationspolitik, die unsere Kommunen im Norden kollabieren lässt.
Von einer kopflosen Energiewende der Bundesregierung, die unsere Wirtschaft ruiniert und das Heizen und Tanken unbezahlbar macht.
Von einer Landesregierung in Kiel, die sich lieber in Ausreden flüchtet, statt endlich die echten Probleme der Bürger anzupacken!
Schleswig-Holstein will die Wende!
Die Bürger merken, dass die CDU unter Daniel Günther nur die Fortsetzung der grünen Bevormundungspolitik mit anderem Parteibuch ist. Wer echte Opposition und einen grundlegenden Politikwechsel will, wählt das Original!
Und das ist erst der Anfang! Der gewaltige Rückenwind aus den anstehenden Ost-Wahlen wird diese Welle des Protests und des Aufbruchs direkt zu uns in den Norden tragen. Wir sind bereit, das Ruder herumzureißen und die Stimme der Vernunft zurück in den Landtag zu bringen.
Unterstützt uns, teilt diesen Beitrag und lasst uns gemeinsam für eine sichere, bezahlbare und freie Zukunft in unserer Heimat kämpfen! ![]()
Bei genauer Betrachtung des Krieges in der Ukraine, fällt sofort auf, dass es sich nicht nur um eine neue Art der Kriegsführung handelt, sondern dass auch viele militärische Elemente aus der Vergangenheit zu tragen kommen.
Von REDAKTION | Zunächst könnte man sagen, dass der Ukraine Konflikt eine Mischung aus 1. und 3. Weltkrieg ist. Ein Stellungskrieg mit einer quer durch Osteuropa verlaufenden Frontlinie, in dem es nur schleppend Geländegewinne gibt, aber wo modernste neue Waffen wie Drohnen usw. zum Einsatz kommen.
Die flexible Bewegungskriegsführung des 2. Weltkriegs ist aktuell auf diesem Kriegsschauplatz kaum oder nicht vertreten. Blitzkriegartige Vorstöße entsprechen ebenfalls nicht der „modernen“ Kriegführung.
Aufgrund der Dauer des Krieges und der hohen Verluste auf beiden Seiten kommt es auch noch zu Entwicklungen, welche uns eher an den 30-jährigen Krieg erinnern – Das Wiederaufkommen des Söldnertums im großen Maßstab. Soldaten aus aller Herren Länder ziehen nun auf dem Territorium der Ukraine gegen einander ins Feld.
Der Ukraine-Konflikt zeigt uns jetzt schon, wie Konflikte in der Zukunft geführt werden könnten. Strategie, Taktik, Logistik und auch Rekrutierungsmethoden werden sich rasant verändern. Auch der Einsatz der KI stellt unglaubliche und noch nicht abzuschätzende Möglichkeiten dar. Vollautomatische KI-gesteuerte Tötungsmaschinen könnten den klassischen Landser schrittweise ablösen. Waffentechnische Neuerungen und neue Taktiken, welche in diesem Konflikt erprobt wurden, werden kriegerische Konflikte der Zukunft beeinflussen.
Auch die Erfahrungen mit ökonomischer Kriegsführung (Sanktionen) und der Propagandakrieg werden bei zukünftigen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen. Kriegstreiber werden zunehmend auch für Linke, die noch vor Jahren Kriegsgegner waren, zu Sympathieträgern. Anständige Leute, die sich für eine friedliche Lösung aussprechen, werden hingegen als „Friedensschwurbler“ diffamiert und quasi in die Rolle der „Wehrkraftzersetzer“ unter den Nazis gedrängt.
Dieser Konflikt ist außerdem der größte Stellvertreterkrieg der Militärgeschichte. Somit stellt sich auch die Frage, wie in Zukunft große Mächte gegeneinander antreten werden. Vielleicht ist der Stellvertreterkrieg, der Proxy War die Zukunft des Krieges?
Der Ukraine-Konflikt wird in die Militärgeschichte eingehen, da er ein neues Kapitel in allen Bereichen der Kriegsführung aufgeschlagen hat.
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In einer kolossalen Rede in dem Film „Ein Mann wie Sprengstoff“ hat Schauspieler Gary Cooper im Jahre 1949 den Kampf des Kollektivs gegen das Individuum verdeutlicht.
Der schöpferische Verstand wird behindert durch jegliche Form von Zwang.
„Vor Jahrtausenden hat der erste Mensch entdeckt, wie man Feuer macht. Er ist vermutlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, den anzuzünden er seinen Brüdern beigebracht hat, aber er hat ihnen ein Geschenk hinterlassen und die Dunkelheit von der Erde genommen.
Durch die Jahrhunderte hat es Menschen gegeben, die erste Schritte auf neuen Wegen gegangen sind mit ihrer Vision als
einzigem Rüstzeug. Die größten Schöpfer, die Denker, die Künstler, die Wissenschaftler, die Erfinder, standen ihren Zeitgenossen allein gegenüber. Jeder neue Gedanke wurde bekämpft. Jede neue Erfindung wurde verunglimpft. Doch die Menschen mit ihrer ureigenen Vision machen weiter. Sie haben gekämpft, gelitten und bezahlt, aber sie haben gesiegt.
Kein Schöpfer wurde durch den Wunsch angetrieben, es seinen Brüdern recht zu machen. Seine Brüder haben sein Geschenk gehasst. Seine Wahrheit war sein einziges Motiv. Seine Arbeit war sein einziges Ziel. Es war seine Arbeit und nicht die jener, die sie sich zu Nutze machten. Sein Werk, nicht das, was andere als Gewinn herauszogen. Sein Werk, das seiner Wahrheit Gestalt verlieh.
Der schöpferische Mensch stellte seine Wahrheit über alles andere und gegen alle Menschen.
Er machte weiter, ob andere seiner Meinung waren oder nicht, mit seiner Integrität als seinem einzigen Banner. Er war Diener von nichts und niemanden. Er lebte für sich selbst. Und nur dadurch, dass er für sich selbst lebte, war er fähig, die Dinge zu schaffen, die zum Ruhm der Menschheit beitragen. Das ist das Wesen von menschlicher Leistung. Der Mensch ist allein durch seinen Verstand in der Lage zu überleben. Er kommt ungerüstet auf die Welt. Sein Gehirn ist seine einzige Waffe. Aber der Verstand ist ein Merkmal des Individuums. Etwas, was man einen kollektiven Verstand nennen könnte, gibt es nicht. Der Mensch, der denkt, muss selbstständig denken und handeln. Der schöpferische Verstand wird behindert durch jegliche Form von Zwang. Er kann niemals den Bedürfnissen, den Ansichten, den Wünschen von anderen unterworfen werden. Und er ist nichts, was aufgeopfert werden könnte.
Der Parasit strebt nach Macht. Er will alle Menschen beherrschen und als Sklaven zusammenketten.
Er behauptet, der Mensch sei nur ein Werkzeug im Dienst der anderer und dass er denken muss, wie sie denken, handeln muss, wie sie handeln und dass er in freudloser Knechtschaft für die Bedürfnisse anderer leben muss, nicht für seine.
Sehen Sie sich die Geschichte an. Alles, was wir haben, alles, was den Menschen weitergebracht hat, entstammt der
freiwilligen Arbeit eines unabhängigen Geistes.
Jede Gräueltat und jede Zerstörung entstand dem Bemühen, die Menschen mit Gewalt in eine Herde seelenloser Roboter zu verwandeln, ohne persönliche Rechte, ohne persönliche Wünsche, ohne Willen, Hoffnung oder Würde.
Dies ist ein alter Konflikt. Mit anderen Worten, das Individuum gegen das Kollektiv.
Unser Land, das edelste in der Geschichte der Menschheit, wurde auf Individualismus aufgebaut, auf dem Prinzip der unveräußerlichen Rechte des Einzelnen. Es war ein Land, in dem es dem Menschen frei stand, sein Glück zu machen und weiterzukommen, nicht aufzugeben und zu verzichten, zu gedeihen, nicht Mangel zu leiden, etwas durch Leistung zu erreichen, nicht zu plündern. Als sein höchstes Gut, sein persönliches Selbstwertgefühl zu betrachten und als seine höchste Tugend seine Selbstachtung. Sehnen Sie sich das Ergebnis an.
Die Kollektivisten verlangen nun von Ihnen, diese Errungenschaften zu vernichten, wie schon so vieles auf der Erde vernichtet wurde.
Ich bin Architekt. Ich erkenne, was kommen wird aufgrund des Prinzips, nachdem es gebaut ist. Wir sind dabei, uns einer Welt zu nähern, in der ich mir nicht erlauben kann zu leben. Meine Ideen sind etwas, was mir gehören. Sie sind mir mit Gewalt genommen worden. Mein Vertrag wurde gebrochen. Es war mir unmöglich, mich zu wehren. Einige waren der Meinung, meine Arbeit stünde anderen Leuten zur freien Verfügung. Sie glaubten, sie hätten einen Anspruch auf mich und es sei meine Pflicht, ihnen unfreiwillig und entgeltlich dienlich zu sein. Jetzt wissen Sie, warum ich Corpland gesprengt habe. Ich habe Corpland entworfen. Ich habe es möglich gemacht. Ich habe es zerstört. Ich hatte Corpland entworfen, weil ich es nach meinen Wünschen gebaut sehen wollte. Das war der Preis, den ich dafür verlangte. Man hat mich nicht bezahlt. Mein Entwurf wurde nach Lust und Laune anderer entstellt, die den Nutzen aus meiner Arbeit zogen und mir nichts dafür gaben.
Ich will Ihnen sagen, dass ich nicht glaube, dass irgend jemand Anspruch auf nur eine Minute meines Lebens hat, auch nicht auf einen Bruchteil meiner Energie, auch nicht auf eine Leistung von mir, egal wer den Anspruch erhebt.
Das ist mir wichtig.
Die Welt geht an einer Orgie von Selbstopferung zugrunde.
Ich bin hergekommen, um im Namen jedes unabhängigen Menschen, den auf der Welt noch gibt, gehört zu werden. Ich wollte meine Bedingungen darlegen. Ich erkenne für meine Arbeit und mein Leben keine anderen an.
Ich bin davon überzeugt, der Mensch hat das Recht, sein Leben als Individuum zu führen.“
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