![]()
![]()
![]()
Der Pharmagigant Sanofi hat bei der Vermarktung seines RSV-Präparats „Beyfortus“ für Säuglinge falsche, irreführende Heilversprechen gemacht. Die US-Gesundheitsbehörde FDA wurde nun gezwungen, einzuschreiten. Doch das ist noch lange nicht alles: Berichte über tote Babys und schwere Nebenwirkungen in den Studien werfen einen tiefschwarzen Schatten auf das milliardenschwere Pharma-Geschäft.
Sanofi und AstraZeneca, zwei Namen, die uns in den letzten Jahren immer wieder im Zusammenhang mit fragwürdigen Massen-Präparaten begegnet sind, brachten den monoklonalen Antikörper Beyfortus im Jahr 2023 auf den Markt. Offiziell wurde die Spritze von der FDA nur für eine sehr spezifische Indikation zugelassen: Den Schutz vor Erkrankungen der unteren Atemwege durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).
Doch das war den Profit-Machern offenbar nicht genug, wie ein aktueller Bericht von „The Defender“ aufzeigt. Um den Absatz anzukurbeln und Ärzte massenhaft dazu zu bringen, Säuglingen das Präparat zu injizieren, verschickte Sanofi aggressive Werbemails mit einer eklatanten Fehlinformation. Man behauptete ungeniert, Beyfortus würde „ab Tag 1 nach der Injektion helfen, RSV-Erkrankungen zu verhindern“ – und zwar generell. Ein klassischer Fall von irreführender Werbung, der die tatsächliche, stark eingeschränkte Zulassung völlig verschleierte. Die FDA rügte nun offiziell, dass dies den „irreführenden Eindruck“ erwecke, das Mittel würde allgemein vor RSV schützen, was jedoch erstunken und erlogen ist.
Wer nun glaubt, die Behörden würden mit der vollen Härte des Gesetzes gegen diese Falschdeklaration (Misbranding) vorgehen, der irrt gewaltig. Das „Office of Prescription Drug Promotion“ der FDA verschickte lediglich einen sogenannten „Untitled Letter“. Das ist nicht einmal ein formaler Warnbrief („Warning Letter“), sondern lediglich eine sanfte Aufforderung zur „freiwilligen Einhaltung“ der Regeln. Sanofi wird gebeten, die irreführende Werbung einzustellen. Keine Razzia, keine saftigen Geldstrafen, kein sofortiger Marktentzug. Big Pharma wird einmal mehr mit Samthandschuhen angefasst, während die Gesundheit von Neugeborenen bedenkenlos aufs Spiel gesetzt wird.
Ein brisantes Detail am Rande: Hätte Sanofi einen echten „Warning Letter“ ignoriert, hätten behördliche Beschlagnahmungen oder einstweilige Verfügungen gedroht. Bei diesem „Untitled Letter“ muss der Konzern innerhalb von 15 Tagen lediglich eine Stellungnahme abgeben und rechtfertigen, warum er glaubt, ohnehin im Recht zu sein.
Doch die falschen Werbeversprechen sind nur die Spitze des Eisbergs. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatte die FDA eine Sicherheitsüberprüfung der RSV-Spritzen (darunter Beyfortus sowie Mercks Enflonsia) eingeleitet, nachdem die hochrangige Beraterin Tracy Beth Høeg Alarm geschlagen hatte. Doch was passierte? Das Beratungsgremium für Immunisierungspraktiken (ACIP) der US-Seuchenschutzbehörde CDC winkte die Empfehlung für Neugeborene im August 2023 unbeeindruckt durch. Dabei waren die Warnsignale im Vorfeld nicht zu übersehen.
So gab es in einer klinischen Studien im Vergleich zur Kontrollgruppe eine höhere Rate an Todesfällen bei Säuglingen, die Beyfortus erhalten hatten. In einer weiteren Studie mussten geimpfte Babys, die dennoch wegen RSV ins Krankenhaus eingeliefert wurden, länger in der Klinik bleiben als ungeimpfte Babys mit der gleichen Diagnose. Dies weckt den furchtbaren Verdacht, dass das Präparat den Krankheitsverlauf unter Umständen sogar verschlimmert hat.
Die Schlinge um die fragwürdigen RSV-Präparate zieht sich derweil weiter zu. Erst im Oktober 2024 musste Sanofi eine weitere klinische Studie für einen RSV-Impfstoff für Kleinkinder still und heimlich abbrechen. Die offizielle Begründung lautete, dass die erhoffte „Wirksamkeit“ nicht erreicht worden sei. Doch Enthüllungsberichte von The Defender brachten dank des Freedom of Information Acts die ungeschönte Wahrheit ans Licht: Während dieser Studie starb ein Kind. Zudem belegen Auswertungen aus dem Meldesystem VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System) aus dem Jahr 2024, dass mindestens zwei weitere Todesfälle bei Säuglingen, die fälschlicherweise als Opfer des Pfizer-Erwachsenen-RSV-Impfstoffs gemeldet wurden, höchstwahrscheinlich stattdessen durch die Verabreichung von Beyfortus verursacht worden sind.
Angesichts solcher Umstände stellt sich die Frage, wie tief dieser Sumpf aus Big Pharma und Kontrollbehörden überhaupt ist. Ein Sumpf, der Menschenleben – und dazu noch jenes von Neugeborenen – verschlingt. Und das alles für etwas mehr Profit, steigende Aktienkurse und für die Behördenvertreter über die „revolving door“ auch lukrative Aufsichtsratsposten oder dergleichen.
![]()
Stade (ots) – Die Polizei stellt drei Fotos in größerer Auflösung zu einem Verkehrsunfall in Wedel zur Verfügung.
Der Unfall ereignete sich in Wedel; dabei wurden nach Angaben zwei Menschen verletzt.
Die Bilder werden von der Polizeiinspektion Stade bereitgestellt.
Bildunterschrift: Bild 1
Original-Content: Polizeiinspektion Stade, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel Unfall in Wedel: Zwei Verletzte, Fotos in größerer Auflösung verfügbar erschien zuerst auf Nordische Post
![]()
„Wenn sie mich jetzt als Gesundheitsminister aufgestellt hätten, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt: ‚Warum wird ...
The post Da die Regierung zentrale Versprechen eingelöst habe: Linnemann erklärt, er sei bereit für den Gesundheitsministerposten appeared first on Apollo News.
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gab es im Juni dieses Jahres über 5.000 Hitzetote. Markus Roach, Rentner und Mitglied in ...
The post Wegen vermeintlich 5.000 Hitzetoten: Rentner zeigt Merz und mehrere Minister an appeared first on Apollo News.
![]()
![]()
![]()
Goslar (ots) – Am 24.07.2026 gegen 15:55 Uhr kollidierten auf der B82 im Einmündungsbereich zum Autohof ein PKW und ein Krad; der Kradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die 68-jährige dänische PKW-Fahrerin war aus Rhüden kommend und wollte nach links auf den Autohof abbiegen. Ein entgegenkommender 42-jähriger Kradfahrer aus dem Raum Bad Harzburg prallte gegen das Heck des PKW.
Durch die Kollision stürzte der Kradfahrer und wurde schwer verletzt. Anschließend brachte ein Rettungswagen ihn in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden von etwa 9.000 Euro.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Goslar, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel Schwerer Unfall auf B82: Motorradfahrer bei Kollision mit Pkw verletzt erschien zuerst auf Nordische Post
![]()
![]()
![]()
![]()
PI Leer/Emden (ots) – In der Nacht zum 25.07.2026 stoppte die Polizei in Rhauderfehn und Moormerland zwei offenbar alkoholisierte Verkehrsteilnehmer; beide gaben Blutproben ab und müssen sich nun in Strafverfahren verantworten.
In Rhauderfehn kontrollierten Einsatzkräfte um 00:30 Uhr ein Auto auf der 1. Südwieke. Der 31-jährige Fahrer aus Rhauderfehn wies einen Atemalkoholwert von 1,55 Promille auf. Es wurde eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein beschlagnahmt.
In Moormerland fiel der Autobahnpolizei um 01:25 Uhr eine Fahrradfahrerin auf, die teils mittig und auf der Gegenfahrbahn fuhr, sodass andere Fahrzeuge abbremsen mussten. Nach wiederholten Aufforderungen hielten die Beamten die 38-Jährige an; bei der Kontrolle wurden 2,46 Promille festgestellt und auch hier eine Blutentnahme durchgeführt.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Leer/Emden, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel Zwei Trunkenheitsfahrten in Rhauderfehn und Moormerland erschien zuerst auf Nordische Post
![]()
![]()
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) stehen unter enormem finanziellem Druck. Die Defizite weiten sich immer weiter aus, und die Versicherten müssen ...
The post Krankenkassen-Reform oder Kostenfalle? Millionen Versicherte müssen mehr zahlen appeared first on Apollo News.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Delmenhorst (ots) – Nach einem Verkehrsunfall in Elsfleth, bei dem eine Radfahrerin leicht verletzt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen.
Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, gegen 14:25 Uhr, stürzte eine 50-jährige Frau aus Elsfleth mit ihrem Pedelec im Kreuzungsbereich der Straßen Oberrege und Wurpstraße. Sie verletzte sich leicht und wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Bei der Untersuchung des Unfallgeschehens ergaben sich Hinweise, dass ein Pkw möglicherweise in den Vorfall verwickelt war. Zudem stellte sich heraus, dass die Radfahrerin erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde.
Die Polizei Brake bittet um Zeugenhinweise zum Unfallhergang. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04401/935-0 entgegengenommen.
Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Verkehrsunfall mit verletzter Radfahrerin in Elsfleth – Polizei sucht Zeugen erschien zuerst auf Nordische Post
![]()
![]()
Cloppenburg/Vechta (ots) – In Emstek geriet am Donnerstag ein Auto während der Fahrt in Brand; außerdem meldet die Polizei mehrere Verkehrskontrollen und Unfälle im Landkreis Cloppenburg/Vechta.
In Emstek brach der Brand am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 16:30 Uhr in der Desumer Straße aus. Der Wagen eines 48‑Jährigen aus Emstek fing während der Fahrt Feuer. Die freiwillige Feuerwehr Emstek löschte den Brand mit drei Einsatzfahrzeugen und 15 Einsatzkräften. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Als Ursache wird derzeit ein technischer Defekt vermutet. Der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.
In Cloppenburg stoppten Beamte am selben Tag gegen 09:35 Uhr einen 30‑jährigen Pkw‑Fahrer aus Cloppenburg in der Fritz‑Reuter‑Straße und untersagten ihm die Weiterfahrt, da er keine gültige Fahrerlaubnis hatte; ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Später, gegen 13:55 Uhr, kontrollierten Polizisten in der Museumstraße einen 24‑Jährigen aus Oldenburg. Sein Pkw war nicht versichert und nicht zugelassen, am Fahrzeug waren falsche Kennzeichen angebracht. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht auf Drogenkonsum; es folgten eine Blutprobe und die Untersagung der Weiterfahrt. Gegen den Mann laufen entsprechende Verfahren.
In Lindern kam es am 23. Juli gegen 12:50 Uhr an der Kreuzung Vreeser Straße Ecke Werlter Straße zu einem Zusammenstoß: Ein 22‑jähriger Fahrer aus Vrees wollte nach links auf die Welter Straße abbiegen und übersah den vorfahrtsberechtigten Pkw einer 63‑jährigen Frau aus Lindern. Die 63‑Jährige wurde leicht verletzt. Der Schaden beträgt nach Schätzung 8.000 Euro.
In Löningen stieß am selben Tag ein 61‑jähriger Autofahrer beim Abbiegen im Einmündungsbereich Allensteiner Straße Ecke Elberger Straße mit einer 35‑jährigen Fahrradfahrerin aus Halle zusammen. Die Frau stürzte und verletzte sich leicht.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel PKW in Emstek während der Fahrt in Brand geraten erschien zuerst auf Nordische Post
![]()
Am Freitagmorgen äußerte sich Bundeskanzler Friedrich Merz zum Personalwechsel in der Bundesregierung, der nach der Benennung von Thorsten Frei zum ...
The post Friedrich Merz kündigt weiteren Personalumbau im Bundeskabinett an – schweigt zu Verkehrsminister Schnieder appeared first on Apollo News.
Eine Mutter, die ihrem Kind gegen den Willen des Vaters sogenannte Pubertätsblocker verabreichen wollte, ist vor Gericht vorerst gescheitert. Dabei ...
The post Gericht untersagt Pubertätsblocker: Mutter darf ihrem Kind keine Trans-Medikamente geben appeared first on Apollo News.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 1,431 Billionen Euro für Sozialleistungen ausgegeben. Das geht aus einer Auswertung des Bundesarbeitsministeriums unter ...
The post 1,4 Billionen Euro pro Jahr – Sozialausgaben auf Rekordniveau appeared first on Apollo News.
Ein ungewöhnlicher Versuchsansatz könnte die natürliche „Müllabfuhr“ des Gehirns gezielt aktivieren. Bei zwölf Probanden ließ ein rhythmischer Wechsel zwischen normaler Atemluft und einer fünfprozentigen Kohlendioxidmischung die Hirngefäße ähnlich wie im Tiefschlaf arbeiten. Anschließend fanden die Forscher vermehrt Alzheimer-relevante Proteine im Blut – ein möglicher Hinweis darauf, dass diese aus dem Gehirn abtransportiert wurden.
Unser Gehirn produziert ständig Stoffwechselabfälle, die irgendwie wieder beseitigt werden müssen. Diese Aufgabe übernimmt unter anderem das sogenannte glymphatische System – ein Netzwerk aus flüssigkeitsgefüllten Kanälen entlang der Blutgefäße. Besonders aktiv ist diese körpereigene Reinigungsanlage während des Tiefschlafs. Langsame Gehirnwellen lassen die Blutgefäße dabei ungefähr alle 30 Sekunden enger und weiter werden, wodurch Flüssigkeit mitsamt Abfallstoffen aus dem Hirngewebe gepumpt wird.
Die nun präsentierten Ergebnisse stammen von einem Team um die Neuropsychologin Sephira Ryman von der University of Texas at Austin. Vorgestellt wurde der Kongressbeitrag „Intermittent Carbon Dioxide Exposure and Glymphatic Clearance of Tau“ auf der Alzheimer’s Association International Conference 2026 in London. Eine Veröffentlichung in einem wissenschaftlichen Journal liegt bislang jedoch nicht vor. Damit fehlt auch die unabhängige Begutachtung der Daten durch andere Wissenschaftler.
Ryman und ihre Kollegen untersuchten zwölf Menschen. Acht Teilnehmer zeigten weder kognitive Einschränkungen noch auffällige Tau-Werte. Bei vier Probanden fanden sich erhöhte Konzentrationen einer Tau-Form im Blut, was auf stärkere Ablagerungen im Gehirn hindeuten kann. Drei dieser vier Menschen litten bereits unter leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Während einer Gehirnuntersuchung trugen die Teilnehmer eine Atemmaske. Diese wechselte alle 35 Sekunden zwischen gewöhnlicher Luft mit etwa 0,05 Prozent Kohlendioxid und einer Mischung mit fünf Prozent CO2. Das ist ungefähr die hundertfache Konzentration der normalen Umgebungsluft. Der Versuch dauerte insgesamt eine halbe Stunde.
Kohlendioxid erweitert vorübergehend die Blutgefäße im Gehirn, weil der Organismus versucht, das Gas schneller abzutransportieren und die Sauerstoffversorgung des Gewebes aufrechtzuerhalten. Sinkt die CO2-Zufuhr anschließend wieder, ziehen sich die Gefäße zusammen. Durch den regelmäßigen Wechsel erzeugten die Forscher eine Pumpbewegung, die jener während des Tiefschlafs ähnelte. Die Gehirnaufnahmen sollen demnach bestätigt haben, dass dadurch auch der Fluss der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit angeregt wurde.
Vor und nach dem Versuch entnahm das Team den Teilnehmern Blut. Bereits 15 Minuten nach der Behandlung waren die Werte einer Form von Beta-Amyloid bei allen zwölf Probanden angestiegen. Das Protein kommt auch in gesunden Gehirnen vor, kann sich bei Alzheimer jedoch zu den charakteristischen Amyloid-Plaques zusammenlagern. Die Forscher interpretieren den Anstieg im Blut als Hinweis darauf, dass das Protein aus dem Gehirn in den Kreislauf befördert wurde. Direkt gemessen wurde eine Abnahme der Ablagerungen im Gehirn allerdings nicht.
Auch Tau schien verstärkt abtransportiert zu werden, jedoch nur bei jenen Teilnehmern, die bereits Anzeichen eines kognitiven Abbaus aufwiesen. Ryman vermutet, dass bei diesen Menschen schlicht mehr Tau vorhanden war, das aus dem Gehirn entfernt werden konnte. Nach etwa einer Stunde waren die Amyloid- und Tau-Werte wieder auf das Ausgangsniveau zurückgekehrt. Der beobachtete Effekt war somit nur von kurzer Dauer. Ob wiederholte Sitzungen die Ablagerungen im Gehirn tatsächlich verringern, das Alzheimer-Risiko senken oder das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen könnten, lässt sich aus diesem kleinen Versuch allerdings nicht ableiten.
Völlig neu ist der Versuchsansatz allerdings nicht. Bereits am 21. November 2025 veröffentlichte das Team im Fachjournal „npj Parkinson’s Disease“ die Studie „The influence of intermittent hypercapnia on cerebrospinal fluid flow and clearance in Parkinson’s disease and healthy older adults„. Dabei untersuchten die Wissenschaftler die Reaktion der Hirngefäße und des Flüssigkeitsstroms bei 30 Parkinson-Patienten und 33 gesunden Kontrollpersonen. Die eigentliche Biomarker-Untersuchung dieser Studie umfasste jedoch lediglich zehn Menschen – fünf Parkinson-Patienten und fünf gesunde Teilnehmer. Nach drei jeweils zehnminütigen CO2-Sitzungen stiegen mehrere Proteine im Blut an, darunter Alpha-Synuclein, Beta-Amyloid und phosphoryliertes Tau.
Alpha-Synuclein spielt bei Parkinson eine ähnliche Rolle wie Amyloid und Tau bei Alzheimer: Es kann sich falsch falten, verklumpen und schließlich Nervenzellen schädigen. Die Ergebnisse der nun vorgestellten Alzheimer-Untersuchung passen somit zu der veröffentlichten Parkinson-Arbeit. Beide liefern Hinweise darauf, dass rhythmische Veränderungen des Kohlendioxidgehalts die Gefäße und den Flüssigkeitsstrom im Gehirn beeinflussen können. Ob dadurch tatsächlich gefährliche Proteinablagerungen in klinisch relevanten Mengen entfernt werden, ist jedoch noch nicht geklärt.
Keiner der zwölf Teilnehmer berichtete über Nebenwirkungen. Daraus lässt sich bei einer derart kleinen Gruppe jedoch keine langfristige Sicherheit ableiten. Der Versuchsaufbau hat auch nichts mit dem eigenmächtigen Einatmen von Kohlendioxid zu tun: Konzentration, Dauer, Wechselintervalle und ausgeatmete CO2-Werte wurden unter medizinischer Aufsicht kontrolliert. Die beteiligten Forscher denken bereits über ein tragbares Gerät für weitere Untersuchungen nach. Auch die US-Veteranenbehörde arbeitet gemeinsam mit dem Team an einem Prototyp, der den rhythmischen Wechsel der Atemgase automatisch steuern soll. Zunächst sind jedoch größere Studien mit wiederholten Anwendungen geplant. Diese müssten nicht nur Blutwerte, sondern auch Veränderungen im Gehirn, die geistige Leistungsfähigkeit und den Verlauf der Erkrankung untersuchen.
Der Ansatz könnte weit über Alzheimer hinausreichen. Das glymphatische System transportiert nicht nur Amyloid und Tau ab, sondern auch Alpha-Synuclein, Entzündungsmoleküle und andere Stoffwechselprodukte. Sollte sich die künstlich erzeugte Pumpbewegung tatsächlich als wirksam erweisen, würde sie nicht bloß ein einzelnes Protein angreifen, sondern einen natürlichen Reinigungsmechanismus des Gehirns verstärken. Ob damit nur vorübergehend Laborwerte verschoben werden oder sich tatsächlich der Krankheitsverlauf beeinflussen lässt, müssen nun deutlich größere Untersuchungen zeigen.
Vor allem jetzt zur Haupt-Urlaubszeit steigen jedes Jahr Millionen Menschen in ein Flugzeug, ohne sich Gedanken über die Luft darin zu machen. Seit Jahren kursieren bereits Warnungen über „giftige Kabinenluft“ und die Debatte darüber hält an.
Australische Recherche „deckt auf“
Millionen Menschen fliegen jedes Jahr, ohne sich dabei Gedanken über die Luft in der Kabine zu machen. Eine Recherche des australischen Magazins 60 Minutes stellt nunmehr jedoch genau diese Luft in Frage. Primär geht es um das sogenannte Zapfluftsystem, bei dem komprimierte Luft aus den Triebwerken in die Kabine geleitet wird. Kritiker warnen davor, dass bei undichten Dichtungen Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit sich mit dieser Luft vermischen können.
In besagter Recherche wird Professor Michael Bagshaw, ehemaliger Chefarzt von British Airways und Airbus-Berater, gefragt, ob Menschen durch kontaminierte Kabinenluft krank geworden seien. Seine Antwort, „das weiß ich nicht.“ Auch auf die Frage, wie die ähnlichen neurologischen Beschwerden vieler Betroffener nach sogenannten Fume Events sonst zu erklären seien, kann er freilich keine Antwort geben.
Luftproben zeigen Erschreckendes
60 Minutes ließ zudem auf verschiedenen Flügen Luftproben untersuchen. Dem zu Folge wurden in mehr als der Hälfte der getesteten Flugzeuge Rückstände von Motoröl gefunden. Außerdem verweist die Recherche auf Sicherheitsdatenblätter von Triebwerksölen, die vor dem Einatmen erhitzter Dämpfe und möglichen neurologischen Schäden warnen.
Für Aufsehen sorgt auch ein internes Boeing-Memo aus dem Jahr 2007, in dem ein Mitarbeiter wiederkehrende Probleme mit kontaminierter Cockpitluft beschrieben und sinngemäß geschrieben hatte, dass offenbar erst ein Todesfall abgewartet werde, bevor gehandelt werde.
Ob das sogenannte aerotoxische Syndrom tatsächlich langfristige neurologische Erkrankungen verursacht, ist noch wissenschaftlich weiterhin umstritten. Über die gesundheitlichen Langzeitfolgen wird bis heute gestritten. Kritiker fordern deshalb seit Jahren unabhängige Forschung sowie eine kontinuierliche Überwachung der Kabinenluft.
Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.
The post Ist Flugzeugkabinen-Luft tatsächlich gesundheitsschädlich? appeared first on UNSER MITTELEUROPA .
In Sikkim, dem kleinen indischen Bundesstaat hoch oben im Himalaja, lebt das Volk der Lepcha.
Das Jahrhunderte alte Wissen um die Heilkraft der Pflanzen
Das 78 Quadratkilometer kleine Gebiet hat Sikkims ehemaliger König vor fast 50 Jahren den Lepcha geschenkt, damit sie dort ihrer eigenen Kultur und Sprache nachgehen können. Und noch etwas anderes haben sie in ihrem Reservat bis heute bewahren können: Ihr einzigartiges Wissen um Heilpflanzen und Kräutermedizin. 360°- GEO Reportage ist in den Dorfalltag der Lepcha eingetaucht, um mehr über die Heilmedizin seiner Schamanen zu erfahren.
Das isolierte Dort in einer Hochgebirgsregion des Himalayas
Bis 1975 war Sikkim ein unabhängiges Königreich. Nach militärischen Auseinandersetzungen verkündete Indira Ghandi das Ende der Monarchie und den Eintritt Sikkims als 22. Staat in die indische Union. Noch heute sind weite Teile Sikkims militärisches Sperrgebiet. So auch das Dzongu, eine Hochgebirgsregion im Norden Sikkims, wo nur die Lepcha siedeln dürfen. Saffu, ein Dorf am steilen Berghang auf 2500 Metern gelegen, ist die Heimat des Schamanen Dechen Lepcha und des Knochendoktors Mandela. Beide kümmern sich seit vielen Jahren um die Gesundheit der rund 200 Einwohner von Saffu.
Im Dzongu forscht auch Bharat Pradhan vom Institut für Umwelt und Entwicklung des Himalajas. Gemeinsam mit Biologen und Medizinern der Universität Gangtok will er das umfangreiche Wissen der Lepcha dokumentieren. Bharat Pradhan ist nach Saffu gekommen, um von Dechen und Mandela mehr über die einmalige Heilkunst der Lepcha zu erfahren. Und er will im Dschungel, der gleich hinter den Häusern von Saffu beginnt, die artenreiche Pflanzenwelt des Dzongu studieren. Auf kleinstem Raum gedeihen hier weit über 4000 verschiedene Pflanzenarten. Ein Paradies für Botaniker, die erstaunliche Heilprozesse bei den Lepcha beobachten können. Möglicherweise kann die westliche Schulmedizin hier noch etwas lernen?
Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.
The post Sikkim, das alte Wissen der Schamanen (Video) appeared first on UNSER MITTELEUROPA .
![]()
Hängen Wokeness und psychische Störungen zusammen? Der Verdacht liegt nahe. Denn wer überall Diskriminierung sieht und sich seines Geschlechts nicht sicher ist, steht unter Dauerstreß. Doch es gibt Abhilfe. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
Dieser Beitrag
Psychische Probleme Macht Wokeness krank? wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
