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Gestern — 13. Juni 2026Nordische Post

Christopher Street Day in Emden endet ruhig – zwei Strafverfahren

13. Juni 2026 um 17:21

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PI Leer/Emden (ots) – Am 13. Juni 2026 begleitete die Polizei den Christopher Street Day in Emden; die Veranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmenden verlief ruhig und wurde beendet.

Bühnenprogramm und Demonstrationszug durch das Stadtgebiet liefen demnach in einem geordneten Rahmen, und die vorgesehenen Abläufe konnten planmäßig durchgeführt werden.

Im Verlauf des Einsatzes leitete die Polizei zwei Strafverfahren ein: Eine Person zeigte eine verbotene Geste, gegen eine weitere wurde ein Verfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Die offizielle Versammlung ist beendet, die Polizeiinspektion Leer/Emden ist weiterhin mit Einsatzkräften im Stadtgebiet präsent.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Leer/Emden, übermittelt durch news aktuell

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Lkw-Unfall auf A7 zwischen Echte und Seesen – Sattelzug brennt aus

12. Juni 2026 um 17:21

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Göttingen (ots) – Ein Unfall mit drei Lastwagen auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Echte und Seesen hat die Fahrtrichtung Hannover in der Nacht zu Freitag fast sechs Stunden gesperrt; ein Sattelzug brannte vollständig aus und sein 56 Jahre alter Fahrer wurde leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Freitag, 12. Juni 2026, gegen 02.50 Uhr. Die A 7 blieb bis etwa 11.45 Uhr voll gesperrt, wodurch sich mehrere Kilometer Stau bildeten. Der verletzte Fahrer wurde nicht stationär im Krankenhaus behandelt.

Ersten Ermittlungen zufolge löste vermutlich ein Reifenplatzer an dem mit Getriebeteilen und Getriebeöl beladenen Sattelzug den Unfall aus. Der Fahrer verlor die Kontrolle, kollidierte kurz vor dem Parkplatz Schwalenberg mit zwei auf dem Seitenstreifen stehenden Sattelzügen und blieb ebenfalls am Seitenstreifen stehen. Der Mann konnte das Führerhaus verlassen, unmittelbar danach fing die Zugmaschine Feuer und brannte aus. Wegen der Art der Ladung gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Gesamtschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.

Seit etwa 11.45 Uhr läuft der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei; die Autobahnpolizei Göttingen weist jedoch darauf hin, dass sich Reisende Richtung Hannover weiterhin auf Behinderungen einstellen müssen.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Göttingen, übermittelt durch news aktuell

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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

22. März 2025 um 11:20

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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