Zwar heißt es immer, besonders ältere Menschen seien gefährdet, dass eine Infektion der Atemwege einen schweren Verlauf nehmen könnte, doch auch bei chronischen Entzündungen wird jeder Erreger zum tödlichen Risiko. Zwar können sich die Symptome ähneln, doch die Ursachen sind völlig unterschiedlich. Die sogenannte Rheumatoide Arthritis ist eine von 300 Formen von Rheuma. Während die [...]
(David Berger) Kein Gesicht dürfte so symptomatisch für den langjährigen Zustand des Spiegel-Journalismus stehen wie das von Melanie Amann, die viele Jahre für das Relotius-Magazin tätig war. Wer den Staatsfunk konsumiert konnte ihre attraktiv-sympathische, von einer tiefen Intellektualität und journalistischem Ethos geprägte Art bereits ausgiebig kennenlernen. Nachdem ARD und ZDF aber immer mehr an Relevanz […]
Vom Ende der Vereinten Nationen. Die Völker unseres Planeten schufen sich eine Institution, die Souveränität für alle gewährleisten und den Frieden bewahren soll – so will es die Legende von den Vereinten Nationen. Tatsächlich hat sich die Weltorganisation in den letzten 30 Jahren gravierend verändert und ist zu einem Instrument der Globalisten geworden. Dieser Artikel [...]
(David Berger) Wenn an Fronleichnam die Monstranz durch die Straßen getragen wird und Katholiken öffentlich ihren Glauben an die Gegenwart Christi in der Eucharistie bekennen, erinnert dies an eine Zeit, in der Kirche und Gesellschaft noch enger miteinander verbunden waren. Umso größer war die Aufmerksamkeit, als wenige Tage vor dem Fest bekannt wurde, dass für […]
Der Kölner Rechtsanwalt Markus Haintz hat gestern öffentlich bekannt gegeben, bei der Staatsanwaltschaft Köln eine Anzeige gegen sich selbst erstattet zu haben. Hintergrund ist die wiederholte Bezeichnung von Bundeskanzler Friedrich Merz als „Lügenfritz“ in sozialen Medien. Nach eigenen Angaben habe Haintz den Begriff mehrfach verwendet und beabsichtige, dies auch künftig zu tun. Der „Lügenfritz“-Skandal zieht […]
Dass insbesondere im Herbst/Winter verstärkt Vitamin D-Mangel bei 60 Prozent aller Deutschen auftritt, verband man mit dem Sonnenmangel. Dass es noch andere Ursachen geben muss, fand man jetzt heraus. Gerade in den letzten Jahren ist ein Phänomen zu beobachten, was zum Trend zu werden scheint: Immer mehr Menschen leiden an einem Mangel an Vitamin D. [...]
Die Bundesregierung hat bei der Wahl um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat eine empfindliche Niederlage erlitten. Deutschland konnte sich in der UN-Generalversammlung nicht gegen die Mitbewerber Österreich und Portugal durchsetzen und verpasste damit den Einzug in das wichtigste sicherheitspolitische Gremium der Vereinten Nationen für die Amtszeit 2027/2028. Nach Medienberichten erhielt Deutschland lediglich 104 Stimmen und […]
(David Berger) Das soeben erschienene Buch „Verdunkelung der Kirche“ des bekannten Bonner Altphilologen Heinz-Lothar Barth ist ein dezidiert konzilskritisches Werk innerhalb der aktuellen innerkatholischen Debatte um das Zweite Vatikanische Konzil (1963-65) und seine Rezeption. Es erscheint im Sarto Verlag und versteht sich ausdrücklich als Beitrag zur Verteidigung des überlieferten katholischen Glaubens gegen das, was der […]
(David Berger) Die AfD-Hauptstadtfraktion hat im Berliner Abgeordnetenhaus heute ihre neue wohnungspolitische Kampagne vorgestellt. Unter dem Titel „Wohnungen sind keine Asylheime“ fordert die Fraktion eine Neuordnung der Vergabe landeseigener Wohnungen und eine stärkere Berücksichtigung von Menschen, die bereits seit längerer Zeit in Berlin leben und arbeiten. Nach Angaben der Fraktion gehört die Wohnungsnot zu den […]
An Alzheimer erkranken immer mehr Menschen. Fieberhaft sucht man nach Möglichkeiten, die ersten Anzeichen so früh wie möglich zu erkennen. Dass Entzündungen auch bei Alzheimer eine wichtige Rolle spielen, wird seit langem vermutet. Neueste Studien bestätigen dies jetzt. Entzündungen spielen in unserem Immunsystem eine wichtige Rolle (ausführlich siehe hier). Zum einen sind sie ein Signal, [...]
Künstliche Intelligenzen (KI) erfreuen sich im Internet großer Beliebtheit und lösen Wikipedia als Informationsquelle zunehmend ab. Geht man jedoch ins Detail, offenbaren sich eklatante Mängel. Zudem orientieren sich die Auskünfte bei strittigen Themen oft am medialen Mainstream oder gar an ideologischen Vorgaben. Gastbeitrag von Frank W. Haubold. KIs wie ChatGPT, Grok oder Perplexity genießen den Ruf […]
Archivalie des Monats Juni 2026 (Stadtarchiv Lingen)
Großsteingräber bei Mundersum, Wesel und im Poller Sand zeugen von einer bereits jungsteinzeitlichen Besiedelung. Hüvede findet erstmals in einem um 890 angelegten Einkünfteverzeichnis des Klosters Werden als „Hubide“ Erwähnung. Ein Corveyer Verzeichnis aus dem 11. Jahrhundert nennt erstmals Bramsche („Bremesge“) und Estringen („Asderingon“). Ein um 1150 angelegtes Werdener Verzeichnis erwähnt neben dem „Huvetfelde“ auch Sommeringen („Sumerhamen“), Mundersum („Munerdse“) und Polle („Polle“). 1258 wird schließlich auch Rottum („Rothem“) erstmals erwähnt.
Die Gertrudiskirche in Bramsche (Stadtarchiv Lingen)
Auf dem Hüvetfeld lag sowohl das Kirchspiel Bramsche mit Wesel, Sommeringen, Mundersum und Hüvede als auch – zum Kirchspiel Lingen gehörig – Estringen, Rottum und Polle. Wesel wird im 13. Jahrhundert als in der Pfarre Bramsche gelegen beschrieben. Spätestens jetzt gab es also eine Kirche mit eigenem Kirchspiel. Eine in der Kirche aufgefundene Inschrift, gelesen als „Hermannus Beloviensis Episcopus 1314“, könnte auf ein Baujahr 1314 hindeuten. 1452 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, der heiligen Gertrud von Nivelles und der Jungfrau Maria geweiht. Eine dritte Glocke folgte 1513. Als Schutzpatrone der Kirche lassen sich Gertrud und Johannes der Täufer nachweisen.
Die Pfarrkirche dürfte ursprünglich die Hauskapelle der Burg Bramsche gewesen sein, deren Herren auch das Patronatsrecht besaßen. Noch heute lassen sich im Siedlungskern von Bramsche eine innere und äußere Gräfte rekonstruieren, der Name „Kring“ für den Bereich des Gräftenrings hat sich bis heute gehalten. Ältester bekannter Besitzer war wohl in den 1330er Jahren Rudolf von Langen. 1447 ging der Besitz auf die Familie von Merveldt über. Dass dabei von einer abgepfählten Freiheit und Herrlichkeit im Dorf Bramsche die Rede war, in der der Herr auch die niedere Gerichtsbarkeit ausübte, zeigt die herausgehobene Stellung der Burg. Spätestens 1551 war Otto von Grothaus der Herr von Bramsche. Dieser geriet allerdings in eine blutige Fehde mit der Stadt Osnabrück, in deren Folge die Burg Bramsche 1558 zerstört wurde. Grothaus baute die Burg nicht wieder auf. Stattdessen errichtete er weiter südlich am Ufer der Aa das von einer breiten Gräfte umgebene Gut Spyck. Ein Epitaph in der Bramscher Kirche erinnert an den Tod von Ottos Sohn Cord. Von 1911 bis 1938 wurde das Gut von den Schwestern Paula, Mimi und Alma Oosthuys, genannt „Spycks Tanten“, bewirtschaftet.
Als nach den „Bischofsjahren“ 1672/73 der katholische Gottesdienst verboten wurde, siedelte der Pfarrer der Gertrudiskirche auf münsterisches Territorium über, fand Unterkunft auf dem Hof Tegeder in Gleesen (Pfarrei Emsbüren) und hielt in einer dortigen Scheune den Gottesdienst ab. Als der katholische Pfarrer 1716 nach Bramsche zurückkehrte, wurde bei Gut Spyck eine katholische Behelfskirche errichtet. Von 1806 bis 1846 wurde die Bramscher Kirche – als erste in der ganzen Grafschaft – von beiden Konfessionen als Simultankirche genutzt.
Die 1962 abgebrochene Wassermühle auf Gut Spyck (Stadtarchiv Lingen)Das ehemalige Bauernhaus Thieke in Münnigbüren (Stadtarchiv Lingen)
1859 schlossen sich Bramsche, Wesel, Polle, Rottum, Estringen, Mundersum, Hüvede und Sommeringen zu einer Samtgemeinde zusammen. Allerdings hatte diese nicht lange Bestand. Bramsche und Wesel blieben zusammen, und aus der Gemeinde Hüvede-Sommeringen-Mundersum trat Mundersum 1924 aus. Estringen, Rottum und Polle waren bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.
Bei den Reichstagswahlen im November 1932 erhielt die Zentrumspartei über 85%, zweitstärkste Kraft wurde die NSDAP mit fast 7%. Im Mai 1933 wurde Franz Schulte (ab 1941 NSDAP) als Bramscher Bürgermeister eingesetzt, in Hüvede-Sommeringen wurde 1934 Hermann Kley (ab 1938 NSDAP) Bürgermeister. Bramsche-Wesel, Hüvede-Sommeringen, Mundersum und Polle gehörten zur NSDAP-Ortsgruppe Messingen unter Leitung von Clemens Revermann, zugleich Kreisamtsleiter der NSV. Auch eine SA-Truppe existierte, sie exerzierte dreimal wöchentlich auf dem Bramscher Schulplatz.
1938 wurde mit dem Bau eines Emsseitenkanals, der Gleesen mit Papenburg verbinden sollte, begonnen. Das im Volksmund „Hitlerkanal“ genannte Projekt wurde jedoch nie vollendet. Ein 1930 auf Weseler und teils auch Plantlünner Gebiet angelegte Hilfslandeplatz wurde ab 1937 zu einem Einsatzflughafen der Luftwaffe ausgebaut. Bei den Bauarbeiten kamen hunderte von Strafgefangenen zum Einsatz. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Militärflugplatz Plantlünne intensiv genutzt. Hier existierte auch ein russisches Kriegsgefangenenlager, während in Bramsche französische Kriegsgefangene untergebracht waren. Da die Deutschen angesichts der nahenden Front Anfang April 1945 die Eisenbahnbrücke gesprengt hatten, setzten die Briten schließlich bei Hanekenfähr über die Ems. Die Einnahme Bramsches erfolgte entsprechend von dort und von Lingen aus.
Die Gaststätte Möllers, vormals Hof Wilmes, in den 1930er Jahren (Stadtarchiv Lingen)
Die 1949/51 in Plantlünne aufgekommene Idee, Wesel – gegebenenfalls im Tausch mit Gleesen – nach Plantlünne umzugemeinden, wurde in Bramsche abgelehnt. Stattdessen schlossen sich Bramsche-Wesel, Hüvede-Sommeringen, Estringen-Polle-Rottum und Mundersum 1965 erneut zu einer Samtgemeinde zusammen. Überlegungen, sich mit Lünne oder Spelle zusammenzutun, wurden nicht realisiert. Stattdessen nahm man 1971 Gespäche mit Lingen auf. So wurde die Samtgemeinde mit ihren damals 1671 Einwohnern 1974 der südlichste und flächenmäßig größte Ortsteil von Lingen.
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ (A. Einstein zugeschrieben) (David Berger) Mit Wolfgang Kubicki an der Spitze hofft die FDP auf den Weg zurück in die politische Relevanz. Doch die knappe Kampfabstimmung gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann zeigt eine Partei, die ihre ursprünglichen Ideale längst weggeworfen hat. […]
Die Feuerwehren der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und das Deutsche Rote Kreuz wurden am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall nach Hoya alarmiert. Die Sirenen liefen in mehreren Orten und ließen einen größeren Einsatz erahnen.
Vor Ort stellte sich den ersten Einsatzkräften folgende Lage dar: Zwei Pkw waren im Kreuzungsbereich eines Wohngebietes kollidiert, insgesamt fünf Personen galten als verletzt. Während einige Betroffene ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten und umgehend durch Einsatzkräfte des DRK versorgt wurden, waren weitere Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.
Dies war die Ausgangslage einer groß angelegten Alarmübung, an der die Feuerwehren Hoya, Eystrup und Bücken mit der Löschgruppe Duddenhausen und etwa 60 Einsatzkräften, die DRK-Bereitschaften Hoya und Landesbergen mit 8 Helfern bzw. 3 Fahrzeugen sowie die Polizei beteiligt waren.
Nach der ersten Erkundung wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Parallel arbeiteten die Einsatzkräfte an beiden Unfallfahrzeugen, um eine möglichst schnelle und patientenschonende Rettung der eingeklemmten Personen sicherzustellen. Hierfür kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Um die Verletzten aus den Fahrzeugen zu befreien, mussten unter anderem die Fahrzeugdächer entfernt werden.
Die realistisch geschminkten Verletztendarsteller sorgten zusätzlich für ein praxisnahes Szenario. Als besondere Herausforderungen erwiesen sich die beengten Platzverhältnisse durch das parallele Arbeiten an beiden Fahrzeugen sowie die sommerlichen Temperaturen während der Übung.
Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Übung erfolgte eine Nachbesprechung der beteiligten Organisationen. Dabei wurde hervorgehoben, wie wichtig die regelmäßige Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte ist.
Text und Bild: Dr. Andreas Kubier, Friedrich Brinkmann, Feuerwehr-Pressesprecher Samtgemeinde Hoy
Dies war die Ausgangslage einer groß angelegten Alarmübung, an der die Feuerwehren Hoya, Eystrup und Bücken mit der Löschgruppe Duddenhausen und etwa 60 Einsatzkräften, die DRK-Bereitschaften Hoya und Landesbergen mit 8 Helfern bzw. 3 Fahrzeugen sowie die Polizei beteiligt waren. Nach der ersten Erkundung wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Parallel arbeiteten die Einsatzkräfte an beiden Unfallfahrzeugen, um eine möglichst schnelle und patientenschonende Rettung der eingeklemmten Personen sicherzustellen. Hierfür kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Um die Verletzten aus den Fahrzeugen zu befreien, mussten unter anderem die Fahrzeugdächer entfernt werden. Die realistisch geschminkten Verletztendarsteller sorgten zusätzlich für ein praxisnahes Szenario. Als besondere Herausforderungen erwiesen sich die beengten Platzverhältnisse durch das parallele Arbeiten an beiden Fahrzeugen sowie die sommerlichen Temperaturen während der Übung. Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Übung erfolgte eine Nachbesprechung der beteiligten Organisationen. Dabei wurde hervorgehoben, wie wichtig die regelmäßige Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte ist.
Text und Bild: Dr. Andreas Kubier, Friedrich Brinkmann, Feuerwehr-Pressesprecher Samtgemeinde Hoya
(David Berger) 70 Prozent der Menschen in Deutschland halten es für wahrscheinlich, dass die AfD nach den anstehenden Landtagswahlen erstmals einen Ministerpräsidenten stellen könnte. Das geht aus einer aktuellen Umfrage unter Wahlberechtigten hervor, die die Bildzeitung gestern vorgestellt hat. Demnach erwartet eine deutliche Mehrheit, dass die Partei noch in diesem Jahr in mindestens einem Bundesland […]
So alt wie die Menschheit, so alt der Traum von langem und gesunden Leben bis ins hohe Alter. Sich solange wie möglich jung fühlen, ohne Falten und schlaffe Haut. Wäre das Leben dann nicht gleich doppelt so schön? Wir sind durch Umwelteinflüsse tagtäglich vielfältigen Feinden ausgesetzt. Etwa Keime, Gifte und Fremdkörper, aber auch unsere moderne [...]
Während sich moderne Gesellschaften immer stärker auf Experten, akademische Diskurse und technokratische Eliten stützen, wächst zugleich das Gefühl, dass genau diese Milieus den Kontakt zur gesellschaftlichen Realität verlieren. Edmund Piper geht der provokanten Frage nach, ob Menschen außerhalb privilegierter Bildungsräume soziale Entwicklungen mitunter klarer erkennen als jene, die sich als intellektuelle Deutungselite verstehen — und […]
Getrieben von der schieren Panik vor dem Machtverlust – und vielleicht auch aus Angst vor der Aufdeckung ihrer verbrecherischen Machenschaften –, haben sich die Altparteien zu einer beispiellosen Hetz- und Lügenkampagne gegen die Opposition verstiegen. Selbst gerichtsfest widerlegte Falschbehauptungen wie die Potsdamer Deportationslüge werden schamlos wiederholt. Noch schlimmer als die darin zum Vorschein kommende Bosheit […]
Immer mehr Studien bestätigen: Es ist das wirksamste Antioxidans der Welt. Doch was bedeutet das? Wie unterstützen Antioxidantien unser Immunsystem? Wie kommt es zu einem Langzeitschutz für unsere Zellen? Zugegeben, es ist ein echter Zungenbrecher: Astaxanthin. Dabei leitet sich der Name aus dem Griechischen ab und bedeutet „gelblicher Hummer“. Jedoch führt uns das noch nicht [...]
(David Berger) Seit drei Jahrzehnte gilt Harald Martenstein als eine der bekanntesten Stimmen des deutschen Journalismus. Seine Kolumnen im Tagesspiegel wurden von vielen Lesern geschätzt, weil sie pointiert, ironisch und oft bewusst gegen den Strom geschrieben waren. Doch nach 33 Jahren endete seine Zeit bei der Zeitung abrupt – ausgelöst durch eine öffentliche Debatte über […]
Die Feuerwehr Bücken wurde am Donnerstag Morgen zu einem mutmaßlich brennenden PKW auf der Landesstraße L 352 Richtung Nordholz alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage weniger dramatisch dar. Aufgrund einer defekten Bremse kam es laut Besitzerin während der Fahrt zu einer deutlichen Rauchentwicklung. Daraufhin stoppte sie umgehend, so dass es zu keiner weiteren Brandentwicklung kam. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Kontrolle der heißen Fahrzeugteile mittels Wärmebildkamera, ein Löschen oder Kühlen war nicht erforderlich. Der Verkehr auf der Landesstraße wurde nicht wesentlich beeinträchtigt. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet. Text und Bild: Dr. Andreas Kubier, Feuerwehr-Pressesprecher Samtgemeinde Hoya
Am 23. Februar 1837 unterschrieb Kolon Franz Wulf seinen Ablösungsvertrag. Damit endete für den Vollerben in der Bauerschaft Lechtingen die Jahrhunderte währende Leibeigenschaft. Anhand der Geschichte des Bauernhofes vom 14. Jahrhundert bis zu seiner Ablösung im 19. Jahrhundert werden die Strukturen und Auswirkungen der Leibeigenschaft in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft exemplarisch vorgestellt. Dem kurzweiligen Vortrag auf der Deele des Hofes Wulf/Grothaus folgt ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Tee und Kuchen. Abschließend werden auf einem Spaziergang die Dimensionen der zugehörigen Ländereien im Jahre 1785 gemeinsam erkundet.
Treffpunkt: Hof Grothaus, Zum Gruthügel 18, 49134 Wallenhorst-Lechtingen Verzehrkosten: 5 Euro Anmeldeschluss: 1. Juni 2026 Leitung: Thorsten Heese
Anmeldung / Teilnahmegebühren Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Dies kann schriftlich oder telefonisch erfolgen: Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück E-Mail: [email protected] Telefon: 0541 3316214 Die Teilnahmegebühr kann vor Ort entrichtet werden.
Auf dem Berliner Tempelhofer Feld in Berlin läuft derzeit ein größerer Polizeieinsatz. Hintergrund ist eine verdächtige Person, die in der Nähe der dortigen Flüchtlingsunterkunft beobachtet worden sein soll. Nach ersten Angaben soll die Person einen Gegenstand mitgeführt haben, der einer Waffe ähneln könnte. Wegen der unübersichtlichen Größe des Geländes rückte die Polizei mit einem umfangreichen […]
Mitten während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bücken schrillten plötzlich die Meldeempfänger: Gebäudebrand in Eystrup. Führungskräfte und die Besatzung des Einsatzleitwagens verließen sofort die Versammlung Richtung Einsatzstelle. Dass der Dienst für die Feuerwehr nie wirklich pausiert, zeigte sich damit eindrucksvoll an diesem Abend.
Zunächst begann die Versammlung, die traditionell am Dienstag nach Pfingsten stattfindet, im Schießstand des Flecken Bücken mit einer Stärkung und Begrüßung der insgesamt etwa 80 anwesenden Aktiven, Alterskameraden, Fördernden und Gäste führten der Ortsbrandmeister Jan Schumacher und sein Stellvertreter Heiko Stührmann kurzweilig durch die Berichte der Ortsfeuerwehr. Seit der letzten Versammlung gab es 44 Einsätze, darunter der Großbrand in der Marktstraße im April, der trotz vieler Herausforderungen die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und die anschließende Hilfsbereitschaft der Einwohner gezeigt hat.
Eine Vielzahl von besuchten Lehrgängen und absolvierten Dienststunden spiegelt das hohe Engagement für das Ehrenamt Feuerwehr wider. Damit die Wehr auch künftig schlagkräftig bleibt, sind in den nächsten Jahren Modernisierungen am Feuerwehrhaus und Fahrzeugpark geplant. Auch wenn es bereits Unterstützung durch Doppelmitglieder gibt, hoffen die Einsatzabteilung sowie die Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehr auf neue Mitglieder und planen weitere Werbeaktionen.
Neben der engen Zusammenarbeit mit Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei ist die Ortswehr Bücken auch fester Bestandteil des kulturellen Lebens, sei es durch eigene Veranstaltungen wie das Osterfeuer oder Unterstützung bei Umzügen und dem Kulturspektakel.
Diese Beförderungen wurden von Jan Schumacher, Heiko Stührmann und dem Gemeindebrandmeister Carsten Meyer nach den neuen Dienstgraden durchgeführt:
Oberfeuerwehrmann: Lauritz Fahrenholz, Marius Knüppel und Ulrich Gründel
Brandmeister: Andreas Kubier
Oberbrandmeister: Adrian Kuhlenkamp
Brandinspektor: Heiko Stührmann
Frank Obermeyer erhielt nachträglich die Hochwasserehrennadel. Für 25 Jahre Einsatzzeit wurde Frank Obermeyer und Kerstin Paul das niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Willi Bödecker und Peter Ottermann wurden sogar für 40 Jahre Einsatzzeit geehrt. Weiterhin wurde Dietrich Bartels, Wilhelm Büsing und Herbert Wendhausen für ihren langjährigen Einsatz für die Feuerwehr gedankt, aus dessen aktiven Dienst sie jetzt aus Altersgründen verabschiedet werden.
2027 feiert die Feuerwehr Bücken ihr 150-jähriges Bestehen. Geplant sind mehrere Veranstaltungen für die Feuerwehrkameraden und die Bevölkerung. Gleichzeitig soll auf anderthalb Jahrhunderte Einsatzbereitschaft, Ehrenamt und Dorfgemeinschaft zurückgeblickt werden.
Anschließend berichteten der Jugendfeuerwehrwart Adrian Kuhlenkamp und die Kinderfeuerwehrwartin Sabrina Nullmeyer von den umfangreichen Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses. Die Nachfrage ist so hoch, dass weitere Betreuer zur Unterstützung nötig sind. Die folgende Bilanz der Gemeindefeuerwehr wurde dann durch den Einsatz unterbrochen.
Zum Schluss machten die Beiträge der Vertreter aus Politik, Schützenvereinen und weiteren Ortswehren deutlich, dass die gegenseitige Unterstützung bei Ausbildung, Einsätzen und kulturellen Veranstaltungen sehr wichtig ist, verlässlich funktioniert und stets die nötige Wertschätzung bekommt. Ein Beispiel für diese enge Zusammenarbeit ist auch das bevorstehende Bürger- und Bauernschießen, das vier Tage lang begleitet wird.
Bildunterschrift: von links: Marius Knüppel, Heiko Stührmann, Peter Ottermann, Andreas Kubier, Jan Schumacher, Willi Bödecker, Adrian Kuhlenkamp, Ulrich Gründel, Lauritz Fahrenholz, Kerstin Paul, Dietrich Bartels, Frank Obermeyer, Herbert Wendhausen, Samantha Lohrberg, Carsten Meyer, Sebastian Rehmstedt, Wilhelm Büsing
Text und Bild: Dr. Andreas Kubier, Feuerwehr-Pressesprecher Samtgemeinde Hoya
(David Berger) In der oberbayerischen Kleinstadt Tittmoning sorgt die Wahl eines AfD-Politikers zum Kulturreferenten für heftige Diskussionen. Erstmals in Bayern übernimmt ein Vertreter der AfD ein kommunales Kulturressort – und stößt auf massiven Widerstand aus Politik und linker Kulturszene. Der AfD-Stadtrat Sebastian Gruttauer wurde im neu zusammengesetzten Stadtrat zum Kulturreferenten gewählt. Die Entscheidung löste unmittelbar […]
„Feuer landwirtschaftliches Anwesen, brennt Schweinestall“ mit diesem Alarmstichwort wurden am Diensttagabend um 21.24 Uhr die Feuerwehren Eystrup, Gandesbergen Hämelhausen und Hassel sowie die Drehleiter der Feuerwehr Nienburg in Marsch gesetzt. Vor Ort stellte sich die Lage allerdings weniger dramatisch dar. Ein Mitarbeiter des Betriebes hatte eine Rauchentwicklung in einem der Schweineställe festgestellt und daraufhin den Notruf abgesetzt. Gleichzeitig führte er mit einem Feuerlöscher die erste Löschmaßnahme durch. Dabei zog er sich eine Rauchgasintoxikation zu und wurde nach Eintreffen des Rettungsdienstes durch diesen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Gemäß der festgelegten Alarm – und Ausrückeordnung wurde dann durch die Leitstelle in Schaumburg die Alarmierung ausgelöst. Während sich zwei Trupps unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude begaben, wurde von weiteren Kräften die Wasserversorgung von den wasserführenden Fahrzeugen sowie einer weiteren Löschwasserentnahmestelle aufgebaut. Die im Innenbereich eingesetzten Trupps stellten als Quelle der Rauchentwicklung eine defekte Lampe fest, bei der jedoch kein offenes Feuer mehr festzustellen war. Einsatzleiter Jan Brinkmann lies den Stall anschließend mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei machen und die Brandausbruchsstelle mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Nach einer dreiviertel Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden und die eingesetzten Kräfte rückten wieder ein. Die im Stall befindlichen Schweine kamen schadlos davon. Der Sachschaden fiel dementsprechend gering aus.
(David Berger) Deutschland schwitzt. 24 Grad im Schatten, drei Menschen kaufen gleichzeitig Wassermelonen – und sofort überschlagen sich die Schlagzeilen. Die Hitzekatastrophe 2026 nimmt apokalyptische Ausmaße an. Experten warnen bereits vor „sommerähnlichen Zuständen“. Politiker wollen einen Hitzenotstand ausrufen. Besonders alarmierend: Immer mehr Badeunfälle werden inzwischen offiziell als „Hitzetote“ geführt. Wer früher noch schlicht ertrunken war, […]
(David Berger) Mit seinem Bestseller „Rettet unser Bargeld“ gehörte Max Otte schon 2016 zu den prominentesten Kritikern einer zunehmend bargeldlosen Gesellschaft. Nun legt der Ökonom und Publizist eine vollständig überarbeitete Neuausgabe vor – und schlägt deutlich schärfere Töne an. Während die Einführung des digitalen Euro näher rückt, warnt Otte vor einer neuen Dimension staatlicher Kontrolle, […]