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Drei Festnahmen nach koordinierten Durchsuchungen wegen Verdachts auf bandenmäßigen Kokainimport

17. Juni 2026 um 11:41

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Durchsuchungen in Deutschland und Schweiz: Drei Festnahmen in Ermittlungen gegen internationalen Rauschgifthandel

Hamburg (ots) – In einer koordinierten Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und des Bundeskriminalamts wurden insgesamt 16 Wohn- und Geschäftsgebäude in Deutschland und der Schweiz durchsucht; dabei wurden drei Beschuldigte festgenommen und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Die Maßnahmen erfolgten mit Unterstützung der Bundespolizei, der Polizei Hamburg, Niedersachsen, Schleswig‑Holstein und des Zolls sowie in enger Kooperation mit den schweizerischen Strafverfolgungsbehörden. Vermögenswerte in sechsstelliger Höhe wurden eingezogen; sichergestellt wurden unter anderem Mobiltelefone, Computer und Frachtunterlagen.

Drei der insgesamt zehn Beschuldigten wurden in Hamburg, Niedersachsen sowie in Schleswig‑Holstein auf Grundlage von Haftbefehlen des Amtsgerichts Hamburg festgenommen. Gegen die Festgenommenen besteht nach Angaben der Ermittler der dringende Tatverdacht des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen; sie sollen zeitnah dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ein Netzwerk aus Importfirmen aufgebaut zu haben, um Kokain im Tonnenbereich mittels Frachtcontainern aus Südamerika über europäische Nordseehäfen einzuführen. Dabei sollen sie überwiegend ihre berufliche Stellung im internationalen Fruchthandel genutzt und sowohl legale Firmenstrukturen als auch Scheinfirmen eingesetzt haben. Nach Einschätzung des BKA zeigen die Ermittlungen, dass legale Strukturen genutzt werden, um Transport- und Einfuhrwege zu verschleiern und sich dem Zugriff nationaler Behörden zu entziehen; hoher Organisationsgrad und Missbrauch legaler Wirtschaftsstrukturen gehörten inzwischen zur standardisierten Vorgehensweise der internationalen Rauschgiftkriminalität.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: Staatsanwaltschaft Hamburg

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Polizist in Göttingen bei Schüssen am Weender Tor schwer verletzt

16. Juni 2026 um 19:01

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Hannover (ots) – Nach den Schüssen am Göttinger Weender Tor liegt ein schwer verletzter Polizeibeamter auf der Intensivstation, ist aber nicht mehr in Lebensgefahr; gegen einen 16‑jährigen Tatverdächtigen wird mit einem Europäischen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gefahndet.

Nach Angaben der DPolG Niedersachsen soll der 16‑Jährige während einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Großfamilien Schüsse abgegeben haben. Die abschließende Klärung des Tatablaufs bleibt Aufgabe der Ermittlungsbehörden.

Die Gewerkschaft fordert, kriminelle Strukturen klar zu benennen und bei einer Verurteilung die gesetzlich möglichen Strafen auszuschöpfen. Außerdem verlangt sie, alle rechtlich möglichen aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.

Bereits wenige Tage zuvor hatte die DPolG gefordert, eingesetzte Polizeikräfte mit persönlichen, körpernah getragenen IFAK auszustatten und die taktische Erstversorgung regelmäßig zu trainieren. Der stellvertretende Landesvorsitzende Christian‑Tobias Gerlach betont, man kenne weder die konkrete Verletzung noch Einzelheiten der Erstversorgung und werde darüber nicht spekulieren; zugleich habe der Vorfall die Forderung erneut bestätigt.

Die DPolG wünschte dem verletzten Kollegen eine schnelle und vollständige Genesung und den Ermittlungs‑ und Fahndungskräften weiterhin viel Erfolg.

Bildunterschrift: Foto von Jonas Augustin (Augustin-Foto) auf Unsplash

Original-Content: DPolG Niedersachsen, übermittelt durch news aktuell

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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

22. März 2025 um 11:20

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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