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Gestern — 20. April 2026

NRW fördert digitale Transformation von Verlagen mit KI-Projekt Local_Vocal

20. April 2026 um 11:25

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NRW fördert digitale Transformation regionaler Verlage

Düsseldorf/Hamburg (ots) – Das Land Nordrhein-Westfalen testet in Kooperation mit der Verlagsinitiative DRIVE eine neue Forschungsförderung zur Beschleunigung der digitalen Transformation von Tageszeitungen.

Projekt Local_Vocal

Im Rahmen des Projekts Local_Vocal entwickeln drei nordrhein-westfälische Verlagshäuser unter der Leitung von DRIVE zusammen mit Projektpartnern wie der dpa, Highberg/Schickler sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) neue lokale Informationsangebote für jüngere Zielgruppen. Das Ziel besteht darin, lokale Nachrichten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz individueller und erfahrbarer zu gestalten. Das Vorhaben ist vorerst bis 2028 befristet.

Herausforderungen des Lokaljournalismus

Nathanael Liminski, der nordrhein-westfälische Medienminister, äußert sich zu den Herausforderungen, vor denen die regionalen Zeitungsverlage stehen: „Der Lokaljournalismus ist Grundlage für den demokratischen Diskurs vor Ort und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um ihn zu erhalten, braucht es Angebote, die auch die Jüngeren überzeugen und die Grundlage für neue und nachhaltige Geschäftsmodelle sein können.“

Kooperation im digitalen Wandel

Liminski betont, dass die mittelständisch geprägte Verlagsbranche mit DRIVE einen wegweisenden Kooperationsverbund für den digitalen Wandel geschaffen hat. Das geförderte Projekt Local_Vocal biete die Möglichkeit, den Veränderungsprozess gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen wie dem DFKI voranzubringen.

Personalisierte Informationsangebote

Die Partner DRIVE und DFKI planen, noch in der zweiten Jahreshälfte erste lokale und personalisierte Informationsangebote zu erproben. Diese Angebote sind auf die individuellen Vorlieben der Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten. Erste Anwendungen werden von der Neuen Westfälischen (Bielefeld), Lensing Medien (Dortmund) und der Verlagsgruppe Aschendorff (Münster) getestet.

Zitate zur Zukunft des Lokaljournalismus

„Der Abschied von Print und die dynamische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz fordern von uns Antworten auf die Frage, was Lokalzeitung zukünftig sein kann und soll. Es geht um werthaltige neue Angebote, mit denen wir auch die nächste Generation für den Lokaljournalismus gewinnen“ – Andreas Müller, DRIVE local e.V.

„Die Regionalzeitung ist die lokale Lebenswelt, die wir mit KI für die Menschen erfahrbar machen wollen, was heißt, kommunale und regionale Berichterstattung näher an die konkreten Lebensrealitäten der Menschen heranzubringen“ – Prof. Andreas Dengel, DFKI.

Über DRIVE

Die Digital Revenue Initiative (DRIVE), gegründet 2020, arbeitet mit 30 regionalen Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um digitale Erlöse zu steigern. Dabei setzt DRIVE auf Data Science, Künstliche Intelligenz und neue Formen der Kooperation.

Über dpa

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa), gegründet 1949, zählt zu den führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen und beliefert zahlreiche Medien und Organisationen mit redaktionellen Inhalten in mehreren Sprachen.

Über das DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), gegründet 1988, ist in verschiedenen deutschen Städten aktiv und forscht an innovativen Software-Lösungen im Bereich Künstliche Intelligenz.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

22. März 2025 um 11:20

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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